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Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 25 G | 15,77 € |
| N2 | 50 G | 18,73 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Akne vulgaris
Dosierung
Basiseinheit: 100 g Creme enthalten 0,05 g Tretinoin
- Akne vulgaris
- Jugendliche und Erwachsene
- 1 - 2mal / Tag dünn auftragen
- Häufigkeit der Anwendung abhängig von Art und Schwere des Krankheitsbildes und der Hautreaktion
- bei heller empfindlicher Haut oder bei stärkeren Hautreaktionen
- 1mal / Tag (abends) oder 1mal / 2 Tage dünn auftragen
- präpubertale Kinder
- Anwendung kontraindiziert
- Jugendliche und Erwachsene
Kontraindikationen
Tretinoin - extern
- bekannte Überempfindlichkeit gegen Tretinoin
- Rosacea
- rosaceaartige Dermatitis
- akutes Ekzem
- akute Hautentzündungen, akute Infektionen der Haut
- periorale Dermatitis
- Hyperpigmentierung
- Akne vulgaris bei präpubertalen Kindern
- Schwangerschaft
- Frauen, die eine Schwangerschaft planen
Nebenwirkungen
Tretinoin - extern
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- An der Applikationsstelle
- Erythem
- Trockenheit
- Schuppung
- Brennen
- verschlimmerte Akne
- An der Applikationsstelle
- ohne Häufigkeitsangabe
- »Aufblühen« von Pusteln
- Veränderung der Hautpigmentierung
- Verschlimmerung von Akneläsionen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Unverträglichkeitsreaktionen der Haut
- ohne Häufigkeitsangabe
- eine gesteigerte Durchlässigkeit der Haut für andere örtlich angewendete Medikamente
- Hautreizung
- Hypopigmentierung
- erhöhte Empfindlichkeit für Sonnenlicht und UV-Bestrahlung
- Stechen der Haut
- Pruritus der Haut
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- Creme nach gründlicher Reinigung der erkrankten Hautpartien mit warmem Wasser unter Verwendung eines reizfreien Waschmittels dünn auftragen
- Creme nicht auf Schleimhäuten sowie im Bereich von Mund, Nase und Augenwinkeln anwenden
- nach Auftragen der Creme Hände sorgfältig waschen
Stillzeithinweise
Tretinoin - extern
- sollte während des Stillens nicht angewendet werden
- wenn Behandlung notwendig, darf Tretinoin nicht im Brustbereich angewendet werden
- Vermeidung des direkten Kontakts des Säuglings mit dem Wirkstoff
- nicht bekannt, ob Tretinoin in die Muttermilch übergeht
- ein Risiko für das Neugeborene/Kleinkind kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Tretinoin - extern
- kontraindiziert während der Schwangerschaft und bei Frauen, die eine Schwangerschaft planen
- eine Behandlung sollte einen Monat vor der geplanten Schwangerschaft beendet werden
- wird das Arzneimittel während der Schwangerschaft angewendet oder wird die Patientin während der Anwendung dieses Arzneimittels schwanger, muss die Behandlung abgebrochen werden
- oral eingenommenes Tretinoin ist teratogen/verursacht kongenitale Fehlbildungen
- Tierstudien zur Reproduktionstoxizität nach topischer Applikation zeigten Ossifikationseffekte, aber kein teratogenes Potential
- Daten zur topischen Anwendung bei Menschen sind limitiert
- bei bestimmungsgemäßer Anwendung wird bei topisch verabreichten Retinoiden generell angenommen, dass es aufgrund minimaler dermaler Absorption zu einer niedrigen systemischen Exposition kommt
- jedoch können individuelle Faktoren (z.B. verletzte Hautbarriere, übermäßiger Gebrauch) zu einer erhöhten systemischen Exposition beitragen können
- Tretinoin kann daher auch bei topischer Anwendung während der Schwangerschaft zu einer schwerwiegenden Schädigung des Ungeborenen führen
- Frauen im gebärfähigen Alter
- auf das mögliche Risiko für den Fötus im Falle einer Schwangerschaft während der Behandlung mit Tretinoin hinweisen
- über die Notwendigkeit geeigneter Verhütungsmethoden während der Behandlung informieren
- vermutete Schwangerschaft
- Schwangerschaftstest mit negativem Ergebnis - mit einer Sensitivität von mindestens 50 mlU/ml für menschliches chorionisches Gonadotropin (hCG) - innerhalb 2 Wochen vor Therapiebeginn einholen
- Fertilität
- keine Informationen zu möglichen Effekten von Tretinoin auf die Fertilität von Männern und Frauen vorliegend
Warnhinweise
Tretinoin - extern
- anfänglich beobachtet Hautreizung
- vermehrtes Auftreten von Papeln und Pusteln ca. in der zweiten Woche
- Grund ist die durch die Behandlung beschleunigte entzündliche Entwicklung von Mikrozysten während einer bestimmten Zeitperiode nach Behandlungsbeginn
- Ausbruch ist nicht Ergebnis eines Rückschlags
- danach stufenweise Verbesserung
- Reaktion bestätigt Wirksamkeit der Behandlung
- Anpassung der Anwendungshäufigkeit sollte nicht darauf basieren
- deutliche Verbesserung ab Behandlungswoche 6
- vermehrtes Auftreten von Papeln und Pusteln ca. in der zweiten Woche
- übermäßige Hautreizung
- Therapieunterbrechung oder Anwendungshäufigkeit reduzieren
- Fortsetzung der Therapie sobald Reaktionen abgeklungen
- Therapieabbruch bei fortbestehender Hautreizung
- Kontakt mit Augen, Mund, Nasenlöchern und Schleimhäuten vermeiden
- im Falle eines Kontaktes sofort und gründlich mit Wasser reinigen
- besondere Vorsicht erforderlich bei gleichzeitiger Behandlung mit anderen lokal applizierten Produkten. die ein Abschälen verursachen, wie
- Arzneimittel zur Anwendung auf der Haut, die Schwefel, Resorzin, Benzoylperoxid oder Salizylsäure enthalten
- medizinische Seifen oder Seifen und Produkte zur Reinigung der Haut, die eine Abschuppung verursachen, Seifen und Kosmetika, die die Haut austrocknen
- Produkte mit hohem Alkoholgehalt, blutstillende Lotionen, Parfüm, Kölnischwasser und Lotionen für vor oder nach dem Rasieren
- wenn der Patient vor der Behandlung Tretinoin bereits mit Präparaten behandelt wurde, die eine Krustenbildung der Haut erzeugen, wird empfohlen so lange zu warten, bis die Hautwunden verheilt sind
- Erhöhung der Lichtempfindlichkeit
- während der Behandlung die Exposition gegenüber Sonnenstrahlung auf ein Minimum beschränken
- Verzicht der Exposition mit künstilchem UV- Licht
- Solarien
- Höhensonne
- vorübergehender Therapieabbruch bzw. Verzögerung des Therapiebeginns bei Sonnenbrand
- Therapiebeginn/Wiederaufnahme nach Abheilung
- besondere Beachtung für Personen
- die berufsmäßig langandauernder Sonneneinwirkung ausgesetzt ist
- die aufgrund familiärer Veranlagung zur Entwicklung von Sonnenlicht induzierten Hautschäden neigen
- die eine große Lichtempfindlichkeit aufweisen
- das Bedecken von behandelten Hautarealen durch Kleidung und der Gebrauch eines Sonnenschutzproduktes empfehlenswert
- Röntgenbestrahlungen
- verstärkte Hautreizung/ -rötung möglich
- Arzneimittel nicht auf verletzter Haut anwenden
- betroffene Stellen nicht zu oft waschen
- 2mal / Tag ausreichend
- trocknen ohne zu reiben