DAFIRO 10 mg/160 mg Filmtabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 98 ST | 86,80 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- essentielle Hypertonie
- Hinweise
- bei Patienten angezeigt, deren Blutdruck durch eine Monotherapie (10 mg Amlodipin oder 160 mg Valsartan) nicht ausreichend kontrolliert werden kann
- bei Patienten anwenden, deren Blutdruck mit der Kombination 5 mg Amlodipin und 160 mg Valsartan nicht ausreichend kontrolliert werden kann
Dosierung
- essentielle Hypertonie
- individuelle Dosiseinstellung mit den Einzelsubstanzen empfohlen
- falls klinisch vertretbar direkte Umstellung von Monotherapie auf fixe Kombination erwägen
- 1 Tablette (10 mg Amlodipin plus 160 mg Valsartan) / Tag
Dosisanpassung
- Nierenfunktionsstörungen:
- leicht - mittelschwer: keine Dosisanpassung erforderlich
- mittelschwer: Überwachung der Kalium- und Kreatininwerte
- Leberfunktionsstörungen:
- vorsichtige Anwendung
- leichte bis mittelschwere Leberfunktionsstörung ohne Cholestase:
- Maximaldosis: 80 mg Valsartan
- aufgrund des höheren Gehaltes an Valsartan (160 mg / Tablette) daher keine Anwendung
- Gallenwegsobstruktion:
- vorsichtige Anwendung
- Ältere Patienten (>= 65 Jahre):
- Vorsicht bei Dosiserhöhung
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre:
- Anwendung aufgrund fehlender Daten nicht empfohlen
Kontraindikationen
Valsartan und Amlodipin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Amlodipin, Valsartan oder gegen Dihydropyridin-Derivate
- schwere Leberinsuffizienz, biliäre Leberzirrhose oder Cholestase
- gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren bei Patienten mit Diabetes mellitus oder eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml / Min. / 1,73 m2)
- Schwangerschaft (2. und 3. Trimenon)
- schwere Hypotonie
- Schock, einschl.
- kardiogener Schock
- Obstruktion des linksventrikulären Ausflusstrakts, z.B.
- hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie und hochgradige Aortenstenose
- hämodynamisch instabile Herzinsuffizienz nach akutem Myokardinfarkt
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Valsartan und Amlodipin - peroral
Valsartan plus Amlodipin (Fixkombination)
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Nasopharyngitis
- Influenza
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypokaliämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Anorexie
- Hypercalciämie
- Hyperlipidämie
- Hyperurikämie
- Hyponatriämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Angst
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Koordinationsstörungen
- Schwindel
- Schwindel bei Lagewechsel
- Parästhesien
- Somnolenz
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Beeinträchtigung des Sehvermögens
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Sehstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tinnitus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Palpitationen
- Tachykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Synkope
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- orthostatische Hypotonie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypotonie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Husten
- Schmerzen im Hals- und Rachenraum
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- abdominale Beschwerden, Oberbauchschmerzen
- Verstopfung
- Diarrhö
- Mundtrockenheit
- Übelkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erythem
- Ausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Exanthem
- Hyperhidrosis
- Pruritus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arthralgie
- Rückenschmerzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Muskelkrämpfe
- Schweregefühl
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Pollakisurie
- Polyurie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- erektile Dysfunktion
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Asthenie
- Erschöpfung
- Gesichtsödeme
- Flush, Flush mit Wärmegefühl
- Ödeme
- periphere Ödeme
- eindrückbare Ödeme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Amlodipin (Monotherapie)
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Leukopenie
- Thrombozytopenie, manchmal mit Purpura
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeit
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hyperglykämie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Depression
- Schlaflosigkeit / Schlafstörungen
- Stimmungsschwankungen, einschl.
- Angst
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Verwirrung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Somnolenz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Geschmacksstörungen
- Parästhesien
- Synkope
- Tremor
- Hypästhesie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Hypertonus
- periphere Neuropathie, Neuropathie
- extrapyramidales Syndrom
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Sehstörungen, einschl.
- Diplopie
- Beeinträchtigung des Sehvermögens
- Sehstörungen, einschl.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tinnitus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Palpitationen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Arrhythmien, einschl.
- Bradykardie
- ventrikuläre Tachykardie
- Vorhofflimmern
- Myokardinfarkt
- Arrhythmien, einschl.
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Flush
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- hypotone Kreislaufreaktionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Vaskulitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Dyspnoe
- Rhinitis
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Husten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- abdominale Beschwerden, Oberbauchschmerzen
- Übelkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Veränderung der Stuhlgewohnheiten
- Diarrhö
- Mundtrockenheit
- Dyspepsie
- Erbrechen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gastritis
- Gingivahyperplasie
- Pankreatitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- abnormer Leberfunktionstest, einschließlich Anstieg des Bilirubins im Blut
- meistens im Zusammenhang mit Cholestase
- Anstieg hepatischer Enzyme
- meistens im Zusammenhang mit Cholestase
- Hepatitis
- intrahepatische Cholestase, Ikterus
- abnormer Leberfunktionstest, einschließlich Anstieg des Bilirubins im Blut
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Alopezie
- Exanthem
- Hyperhidrosis
- Photosensibilitätsreaktion
- Pruritus
- Purpura
- Ausschlag
- Verfärbung der Haut
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Angioödem
- Erythema (exsudativum) multiforme
- Urtikaria und andere Formen von Ausschlag
- exfoliative Dermatitis
- Stevens-Johnson-Syndrom
- Quincke-Ödem
- ohne Häufigkeitsangabe
- toxische epidermale Nekrolyse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Knöchelschwellung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Arthralgie
- Rückenschmerzen
- Gelenkschwellung
- Muskelkrämpfe
- Myalgie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Miktionsstörungen / erhöhte Miktionsfrequenz
- Nykturie
- Pollakisurie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Impotenz
- Gynäkomastie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erschöpfung
- Ödeme
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Asthenie
- Unwohlsein, allgemeines Krankheitsgefühl
- nicht-kardiale Schmerzen im Brustkorb
- Schmerzen
- vermehrtes Schwitzen
- Thoraxschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Müdigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gewichtszunahme
- Gewichtsabnahme
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Valsartan-Monotherapie
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Abnahme des Hämoglobins und des Hämatokrits
- Neutropenie
- Thrombozytopenie, manchmal mit Purpura
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Serumkrankheit
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Vaskulitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Husten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- abdominale Beschwerden, Oberbauchschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- abnormer Leberfunktionstest, einschließlich Anstieg des Bilirubins im Blut
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Angioödem
- bullöse Dermatitis
- Pruritus
- Ausschlag
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Myalgie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blutkreatininspiegel erhöht
- Niereninsuffizienz und Nierenfunktionsstörung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erschöpfung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blutkaliumspiegel erhöht
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Einnahme mit etwas Wasser, mit oder ohne Nahrung
Stillzeithinweise
Valsartan und Amlodipin - peroral
- Anwendung nicht empfohlen
- keine Informationen über die Anwendung während der Stillzeit verfügbar
- stattdessen alternative Therapien mit besser bekanntem Sicherheitsprofil vorziehen, insb.
- wenn ein Neugeborenes oder eine Frühgeburt gestillt wird
- nicht bekannt, ob Amlodipin Auswirkungen auf Säuglinge hat
- Amlodipin geht beim Menschen in die Muttermilch über
- Anteil der mütterlichen Dosis, der auf den Säugling übergeht, wird in einem Interquartilbereich von 3 - 7 % geschätzt, mit einem Maximum von 15 %
Schwangerschaftshinweise
Valsartan und Amlodipin - peroral
- kontraindiziert im 2. und 3. Trimenon
- Anwendung nicht empfohlen im 1. Trimenon
- Amlodipin
- Anwendung während der Schwangerschaft wird nur dann empfohlen, wenn keine sichereren Therapiealternativen zur Verfügung stehen und die Krankheit ein höheres Risiko für Mutter und Fötus bedingt
- Sicherheit von Amlodipin während der Schwangerschaft bisher noch nicht bestätigt
- tierexperimentelle Studien
- Reproduktionstoxizität bei hohen Dosen
- Valsartan
- Anwendung von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs)
- kontraindiziert während des 2. und 3. Trimenons
- nicht empfohlen während des 1. Trimenons
- epidemiologische Datenlage hinsichtlich eines teratogenen Risikos nach Exposition gegenüber ACE-Hemmern während des 1. Trimenons nicht schlüssig
- geringfügige Zunahme des Risikos kann jedoch nicht ausgeschlossen werden
- obwohl es keine kontrollierten epidemiologischen Daten zum Risiko durch Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs) gibt, könnte ein ähnliches Risiko auch für diese Arzneimittelklasse bestehen
- Patientinnen, die eine Schwangerschaft planen, sollten auf alternative blutdrucksenkende Therapien umgestellt werden, die ein bekanntes Sicherheitsprofil in der Schwangerschaft aufweisen
- außer in dem Fall, dass eine Fortführung der Behandlung mit AIIRAs für dringend erforderlich gehalten wird
- wenn Schwangerschaft festgestellt wird
- Behandlung mit AIIRAs sollte unverzüglich abgebrochen werden und, falls erforderlich, mit einer alternativen Therapie begonnen werden
- Exposition gegenüber AIIRAs während des 2. und 3. Schwangerschaftstrimenons beim Menschen hat toxische Wirkung auf
- den Fetus
- Verschlechterung der Nierenfunktion
- Oligohydramnie
- Verzögerung der Ossifikation des Schädels
- das Neugeborene
- Nierenversagen
- Hypotonie
- Hyperkaliämie
- den Fetus
- Ultraschalluntersuchung der Nierenfunktion und des Schädels empfohlen
- falls Exposition gegenüber AIIRAs ab dem 2. Trimenon erfolgt sein sollte
- Neugeborene, deren Mütter AIIRAs eingenommen haben
- sollten eng auf eine Hypotonie überwacht werden
- Anwendung von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs)
- Fertilität
- keine klinischen Studien mit dem Kombinationsarzneimittel zur Fertilität vorliegend
- Valsartan
- hatte keine negativen Wirkungen auf die Reproduktionsleistung von männlichen oder weiblichen Ratten bei Dosen von bis zu 200 mg / kg KG / Tag
- dies ist das 6-Fache der empfohlenen Maximaldosis beim Menschen auf mg / m2-Basis
- Berechnungen gehen von einer oralen Dosis von 320 mg / Tag und einem 60-kg-Patienten aus
- hatte keine negativen Wirkungen auf die Reproduktionsleistung von männlichen oder weiblichen Ratten bei Dosen von bis zu 200 mg / kg KG / Tag
- Amlodipin
- bei einigen mit Calciumkanalblockern behandelten Patienten reversible biochemische Veränderungen im Kopfteil der Spermatozoen beobachtet
- klinischen Daten in Hinblick auf einen möglichen Einfluss von Amlodipin auf die Fertilität sind noch ungenügend
- in einer Studie an Ratten zeigten sich Auswirkungen auf die Fertilität der männlichen Tiere
Warnhinweise
Valsartan und Amlodipin - peroral
- hypertensive Krise
- Sicherheit und Wirksamkeit von Amlodipin konnten bei einer hypertensiven Krise noch nicht bestätigt werden
- Schwangerschaft
- Therapie mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs) sollte nicht während der Schwangerschaft begonnen werden
- außer in dem Fall, dass eine Fortführung der Behandlung mit AIIRAs für dringend erforderlich gehalten wird
- sollten Patientinnen, die eine Schwangerschaft planen, auf alternative blutdrucksenkende Therapien umgestellt werden, die ein bekanntes Sicherheitsprofil in der Schwangerschaft aufweisen
- wenn Schwangerschaft festgestellt wird
- Behandlung mit AIIRAs unverzüglich abbrechen
- falls erforderlich, mit einer alternativen Therapie beginnen
- Patienten mit Natrium- und / oder Volumenmangel
- übermäßige Blutdrucksenkung bei 0,4% der Patienten mit unkomplizierter Hypertonie, die mit Amlodipin plus Valsartan in placebokontrollierten Studien behandelt wurden, beobachtet
- bei Patienten mit aktiviertem Renin-Angiotensin-System (wie Patienten mit Volumen- und / oder Salzmangel unter hochdosierter Diuretikatherapie), die Angiotensin-Rezeptoren-Blocker erhalten
- symptomatische Hypotonie kann auftreten
- empfohlen, einen solchen Zustand vor Beginn der Behandlung auszugleichen oder die Patienten zu Behandlungsbeginn medizinisch engmaschig zu überwachen
- falls unter der Behandlung Hypotonie auftritt
- Patient sollte in eine liegende Position gebracht und, falls erforderlich, physiologische Kochsalzlösung intravenös infundiert werden
- nach Stabilisierung des Blutdrucks kann Behandlung fortgeführt werden
- Patient sollte in eine liegende Position gebracht und, falls erforderlich, physiologische Kochsalzlösung intravenös infundiert werden
- Hyperkaliämie
- gleichzeitige Anwendung mit folgenden Arzneimitteln sollte mit Vorsicht und unter häufiger Kontrolle des Kaliumspiegels erfolgen
- Kaliumpräparate
- kaliumsparende Diuretika
- kaliumhaltige Salzersatzmittel
- andere Arzneimittel, die den Kaliumspiegel erhöhen (Heparin usw.)
- gleichzeitige Anwendung mit folgenden Arzneimitteln sollte mit Vorsicht und unter häufiger Kontrolle des Kaliumspiegels erfolgen
- Nierenarterienstenose
- Vorsicht bei der Behandlung von Hypertonie bei Patienten mit einseitiger oder beidseitiger Nierenarterienstenose oder Arterienstenose einer Einzelniere
- Blut-Harnstoff und Serumkreatinin können sich bei diesen Patienten erhöhen
- Vorsicht bei der Behandlung von Hypertonie bei Patienten mit einseitiger oder beidseitiger Nierenarterienstenose oder Arterienstenose einer Einzelniere
- Nierentransplantation
- bisher keine Erfahrungen zur sicheren Anwendung bei Patienten, die vor kurzem eine Nierentransplantation hatten
- Leberfunktionsstörungen
- besondere Vorsicht, wenn das Arzneimittel bei Patienten mit leichten bis mittelschweren Leberfunktionsstörungen oder einer Gallenwegsobstruktion angewendet wird
- Valsartan
- wird hauptsächlich unverändert über die Galle ausgeschieden
- bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstörung ohne Cholestase beträgt die max. empfohlene Dosis 80 mg Valsartan
- Amlodipin
- bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion sind die Halbwertszeit von Amlodipin verlängert und die AUC-Werte erhöht
- Dosisempfehlungen bestehen nicht
- Nierenfunktionsstörungen
- leichte bis mittelschwere Nierenfunktionsstörungen (GFR > 30 ml / Min. / 1,73 m2)
- keine Dosisanpassung erforderlich
- mittelschwere Nierenfunktionsstörung
- Überwachung der Kaliumwerte und Kreatinin
- leichte bis mittelschwere Nierenfunktionsstörungen (GFR > 30 ml / Min. / 1,73 m2)
- primärer Hyperaldosteronismus
- Patienten mit primärem Hyperaldosteronismus sollten nicht mit dem Angiotensin-II-Antagonisten Valsartan behandelt werden
- ihr Renin-Angiotensin-System ist von der Primärerkrankung betroffen
- Patienten mit primärem Hyperaldosteronismus sollten nicht mit dem Angiotensin-II-Antagonisten Valsartan behandelt werden
- Angioödeme
- unter Valsartan-Behandlung wurden Angioödeme, inklusive Anschwellen von Larynx und Glottis, die eine Verengung der Atemwege und / oder Anschwellen von Gesicht, Lippen, Pharynx und / oder der Zunge bewirken, berichtet
- bei einigen dieser Patienten traten Angioödeme schon vorher unter anderen Arzneimitteln einschließlich Inhibitoren des Angiotensin-konvertierenden Enzyms (ACE-Hemmern) auf
- Valsartan plus Amlodipin sollte bei Patienten, die Angioödeme entwickeln, sofort abgesetzt und darf nicht erneut verabreicht werden
- unter Valsartan-Behandlung wurden Angioödeme, inklusive Anschwellen von Larynx und Glottis, die eine Verengung der Atemwege und / oder Anschwellen von Gesicht, Lippen, Pharynx und / oder der Zunge bewirken, berichtet
- Herzinsuffizienz / Post-Myokard-Infarkt
- als Folge der Hemmung des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems können bei entsprechend veranlagten Personen Veränderungen der Nierenfunktion erwartet werden
- Patienten mit schwerer Herzinsuffizienz, deren Nierenfunktion möglicherweise von der Aktivität des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems abhängig ist
- Behandlung mit ACE-Hemmern und Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten war mit Oligurie und/oder progressiver Azotämie und (selten) akutem Nierenversagen und/oder Tod verbunden
- ähnliche Ereignisse für Valsartan berichtet
- Evaluierung von Patienten mit Herzinsuffizienz oder Post-Myokard-Infarkt
- sollte immer eine Beurteilung der Nierenfunktion beinhalten
- placebokontrollierte Langzeitstudie (PRAISE-2) mit Amlodipin bei Patienten mit einer nicht ischämischen Herzinsuffizienz nach NYHA III und IV (Klassifizierung nach der New York Heart Association)
- Amlodipin war mit einer erhöhten Anzahl von Berichten über Lungenödeme verbunden, obwohl es im Vergleich zu Placebo keinen signifikanten Unterschied in der Häufigkeit der Verschlechterung der Herzinsuffizienz gab
- Calciumkanalblocker, einschließlich Amlodipin, sollten bei Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz mit Vorsicht angewendet werden
- können das Risiko zukünftiger kardiovaskulärer Ereignisse sowie das Mortalitätsrisiko erhöhen
- Aorten- und Mitralklappenstenose
- besondere Vorsicht bei Patienten mit Mitralklappenstenose bzw. signifikanter Aortenstenose, die nicht hochgradig ist
- wie bei allen anderen Vasodilatatoren
- besondere Vorsicht bei Patienten mit Mitralklappenstenose bzw. signifikanter Aortenstenose, die nicht hochgradig ist
- duale Blockade des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)
- Belege dafür, dass gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-Rezeptor-Antagonisten (ARBs) oder Aliskiren das Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und eine Abnahme der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens) erhöht
- duale Blockade des RAAS durch gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, ARBs oder Aliskiren deshalb nicht empfohlen
- wenn Therapie mit dualer Blockade als absolut notwendig erachtet wird
- nur unter Aufsicht eines Spezialisten
- und unter Durchführung engmaschiger Kontrollen von Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck
- ACE-Hemmer und ARBs sollten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden
- Valsartan plus Amlodipin wurde bei keiner anderen Patientenpopulation außer Hypertonikern untersucht