Cinna/Dimen-neuraxpharm 20 mg/40 mg
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 30 ST | 21,48 € |
| N2 | 50 ST | 26,18 € |
| N3 | 100 ST | 39,35 € |
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Indikation
- Behandlung von Schwindelsymptomen verschiedener Genese bei Erwachsenen
Dosierung
- Behandlung von Schwindelsymptomen verschiedener Genese
- Erwachsene
- 1 Tablette (20 mg Cinnarizin und 40 mg Dimenhydrinat) 3mal / Tag
- ältere Patienten
- siehe Dosierung Erwachsene
- eingeschränkte Nierenfunktion
- leicht - mäßig
- Anwendung mit Vorsicht
- schwer (Kreatinin-Clearance < 25 ml / min.)
- Anwendung kontraindiziert
- leicht - mäßig
- eingeschränkte Leberfunktion
- keine Studien
- schwer
- Anwendung kontraindiziert
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen, keine Daten
- Behandlungsdauer
- i.A. max. 4 Wochen
- Arzt entscheidet ob längere Behandlung erforderlich
- Erwachsene
Kontraindikationen
Cinnarizin, Kombinationen - peroral
Cinnarizin und Dimenhydrinat
- Überempfindlichkeit gegen Dimenhydrinat oder Cinnarizin
- Überempfindlichkeit gegen Diphenhydramin oder andere Antihistaminika ähnlicher Struktur
- schwere Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <= 25 ml/Min.)
- Diphenhydramin wird vollständig renal ausgeschieden
- Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz waren vom klinischen Entwicklungsprogramm ausgeschlossen
- schwer eingeschränkte Leberfunktion
- Cinnarizin und Dimenhydrinat weitgehend durch hepatische Cytochrom-P450-Enzyme metabolisiert
- bei Patienten mit schwer eingeschränkter Leberfunktion erhöhen sich die Plasmakonzentrationen der unveränderten Wirkstoffe und ihre Halbwertszeiten
- wurde für Diphenhydramin bei Patienten mit Zirrhose nachgewiesen
- Engwinkelglaukom
- Krampfanfälle
- Verdacht auf erhöhten intrakraniellen Druck
- Alkoholmissbrauch
- Harnretention aufgrund von urethroprostatischen Erkrankungen
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Cinnarizin, Kombinationen - peroral
Cinnarizin und Dimenhydrinat
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leukopenie
- Thrombozytopenie
- aplastische Anämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- reversible Agranulozytose
- steht im Zusammenhang mit Dimenhydrinat
- reversible Agranulozytose
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Hautreaktionen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Somnolenz (einschließlich Schläfrigkeit, Müdigkeit, Erschöpfung, Benommenheit)
- in der Regel leichte Ausprägung, verschwinden innerhalb weniger Tage, auch bei fortgesetzter Behandlung
- Kopfschmerzen
- Somnolenz (einschließlich Schläfrigkeit, Müdigkeit, Erschöpfung, Benommenheit)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Parästhesien
- Amnesie
- Tinnitus
- Tremor
- Nervosität
- Konvulsionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- paradoxe Erregungszustände (insbesondere bei Kindern)
- steht im Zusammenhang mit Dimenhydrinat
- extrapyramidale Symptome
- steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
- paradoxe Erregungszustände (insbesondere bei Kindern)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Sehstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verschlechterung eines bestehenden Engwinkelglaukoms
- steht im Zusammenhang mit Dimenhydrinat
- Verschlechterung eines bestehenden Engwinkelglaukoms
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Engegefühl in der Brust
- steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
- Engegefühl in der Brust
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Mundtrockenheit
- in der Regel leichte Ausprägung, verschwindet innerhalb weniger Tage, auch bei fortgesetzter Behandlung
- Bauchschmerzen
- Mundtrockenheit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspepsie
- Übelkeit
- Diarrhö
- ohne Häufigkeitsangabe
- Obstipation
- steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
- Obstipation
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- cholestatischer Ikterus
- steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
- cholestatischer Ikterus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwitzen
- Hautausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Photosensibilität
- ohne Häufigkeitsangabe
- lupusartige Hautreaktionen
- steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
- Lichen planus
- steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
- lupusartige Hautreaktionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Harnverhalt
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gewichtszunahme
- steht im Zusammenhang mit Cinnarizin
- Gewichtszunahme
- ohne Häufigkeitsangabe
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- Tabletten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit nach den Mahlzeiten einnehmen
Stillzeithinweise
Cinnarizin, Kombinationen - peroral
Cinnarizin und Dimenhydrinat
- sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
- Dimenhydrinat und Cinnarizin werden in die Muttermilch ausgeschieden
Schwangerschaftshinweise
Cinnarizin, Kombinationen - peroral
Cinnarizin und Dimenhydrinat
- sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden
- Sicherheit von Cinnarizin/Dimenhydrinat während der Schwangerschaft nicht erwiesen
- keine Erfahrungen mit der Anwendung von Cinnarizin/Dimenhydrinat bei Schwangeren vorliegend
- Dimenhydrinat
- aufgrund von Erfahrungen beim Menschen besteht der Verdacht, dass Dimenhydrinat eine Oxytocin-Wirkung hat und die Dauer des Geburtsvorgangs verkürzen kann
- tierexperimentelle Studien
- keine ausreichenden tierexperimentellen Studien mit Cinnarizin/Dimenhydrinat in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität vorliegend
- keine ausreichenden tierexperimentellen Studien in Bezug auf die Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale/fetale und postnatale Entwicklung vorliegend
- teratogens Risiko der Einzelwirkstoffe Dimenhydrinat und Cinnarizin ist gering
- in tierexperimentellen Studien keine teratogenen Wirkungen beobachtet
- Fertilität
- nicht bekannt
Warnhinweise
Cinnarizin, Kombinationen - peroral
Cinnarizin und Dimenhydrinat
- Vorsicht bei Hypotonie
- Cinnarizin/Dimenhydrinat führt zu keiner signifikanten Senkung des Blutdrucks, sollte jedoch bei Patienten mit Hypotonie mit Vorsicht angewendet werden
- Cinnarizin/Dimenhydrinat sollte mit Vorsicht angewendet werden bei Patienten mit Zuständen, die sich durch eine anticholinerge Therapie verschlimmern könnten, z.B.
- erhöhter intraokularer Druck
- pyloro-duodenale Obstruktion
- Prostatahyperplasie
- Hypertonie
- Hyperthyreose
- schwere koronare Herzkrankheit
- Vorsicht bei Patienten mit Morbus Parkinson
- Allergietests
- Cinnarizin/Dimenhydrinat kann die Hautreaktionen bei Allergietests maskieren