COSOPT sine 20 mg/ml + 5 mg/ml Augentropfen Lösung
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 1X10 ML | 37,88 € |
| – | 2X10 ML | 64,36 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Behandlung des erhöhten Augeninnendruckes (IOD) bei Patienten mit Offenwinkelglaukom oder pseudoexfoliativem Glaukom, wenn eine Monotherapie mit einem topischen Betablocker nicht ausreichend ist
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml enthält 20 mg Dorzolamid (als Hydrochlorid) und 5 mg Timolol (als Maleat)
- Behandlung des erhöhten Augeninnendruckes (IOD) bei Patienten mit Offenwinkelglaukom oder pseudoexfoliativem Glaukom
- 1 Tropfen 2mal / Tag
- bei Anwendung eines weiteren lokalen Ophthalmikums: 10 Min. Abstand zwischen den Anwendungen
- pädiatrische Bevölkerung
- Sicherheit bei Patienten < 2 Jahre nicht belegt
- Leberinsuffizienz
- nur mit Vorsicht anwenden, da nicht geprüft
Kontraindikationen
Dorzolamid hydrochlorid, Timolol hydrogenmaleat - okulär
- Überempfindlichkeit gegen Timolol und / oder Dorzolamid
- reaktive Atemwegserkrankungen, einschließlich
- Bronchialasthma
- Bronchialasthma in der Anamnese
- schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung
- Sinusbradykardie
- Sick-Sinus-Syndrom
- sinuatrialer Block
- atrioventrikulärer Block zweiten oder dritten Grades (der nicht mit einem Schrittmacher kontrolliert wird)
- manifeste / symptomatische Herzinsuffizienz
- kardiogener Schock
- schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min.)
- hyperchlorämische Azidose
Nebenwirkungen
Dorzolamid hydrochlorid, Timolol hydrogenmaleat - okulär
Timolol plus Dorzolamid
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- systemische allergische Reaktionen, einschließlich
- Angioödem
- Nesselsucht (Urtikaria)
- lokal begrenzten und allgemeinen Hautausschlag
- Juckreiz (Pruritus)
- anaphylaktische Reaktion
- systemische allergische Reaktionen, einschließlich
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypoglykämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Depression
- Schlaflosigkeit
- Alpträume
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schwindel
- Synkope
- Parästhesien
- zerebrovaskulärer Insult
- Kopfschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Augenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Brennen und Stechen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- konjunktivale Infektion
- Verschwommensehen
- Hornhauterosion
- Augenjucken
- Tränenfluss
- ohne Häufigkeitsangabe
- Lidentzündung
- Lidreizung
- Iridozyklitis
- Blepharitis
- Keratitis
- trockene Augen
- Reizungen, z. B.
- Rötung
- Schmerzen
- Krustenbildung am Augenlid
- Hornhautödem
- okuläre Hypotonie
- Aderhautabhebung (nach Filtrationsoperation)
- Sehstörungen, einschließlich
- Refraktionsänderungen (in einigen Fällen aufgrund des Absetzens einer Miotikatherapie)
- Fremdkörpergefühl am Auge
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- ohne Häufigkeitsangabe
- Tinnitus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Palpitationen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schmerzen im Brustraum
- Ödeme
- kongestive Herzinsuffizienz
- Arrhythmie
- Herzstillstand
- Herzversagen / Herzmuskelschwäche
- Herzblock
- Bradykardie
- Synkope
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gefäßerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypotonie
- Raynaud-Syndrom
- kalte Hände und Füße
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sinusitis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Dyspnoe / Kurzatmigkeit
- respiratorische Insuffizienz
- Rhinitis
- Bronchospasmus (vorwiegend bei Patienten mit bereits bestehender bronchospastischer Erkrankung)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Epistaxis
- Husten
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Geschmacksstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Übelkeit
- Mundtrockenheit
- Dyspepsie
- Diarrhoe
- Abdominalschmerzen
- Erbrechen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Kontaktdermatitis
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxische epidermale Nekrolyse (Lyell-Syndrom)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ausschlag
- Alopezie
- psoriasiformer Ausschlag oder Verschlechterung einer Psoriasis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Myalgie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Urolithiasis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- ohne Häufigkeitsangabe
- Peyronie-Krankheit
- reduzierte Libido
- sexuelle Funktionsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Asthenie / Fatigue / Schwäche / Müdigkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
Timolol
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- systemische allergische Reaktionen, einschließlich
- Angioödem
- Nesselsucht (Urtikaria)
- lokal begrenzten und allgemeinen Hautausschlag
- anaphylaktische Reaktion
- systemische allergische Reaktionen, einschließlich
- ohne Häufigkeitsangabe
- Juckreiz (Pruritus)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypoglykämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Depression
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schlaflosigkeit
- Alpträume
- Gedächtnisverlust
- ohne Häufigkeitsangabe
- Halluzination
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- Synkope
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Parästhesien
- Verstärkung der objektiven und subjektiven Symptome einer Maystenia gravis
- zerebrovaskulärer Insult
- zerebrale Ischämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- subjektive und objektive Symptome von okulären Reizerscheinungen (z. B. Brennen, Stechen, Juckreiz, Tränen, Rötung), einschließlich
- Blepharitis
- Keratitis
- herabgesetzte Hornhautsensibilität
- trockene Augen
- subjektive und objektive Symptome von okulären Reizerscheinungen (z. B. Brennen, Stechen, Juckreiz, Tränen, Rötung), einschließlich
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Sehstörungen, einschließlich
- Refraktionsänderungen (in einigen Fällen aufgrund des Absetzens einer Miotikatherapie)
- Sehstörungen, einschließlich
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Ptosis
- Diplopie
- Aderhautabhebung (nach Filtrationsoperation)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Juckreiz
- Tränenfluß
- Rötung
- verschwommenes Sehen
- Hornhauterosion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tinnitus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bradykardie
- Synkope
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schmerzen im Brustraum
- Palpitationen
- Ödeme
- Arrhythmie
- kongestive Herzinsuffizienz
- Herzstillstand
- Herzblock
- zerebrale Ischämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- atrioventikulärer Block
- Herzversagen / Herzmuskelschwäche
- Herzinsuffizienz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypotonie
- Claudicatio
- Raynaud-Syndrom
- kalte Hände und Füße
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspnoe
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Bronchospasmus (vorwiegend bei Patienten mit bereits bestehender bronchospastischer Erkrankung)
- respiratorische Insuffizienz
- Husten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Übelkeit
- Dyspepsie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Diarrhoe
- Mundtrockenheit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Geschmacksstörungen
- Bauchschmerzen
- Erbrechen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Alopezie
- psoriasiformer Ausschlag oder Verschlechterung einer Psoriasis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hautausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- systemischer Lupus erythematodes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Myalgie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Peyronie-Krankheit
- verminderte Libido
- ohne Häufigkeitsangabe
- sexuelle Dysfunktion
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Asthenie / Fatigue / Schwäche / Müdigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Dorzolamid
- Psychiatrische Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Halluzination
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schwindel
- Parästhesien
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Lidentzündung
- Lidreizung
- Fremdkörpergefühl im Auge
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Iridozyklitis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Reizungen, z. B.
- Rötung
- Schmerzen
- Krustenbildung am Augenlid
- transitorische Myopie (die sich nach Absetzen der Therapie zurückbildete)
- Hornhautödem
- okuläre Hypotonie
- Aderhautabhebung (nach Filtrationsoperation)
- Reizungen, z. B.
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Palpitationen
- Tachykardie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypertonie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Epistaxis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dyspnoe
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Reizung im Rachenbereich
- Mundtrockenheit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Ausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Asthenie / Fatigue / Schwäche / Müdigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Tropfen zur Anwendung in den Bindehautsack des / der betroffenen Auges / Augen
- vor jeder Anwendung Hände waschen
- bei falscher Handhabung Kontaminierung der Lösung möglich
- Anwendung kontaminierter Lösungen kann zu ernsthaften Augenschäden und daraus resultierend zum Sehverlust führen
- Tropferspitze des Behältnisses weder mit Auge noch mit dessen Umgebung in Kontakt bringen
- Verminderung der systemische Absorption durch Abdrücken des Tränen-Nasen-Gangs oder geschlossene Augenlider für 2 Minuten: dadruch eventl. Verminderung der systemischen Nebenwirkungen und Anstieg der lokalen Wirkung
- weiter Informationen s. Fachninformation´
Stillzeithinweise
Dorzolamid hydrochlorid, Timolol hydrogenmaleat - okulär
- während der Behandlung darf / sollte nicht gestillt werden bzw. wenn eine Behandlung erforderlich ist, wird Stillen nicht empfohlen
- jeweilige Fachinformation beachten
- Dorzolamid
- nicht bekannt, ob Dorzolamid in die Muttermilch übergeht
- bei der Nachkommenschaft von säugenden Ratten unter Dorzolamid zeigte sich eine verminderte Gewichtszunahme
- Timolol
- Beta-Blocker werden mit der Muttermilch ausgeschieden
- bei therapeutischen Dosen unwahrscheinlich, dass ausreichende Mengen in der Muttermilch vorliegen würden, um klinische Symptome einer Betablockade beim Säugling hervorzurufen
- systemische Resorption
- mögliche systemische Resorption wird reduziert, wenn man nach der Anwendung etwa 2 Minuten lang mit dem Finger Druck auf den Tränenkanal ausübt oder die Augenlider schließt
- dies kann zu einer Verminderung der systemischen Nebenwirkungen und einem Anstieg der lokalen Wirkung führen
- mögliche systemische Resorption wird reduziert, wenn man nach der Anwendung etwa 2 Minuten lang mit dem Finger Druck auf den Tränenkanal ausübt oder die Augenlider schließt
Schwangerschaftshinweise
Dorzolamid hydrochlorid, Timolol hydrogenmaleat - okulär
- das Arzneimittel darf / soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden
- jeweilige Fachinformation beachten
- Dorzolamid
- keine ausreichenden klinischen Daten von schwangeren Frauen, die mit Dorzolamid behandelt wurden, vorliegend
- bei Kaninchen bewirkte die Gabe von Dorzolamid in maternaltoxischen Dosen teratogene Effekte
- Timolol
- Timolol darf während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, sofern dies nicht unbedingt notwendig ist
- keine ausreichenden Daten zur Verwendung von Timolol bei Schwangeren vorliegend
- epidemiologische Studien zeigten
- kein erhöhtes Risiko von Missbildungen
- jedoch bei oraler Verabreichung von Betablockern ein Risiko für intrauterine Wachstumsverzögerung
- zusätzlich beim Neugeborenen Anzeichen und Symptome einer Betablockade (z. B. Bradykardie, Hypotonie, Atemnot und Hypoglykämie), wenn Betablocker bis zur Geburt verabreicht wurden
- wird das Arzneimittel bis zur Geburt verabreicht, sollte das Neugeborene in den ersten Lebenstagen sorgfältig überwacht werden
- systemische Resorption
- mögliche systemische Resorption wird reduziert, wenn man nach der Anwendung etwa 2 Minuten lang mit dem Finger Druck auf den Tränenkanal ausübt oder die Augenlider schließt
- dies kann zu einer Verminderung der systemischen Nebenwirkungen und einem Anstieg der lokalen Wirkung führen
- mögliche systemische Resorption wird reduziert, wenn man nach der Anwendung etwa 2 Minuten lang mit dem Finger Druck auf den Tränenkanal ausübt oder die Augenlider schließt
- Fertilität
- keine Daten zur Wirkung von Timolol plus Dorzolamid auf die menschliche Fertilität vorliegend
- Daten zu den einzelnen Wirkstoffen, aber nicht für die fixe Kombination vorliegend
- unter therapeutischen Dosen dieses Arzneimittels in Form von Augentropfen sind jedoch keine Auswirkungen auf die Fertilität zu erwarten
Warnhinweise
Dorzolamid hydrochlorid, Timolol hydrogenmaleat - okulär
- systemische Resorption
- wie andere topisch angewandte Ophthalmika wird Timolol systemisch absorbiert
- aufgrund der Beta-adrenergen Komponente Timolol, können die gleichen Arten kardiovaskulärer, pulmonaler und anderer unerwünschter Arzneimittelwirkungen auftreten wie bei systemischen Betarezeptorenblockern
- die Inzidenz systemischer Nebenwirkungen nach Verabreichung topischer Ophthalmika ist niedriger als bei systemischer Verabreichung
- mögliche systemische Resorption wird reduziert, wenn man nach der Anwendung etwa 2 Minuten lang mit dem Finger Druck auf den Tränenkanal ausübt oder die Augenlider schließt
- dies kann zu einer Verminderung der systemischen Nebenwirkungen und einem Anstieg der lokalen Wirkung führen
- Herzerkrankungen
- Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen (z. B. koronare Herzerkrankung, Prinzmetal-Angina, Herzversagen) und Hypotonie bei gleichzeitiger blutdrucksenkender Therapie mit Betablockern sorgfältig untersuchen, um eine Therapie mit anderen Wirkstoffen zu erwägen
- Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen überwachen
- auf Anzeichen der Verschlechterung dieser Erkrankungen
- auf unerwünschte Arzneimittelwirkungen
- aufgrund ihrer negativen Auswirkung auf die Überleitungszeit sollten Betablocker nur mit Vorsicht an Patienten mit Herzblock ersten Grades verabreicht werden
- Gefäßerkrankungen
- Patienten mit schwerer peripherer Zirkulationsstörung / schweren Zirkulationserkrankungen (z. B. schwere Formen der Raynaud-Krankheit oder des Raynaud-Syndroms) mit Vorsicht behandeln
- Atemwegserkrankungen
- nach Anwendung von ophthalmischen Beta-Blockern wurde über respiratorische und kardiale Reaktionen berichtet, bis hin zu Todesfällen aufgrund von Bronchospasmus bei Asthmatikern und in seltenen Fällen bei Patienten mit Herzversagen
- das Arzneimittel mit Vorsicht bei Patienten mit leichter / moderater chronischer obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) anwenden
- nur dann, wenn der potenzielle Nutzen das potenzielle Risiko überwiegt
- Leberfunktionsstörungen
- das Arzneimittel wurde bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen nicht geprüft
- bei solchen Patienten mit Vorsicht anwenden
- Nierenfunktionsstörungen
- das Arzneimittel wurde bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen nicht geprüft
- bei solchen Patienten mit Vorsicht anwenden
- Immunologie und Überempfindlichkeit
- wie andere lokal verabreichte Ophthalmika kann dieses Arzneimittel systemisch aufgenommen werden
- Dorzolamid enthält eine Sulfonamidgruppe, die auch in Sulfonamiden vorhanden ist
- bei topischer Anwendung dieselben Nebenwirkungen wie unter systemischer Therapie mit Sulfonamiden möglich
- auch schwerwiegende Reaktionen wie Stevens-Johnson-Syndrom oder toxische epidermale Nekrolyse möglich
- bei Anzeichen schwerwiegender Reaktionen oder Überempfindlichkeitsreaktionen
- Arzneimittel absetzen
- lokale Nebenwirkungen am Auge, ähnlich denen, die bei der Anwendung von Dorzolamid am Auge berichtet wurden, wurden auch bei der Kombination aus Timolol und Dorzolamid beobachtet
- bei Auftreten solcher Reaktionen
- Abbruch der Behandlung in Betracht ziehen
- bei Auftreten solcher Reaktionen
- anaphylaktische Reaktionen
- Patienten, bei denen anamnestisch eine Atopie oder eine schwere anaphylaktische Reaktion auf verschiedene Allergene bekannt ist, können unter Betablockern heftiger als normal auf eine wiederholte versehentliche, diagnostische oder therapeutische Exposition gegenüber solchen Allergenen reagieren
- solche Patienten sprechen möglicherweise nicht auf die übliche Adrenalindosis zur Behandlung von anaphylaktischen Reaktionen an
- Aderhautabhebung
- Aderhautabhebung wurde im Zusammenhang mit der Verabreichung einer Therapie zur Unterdrückung der Kammerwasserbildung (z. B. Timolol, Acetazolamid) nach Filtrationsoperationen berichtet
- Anästhesie bei Operationen
- ophthalmische Präparate mit Betablockern können die systemischen Wirkungen der Beta-Agonisten, z. B. von Adrenalin oder Epinephrin, hemmen
- der Anästhesist sollte informiert werden, wenn der Patient derzeit Timolol erhält
- Begleittherapie
- andere Betablocker
- die Wirkung auf den Augeninnendruck bzw. die bekannten Wirkungen der systemischen Betablockade können verstärkt werden, wenn das Arzneimittel an Patienten verabreicht wird, die bereits einen systemischen Betablocker erhalten
- diese Patienten engmaschig überwachen
- die Verwendung von zwei topischen Betablockern wird nicht empfohlen
- die Wirkung auf den Augeninnendruck bzw. die bekannten Wirkungen der systemischen Betablockade können verstärkt werden, wenn das Arzneimittel an Patienten verabreicht wird, die bereits einen systemischen Betablocker erhalten
- die zusätzliche Gabe folgender Arzneimittel wird nicht empfohlen
- Dorzolamid und orale Carboanhydrasehemmer
- topische Betarezeptorenblocker
- topische Prostaglandine
- andere Betablocker
- Absetzen der Behandlung
- wenn bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit ein Absetzen von Timolol enthaltenden Augentropfen erforderlich ist, sollte dies wie bei systemischen Betablockern ausschleichend erfolgen
- zusätzliche Wirkungen einer Betablockade
- Hypoglykämie / Diabetes
- Beta-Blocker sollten an Patienten mit spontan auftretender Hypoglykämie bzw. an Patienten mit labilem Diabetes mit Vorsicht verabreicht werden
- da Betablocker die Anzeichen und Symptome einer akuten Hypoglykämie verbergen können
- Beta-Blocker sollten an Patienten mit spontan auftretender Hypoglykämie bzw. an Patienten mit labilem Diabetes mit Vorsicht verabreicht werden
- Hyperthyreose
- Beta-Blocker können bestimmte Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose) maskieren
- abruptes Absetzen einer Betablockertherapie kann eine Verschlimmerung der Symptome herbeiführen
- Myasthenia gravis
- eine Behandlung mit Beta-Blockern kann die Symptome einer Myasthenia gravis verstärken
- Hypoglykämie / Diabetes
- zusätzliche Wirkungen einer Carboanhydrasehemmung
- die Therapie mit oralen Carboanhydrasehemmern wurde mit einer Urolithiasis als Folge von Störungen des SäureStörungen des Säure-Basen-Haushaltes in Zusammenhang gebracht
- insbesondere bei Patienten mit anamnestisch bekannten Nierensteinen
- obwohl unter der Therapie keine Störungen des SäureStörungen des Säure-Basen-Haushalts beobachtet wurden, wurde über seltene Fälle von Urolithiasis berichtet
- da das Arzneimittel einen topischen Carboanhydrasehemmer enthält, der systemisch resorbiert wird, kann bei Patienten mit anamnestisch bekannten Nierensteinen ein erhöhtes Risiko für eine Urolithiasis während der Behandlung bestehen
- die Therapie mit oralen Carboanhydrasehemmern wurde mit einer Urolithiasis als Folge von Störungen des SäureStörungen des Säure-Basen-Haushaltes in Zusammenhang gebracht
- sonstiges
- die Therapie von Patienten mit akutem Winkelblockglaukom erfordert außer Medikamenten zur Senkung des Augeninnendrucks zusätzliche therapeutische Maßnahmen
- bei Patienten mit akutem Winkelblockglaukom wurde das Arzneimittel nicht geprüft
- während der Anwendung von Dorzolamid bei Patienten mit bestehenden chronischen Hornhautdefekten und / oder intraokularen Operationen in der Anamnese
- Berichte über Hornhautödem und irreversible Hornhautdekompensation
- Patienten mit einer dünnen Endothelschicht haben ein erhöhtes Risiko, ein Hornhautödem zu entwickeln
- bei solchen Patienten topisches Dorzolamid mit Vorsicht anwenden
- Berichte über Hornhautödem und irreversible Hornhautdekompensation
- ophthalmische Betablocker können trockene Augen hervorrufen
- Patienten mit Hornhauterkrankungen sollten mit Vorsicht behandelt werden
- wie bei der Anwendung anderer Antiglaukomatosa wurde bei einigen Patienten nach längerer Therapie über ein vermindertes Ansprechen auf Timolol-Augentropfen berichtet
- jedoch wurden in klinischen Studien, in denen 164 Patienten mindestens 3 Jahre lang überwacht wurden, nach der Ersteinstellung keine wesentlichen Veränderungen des mittleren Augeninnendrucks beobachtet
- die Therapie von Patienten mit akutem Winkelblockglaukom erfordert außer Medikamenten zur Senkung des Augeninnendrucks zusätzliche therapeutische Maßnahmen
- Wirkungen bei Dopingmissbrauch
- die Anwendung von Timolol plus Dorzolamid kann bei Dopingkontrollen zu positiven Ergebnissen führen
- gesundheitliche Folgen der Anwendung von Timolol plus Dorzolamid als Dopingmittel können nicht abgesehen werden
- schwerwiegende Gesundheitsgefährdungen sind nicht auszuschließen