Cromo-Stulln UD
PHARMA STULLN GmbH
Wirkstoff: Cromoglicinsäure →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 20X0.5 ML | 7,34 € |
| N3 | 50X0.5 ML | 17,40 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Allergische Konjunktivitis
Dosierung
- Allergische Konjunktivitis
- Erwachsene und Kinder
- 1 Tropfen 4mal / Tag in jedes Auge
- Dosissteigerung, optional, bei Bedarf: 1 Tropfen 6 - 8mal / Tag in jedes Auge
- Dosierungsintervalle können auch nach Erreichen der therapeutischen Wirkung verlängert werden, solange Symptomfreiheit aufrechterhalten wird
- Anwendungsdauer
- zur Prophylaxe geeignet
- regelmäßige tägliche Applikation ist erforderlich, da Tropfen keinen Soforteffekt haben (kann mehrere Wochen dauern bis sich die volle Wirkung einstellt)
- Daher Behandlung nach Abklingen der Beschwerden solange fortführen, wie Patient den Allergenen (Pollen, Hausstaub, Schimmelpilzsporen, Nahrungsmittelallergene) ausgesetzt ist
- Therapieeffekt regelmäßig durch den behandelnden Arzt zu kontrollieren
- Reduktion der Dosis ist nach guter Stabilisierung der klin. Symptomatik gerechtfertigt
- Erwachsene und Kinder
Kontraindikationen
Cromoglicinsäure - okulär
- Überempfindlichkeit gegen Cromoglicinsäure
- Verdacht auf eine allergische Reaktionslage gegen Cromoglicinsäure
Nebenwirkungen
Cromoglicinsäure - okulär
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Reaktionen
- ohne Häufigkeitsangabe
- in einem Einzelfall über schwere generalisierte anaphylaktische Reaktionen mit Bronchospasmen im Zusammenhang mit einer Natriumcromoglicat-Therapie berichtet
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- lokale Irritationen wie Augenbrennen, Chemosis, Fremdkörpergefühl und konjunktivale Hyperämie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- im Zusammenhang mit der Anwendung phosphathaltiger Augentropfen bei Patienten mit stark geschädigter Hornhaut: Kalkablagerungen in der Hornhaut
- ohne Häufigkeitsangabe
- vorübergehendes Stechen und Brennen nach dem Eintropfen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- Zum Eintropfen in den Bindehautsack
- Für optimalen Therapieeffekt
- ausführliche Unterweisung des Patienten ist erforderlich
- wenn in Ausnahmefällen das Tragen von Kontaktlinsen zulässig ist
- Kontaktlinsen vor dem Eintropfen herausnehmen und erst 15 Minuten nach dem Eintropfen wieder einsetzen
Stillzeithinweise
Cromoglicinsäure - okulär
- Cromoglicinsäure-Dinatriumsalz (Natriumcromoglicat) geht nur in äußerst geringen Mengen in die Muttermilch über
- Risiko für den gestillten Säugling besteht wahrscheinlich nicht, jedoch sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung notwendig
Schwangerschaftshinweise
Cromoglicinsäure - okulär
- Anhaltspunkte für eine fruchtschädigende Wirkung von Cromoglicinsäure (Natriumcromoglicat) liegen sowohl aus Tierstudien als auch aus den bisherigen Erfahrungen am Menschen nicht vor
- dennoch sollte Cromoglicinsäure aus grundsätzlichen Erwägungen während der gesamten Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung angewendet werden
- Fertilität
- Wirkung von Natriumcromoglicat auf die menschliche Fertilität nicht bekannt
- Natriumcromoglicat beeinflusst nicht die männliche und weibliche Fertilität bei Ratten
Warnhinweise
Cromoglicinsäure - okulär
- um einen optimalen Therapieeffekt zu erzielen, ausführliche Unterweisung des Patienten in den Gebrauch von Cromoglicinsäure erforderlich
- Kontaktlinsen
- bei einer allergischen Konjunktivitis grundsätzlich das Tragen einer Brille vorteilhafter, als die Verwendung von Kontaktlinsen, da das Auge gereizt ist
- bei Entzündungen, auch bei allergischer Bindehautentzündung, vom Augenarzt festzustellen, ob trotz der Beschwerden Kontaktlinsen getragen werden dürfen
- wenn das Tragen von Kontaktlinsen zulässig ist, sind die Kontaktlinsen vor dem Eintropfen herauszunehmen und erst 15 Min. nach dem Eintropfen wieder einzusetzen
- falls zutreffend, auf Wechselwirkung der Konservierungsmittel (Benzalkoniumchlorid) mit weichen Kontaktlinsen achten