Clindamycin Eberth 150 mg/ml
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 10X2 ML | 47,29 € |
| N3 | 10X4 ML | 70,23 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- schwere Infektionen durch empfindliche Gram-positive Bakterien bei Patienten mit Penicillin-Allergie
- mögliche Alternativtherapie, wenn Betalactam-Antibiotika nicht geeignet
- anaerobe Infektionen, besonders von Bacteroides fragilis verursacht
- zu den Infektionen gehören:
- Infektionen der Knochen und Gelenke,
- Pneumonie,
- Infektionen des Bauchraumes in Kombination mit geeigneten Antibiotika,
- Infektionen des weiblichen Beckenraumes,
- Infektionen der Haut und Weichteile, einschließlich Hidradenitis,
- Sepsis in Kombination mit geeigneten Antibiotika.
- Hinweis
- Empfehlung bakteriologischer Tests und Resistenztests
- Berücksichtigung offizieller Richtlinien für angemessenen Gebrauch von antimikrobiellen Wirkstoffen
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml enthält 150 mg Clindamycin
- schwere Infektionen durch empfindliche Gram-positive Bakterien bei Patienten mit Penicillin-Allergie; mögliche Alternativtherapie, wenn Betalactam-Antibiotika nicht geeignet; anaerobe Infektionen, besonders von Bacteroides fragilis verursacht
- bei Behandlung von Infektionen im Bauchraum und Sepsis: Kombination mit gegen Gram-negative Bakterien wirksamen Antibiotika
- Erwachsene und Kinder > 12 Jahren:
- Intramuskuläre Injektion: 300 mg 3mal / Tag
- i.m. Injektion indiziert, wenn i.v. Infusion aus irgendeinem Grund nicht möglich ist
- bei schweren Infektionen, optional, Steigerung der Dosen: Verabreichung 2- bis 4mal / Tag
- max. Einzeldosis: 600 mg
- max. Tagesdosis: 600 mg 4mal / Tag (entsprechend 2400 mg)
- Intravenöse Infusion: 600 mg 3mal / Tag
- bei schweren Infektionen, optional, Steigerung der Dosen: Verabreichung 2- bis 4mal / Tag
- max. Einzeldosis: 1200 mg über max. 1 Stunde
- max. Tagesdosis: 1200 mg 4mal / Tag (entsprechend 4800 mg)
- Intramuskuläre Injektion: 300 mg 3mal / Tag
- Kinder (> 4 Wochen bis zu 12 Jahren):
- 20 - 40 mg Clindamycin / kg KG / Tag in 3 - 4 Einzeldosen, abhängig von Ort und Schweregrad der Infektion
- normalerweise max. 25 mg / kg / Tag
- Anwendung als intravenöse Infusion
- intramuskuläre Injektion nur, wenn intravenöse Infusion nicht möglich
- Kindern < 1 Monat
- Anwendung kontraindiziert
- Anwendungsdauer
- Infektionen mit Streptococcus pyogenes (als beta-hämolytischer Streptokokkus): mind. 10 Tage, um Wahrscheinlichkeit von nachfolgendem rheumatischem Fieber oder Glomerulonephritis herabzusetzen
- Kleinkinder < 3 Jahre
- Anwendung nicht länger als 1 Woche (Anstieg des Risikos einer Akkumulation von Benzylalkohol)
- Kontrolle Blutbild und die Leberenzyme bei Langzeittherapie
- Therapieabbruch bei Entwicklung von Diarrhoe und Untersuchung des Patienten auf Clostridium difficile
Dosisanpassung
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Leberfunktion
- mittelschwere - schwere Lebererkrankung
- verlängerte Eliminationshalbwertszeit von Clindamycin
- Dosisreduktion in der Regel nicht erforderlich, wenn es alle 8 h gegeben wird
- schwere Leberinsuffizienz:
- Überwachung der Plasmaspiegel von Clindamycin
- ggf. Dosisverminderung oder Verlängerung des Dosierungsintervalls
- verlängerte Eliminationshalbwertszeit von Clindamycin
- mittelschwere - schwere Lebererkrankung
- eingeschränkte Nierenfunktion
- leicht - mäßig: keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Niereninsuffizienz oder Anurie:
- Überwachung der Plasmaspiegel
- ggf. Dosisverminderung oder verlängertes Dosierungsintervall von 8 oder sogar 12 h erforderlich
- Hämodialyse
- Clindamycin nicht hämodialysierbar
- vor- oder nachher keine zusätzliche Dosis erforderlich
Kontraindikationen
Clindamycin - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Clindamycin oder Lincomycin (es besteht eine Parallelallergie)
- Information zu produktspezifischen Hilfsstoffen
- die jeweilige Produktinformation ist zu beachten
Nebenwirkungen
Clindamycin - invasiv
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- pseudomembranöse Enterocolitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Vaginalinfektion
- Clostridium-difficile-Kolitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- reversible toxische oder allergische Auswirkungen auf das Blutbild in Form von
- Agranulozytose
- Neutropenie
- Thrombozytopenie
- Leukopenie
- Eosinophilie
- Granulozytopenie
- reversible toxische oder allergische Auswirkungen auf das Blutbild in Form von
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Arzneimittelfieber
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktische Reaktionen
- anaphylaktischer Schock (mit Schwellung von Gesicht, Gefäßen oder Larynx, Atembeschwerden bis zum Kreislaufkollaps)
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktoide Reaktion
- Überempfindlichkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dysgeusie
- neuromuskulär blockierende Wirkung
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Geschmacks- und Geruchsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schwindel
- Schläfrigkeit
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herz- und Atemstillstand
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Thrombophlebitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Durchfall
- abdominale Schmerzen
- Erbrechen
- Übelkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ösophagitis
- Glossitis
- Stomatitis
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- vorübergehende Hepatitis mit cholestatischem Ikterus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ikterus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- makulopapulöses Exanthem
- masernähnliches Exanthem
- Urtikaria
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allergien in Form von masernähnlichem Exanthem, Pruritus und Urtikaria
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)
- toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN)
- Lyell-Syndrom
- exfoliative Dermatitis
- bullöse Dermatitis
- Vaginitis
- Schwellungen (Quincke-/Angioödem)
- Erythema multiforme
- Pruritus
- desquamatöse und bullöse Dermatitis
- Scheidenkatarrh
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Ausschlag und Blasenbildung (Überempfindlichkeitsreaktionen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- akut generalisierendes pustulöses Exanthem (AGEP)
- Medikamentenausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gelenkschwellungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Polyarthritis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- akute Nierenschädigung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- nach intravenöser Infusion
- Reaktionen an der Infusionsstelle wie
- Schmerzen
- Thrombophlebitis
- Reaktionen an der Infusionsstelle wie
- nach intra-muskulärer Injektion
- Reaktionen an der Injektionsstelle wie
- Schmerzen
- Indurationen und sterile Abszesse
- Reaktionen an der Injektionsstelle wie
- nach intravenöser Infusion
- ohne Häufigkeitsangabe
- Reizungen an der Injektionsstelle
- bei schneller intravenöser Verabreichung
- Unverträglichkeitsreaktionen in Form von
- Hitzegefühl
- Brechreiz
- Übelkeit
- selten ernsthafte Herz-Kreislauf-Störungen (z.B. Blutdruckabfall und Herzstillstand)
- Unverträglichkeitsreaktionen in Form von
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leberfunktionstest anomal
- vorübergehender leichter Anstieg der Serumtransaminasen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- intravenöse oder intramuskuläre Infusion
- intramuskuläre Injektion nur indiziert, wenn intravenöse Infusion aus irgendeinem Grund nicht möglich
- Verdünnung und Infusionsgeschwindigkeit
- Verdünnung der Lösung vor Anwendung als intravenöse Infusion
- Kurzzeit-Infusion
- Serumkonzentration wird durch Hämodialyse nicht beeinflusst
- Infusionsgeschwindigkeit: max. 30 mg / min
- übliche Infusionsgeschwindigkeiten:
- 300 mg Clindamycin (50 ml): über 10 Min. infundieren
- 600 mg Clindamycin (50 ml): über 20 Min. infundieren
- 900 mg Clindamycin (50 - 100 ml): über 30 Min. infundieren
- 1200 mg Clindamycin (100 ml): über 40 Min. infundieren
Stillzeithinweise
Clindamycin - invasiv
- wegen der Gefahr von schwerwiegenden Nebenwirkungen beim gestillten Säugling soll Clindamycin von stillenden Müttern nicht angewendet werden bzw. muss eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen
- Clindamycin geht bei Menschen in die Muttermilch über
- systemisch angewendetes Clindamycin erreicht Werte von < 0,5 - 3,8 µg / ml in der menschlichen Muttermilch
- beim gestillten Säugling sind negative Auswirkungen auf die gastrointestinale Flora wie Sensibilisierungen, Hautausschlag, Durchfälle oder Blut im Stuhl und Sprosspilzbesiedlung der Schleimhäute nicht auszuschließen
Schwangerschaftshinweise
Clindamycin - invasiv
- sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung und Vorsicht bei einer Anwendung während der Schwangerschaft
- Clindamycin passiert die Plazentaschranke
- es wird angenommen, dass im Fötus eine therapeutisch wirksame Konzentration erreicht wird
- Beobachtungen am Menschen haben bisher keinen Hinweis auf fruchtschädigende Einflüsse ergeben
- Daten aus einer begrenzten Anzahl der im 1. Trimester exponierten Schwangerschaften zeigen keine unerwünschten Wirkungen von Clindamycin auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Fötus / Neugeborenen
- eine umfangreiche Studie an schwangeren Frauen, in der ca. 650 Neugeborene untersucht wurden, die während des 1. Trimenons Clindamycin ausgesetzt waren
- zeigte keine unerwünschten Wirkungen von Clindamycin auf die Schwangerschaft oder auf die Gesundheit des Fötus / Neugeborenen
- zeigte keinen Anstieg an Missbildungen
- dennoch ist Datenlage bezüglich der Sicherheit von Clindamycin während der Schwangerschaft unzureichend
- tierexperimentelle Studien
- zeigten keine Reproduktionstoxizität
- lassen nicht auf direkte oder indirekte schädliche Auswirkungen auf Schwangerschaft, embryonale / fetale Entwicklung, Geburt oder postnatale Entwicklung schließen
- Fertilität
- Tierstudien zeigten keine Hinweise auf Fertilitätsstörungen
- Humandaten zur Wirkung von Clindamycin auf die Fertilität liegen nicht vor
Warnhinweise
Clindamycin - invasiv
- Vorsicht bei
- eingeschränkter Leberfunktion
- eingeschränkter Nierenfunktion
- Störungen der neuromuskulären Übertragung (Myasthenia gravis, Parkinson- Krankheit)
- Magen-Darm-Erkrankungen in der Vorgeschichte (z.B. frühere Entzündungen des Dickdarms)
- Atopie
- Allergien
- Asthma
- Clindamycin sollte nicht bei akuten Infektionen der Atemwege angewendet werden, wenn diese durch Viren verursacht sind
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich schwerer Hautreaktionen
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Angioödem berichtet, einschließlich schwerer Hautreaktionen wie z.B.
- Medikamentenausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom)
- Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)
- toxisch-epidermale Nekrolyse (TEN)
- akut generalisierendes pustulöses Exanthem (AGEP)
- beim Auftreten einer Überempfindlichkeit oder schweren Hautreaktion sollte Behandlung abgebrochen werden und geeignete Behandlung eingeleitet werden
- anaphylaktische Reaktionen können, sogar nach der ersten Anwendung, in einen lebensbedrohlichen Schock übergehen
- bei Auftreten muss Behandlung mit Clindamycin sofort abgebrochen und übliche entsprechende Notfallmaßnahmen eingeleitet werden
- z.B. Antihistaminika, Corticosteroide, Sympathomimetika und ggf. Beatmung
- bei Auftreten muss Behandlung mit Clindamycin sofort abgebrochen und übliche entsprechende Notfallmaßnahmen eingeleitet werden
- schwere Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Angioödem berichtet, einschließlich schwerer Hautreaktionen wie z.B.
- bei Langzeittherapie (Behandlung > 10 Tage bzw. > 3 Wochen; siehe jeweilige Produktinformation)
- in regelmäßigen Abständen sollten Blutbild sowie Leber- und Nierenfunktion kontrolliert werden
- langfristige und wiederholte Anwendung kann zu einer Superinfektion bzw. Kolonisation mit resistenten Keimen oder Sprosspilzen der Haut und Schleimhäute führen
- Nierenschädigung
- Fälle von akuter Nierenschädigung, einschließlich akuten Nierenversagens, wurden gelegentlich berichtet
- bei Patienten, die eine länger andauernde Therapie erhalten, bei Patienten mit vorbestehenden Nierenfunktionsstörungen oder bei Patienten die gleichzeitig nephrotoxische Medikamente anwenden
- Überwachung der Nierenfunktion in Betracht ziehen
- Colitis
- bei Anwendung von nahezu allen Antibiotika, einschließlich Clindamycin, Clostridium-difficile -assoziierte Diarrhöen (CDAD) berichtet
- von leichtem Durchfall bis zu einer Kolitis mit letalem Ausgang
- Berichte über einige schwere und persistierende Fälle von Diarrhoe während der Behandlung oder danach
- manchmal wurden in Verbindung mit der Diarrhoe Blut und Schleim in den Faeces gefunden, und akute Kolitis war manchmal die Folge der Diarrhoe
- von leichtem Durchfall bis zu einer Kolitis mit letalem Ausgang
- Therapie mit Antibiotika verändert die normale Darmflora, was zu einer Überwucherung mit C. difficile führen kann
- C. difficile produziert die Toxine A und B, die zur Entwicklung von CDAD beitragen und eine Hauptursache für die „antibiotikaassoziierte Kolitis" darstellen
- Hypertoxinproduzierende Stämme von C. difficile sind mit einer erhöhten Morbidität und Mortalität assoziiert
- derartige Infektionen können therapieresistent gegenüber einer antibiotischen Therapie sein
- können eventuell eine Kolektomie notwendig machen
- CDAD ist bei allen Patienten mit Durchfall nach antibiotischer Behandlung in Betracht zu ziehen
- sorgfältige medikamentöse Anamnese durchführen, da eine CDAD bis zu 2 Monate nach Durchführung einer Antibiotikatherapie auftreten kann
- daraus kann sich eine Kolitis, einschließlich einer pseudomembranösen Kolitis entwickeln, deren Schweregrad von leicht bis tödlich reichen kann
- bei Verdacht auf antibiotikaassoziierte Diarrhö oder antibiotikaassoziierte Kolitis und bei bestätigter antibiotikaassoziierter Diarrhö oder antibiotikaassoziierter Kolitis
- in Abhängigkeit der Indikation Abbruch der Behandlung erwägen
- sofort geeignete Behandlung einleiten (z.B. Einnahme von speziellen Antibiotika / Chemotherapeutika, deren Wirksamkeit klinisch erwiesen ist)
- in dieser Situation sind Peristaltikhemmer kontraindiziert
- Vorsicht, wenn Clindamycin einem Patienten verschrieben wird, der zu gastrointestinalen Krankheiten neigt, insbesondere zu Colitis
- bei Anwendung von nahezu allen Antibiotika, einschließlich Clindamycin, Clostridium-difficile -assoziierte Diarrhöen (CDAD) berichtet
- Meningitis
- Clindamycin eignet sich nicht zur Therapie einer Meningitis, da Clindamycin nicht in ausreichender Konzentration in den Liquor cerebrospinalis diffundiert
- Clindamycin-Behandlung u.U. mögliche Behandlungsalternative bei Penicillin-Allergie (Penicillin-Überempfindlichkeit)
- Kreuzallergie zwischen Clindamycin und Penicillin nicht bekannt und aufgrund der Strukturunterschiede der Substanzen auch nicht zu erwarten
- gibt jedoch in Einzelfällen Informationen über Anaphylaxie (Überempfindlichkeit) auch gegen Clindamycin bei Personen mit bereits bestehender Penicillin-Allergie
- sollte bei einer Clindamycin-Behandlung von Patienten mit Penicillin-Allergie beachtet werden
- Neugeborene und Kleinkinder
- besondere Anwendungshinweise aufgrund produktspezifischer Zusammensetzung möglich
- die jeweilige Produktinformation ist zu beachten
- besondere Anwendungshinweise aufgrund produktspezifischer Zusammensetzung möglich