CORDES BPO 10%
Ichthyol-Gesellschaft Cordes Hermanni & Co. (GmbH & Co.) KG
Wirkstoff: Benzoylperoxid →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 30 G | 8,32 € |
| N3 | 100 G | 18,09 € |
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Indikation
- alle Formen der endogen bedingten Akne (Akne vulgaris)
- Anwendung an Brust und Rücken
- Einsatz bei Patienten die auf niedrigere Benzoylperoxidkonzentrationen nicht ausreichend ansprechen
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Gel enthält 0,1 g Benzoylperoxid
- alle Formen der endogen bedingten Akne (Akne vulgaris)
- 1 - 2 mal / Tag dünn auf befallene Hautpartien auftragen
- Häufigkeit individuell nach Hautempfindlichkeit
- Therapieeinleitung bei empfindlicher Haut: 1 mal / Tag abends
- Benzoylperoxid 10% besonders bei Akne an Brust und Rücken geeignet
- Anwendungsdauer: bis Besserung oder Verschwinden der Hauterscheinungen
- durchschnittliche Behandlungsdauer: 4 - 10 Wochen
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen Benzoylperoxid oder einen der sonstigen genannten Bestandteile
- nicht auf Schleimhäute sowie im Mund-, Nasen- und Augenwinkel Bereich auftragen
- Aufgrund hoher Sensibilisierungsrate nicht auf erodierter Haut anwenden
- Vorsicht bei trockener und sebostatischer Haut des Atopikers
- gleichzeitige intensive UV-Bestrahlung (Sonnenbäder, Solarien) sowie gleichzeitige Anwendung andererirritierender Externa sollte vermieden werden
Nebenwirkungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: Benzoylperoxid 0,01%-0,1% kontaktallergische Sensibilisierung (allergische Kontaktdermatitis, Erytheme, Bläschen, Ödeme, auch verzögert)
- Überempfindlichkeit gegen Propylenglycol: mögliche allergische Reaktionen
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- Hautreizungen (Rötung, Juckreiz, Spannungsgefühl, Brennen) zu Beginn der Behandlung, normalerweise Abklingen nach einigen Tagen
- Austrocknen, mäßiges Schälen: therapeutische Wirkung
- bei anhaltenden oder verstärkten Symptomen > 5 Tage: Absetzen des Präparats
Anwendungshinweise
- nach vorheriger Reinigung dünn auf die befallenen Hautpartien auftragen
Stillzeithinweise
Benzoylperoxid - extern
- sollte während der Stillzeit nur nach sorgfältiger Abschätzung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses angewendet werden
- nicht bekannt, ob Benzoylperoxid/Metabolite bei äußerer Anwendung in die Muttermilch übergehen
- darf nicht auf der Brust appliziert werden, um eine versehentliche Übertragung auf das gestillte Kind zu vermeiden
Schwangerschaftshinweise
- Nur nach sorgfältiger Abschätzung des Nutzen/ Risiko-Verhältnisses anwenden
- Im letzten Monat der Schwangerschaft nicht anwenden
Warnhinweise
Benzoylperoxid - extern
- nur zur Anwendung auf der Haut
- nur zur Anwendung bei Jugendlichen (ab 12 Jahren) und Erwachsenen bestimmt
- präparatespezifische Angaben beachten
- bei der ersten Applikation kommt es wahrscheinlich zu einem leichten Brennen und innerhalb von wenigen Tagen können eine Rötung und ein Schälen der Haut auftreten
- in den ersten Behandlungswochen bemerken die meisten Patienten eine plötzliche Zunahme des Schälens der Haut
- dies ist nicht gesundheitsschädlich und klingt normalerweise nach ein oder zwei Tagen ab, wenn die Behandlung vorübergehend ausgesetzt wird
- bei schwerer Reizung sind die Patienten anzuweisen, das Arzneimittel weniger häufig anzuwenden, die Anwendung vorübergehend auszusetzen oder die Anwendung ganz abzubrechen
- Benzoylperoxid kann Schwellung und Blasenbildung der Haut verursachen
- wenn eines dieser Symptome auftritt, muss die Behandlung mit Benzoylperoxid abgebrochen werden
- Augen- und Schleimhautkontakt
- Arzneimittel darf nicht mit Augen und Schleimhäuten in Berührung kommen und darf nicht im Bereich von Mund-, Nasen und Augenwinkel aufgetragen werden
- ein versehentlicher Kontakt mit den Augen führt zu Rötung und Brennen
- das Auge soll dann mit reichlich fließendem Wasser gespült werden
- geschädigte oder empfindliche Haut
- Anwendung von Benzoylperoxid darf nicht auf geschädigter Haut erfolgen
- bei Applikation des Arzneimittels auf dem Hals und anderen empfindlichen Hautbereichen ist Vorsicht geboten
- versehentliche Ingestion
- bei versehentlicher Ingestion können möglicherweise Schleimhautreizungen mit retrosternalen Schmerzen, Magenschmerzen, Übelkeit und Brechreiz auftreten
- bei Ingestion kleiner Mengen (bis ca. 0,5 g Benzoylperoxid pro kg Körpergewicht) Kohlegabe, reichliche Flüssigkeitszufuhr
- kein Erbrechen auslösen
- ab 0,5 bis 5 g Benzoylperoxid pro kg Körpergewicht eventuell Magenspülung
- auf eventuelle Irritationen der Speiseröhre und des Magens ist zu achten, da der Wirkstoff Benzoylperoxid oxidierende Eigenschaften besitzt
- UV-Bestrahlung
- während der Anwendung sollte eine gleichzeitige intensive UV-Bestrahlung (z.B. Sonnenbäder, Solarien) der behandelten Hautflächen vermieden werden, da eine Verstärkung von UV-Licht- Reaktionen möglich ist
- hautreizende Mittel und UV-Licht
- vom zusätzlichen Gebrauch hautreizender Mittel und von intensiver UV-Lichtbestrahlung (Sonne, Solarien) wird abgeraten, da es hierbei zu verstärkten Hautreizungen kommen kann
- Bleichwirkung
- Benzoylperoxid sollte nicht in die Haare bzw. über die Hände oder die behandelte Haut auf farbige Textilien (z.B. Bettwäsche, Kleidung, Handtücher, Waschlappen) gelangen, damit es zu keiner Bleichung (Entfärbung) kommen kann
- Benzoylperoxid kann zur Bleichung (Entfärbung) oder farblichen Veränderung der Haare (einschließlich der Augenbrauen) und farbiger Textilien führen (z.B. Bettwäsche, Kleidung, Handtücher, Waschlappen)
- diese Effekte können bei direktem Kontakt mit dem Produkt aber auch bei indirektem Kontakt, z.B. über die Hände oder die behandelte Haut,auftreten
- auch nach dem Abwaschen des Produktes von der Haut kann die Bleichwirkung bestehen bleiben
- trockene und sebostatische Haut, Atopiker
- Anwendung von benzoylperoxidhaltigen Präparaten auf trockener und sebostatischer Haut bzw. bei Atopikern nur mit Vorsicht; bedarf einer sorgfältigen Abwägung durch den Arzt
- es sollten niedrige Konzentrationen und eine geeignete Grundlage gewählt werden