DEXAMETHASON CREME LAW

Abanta Pharma GmbH
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Dexamethason →

Packungsgrößen & Preise

Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 25 G 15,52 €
N2 50 G 19,44 €
N3 100 G 27,01 €

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Fachinformationen

Indikation

  • zur äußerlichen Behandlung von akut entzündlichen Dermatosen, auch auf seborrhoischer Haut, die auf ein schwach wirksames Corticosteroid ansprechen

Dosierung

Basiseinheit: 100 g o/w Creme enthalten 0,05 g Dexamethason

  • akut entzündliche Dermatosen, auch auf seborrhoischer Haut
    • Creme 1mal / Tag, dünn und gleichmäßig, auf die entsprechenden Hautareale auftragen
    • Behandlungsdauer
      • maximal 14 Tage bei großflächiger Anwendung, individuelle Weiterbehandlung
      • Alternative dazu: Tandem - oder Intervall-Therapie
      • keine Langzeitanwendung im Gesicht
    • Kinder und Jugendliche
      • keine Daten

Kontraindikationen

Dexamethason - extern
  • Überempfindlichkeit gegen Dexamethason
  • Virusinfektionen (z.B. Varizellen, Herpes simplex, Herpes zoster, Pocken)
  • Mykosen
  • bakterielle Hautinfektionen
  • spezifische Hauterscheinungen (Lues, Tuberkulose)
  • Vakzinationsreaktionen (einschl. Impfpocken)
  • Acne vulgaris
  • Steroidakne
  • rosaceaartige Dermatitis
  • Rosacea
  • Schwangerschaft (1. Trimenon)

Nebenwirkungen

Dexamethason - extern
  • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
    • allergische Hautreaktionen
    • bei länger dauernder Anwendung (> 2 - 3 Wochen), besonders unter Okklusivverbänden oder in Körperfalten:
      • Striae
      • periorale Dermatitis
      • Haut-Atrophien
      • Teleangiektasien
      • Hypertrichosis
      • Steroid-Akne
  • ohne Häufigkeitsangabe
    • Störung der Wundheilung
    • bei länger dauernder Anwendung (> 2 - 3 Wochen):
      • Änderungen der Hautpigmentierung
      • Mikrotraumen mit Ekchymosen
      • Purpura
      • Miliaria
      • Photosensibilisierung
      • bakterielle, virale oder mykotische Sekundärinfektionen
    • bei länger dauernder Anwendung in großen Mengen oder auf großen Flächen, besonders bei vorgeschädigter Haut oder unter Okklusivverbänden:
      • systemische Kortikoidwirkungen und -nebenwirkungen

Anwendungshinweise

  • Creme zum Auftragen auf die Haut, erkrankte Hautstellen werden dünn und gleichmäßig bestrichen
  • keine Anwendung von Okklusivverband oder Verbänden anderer Art und Weise, die okklusiv wirken
    • Bei umschriebenen, hartnäckigen Dermatosen Steigerung des Wirkungseffekts durch einen Okklusivverband möglich

Stillzeithinweise

Dexamethason - extern
  • sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung
  • während der Stillzeit nicht im Bereich der Brust anwenden
  • Kontakt des Säuglings mit den behandelten Hautpartien vermeiden
  • Übergang in die Muttermilch
  • bei zwingender Indikation (insbesondere großflächige oder langfristige Anwendung): Abstillen
  • bei langfristiger und/oder großflächiger - insbesondere okklusiver - Anwendung in der Stillzeit: Neugeborene verstärkt auf mögliche unerwünschte Folgeerscheinungen beobachten

Schwangerschaftshinweise

Dexamethason - extern
  • im 1. Trimenon der Schwangerschaft kontraindiziert
  • im 2. und 3. Trimenon sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung
  • keine ausreichende Erfahrung in der Schwangerschaft
  • in Tierstudien reproduktionstoxisch
  • Wirkungen während der Schwangerschaft beim Menschen:
    • bei Langzeitanwendung intrauterine Wachstumsstörungen möglich
    • bei Anwendung am Ende der Schwangerschaft: Risiko einer Atrophie der Nebennierenrinde beim Fetus
  • keine großflächige oder langfristige Anwendung während der Schwangerschaft
  • Anwendung unter Okklusivverbänden während der Schwangerschaft vermeiden
  • bei langfristiger und/oder großflächiger - insbesondere okklusiver - Anwendung in der Schwangerschaft: Neugeborene verstärkt auf mögliche unerwünschte Folgeerscheinungen beobachten

Warnhinweise

Dexamethason - extern
  • bei gleichzeitigem Pilzbefall: zusätzlich Lokalantimykotika anwenden
  • bei länger dauernder und/oder großflächiger Anwendung, insbesondere unter Okklusion oder bei vorgeschädigter Haut:
    • auf mögliche systemische Wirkungen achten
    • periodische Untersuchung auf eine mögliche HPA-Achsen-Suppression (Bestimmung des Urin-Kortisolspiegels, ACTH-Stimulationstest)