DESLORATADIN ACTAVIS 5MG

BB FARMA S.R.L.
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Desloratadin →

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N3 100 ST 45,01 €

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Fachinformationen

Indikation

  • bei Erwachsenen und Jugendlichen (>= 12 Jahre) zur Besserung der Symptomatik bei
    • allergischer Rhinitis
    • Urtikaria

Dosierung

  • Besserung der Symptomatik bei allergischer Rhinitis und Urtikaria
    • Erwachsene und Jugendliche (>= 12 Jahre)
      • 1 Tablette (5 mg Desloratadin) 1mal / Tag
      • Behandlungsdauer
        • intermittierende allergische Rhinitis (Auftreten der Symptome < 4 Tage / Woche oder < 4 Wochen)
          • entsprechend des bisherigen Krankheitsverlaufes
          • Behandlung kann nach Abklingen der Symptome beendet und bei deren Wiederauftreten wieder aufgenommen werden
        • persistierende allergische Rhinitis (Auftreten der Symptome >= 4 Tage / Woche und > 4 Wochen)
          • kontinuierliche Behandlung während der Allergiezeit empfohlen

Dosisanpassung

  • Kinder (< 12 Jahre)
    • Sicherheit und Wirksamkeit bisher noch nicht erwiesen
  • Jugendliche (12 - 17 Jahre)
    • eingeschränkte Erfahrung aus klinischen Studien zur Wirksamkeit
  • eingeschränkte Nierenfunktion
    • schwere Niereninsuffizienz: Anwendung mit Vorsicht

Kontraindikationen

Desloratadin - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Desloratadin
  • Überempfindlichkeit gegen Loratadin

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Desloratadin - peroral
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • verstärkter Appetit
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Halluzinationen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • anomales Verhalten
      • Aggression
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Kopfschmerzen
      • Schlaflosigkeit (bei Kindern < 2 Jahre)
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Schwindel
      • Somnolenz
      • Schlaflosigkeit
      • psychomotorische Hyperaktivität
      • Krampfanfälle
  • Herzerkrankungen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Tachykardie
      • Herzklopfen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • QT-Verlängerung
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Mundtrockenheit
      • Diarrhö (bei Kindern < 2 Jahre)
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Abdominalschmerzen
      • Übelkeit
      • Erbrechen
      • Dyspepsie
      • Diarrhö
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Leberenzymerhöhungen
      • erhöhtes Bilirubin
      • Hepatitis
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Ikterus
  • Untersuchungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Gewichtszunahme
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Photosensitivität
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Myalgie
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Ermüdung
      • Fieber (bei Kindern < 2 Jahre)
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Überempfindlichkeitsreaktionen (wie Anaphylaxie, Angioödem, Dyspnoe, Pruritus, Hautausschlag und Urtikaria)
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Asthenie

weitere nach Markteinführung berichtete Nebenwirkungen bei Kindern und Jugendlichen

  • Psychiatrische Erkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • anomales Verhalten
      • Aggression
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • neu auftretende Krampfanfälle
  • Herzerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • QT-Verlängerung
      • Arrhythmie
      • Bradykardie

Anwendungshinweise

  • Einnahme der Tabletten mit oder ohne Mahlzeit

Stillzeithinweise

Desloratadin - peroral
  • es muss abgewogen werden, abzustillen oder die Desloratadin-Therapie abzubrechen/auszusetzen
    • Nutzen des Stillens für das Kind und Therapie-Nutzen für die Frau hierbei berücksichtigen
  • Frauen sollen vor der Anwendung von Desloratadin ärztlichen Rat einholen
  • Desloratadin wurde bei gestillten Neugeborenen/Säuglingen behandelter Mütter nachgewiesen
  • die Auswirkung von Desloratadin auf Neugeborene/Säuglinge ist nicht bekannt

Schwangerschaftshinweise

Desloratadin - peroral
  • aus Vorsichtsgründen soll eine Anwendung während der Schwangerschaft vermieden werden
  • weitreichende Erfahrungen an schwangeren Frauen (> 1000 Schwangerschaftsausgänge) deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität von Desloratadin hin
  • tierexperimentelle Studien
    • ergaben keine direkt oder indirekt schädigenden Wirkungen im Hinblick auf die Reproduktionstoxizität
  • Fertilität
    • keine Daten zur Fertilität beim Mann oder bei der Frau vorliegend

Warnhinweise

Desloratadin - peroral
  • Krampfanfälle
    • Patienten mit Krampfanfällen in der Eigen- oder Familienanamnese
      • mit Vorsicht anwenden
        • gilt vor allem für jüngere Kinder, die für neu auftretende Krampfanfälle unter einer Desloratadin-Therapie anfälliger sind
    • medizinisches Fachpersonal kann in Erwägung ziehen, Desloratadin bei Patienten, die während der Behandlung einen Krampfanfall erleiden, abzusetzen
  • Kinder < 2 Jahre
    • besonders schwierig, allergische Rhinitis von anderen Formen der Rhinitis zu unterscheiden
    • Ausschluss von oberen Atemwegsinfektionen oder anatomischen Anomalien
    • Anamnese, körperliche Untersuchungen und entsprechende Labor- und Hautuntersuchungen durchführen
  • eingeschränkte Metaboblisierung
    • etwa 6% der Erwachsenen und Kinder zwischen 2 und 11 Jahren metabolisieren Desloratadin eingeschränkt: führt zu höherer Substanzbelastung
    • Sicherheit von Desloratadin bei Kindern zwischen 2 und 11 Jahren, die eingeschränkt metabolisieren, ist identisch mit der bei Kindern, die normal metabolisieren
    • Wirkungen von Desloratadin bei eingeschränkt metabolisierenden Kindern < 2 Jahren wurden nicht untersucht
  • schwere Niereninsuffizienz
    • Anwendung nur mit Vorsicht
  • chronisch idiopathische Urtikaria
    • sollte initial von einem Arzt diagnostiziert werden
    • bei Symptomen, die auf ein Angioödem hinweisen, muss der Patient unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen
  • eingeschränkte Leberfunktion
    • Desloratadin vorsichtig anwenden, da Hepatitis und Ikterus mögliche Nebenwirkungen sind