DELIMMUN

KORA HEALTHCARE Ltd.
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Inosin/Inosiplex →

Packungsgrößen & Preise

Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 20 ST 36,40 €
N3 100 ST 129,48 €
40 ST 60,26 €

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Fachinformationen

Indikation

  • zur Immunstimulation bei
    • Herpes simplex Infektionen
    • subakut sklerosierender Panenzephalitis (SSPE)
    • Virusinfektionen bei immunsupprimierten Patienten (Herpes simplex, Varicella zoster, Masern, Zytomegalie und Epstein-Barr Virusinfektionen)

Dosierung

  • allgemein
    • Dosierung richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung sowie nach dem Körpergewicht des Patienten
    • Erwachsene
      • 50 mg / kg KG - 100 mg / kg KG
      • Höchstdosis: 4 g / Tag
  • Herpes simplex-Infektionen
    • Erwachsene
      • 1 Tablette 6 - 8mal / Tag (d.h. alle 2 - 3 Stunden)
    • Kinder
      • Dosierung je nach Schwere der Erkrankung vom Arzt festgelegt
      • 1/2 - 6 Tabletten (50 - 100 mg / kg KG) / Tag, verteilt auf mehrere Gaben
    • Behandlungsdauer: bis zum Abklingen der Symptome (Bläschen, Schmerzen)
  • subakut sklerosierende Panenzephalitis
    • Erwachsene und Kinder
      • 50 - 100 mg / kg KG / Tag, verteilt auf 4 - 6 Einzeldosen
    • Behandlungsdauer: Dauertherapie
  • Virusinfektionen bei immunsupprimierten Patienten
    • Erwachsene
      • 50 mg / kg KG / Tag, verteilt auf 3 - 5 Einzeldosen
    • Kinder
      • 100 mg / kg KG / Tag, verteilt auf 4 Einzeldosen
    • Behandlungsdauer: bis zur Symptomfreiheit, d. h.
      • bei normalem Verlauf der Erkrankung: 5 - 8 Tage
      • in schweren Fällen: die Behandlung kann auf 15 Tage oder darüber hinaus verlängert werden

Dosisanpassung

  • ältere Patienten (ab 65 Jahren)
    • keine Dosisanpassung erforderlich
  • eingeschränkte Nierenfunktion
    • mäßige bis schwere Nierenfunktionsstörung
      • Dosisreduktion angezeigt (Verhindern einer Hyperurikämie)
    • mäßige bis starke Reduktion der GFR > 30 - 59 ml / min / 1,73 m3
      • Bestimmung des Harnsäurespiegels innerhalb von 48 Stunden nach Behandlungsbeginn
    • starke Reduktion der Nierenfunktion bis zu einem Nierenversagen GFR < 30 ml / min / 1,73 m3
      • Durchführung einer Nutzen-Risiko-Abschätzung
      • begleitende Behandlung mit einem harnsäurereduzierenden Medikament in Betracht ziehen (z.B. Allupurinol oder Probecenid)
  • eingeschränkte Leberfunktion
    • keine Dosisanpassung
    • genaue Überwachung der Leberfunktion empfohlen

Kontraindikationen

Inosin Pranobex - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Inosin und Dimepranol-4-acetamidobenzoat
  • Gicht
  • erhöhter Harnsäurespiegel im Blut
  • Harn- und Nierensteinleiden
  • Niereninsuffizienz
  • Neigung zur Extrasystolie
  • zerebralen Anfallsleiden
  • Magenerkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Inosin Pranobex - peroral
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Anaphylaktischer Schock
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • allergische Reaktionen der Haut in Form von Urtikaria und Erythema
  • Untersuchungen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • schwache, vorübergehende Erhöhung der Harnsäurewerte in Blut und Urin (bedingt durch die Metabolisierungdes Inosins)

Anwendungshinweise

  • orale Anwendung
  • zur Erleichterung der Einnahme können die Tabletten zum Zeitpunkt der Verabreichung zerkleinert und in etwas wohlschmeckender Flüssigkeit aufgelöst werden

Stillzeithinweise

Inosin Pranobex - peroral
  • sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
  • es sei denn, dass der Arzt es ausdrücklich anordnet
  • keine ausreichende Erfahrung

Schwangerschaftshinweise

Inosin Pranobex - peroral
  • sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden
  • es sei denn, dass der Arzt es ausdrücklich anordnet
  • keine ausreichende Erfahrung

Warnhinweise

Inosin Pranobex - peroral
  • Kontrollmaßnahmen
    • bei bekannten Harn- und/oder Nierensteinleiden, bei länger dauernder Anwendung oder bei Kombination mit Arzneimittel die ebenfalls zu einer Erhöhung des Harnsäurespiegels führen oder Nierenfunktionsstörungen bewirken
      • regelmäßige Kontrollen der Harnsäurespiegel im Urin und im Serum
      • Überwachung der Nierenfunktion
    • bei Leberfunktionsstörungen
      • regelmäßige Kontrollen der Leberenzyme