CLIFT 40 mg/ml Injektionslösung i.e.Fertigspritze
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 12 ST | 884,05 € |
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Indikation
- Behandlung der schubförmigen multiplen Sklerose (MS)
- Hinweis
- nicht indiziert bei primär oder sekundär progredienter MS
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Injektionslösung enthält 40 mg Glatirameracetat, entsprechend 36 mg Glatiramer pro Fertigspritze.
- Behandlung der schubförmigen multiplen Sklerose (MS)
- Erwachsene
- 1 Fertigspritze (40 mg Glatirameracetat) 3mal / Woche im Abstand von mind. 48 Stunden
- Behandlungsdauer
- derzeit noch keine Erkenntnisse
- Entscheidung zur Langzeitbehandlung ist individuell vom Arzt zu treffen
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen (ungenügende Daten)
- nicht genügend Daten, um eine Empfehlung zur Anwendung geben zu können, daher keine Anwendung
- ältere Patienten
- keine speziellen Studien vorhanden
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine speziellen Studien vorhanden
- Überwachung der Nierenfunktion
- Erwachsene
Kontraindikationen
Glatirameracetat - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Glatirameracetat
Nebenwirkungen
Glatirameracetat - invasiv
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Infektionen
- Influenza
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bronchitis
- Gastroenteritis
- Herpes simplex
- Otitis media
- Rhinitis
- Zahnabszess
- Candida-Mykose der Vagina*
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Abszess
- Cellulitis
- Furunkel
- Herpes zoster
- Pyelonephritis
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- benignes Haut-Neoplasma
- Neoplasma
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautkrebs
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Lymphadenopathie*
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leukozytose
- Leukopenie
- Splenomegalie
- Thrombozytopenie
- abnorme Lymphozyten-Morphologie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- anaphylaktische Reaktion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Endokrine Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Struma
- Hyperthyreose
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anorexie
- Gewichtszunahme*
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Alkohol-Intoleranz
- Gicht
- Hyperlipidämie
- erhöhtes Blutnatrium
- verringertes Serumferritin
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Angst*
- Depression
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Nervosität
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- abnorme Träume
- Verwirrtheit
- Euphorie
- Halluzinationen
- Feindseligkeit
- Manie
- Persönlichkeitsstörung
- Suizidversuch
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dysgeusie
- erhöhter Muskeltonus
- Migräne
- Sprachstörungen
- Synkope
- Tremor*
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Karpaltunnelsyndrom
- kognitive Störungen
- Konvulsion
- Dysgraphie
- Dyslexie
- Dystonie
- motorische Störungen
- Myoklonus
- Neuritis
- neuromuskuläre Blockade
- Nystagmus
- Lähmung
- Peroneuslähmung
- Stupor
- Gesichtsfeldstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Diplopie
- Funktionsstörungen der Augen*
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Katarakt
- Schädigung der Hornhaut
- trockenes Auge
- Augenblutung
- Ptosis
- Mydriasis
- Optikusatrophie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Funktionsstörungen der Ohren
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Palpitationen*
- Tachykardie*
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Extrasystolen
- Sinusbradykardie
- paroxysmale Tachykardie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Vasodilatation*
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Krampfadern
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Dyspnoe*
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Husten
- saisonale Rhinitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Apnoe
- Nasenbluten
- Hyperventilation
- Laryngospasmus
- Funktionsstörungen der Lunge
- Gefühl des Erstickens
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Übelkeit*
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- anorektale Funktionsstörungen
- Obstipation
- Zahnkaries
- Dyspepsie
- Dysphagie
- Darminkontinenz
- Erbrechen*
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kolitis
- Dickdarmpolypen
- Enterokolitis
- Aufstoßen
- ösophageales Geschwür
- Parodontitis
- rektale Blutung
- Vergrößerung der Speicheldrüse
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- abnormer Leberfunktionstest
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Cholelithiasis
- Hepatomegalie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- toxische Hepatitis
- Leberschaden
- ohne Häufigkeitsangabe
- Leberversagen (es wurden wenige Fälle mit Lebertransplantation gemeldet)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Rash*
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ekchymose
- Hyperhidrose
- Pruritus
- Störungen der Haut*
- Urtikaria
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Angioödem
- Kontaktdermatitis
- Erythema nodosum
- Hautknötchen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Arthralgie
- Rückenschmerzen*
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Nackenschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arthritis
- Bursitis
- Flankenschmerzen
- Muskelatrophie
- Osteoarthritis
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Harndrang
- Pollakisurie
- Harnretention
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hämaturie
- Nephrolithiasis
- Harnwegserkrankungen
- Harnanomalie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwangerschaft, Wochenbett und perinatale Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Abort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Brustschwellung
- Erektionsstörung
- Beckenvorfall
- Priapismus
- Funktionsstörungen der Prostata
- anormaler Zervix-Abstrich
- Störungen der Testis
- Vaginalblutung
- Störungen der Vulva und der Vagina
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Asthenie
- Brustschmerzen*
- Reaktionen an der Injektionsstelle*§
- Schmerz*
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schüttelfrost*
- Gesichtsödem*
- Atrophie an der Injektionsstelle (einschließlich lokalisierter Lipodystrophie an den Injektionsstellen)
- lokale Reaktionen*
- peripheres Ödem
- Ödem
- Pyrexie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Zyste
- Katergefühl
- allgemeine Unterkühlung
- unmittelbare Post-Injektions-Reaktion
- Entzündung
- Nekrose an der Injektionsstelle
- Schleimhautstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Post-Impfungs-Syndrom
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Legende
- *) > 2 % (> 2/100) häufigeres Auftreten in der mit Glatirameracetat behandelten Gruppe als in der Placebo-Gruppe. Bei Nebenwirkungen ohne das Zeichen * beträgt der Unterschied zwischen beiden Gruppen </= 2 %
- §) Begriff „Reaktionen an der Injektionsstelle" (verschiedene Arten) umfasst alle Nebenwirkungen, die an der Injektionsstelle auftreten können, mit Ausnahme von Atrophie sowie Nekrose an der Injektionsstelle, die in der Tabelle separat aufgeführt sind
Anwendungshinweise
- Arzneimittel zur subkutanen Injektion
- Beginn der Behandlung sollte von einem Neurologen oder von einem in der Behandlung der MS erfahrenen Arzt überwacht werden
- täglicher Wechsel der Injektionsstelle zur Verringerung des Risikos möglicher Irritationen oder Schmerzen an der Injektionsstelle
- mögliche Injektionsstellen
- Bauch
- Arme
- Hüften
- Oberschenkel
- Patienten sind in die Technik der Selbstinjektion einzuweisen
- bei der ersten Selbstinjektion und den darauf folgenden 30 Min. ist der Patient von medizinischem Fachpersonal zu überwachen
- weitere Hinweise s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Glatirameracetat - invasiv
- es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob auf die Behandlung mit Glatirameracetat verzichtet werden soll/die Behandlung mit Glatirameracetat zu unterbrechen ist
- dabei ist sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau zu berücksichtigen
- nicht bekannt, ob Glatirameracetat oder seine Metaboliten in die Muttermilch übergehen
- ein Risiko für das Neugeborene/Kind kann nicht ausgeschlossen werden
- tierexperimentelle Studien
- bei Ratten wurden keine signifikanten Wirkungen auf die Nachkommen beobachtet, mit Ausnahme einer leichten Verminderung der Körpergewichtszunahmen bei den Nachkommen von Müttern, denen während der Trächtigkeit und der gesamten Laktation der Wirkstoff verabreicht wurde
Schwangerschaftshinweise
Glatirameracetat - invasiv
- aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung von Glatirameracetat während der Schwangerschaft vermieden werden,
- es sei denn, dass der Nutzen für die Mutter das Risiko für den Fetus überwiegt
- aktuelle Daten an schwangeren Frauen deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität von Glatirameracetat hin
- bislang keine relevanten epidemiologischen Daten vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- haben keine Reproduktionstoxizität gezeigt
Warnhinweise
Glatirameracetat - invasiv
- Glatirameracetat kann Post-Injektions-Reaktionen sowie anaphylaktische Reaktionen hervorrufen
- Anwendung des Arzneimittels darf ausschließlich subkutan (s.c.) erfolgen
- das Arzneimittel darf nicht intravenös oder intramuskulär angewendet werden
- Einleitung der Therapie sowie die Überwachung der Behandlung sollte von einem Neurologen oder von einem in der Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) erfahrenen Arzt vorgenommen werden
- Post-Injektions-Reaktionen
- innerhalb von Minuten nach einer Injektion können Reaktionen mit folgenden Symptomen auftreten; Patienten sollten darüber informiert sein:
- Gefäßerweiterung (Flush)
- Brustschmerzen
- Dyspnoe
- Herzklopfen oder Tachykardie
- die meisten dieser Symptome von kurzer Dauer, gehen spontan ohne weitere Folgen zurück
- Patient über oben genannte Reaktionen aufklären
- bei Auftreten eines schweren unerwünschten Ereignisses
- Patient muss Anwendung von Glatirameracetat unverzüglich abbrechen und seinen behandelnden Arzt oder einen Notfallarzt benachrichtigen
- über die Einleitung einer symptomatischen Behandlung entscheidet der Arzt
- keine Hinweise, dass für bestimmte Patientengruppen bezüglich dieser Reaktionen ein besonderes Risiko besteht
- trotzdem Vorsicht bei Verabreichung an Patienten mit bereits bestehenden Herzerkrankungen
- diese Patienten regelmäßig während der Behandlung kontrollieren
- trotzdem Vorsicht bei Verabreichung an Patienten mit bereits bestehenden Herzerkrankungen
- innerhalb von Minuten nach einer Injektion können Reaktionen mit folgenden Symptomen auftreten; Patienten sollten darüber informiert sein:
- anaphylaktische Reaktionen
- kurz nach der Verabreichung von Glatirameracetat kann es zu anaphylaktischen Reaktionen kommen, die sogar noch Monate bis Jahre nach Beginn der Behandlung auftreten können
- Fälle mit tödlichem Verlauf gemeldet
- einige Anzeichen und Symptome von anaphylaktischen Reaktionen können mit Post-Injektions-Reaktionen überlappen
- alle Patienten, die eine Behandlung erhalten, sowie deren Betreuungspersonen sind über die spezifischen Anzeichen und Symptome von anaphylaktischen Reaktionen aufzuklären und anzuweisen, sich im Falle solcher Symptome unverzüglich an einen Notarzt zu wenden
- bei Auftreten einer anaphylaktischen Reaktion muss die Behandlung abgesetzt werden
- unter der Langzeittherapie mit täglicher Gabe von Glatirameracetat wurden in den Seren der Patienten Antikörper gegen Glatirameracetat gefunden
- diese erreichten nach einer durchschnittlichen Behandlungsdauer von 3 - 4 Monaten ihre maximale Konzentration und nahmen danach bis zu einer Konzentration wieder ab, die geringfügig höher war als die Ausgangskonzentration
- es gibt keine Hinweise darauf, dass die Antikörper gegen Glatirameracetat neutralisierend wirken oder die klinische Wirksamkeit von Glatirameracetat beeinflussen könnten
- bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte während der Behandlung die Nierenfunktion überwacht werden
- obwohl es keine Hinweise auf eine Ablagerung von Immunkomplexen in den Glomeruli beim Menschen gibt, kann diese Möglichkeit nicht ausgeschlossen werden
- es wurden seltene Fälle eines schweren Leberschadens (einschließlich Hepatitis mit Ikterus, Leberversagen und in Einzelfällen Lebertransplantation) berichtet
- Leberschäden traten Tage bis Jahre nach Beginn der Behandlung auf
- die meisten Fälle von schwerer Leberschädigung klangen mit dem Absetzen der Behandlung ab
- in einigen Fällen traten diese Reaktionen bei den folgenden Begleitumständen auf:
- übermäßiger Alkoholkonsum, bestehender oder anamnestisch bekannter Leberschaden sowie Anwendung von anderen potenziell hepatotoxischen Medikamenten
- die Patienten sollten regelmäßig auf Anzeichen einer Leberschädigung überwacht werden und angewiesen werden, bei Auftreten von Symptomen einer Leberschädigung sofort einen Arzt aufzusuchen
- bei einem klinisch bedeutsamen Leberschaden ist ein Absetzen in Betracht zu ziehen
- kurz nach der Verabreichung von Glatirameracetat kann es zu anaphylaktischen Reaktionen kommen, die sogar noch Monate bis Jahre nach Beginn der Behandlung auftreten können