Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 50 ST | 15,46 € |
| N3 | 100 ST | 27,48 € |
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Indikation
- Prophylaxe und Therapie von Biotin-Mangelzuständen
- Hinweis: Zur Prophylaxe sind weniger als 0,2 mg Biotin am Tag ausreichend
Dosierung
- Prophylaxe und Therapie von Biotin-Mangelzuständen
- ½ - 1 Tablette (entsprechend 1,25 - 2,5 mg Biotin) / Tag
- zur Prophylaxe sind weniger als 0,2 mg Biotin / Tag ausreichend
- Anwendungsdauer abhängig von Grunderkrankung
Kontraindikationen
Biotin - peroral
- Überempfindlichkeit oder Allergie gegen Biotin
- altersbezogene Einschränkungen siehe jeweilige Herstellerinformation
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Biotin - peroral
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Reaktionen der Haut (Urtikaria)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- Einnahme mit ausreichend Flüssigkeit
Stillzeithinweise
Biotin - peroral
- bei bestimmungsgemäßer Anwendung gibt es keine Einschränkungen
- keine Risiken bekannt
- keine Erfahrungen zur Anwendung in der Stillzeit vorliegend
- Biotin ist plazentagängig und geht in die Muttermilch über
- Muttermilch enthält normalerweise 7-13 µg Biotin/l
Schwangerschaftshinweise
Biotin - peroral
- bei bestimmungsgemäßer Anwendung gibt es keine Einschränkungen
- keine Risiken bekannt
- keine Erfahrungen zur Anwendung in der Schwangerschaft vorliegend
Warnhinweise
Biotin - peroral
- Auswirkung auf klinische Laboruntersuchungen
- Biotin kann Auswirkungen auf Laboruntersuchungen haben
- beruht auf einer Wechselwirkung zwischen Biotin und Streptavidin
- in Abhängigkeit von der Untersuchungsmethode entweder falsch erniedrigte oder falsch erhöhte Untersuchungsergebnisse möglich
- erhöhtes Risiko von Auswirkungen bei
- Kindern
- Patienten mit Niereninsuffizienz
- Risiko steigt mit höheren Dosen
- bei der Interpretation der Ergebnisse der Laboruntersuchungen muss eine mögliche Auswirkung des Biotins berücksichtigt werden, insbesondere wenn eine Unstimmigkeit mit dem klinischen Bild beobachtet wird, z. B.
- Ergebnisse von Schilddrüsenuntersuchungen, die scheinbar auf Morbus Basedow hinweisen
- bei asymptomatischen Patienten, die Biotin einnehmen
- falsch negative Troponintestergebnisse bei Patienten mit Herzinfarkt, die Biotin einnehmen
- Sofern der Verdacht auf eine Beeinflussung durch Biotin besteht: Verwendung alternativer Untersuchungen, die für Auswirkungen des Biotins nicht anfällig sind
- bei der Anforderung von Laboruntersuchungen bei Patienten, die Biotin einnehmen, sollte das Laborpersonal konsultiert werden
- Biotin kann Auswirkungen auf Laboruntersuchungen haben
- ältere Menschen
- keine Einschränkungen bei bestimmungsgemäßer Anwendung
- Kinder und Jugendliche
- Empfehlungen bzw. Einschränkungen der jeweiligen Herstellerinformation beachten
- keine ausreichenden Untersuchungen bei Kindern und Jugendlichen vorliegend
- Anwendung nach Rücksprache mit einem Arzt