Combiprasal 0.5 mg/2.5mg Lösung f. einen Vernebler
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 60X2.5 ML | 49,31 € |
| – | 20X2.5 ML | 21,48 € |
| NotApplicable | 10X2.5 ML | – |
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Indikation
- Erwachsene und Kinder >/= 12 Jahre
- Behandlung von Bronchospasmen bei Patienten, die an chronisch obstruktiver Lungenkrankheit (COPD) leiden und eine regelmäßige Behandlung mit Ipratropiumbromid und Salbutamol benötigen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Ampulle mit 2,5 ml Lösung enthält 0,5 mg Ipratropiumbromid (als Monohydrat) und 2,5 mg Salbutamol (als Sulfat)
- Behandlung von Bronchospasmen bei Patienten, die an chronisch obstruktiver Lungenkrankheit (COPD) leiden
- Erwachsene, einschließlich älterer Patienten und Kinder > 12 Jahre
- 1 Ampulle 3 - 4mal / Tag
- Kinder < 12 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Anwendung mit Vorsicht (keine Untersuchungen)
- eingeschränkte Leberfunktion
- Anwendung mit Vorsicht (keine Untersuchungen)
- Hinweis
- bei akuter Dyspnoe (Atembeschwerden) oder einer raschen Verschlechterung der Dyspnoe, Patienten anweisen sofort einen Arzt oder das nächstgelegene Krankenhaus zu konsultieren, wenn zusätzliche Inhalationen des Arzneimittels keine ausreichende Besserung bewirken
- Erwachsene, einschließlich älterer Patienten und Kinder > 12 Jahre
Kontraindikationen
- bekannte Überempfindlichkeit gegen Salbutamol, Ipratropiumbromid, Atropin oder seine Derivate
- hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie
- Tachyarrhythmie
Nebenwirkungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- Akkommodationsstörungen
- Palpitationen
- Tachykardie
- Husten
- Stimmstörung
- Mundtrockenheit
- Übelkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- Nervosität
- erhöhter systolischer Blutdruck
- Arrhythmien
- Erbrechen
- Tremor
- Harnverhaltung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- anaphylaktische Reaktion
- Angioödem im Gesicht, an den Lippen, im Rachen
- Hypokaliämie
- Unruhe
- Gedächtnisstörungen
- Angst
- bei Kindern: Hyperaktivität
- Schwitzen
- Depression
- Augenschmerzen
- Mydriasis
- erhöhter Augeninnendruck
- Engwinkelglaukom
- Abnahme des diastolischen Blutdrucks
- periphere Vasodilatation
- Arrhythmien (einschließlich Vorhofflimmern, supraventrikuläre Tachykardie, Extrasystolen)
- koronare Ischämien
- Bronchospasmus
- Laryngospasmus
- Dyspnoe
- paradoxe Bronchospasmen (d.h. inhalationsinduzierte Bronchospasmen)
- Mundirritationen
- Motilitätsstörungen
- Hautausschlag
- Juckreiz
- Urtikaria
- Myalgie
- Muskelkrämpfe
- Schwäche
Anwendungshinweise
- zur Inhalation
- Verabreichung mit einem geeigneten Inhalationsgerät oder einem Gerät zur intermittierenden Überdruckbeatmung
- Anwendung ausschließlich für die Inhalation; nicht oral oder parenteral verabreichen
- Anwendung
- Vernebler entsprechend den Anweisungen des Herstellers und gemäß der Einweisung vorbereiten
- vorsichtig eine neue Ampulle vom Streifen lösen; niemals eine Ampulle, die schon geöffnet war verwenden
- Ampulle durch einfaches Abdrehen der Spitze öffnen; Ampulle dabei senkrecht halten
- Inhalt der Kunststoffampulle in die Kammer des Verneblers drücken
- Vernebler zusammensetzen und Gerät in Betrieb nehmen; bei Inhalation einer ganzen Ampulle dauert Behandlung zwischen 5 und 15 Minuten
- nach Inhalation Vernebler entsprechend den Anweisungen des Herstellers reinigen
- Inhalt der Ampullen nach dem Öffnen sofort verwenden
- für jede Verabreichung eine neue Ampulle öffnen
- Ampullen wegwerfen, die teilweise benutzt, geöffnet oder beschädigt sind
- Reste der Inhalationslösung im Vernebler beseitigen
- es wird dringend empfohlen, dieses Arzneimittel nicht mit anderen Arzneimitteln im selben Vernebler zu mischen
Stillzeithinweise
- Anwendung während der Stillzeit nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Analyse
- keine hinreichenden / nur begrenzte Daten über die Ausscheidung der Wirkstoffe in die Muttermilch bei Mensch oder Tier
- Salbutamol geht in Muttermilch über
- für Ipratropiumbromid beim Menschen keine Daten
- Risiko für den Säugling kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
- Anwendung während der Schwangerschaft ist kontraindiziert (außer bei zwingender Indikation)
- bei Anwendung. bes. im 1. Trimenon, Vorsicht geboten
- keine hinreichenden Daten für gleichzeitige Anwendung von Ipratropiumbromid und Salbutamol bei Schwangeren (im fruehen Stadium einer Schwangerschaft)
- tierexperimentelle Studien ergaben für sehr hohe Dosierung Hinweise auf schädliche Wirkungen auf den Fötus
- potentielles Risiko für den Menschen unbekannt
Warnhinweise
- Patientenhinweise:
- bei Brustschmerz und /oder Dyspnoe ärztlichen Notdienst in Anspruch nehmen
- Therapieüberwachung Kontrollmaßnahmen
- möglicherweise schwerwiegenden Hypokaliämie kann auftreten
- Hypoxie und Behandlung mit Digoxin kann bei Hypokaliämie zu erhöhter Empfindlichkeit für Arrythmien führen
- in diesen Situationen: Kontrolle des Serumkaliumspiegels
- Kombinationen mit anderen Arzneimitteln
- bei gleichzeitiger Verabreichung von Betablockern potentiell schwerwiegende Abschwächung der Wirkung möglich
- Wirkung der Beta-Sympathomimetika durch Monoaminoxidasehemmer oder trizyklische Antidepressiva verstärkt
- Inhalation von Anästhetika, die halogenierte Kohlenwasserstoffe, z.B. Halothan, Trichlorethylen und Enfluran enthalten, kann Empfindlichkeit für kardiovaskuläre Nebenwirkungen der Beta2-Sympathomimetika erhöhen
- sorgfältig überwachen
- alternativ vor der Operation absetzen
- gleichzeitige Anwendung von Xanthinderivaten, Diuretika und Kortikoiden verstärkt hypokaliämischen Effekt
- bei gleichzeitiger Anwendung von Digoxin und dem Kombinationsarzneimittel: potentiell schwerwiegenden Arrhythmien möglich
- Wirkung anderer anticholinerger Substanzen kann verstärkt werden