Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 63 ST | 5767,56 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- in Kombination mit Vemurafenib zur Behandlung bei erwachsenen Patienten mit nicht resezierbarem oder metastasiertem Melanom mit einer BRAF-V600-Mutation
Dosierung
- in Kombination mit Vemurafenib zur Behandlung bei erwachsenen Patienten mit nicht resezierbarem oder metastasiertem Melanom mit einer BRAF-V600-Mutation
- vor Behandlungsbeginn muss ein BRAF-V600-Mutation-positiver Tumorstatus durch einen validierten Test nachgewiesen worden sein
- empfohlene Dosis: 3 Tabletten (60 mg Cobimetinib) 1mal / Tag
- Zyklus von 28 Tagen:
- Tag 1 - 21 (Behandlungsphase): 60 mg 1mal / Tag
- Tag 22 - 28: Behandlungspause
- Beginn jedes weiteren Behandlungszyklus nach Ende der 7-tägigen Behandlungspause
- Informationen zur Dosierung von Vemurafenib: s. entsprechende Fachinformation
- Dauer der Behandlung
- Fortführung der Behandlung bis der Patient davon nicht mehr profitiert
- oder bis zum Auftreten einer inakzeptablen Toxizität
- Vergessene Dosen
- vergessene Dosis kann bis zu 12 Stunden vor der nächsten Dosis eingenommen werden, um das Schema der einmal täglichen Einnahme beizubehalten
- Erbrechen
- an dem betreffenden Tag keine zusätzliche Dosis einnehmen
- Behandlung wie vorgeschrieben am nächsten Tag fortsetzen
- Allgemeine Dosisanpassungen
- Entscheidung, ob die Dosis von einer oder von beiden Behandlungen reduziert werden soll, anhand der Beurteilung der individuellen Sicherheit und Verträglichkeit für den Patienten durch den verordnenden Arzt zu treffen
- Dosisanpassung von Cobimetinib unabhängig von einer Dosisanpassung von Vemurafenib
- wird eine Dosis wegen Toxizität ausgelassen: diese Dosis nicht nachholen
- wurde die Dosis einmal reduziert: Dosis zu einem späteren Zeitpunkt nicht wieder erhöhen
- empfohlene Dosisanpassungen
- Grad (CTC-AE)
- Grad 1 oder Grad 2 (tolerierbar)
- keine Dosisreduktion
- Dosierung von 60 mg 1mal / Tag beibehalten
- Grad 2 (nicht tolerierbar) oder Grad 3/4
- erstes Auftreten:
- Unterbrechung der Behandlung bis Grad </= 1
- Wiederaufnahme mit 2 Tabletten (40 mg) 1mal / Tag
- zweites Auftreten:
- Unterbrechung der Behandlung bis Grad </= 1
- Wiederaufnahme mit 1 Tablette (20 mg) 1mal / Tag
- drittes Auftreten:
- dauerhaften Abbruch der Behandlung in Betracht ziehen
- erstes Auftreten:
- Grad 1 oder Grad 2 (tolerierbar)
- Grad (CTC-AE)
- Empfehlungen zur Dosisanpassung bei Blutungen
- Grad 4 Ereignisse oder Hirnblutungen
- Unterbrechen der Behandlung mit Cobimetinib
- wenn Blutungsereignisse auf Cobimetinib zurückzuführen sind
- Behandlung dauerhaft absetzen
- Grad 3 Ereignisse
- Unterbrechen der Behandlung während der Beurteilung des Blutungsereignisses (Vermeidung des möglichen Einflusses von Cobemetinib auf das Ereignis)
- keine Daten zur Auswirkung einer Dosisanpassung von Cobemetinib bei Blutungsereignissen
- Wiederaufnahme der Behandlung nach klinischem Ermessen
- Fortführen der Verabreichung von Vemurafenib während einer Unterbrechung der Behandlung mit Cobemetinib möglich, sofern klinisch indiziert
- Grad 4 Ereignisse oder Hirnblutungen
- Empfehlungen zur Dosisanpassung bei linksventrikulärer Dysfunktion
- dauerhaftes Absetzen in Betracht ziehen,
- wenn kardiale Symptome auf Cobimetinib zurückgeführt werden können
- und sich diese nicht nach einer kurzzeitigen Unterbrechung verbessern
- asymptomatischer Patient
- LVEF-Wert >/= 50 % (oder 40 % - 49 % und < 10 % absolute Abnahme seit Therapiebeginn)
- Therapie fortsetzen mit aktueller Dosis
- LVEF-Wert < 40 % (oder 40 % - 49 % und >/= 10 % absolute Abnahme seit Therapiebeginn)
- Behandlung für 2 Wochen unterbrechen
- LVEF-Wert nach Unterbrechung der Therapie
- < 10 % absolute Abnahme seit Therapiebeginn
- 1. Auftreten: 40 mg
- 2. Auftreten: 20 mg
- 3. Auftreten: Behandlung dauerhaft abbrechen
- < 40 % (oder >/= 10 % absolute Abnahme seit Therapiebeginn)
- Behandlung dauerhaft abbrechen
- < 10 % absolute Abnahme seit Therapiebeginn
- LVEF-Wert >/= 50 % (oder 40 % - 49 % und < 10 % absolute Abnahme seit Therapiebeginn)
- Symptomatischer Patient
- Behandlung für 4 Wochen unterbrechen
- LVEF-Wert nach Unterbrechung der Therapie
- asymptomatisch und < 10 % absolute Abnahme seit Therapiebeginn
- 1. Auftreten: 40 mg
- 2. Auftreten: 20 mg
- 3. Auftreten: Behandlung dauerhaft abbrechen
- asymptomatisch und < 40 % (oder >/= 10 % absolute Abnahme seit Therapiebeginn)
- Behandlung dauerhaft abbrechen
- symptomatisch ungeachtet der LVEF
- Behandlung dauerhaft abbrechen
- asymptomatisch und < 10 % absolute Abnahme seit Therapiebeginn
- die Behandlung mit Vemurafenib kann fortgeführt werden, während die Behandlung mit Cobimetinib angepasst wird, sofern klinisch indiziert
- dauerhaftes Absetzen in Betracht ziehen,
- Empfehlungen zur Dosisanpassung bei Rhabdomyolyse und erhöhter Kreatinphosphokinase (CPK)
- Rhabdomyolyse oder symptomatische CPK-Erhöhungen
- Unterbrechen der Behandlung mit Cobimetinib
- keine Verbesserung der Rhabdomyolyse oder der symptomatischen CPK-Erhöhungen innerhalb von 4 Wochen
- dauerhaftes Absetzen der Behandlung
- Verbesserung des Schweregrads um mind. 1 Grad innerhalb von 4 Wochen
- Wiederaufnahme der Behandlung mit einer um 20 mg reduzierten Dosis, sofern klinisch indiziert
- engmaschige Überwachung der Patienten
- Fortführen der Verabreichung von Vemurafenib während der Anpassung der Behandlung mit Cobimetinib möglich
- Asymptomatische CPK-Erhöhungen
- Grad 4
- Unterbrechen der Behandlung
- keine Verbesserung der CPK-Erhöhungen auf </= Grad 3 innerhalb von 4 Wochen nach der Behandlungsunterbrechung
- dauerhaftes Absetzen der Behandlung
- Verbesserung der CPK-Erhöhungen auf </= Grad 3 innerhalb von 4 Wochen
- Wiederaufnahme der Behandlung mit einer um 20 mg reduzierten Dosis, sofern klinisch indiziert
- engmaschige Überwachung der Patienten
- Fortführen der Verabreichung von Vemurafenib während der Anpassung der Behandlung mit Cobimetinib möglich
- Grad </= 3
- nach Ausschluss einer Rhabdomyolyse, muss die Dosis nicht angepasst werden
- Grad 4
- Rhabdomyolyse oder symptomatische CPK-Erhöhungen
- Empfehlung zur Dosisanpassung bei gleichzeitiger Anwendung mit Vemurafenib
- Abweichungen der Leberwerte
- Grad 1 und 2
- verschriebene Dosierungen von Cobimetinib und Vemurafenib beibehalten
- Grad 3:
- verschriebene Dosierung von Cobimetinib beibehalten
- Dosierung von Vemurafenib kann, insofern klinisch angemessen, reduziert werden (Fachinformation zu Vemurafenib beachten)
- Grad 4:
- Behandlung mit Cobimetinib und Vemurafenib unterbrechen
- bei Verbesserung der Abweichungen der Leberwerte auf Grad </= 1 innerhalb von 4 Wochen: Wiederaufnahme der Behandlung mit Cobimetinib mit einer um 20 mg reduzierten Dosis und Vemurafenib zu einer klinisch angemessenen Dosis, gemäß Fachinformation
- Absetzen der Behandlung mit Cobimetinib und Vemurafenib, wenn die Abweichungen der Leberwerte innerhalb von 4 Wochen nicht auf Grad </= 1 zurückgehen oder nach anfänglicher Verbesserung erneut Abweichungen der Leberwerte von Grad 4 auftreten
- Grad 1 und 2
- Lichtempfindlichkeit
- Grad </= 2 (tolerierbar)
- Behandlung mit unterstützenden Maßnahmen
- Grad 2 (nicht tolerierbar) oder Grad >/= 3:
- Unterbrechung der Behandlung mit Cobimetinib und Vemurafenib bis zu einem Rückgang auf Grad </= 1
- Wiederaufnahme der Behandlung ohne Änderung der Cobimetinib-Dosierung
- Dosierung von Vemurafenib entsprechend der klinischen Situation reduzieren (entsprechende Fachinformation für weitere Informationen beachten)
- Grad </= 2 (tolerierbar)
- Ausschlag
- Hautausschläge können sowohl bei Behandlung mit Cobimetinib als auch bei Behandlung mit Vemurafenib auftreten
- Dosierung von Cobimetinib und/oder Vemurafenib entweder zeitweise unterbrechen und/oder wie klinisch angezeigt verringern
- Zusätzlich gilt:
- Hautausschlag von Grad </= 2 (tolerierbar) mit unterstützenden Maßnahmen behandeln
- Dosierung von Cobimetinib kann ohne Anpassung fortgesetzt werden
- Akne-ähnlicher Hautausschlag von Grad 2 (nicht tolerierbar) oder Grad >/= 3:
- in Bezug auf Cobimetinib die allgemeinen Empfehlungen zur Dosisanpassung befolgen
- Dosierung von Vemurafenib kann fortgesetzt werden, wenn die Behandlung mit Cobimetinib angepasst wird (falls klinisch angezeigt)
- Nicht Akne-ähnlicher oder makulopapulöser Ausschlag von Grad 2 (nicht tolerierbar) oder Grad >/= 3:
- Dosierung von Cobimetinib kann ohne Änderungen fortgesetzt werden, falls klinisch angezeigt
- Dosierung von Vemurafenib kann entweder zeitweise unterbrochen und/oder reduziert werden (Fachinformation für weitere Informationen beachten)
- QT-Verlängerung
- QTc-Zeit während der Behandlung > 500 ms:
- Dosisanpassung von Vemurafenib (Fachinformation von Vemurafenib beachten)
- Dosisanpassung von Cobimetinib bei gleichzeitiger Anwendung mit Vemurafenib nicht erforderlich
- QTc-Zeit während der Behandlung > 500 ms:
- Abweichungen der Leberwerte
- besondere Patientengruppen
- ältere Patienten >/= 65 Jahre
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Nierenfunktionsstörung
- leichte - mäßige Nierenfunktionsstörung
- basierend auf einer populationspharmakokinetischen Analyse keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Nierenfunktionsstörung
- nur begrenzte Daten
- Auswirkung nicht ausgeschlossen
- Vorsicht geboten
- leichte - mäßige Nierenfunktionsstörung
- Leberfunktionsstörung
- keine Dosisanpassung empfohlen
- evtl. Abweichungen der Leberwerte
- Anwendung mit Vorsicht
- schwere Leberfunktionsstörung
- erhöhte Plasmakonzentrationen von ungebundenem Cobimetinib möglich
- Nicht-kaukasische Patienten
- Sicherheit und Wirksamkeit bei nicht-kaukasischen Patienten nicht erwiesen
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- keine Daten
- ältere Patienten >/= 65 Jahre
Kontraindikationen
Cobimetinib - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Cobimetinib
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Cobimetinib - peroral
Nebenwirkungen bei Patienten, die in der Studie GO28141 mit Cobimetinib in Kombination mit Vemurafenib behandelt wurden
- Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Basalzellkarzinom
- kutanes Plattenepithelkarzinom
- Keratoakanthom
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Anämie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dehydration
- Hypophosphatämie
- Hyponatriämie
- Hyperglycämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- seröse Retinopathie
- einschl. Ereignisse mit Chorioretinopathie und Netzhautablösung, die indikativ für seröse Retinopathie sind
- verschwommenes Sehen
- seröse Retinopathie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sehschwäche
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Abnahme der linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Bluthochdruck
- Blutungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pneumonitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Diarrhö
- Übelkeit
- Erbrechen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Lichtempfindlichkeit
- einschl. Lichtempfindlichkeitsreaktionen, Sonnenbrand, Solardermatitis, aktinischer Elastose
- Ausschlag
- makulopapulöser Ausschlag
- Akne-ähnlicher Ausschlag
- Hyperkeratose
- Lichtempfindlichkeit
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Arthralgie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Rhabdomyolyse
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Pyrexie
- Schüttelfrost
- Müdigkeit
- Alopezie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Untersuchungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Anstieg der CPK
- Anstieg der ALT
- Anstieg der AST
- Anstieg der Gamma-Glutamyltransferase (gamma-GT)
- Anstieg der ALP
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verminderte Auswurffraktion
- erhöhter Bilirubinwert im Blut
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- Einleitung und Überwachung der Behandlung von einem qualifizierten, in der Anwendung von antineoplastischen Arzneimitteln erfahrenen Arzt
- Einnahme der Tabletten
- als Ganzes mit Wasser geschluckt
- Einnahme mit oder ohne Nahrung
Stillzeithinweise
Cobimetinib - peroral
- unter Berücksichtigung des Nutzens des Stillens für das Kind und des Nutzens der Behandlung für die Mutter muss die Entscheidung getroffen werden, entweder das Stillen oder die Behandlung mit Cobimetinib abzubrechen
- nicht bekannt, ob Cobimetinib in die Muttermilch übergeht
- Risiko für das Neugeborene / den Säugling kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Cobimetinib - peroral
- Cobimetinib sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, die Anwendung ist nach gründlicher Abwägung des Nutzens für die Mutter und der Risiken für den Fötus eindeutig notwendig
- keine Daten zur Anwendung von Cobimetinib bei Schwangeren
- tierexperimentelle Studien
- Embryoletalität und Missbildungen des Fötus an den großen Gefäßen und am Schädel
- Frauen im gebärfähigen Alter / Kontrazeption
- Frauen im gebärfähigen Alter sollten angewiesen werden, während der Behandlung und mind. 3 Monate nach Behandlungsende mit Cobimetinib 2 wirksame Methoden der Empfängnisverhütung anzuwenden, z.B. ein Kondom oder eine andere Barrieremethode (mit Spermiziden, wenn verfügbar)
- Fertilität
- keine Daten zu Cobimetinib beim Menschen vorliegend
- keine tierexperimentelle Studien zur Bewertung des Einflusses von Cobimetinib auf die Fertilität durchgeführt, aber unerwünschte Wirkungen an weiblichen Geschlechtsorganen beobachtet
- klinische Bedeutung dieser Befunde unbekannt
Warnhinweise
Cobimetinib - peroral
- Behandlung mit Cobimetinib in Kombination mit Vemurafenib soll von einem qualifizierten, in der Anwendung von antineoplastischen Arzneimitteln erfahrenen Arzt eingeleitet und überwacht werden
- BRAF-V600-Mutation-positiver Tumorstatus
- vor Behandlungsbeginn muss bei Patienten ein BRAF-V600-Mutation-positiver Tumorstatus durch einen validierten Test nachgewiesen worden sein
- Cobimetinib in Kombination mit Vemurafenib bei Patienten, deren Erkrankung unter einer vorhergehenden Therapie mit einem BRAF-Inhibitor fortgeschritten ist
- nur begrenzte Daten für die Kombination von Cobimetinib und Vemurafenib bei Patienten, deren Erkrankung unter einer vorhergehenden Therapie mit einem BRAF-Inhibitor fortgeschritten ist
- Daten zeigen, dass die Wirksamkeit der Kombination bei diesen Patienten geringer ist
- in dieser mit einem BRAF-Inhibitor vorbehandelten Population sollten andere Behandlungsoptionen vor der Behandlung mit der Kombination in Betracht gezogen werden
- Behandlungssequenz nach Progression unter einer Therapie mit einem BRAF-Inhibitor nicht etabliert
- nur begrenzte Daten für die Kombination von Cobimetinib und Vemurafenib bei Patienten, deren Erkrankung unter einer vorhergehenden Therapie mit einem BRAF-Inhibitor fortgeschritten ist
- Cobimetinib in Kombination mit Vemurafenib bei Patienten mit Hirnmetastasen
- begrenzte Daten zeigen, dass die Sicherheit der Kombination von Cobimetinib und Vemurafenib bei Patienten mit BRAF-V600-Mutation-positivem Melanom mit Hirnmetastasen mit dem bekannten Sicherheitsprofil von Cobimetinib in Kombination mit Vemurafenib übereinstimmen
- Wirksamkeit der Kombination von Cobimetinib und Vemurafenib wurde bei diesen Patienten nicht untersucht
- die intrakranielle Aktivität von Cobimetinib ist nicht bekannt
- Blutungen
- Blutungen, einschließlich schwerer Blutungsereignisse, können auftreten
- Vorsicht geboten bei Patienten mit zusätzlichen Risikofaktoren für Blutungen, wie Hirnmetastasen, und / oder bei Patienten mit Begleitmedikationen, die das Blutungsrisiko erhöhen (einschl. Therapie mit Thrombozytenaggregationshemmern oder Antikoagulanzien)
- für Dosisanpassung bei Blutungen, siehe Herstellerinformation
- seröse Retinopathie
- bei Patienten, die mit MEK-Inhibitoren, einschließlich Cobimetinib, behandelt wurden, seröse Retinopathien (Flüssigkeitsansammlung unter den Netzhautschichten) beobachtet
- die meisten Ereignisse als Chorioretinopathie oder Netzhautablösung berichtet
- mediane Zeit bis zum 1. Auftreten der Ereignisse mit seröser Retinopathie betrug 1 Monat (zwischen 0 und 9 Monaten)
- die meisten in klinischen Studien beobachteten Ereignisse wurden durch Dosisreduktion oder Unterbrechung behoben oder auf Grad 1 (asymptomatisch) verbessert
- Patienten müssen bei jedem Besuch auf Symptome von neuen oder verschlechterten Sehstörungen untersucht werden
- wenn Symptome einer neuen oder verschlechterten Sehstörung festgestellt werden, wird augenärztliche Untersuchung empfohlen
- wenn eine seröse Retinopathie diagnostiziert wird, sollte die Behandlung mit Cobimetinib ausgesetzt werden, bis sich die visuellen Symptome auf Grad </= 1 verbessern
- einer serösen Retinopathie kann mit einer Unterbrechung der Behandlung, einer Dosisreduktion oder mit dem Abbruch der Behandlung entgegengewirkt werden
- bei Patienten, die mit MEK-Inhibitoren, einschließlich Cobimetinib, behandelt wurden, seröse Retinopathien (Flüssigkeitsansammlung unter den Netzhautschichten) beobachtet
- linksventrikuläre Dysfunktion
- Absinken der LVEF ab Therapiebeginn unter Cobimetinib berichtet
- mediane Zeit bis zum 1. Auftreten von entsprechend unerwünschten Ereignissen betrug 4 Monate (zwischen 1 bis 13 Monate)
- LVEF sollte vor Therapiebeginn bestimmt werden, um Ausgangswerte festzulegen; dann nach dem 1. Behandlungsmonat und mind. alle 3 Monate oder wie klinisch indiziert bis zum Abbruch der Behandlung
- Absinken der LVEF-Ausgangswerte kann mit einer Unterbrechung der Behandlung, einer Dosisreduktion oder mit dem Abbruch der Behandlung entgegengewirkt werden
- bei allen Patienten, die die Behandlung mit einer reduzierten Dosis von Cobimetinib wieder aufnehmen, muss nach ca. 2, 4, 10 und 16 Wochen eine LVEF-Messung durchgeführt werden und danach wie klinisch indiziert
- Patienten mit LVEF-Ausgangswerten, die entweder unter dem unteren Normalwert (LLN = Lower Limit of Normal) oder unter 50 % lagen, wurden nicht untersucht
- Absinken der LVEF ab Therapiebeginn unter Cobimetinib berichtet
- Abweichungen der Leberwerte
- können auftreten, wenn Cobimetinib in Kombination mit Vemurafenib oder Vemurafenib als Monotherapie angewendet wird
- insb. ein Anstieg der Alanin-Aminotransferase (ALT), der Aspartat-Aminotransferase (AST) und der alkalischen Phosphatase (ALP), bei Patienten, die mit Cobimetinib in Kombination mit Vemurafenib behandelt wurden, beobachtet
- müssen durch Labortests der Leberwerte vor Beginn der Kombinationsbehandlung und während der Behandlung monatlich oder, falls klinisch angezeigt, häufiger überprüft werden
- Grad 3
- Unterbrechung der Behandlung oder Dosisreduktion von Vemurafenib
- Grad 4
- Unterbrechung der Behandlung, Dosisreduktion oder Abbruch der Behandlung sowohl von Cobimetinib als auch von Vemurafenib
- können auftreten, wenn Cobimetinib in Kombination mit Vemurafenib oder Vemurafenib als Monotherapie angewendet wird
- Rhabdomyolyse und CPK-Erhöhungen
- bei Patienten, die mit Cobimetinib behandelt wurden, wurde über Rhabdomyolyse berichtet
- bei der Diagnose einer Rhabdomyolyse
- Behandlung mit Cobimetinib unterbrechen und CPK-Spiegel sowie andere Symptome bis zum Abklingen überwachen
- je nach Schweregrad der Rhabdomyolyse kann Dosisreduktion oder Absetzen der Behandlung erforderlich sein
- CPK-Erhöhungen von Grad 3 und 4, einschl. asymptomatisch erhöhter CPK gegenüber Therapiebeginn, auch bei Patienten, die in klinischen Studien mit Cobimetinib und Vemurafenib behandelt wurden
- mediane Zeit bis zum 1. Auftreten von CPK-Erhöhungen von Grad 3 oder 4 betrug 16 Tage (Bereich: 11 Tage bis 10 Monate), die mediane Zeit bis zum vollständigen Abklingen betrug 16 Tage (zwischen 2 Tage und 15 Monate)
- vor Beginn der Behandlung sollten die Serum-CPK- und -Kreatinin-Spiegel bestimmt werden, um Ausgangswerte zu erhalten
- danach während der Behandlung monatlich bzw. wie klinisch indiziert kontrollieren
- bei erhöhten CPK-Serumspiegeln prüfen, ob Anzeichen und Symptome einer Rhabdomyolyse oder andere Ursachen vorliegen
- abhängig vom Schweregrad der Symptome oder der CPK-Erhöhungen ggf. Unterbrechung der Behandlung, Dosisreduktion oder Absetzen der Behandlung erforderlich
- Diarrhö
- Fälle von Grad >/=3 und schwerwiegender Diarrhö bei Patienten, die mit Cobimetinib behandelt wurden, berichtet
- Diarrhö sollte mit Antidiarrhoika und unterstützenden Maßnahmen behandelt werden
- bei Diarrhö Grad >/= 3, die trotz unterstützenden Maßnahmen auftritt, sollte die Behandlung mit Cobimetinib und Vemurafenib unterbrochen werden, bis eine Verbesserung auf Grad </= 1 vorliegt
- wenn Diarrhö Grad >/= 3 wieder auftritt, sollte die Dosis von Cobimetinib und Vemurafenib reduziert werden
- Fälle von Grad >/=3 und schwerwiegender Diarrhö bei Patienten, die mit Cobimetinib behandelt wurden, berichtet
- Arzneimittelwechselwirkungen: CYP3A4-Inhibitoren
- starke CYP3A4-Inhibitoren
- gleichzeitige Anwendung von starken CYP3A4-Inhibitoren während der Behandlung mit Cobimetinib sollte vermieden werden
- moderate CYP3A4-Inhibitoren
- Vorsicht bei der gleichzeitigen Anwendung
- wenn gleichzeitige Gabe von starken oder moderaten CYP3A4-Inhibitoren unvermeidlich ist, sollten die Patienten sorgfältig auf Neben-/Wechselwirkungen hin überwacht werden und, wenn klinisch angezeigt, Dosisanpassungen vorgenommen werden
- starke CYP3A4-Inhibitoren
- QT-Verlängerung
- falls QTc-Zeit > 500 ms: Angaben zur Dosisanpassung und Fachinformation von Vemurafenib beachten