Diovan 3mg/ml
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 160 ML | 22,59 € |
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Indikation
- Behandlung der Hypertonie bei Kindern und Jugendlichen (1 - < 18 Jahre)
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Lösung zum Einnehmen enthält 3 mg Valsartan
- Hypertonie
- allgemein
- für Kinder und Jugendliche, die nicht in der Lage sind, Tabletten zu schlucken, wird die Anwendung einer Lösung zum Einnehmen empfohlen
- die systemische Verfügbarkeit und die Plasmaspitzenkonzentration von Valsartan sind bei der Lösung 1,7-fach bzw. 2,2-fach höher als bei den Tabletten
- Kinder (1 - < 6 Jahre)
- Startdosis: 1 mg / kg 1mal / Tag
- Gewicht des Kindes: 10 kg
- 3,5 ml Lösung (10 mg Valsartan)
- Gewicht des Kindes: 15 kg
- 5 ml Lösung (15 mg Valsartan)
- Gewicht des Kindes: 20 kg
- 6,5 ml Lösung (20 mg Valsartan)
- Gewicht des Kindes: 25 kg
- 8,5 ml Lösung (25 mg Valsartan)
- Gewicht des Kindes: 30 kg
- 10 ml Lösung (30 mg Valsartan)
- in einigen ausgewählten Fällen kann eine höhere Startdosis von 2 mg / kg in Betracht gezogen werden, wenn eine schnellere Senkung des Blutdrucks erforderlich ist
- Dosisanpassung basierend auf dem Blutdruckverhalten und der Verträglichkeit
- bis zu einer max. Dosis von 4 mg / kg 1mal / Tag
- Dosierungen > 4 mg / kg: nicht untersucht
- im Alter von 6 Jahren Wechsel zur Dosierung für Kinder von 6 bis 17 Jahren empfohlen
- einige Kinder können jedoch eine höhere Valsartan-Dosis benötigen als die höchste empfohlene Dosis für Kinder im Alter von 6 bis 17 Jahren
- wenn diese Dosis gut vertragen wird, kann die Dosis unter genauer Überwachung von Blutdruck und Verträglichkeit beibehalten werden
- Tabletten sind nicht geeignet für Kinder im Alter von 1 bis 5 Jahren und für Kinder, die Schwierigkeiten mit dem Schlucken von Tabletten haben
- Kinder und Jugendliche (6 - < 18 Jahre)
- initial
- < 35 kg KG: 7 ml Lösung (20 mg Valsartan) 1mal / Tag
- >/= 35 kg KG: 13 ml Lösung (40 mg Valsartan) 1mal / Tag
- Dosisanpassung gemäß dem Ansprechen des Blutdrucks
- max. Tagesdosis
- < 35 kg KG: 13 ml Lösung (40 mg Valsartan) 1mal / Tag
- >/= 35 kg KG: 27 ml Lösung (80 mg Valsartan) 1mal / Tag
- für Kinder, die bereits vor dem 6. Lebensjahr Valsartan erhalten haben, bitte Dosierung für Kinder im Alter von 1 bis < 6 Jahren beachten
- nicht empfohlen, zwischen Tabletten und Lösung zum Einnehmen zu wechseln, wenn es klinisch nicht notwendig ist
- wenn der Wechsel vonTabletten auf Lösung zum Einnehmen aus klinischen Erwägungen als notwendig angesehenwird, sollte die Dosis wie in der folgenden Tabelle beschrieben angepasst und der Blutdruck sorgfältig überwacht werden
- Dosis sollte auf Basis des Ansprechens des Blutdrucks und der Verträglichkeit titriert werden
- Dosierungsempfehlung bei notwendigem Wechsel von Tabletten auf Lösung zum Einnehmen
- bisherige Dosis als Tablette: 40 mg Valsartan
- zu verabreichende Dosis bei Wechsel: 7 ml Lösung (20 mg Valsartan)
- bisherige Dosis als Tablette: 80 mg Valsartan
- zu verabreichende Dosis bei Wechsel: 13 ml Lösung (40 mg Valsartan)
- bisherige Dosis als Tablette: 160 mg Valsartan
- zu verabreichende Dosis bei Wechsel: 27 ml Lösung (80 mg Valsartan)
- bisherige Dosis als Tablette: 320 mg Valsartan
- Anwendung der Lösung nicht empfohlen (zu hohes Volumen der Lösung)
- bisherige Dosis als Tablette: 40 mg Valsartan
- Wechsel von Lösung zum Einnehmen auf Tabletten
- initial: gleiche Dosis in mg
- anschließende häufige Messung des Blutdrucks unter Berücksichtigung einer möglichen Unterdosierung
- Dosistitration auf Basis des Ansprechens des Blutdrucks und der Verträglichkeit
- initial
- allgemein
Dosisanpassung
- Kinder < 1 Jahr
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht nachgewiesen
- Kinder (1 - < 18 Jahre) mit Niereninsuffizienz
- Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min.; Dialysepatienten
- nicht untersucht
- Anwendung nicht empfohlen
- Kreatinin-Clearance > 30 ml / Min.
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Nierenfunktion und Kaliumspiegel engmaschig überwachen
- gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln bei Patienten mit Nierenfunktionsstörung (GFR < 60 ml/min/1,73m2)
- kontraindiziert
- Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min.; Dialysepatienten
- Kinder (1 - < 18 Jahre) mit Leberinsuffizienz
- schwere Leberinsuffizienz; Leberzirrhose; Cholestase
- Anwendung kontraindiziert
- leichte bis mittelschwere Leberinsuffizienz
- nur begrenzte klinische Erfahrung
- max. Tagesdosis: 80 mg Valsartan
- schwere Leberinsuffizienz; Leberzirrhose; Cholestase
- Pädiatrische Patienten < 18 Jahre mit Herzinsuffizienz; Nachbehandlung eines Myokardinfarktes
- Anwendung nicht empfohlen (fehlende Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit)
- Pädiatrische Patienten mit Diabetes mellitus
- gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln
- kontraindiziert
- gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln
Kontraindikationen
Valsartan - intraoral
- Überempfindlichkeit gegen Valsartan
- schwere Leberinsuffizienz
- biliäre Zirrhose
- Cholestase
- Schwangerschaft (2. und 3. Trimenon)
- gleichzeitige Anwendung mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln bei Patienten mit
- Diabetes mellitus
- eingeschränkter Nierenfunktion (GFR < 60 ml / Min. / 1,73 m2)
Nebenwirkungen
Valsartan - intraoral
Nebenwirkungen bei Hypertonie
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hämoglobinabfall
- Abfall des Hämatokrits
- Neutropenie
- Thrombozytopenie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeit, einschließlich
- Serumkrankheit
- Überempfindlichkeit, einschließlich
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anstieg des Serumkaliums / Hyperkaliämie
- Sicherheitsprofil im Hinblick auf Typ, Häufigkeit und Schwere der unerwünschten Ereignisse unterschiedlich bei Erwachsenen und pädiatrischen Patienten von 6 bis < 18 Jahren
- Anstieg des Serumkaliums / Hyperkaliämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hyponatriämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- bei pädiatrischen Patienten von 6 bis 17 Jahren beobachtet
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Vertigo / Schwindel
- Sicherheitsprofil im Hinblick auf Typ, Häufigkeit und Schwere der unerwünschten Ereignisse unterschiedlich bei Erwachsenen und pädiatrischen Patienten von 6 bis < 18 Jahren
- Vertigo / Schwindel
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Vaskulitis
- Hypotonie
- Sicherheitsprofil im Hinblick auf Typ, Häufigkeit und Schwere der unerwünschten Ereignisse unterschiedlich bei Erwachsenen und pädiatrischen Patienten von 6 bis < 18 Jahren
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Husten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Diarrhoe
- verminderter Appetit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- abdominale Schmerzen
- Sicherheitsprofil im Hinblick auf Typ, Häufigkeit und Schwere der unerwünschten Ereignisse unterschiedlich bei Erwachsenen und pädiatrischen Patienten von 6 bis < 18 Jahren
- abdominale Schmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Übelkeit
- Sicherheitsprofil im Hinblick auf Typ, Häufigkeit und Schwere der unerwünschten Ereignisse unterschiedlich bei Erwachsenen und pädiatrischen Patienten von 6 bis < 18 Jahren
- Erbrechen
- Sicherheitsprofil im Hinblick auf Typ, Häufigkeit und Schwere der unerwünschten Ereignisse unterschiedlich bei Erwachsenen und pädiatrischen Patienten von 6 bis < 18 Jahren
- Übelkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erhöhung der Leberfunktionswerte mit Erhöhung des Serumbilirubins
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe
- Angioödem
- bullöse Dermatitis
- Hautausschlag
- Pruritus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Myalgie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Niereninsuffizienz und Einschränkung der Nierenfunktion
- Erhöhung des Serumkreatinins
- Sicherheitsprofil im Hinblick auf Typ, Häufigkeit und Schwere der unerwünschten Ereignisse unterschiedlich bei Erwachsenen und pädiatrischen Patienten von 6 bis < 18 Jahren
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erschöpfung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Nebenwirkungen nach einem Myokardinfarkt und / oder bei Herzinsuffizienz (nur bei erwachsenen Patienten untersucht)
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Thrombozytopenie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeit, einschließlich
- Serumkrankheit
- Überempfindlichkeit, einschließlich
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hyperkaliämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Anstieg des Serumkaliums
- Hyponatriämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- Schwindel bei Lagewechsel
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Synkope
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Vertigo
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Herzinsuffizienz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypotonie
- orthostatischer Hypotonus
- ohne Häufigkeitsangabe
- Vaskulitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Husten
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Übelkeit
- Diarrhoe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leber- und Gallenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erhöhung der Leberfunktionswerte
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Angioödem
- ohne Häufigkeitsangabe
- bullöse Dermatitis
- Hautausschlag
- Pruritus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Myalgie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Niereninsuffizienz und -funktionseinschränkung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- akute Niereninsuffizienz
- Erhöhung des Serumkreatinins
- ohne Häufigkeitsangabe
- Anstieg des Blutharnstoffstickstoffs
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Asthenie
- Erschöpfung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- Einnahme der Lösung unabhängig von einer Mahlzeit
Stillzeithinweise
Valsartan - intraoral
- Anwendung in der Stillzeit nicht empfohlen, da keine Erkenntnisse zur Anwendung vorliegen
- alternative antihypertensive Therapien mit einem geeigneten Sicherheitsprofil bei Anwendung in der Stillzeit sind zu bevorzugen, insbesondere wenn Neugeborene oder Frühgeburten gestillt werden
Schwangerschaftshinweise
Valsartan - intraoral
- 2. und 3. Trimenon
- Anwendung von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs) kontraindiziert
- Therapie mit AIIRAs während des 2. und 3. Schwangerschaftstrimesters verursacht
- fetotoxische Effekte (verminderte Nierenfunktion, Oligohydramnion, verzögerte Schädelossifikation) und
- neonatal-toxische Effekte (Nierenversagen, Hypotonie, Hyperkaliämie)
- im Falle einer Exposition mit AIIRAs ab dem 2. Trimenon Ultraschalluntersuchungen der Nieren und des Schädels empfohlen
- 1. Trimenon
- Anwendung von Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs) nicht empfohlen
- keine endgültigen epidemiologischen Daten hinsichtlich eines teratogenen Risikos nach Anwendung von ACE-Hemmern während des 1. Trimenons
- geringfügig erhöhtes Risiko kann jedoch nicht ausgeschlossen werden
- auch wenn keine kontrollierten epidemiologischen Daten zum Risiko von Angiotensin-II-Rezeptor-Hemmern (AIIRAs) vorliegen, bestehen möglicherweise für diese Arzneimittelklasse vergleichbare Risiken
- sofern Fortsetzen der AIIRA-Therapie nicht als notwendig erachtet wird, sollten Patientinnen, die planen, schwanger zu werden, auf eine alternative antihypertensive Therapie mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere umgestellt werden
- falls eine Schwangerschaft festgestellt wird
- Behandlung mit AIIRAs unverzüglich beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie beginnen
- Säuglinge, deren Mütter AIIRAs eingenommen haben, häufig wiederholt auf Hypotonie untersuchen
- Fertilität
- Valsartan hatte keine negativen Wirkungen auf die Reproduktionsleistung von männlichen oder weiblichen Ratten bei Dosen von bis zu 200 mg Valsartan / kg KG / Tag
- dies ist das 6-fache der empfohlenen Maximaldosis beim Menschen auf mg/m2 KOF - Basis (die Berechnungen gehen von einer oralen Dosis von 320 mg/Tag und einem 60-kg-Patienten aus)
- Valsartan hatte keine negativen Wirkungen auf die Reproduktionsleistung von männlichen oder weiblichen Ratten bei Dosen von bis zu 200 mg Valsartan / kg KG / Tag
Warnhinweise
Valsartan - intraoral
- Hyperkaliämie
- gleichzeitige Anwendung mit folgenden Arzneimitteln nicht empfohlen
- Kaliumpräparaten
- kaliumsparenden Diuretika
- kaliumhaltigen Salzersatzmitteln
- anderen Wirkstoffen, die die Kaliumspiegel erhöhen (z.B. Heparin)
- ggf. auf engmaschige Überwachung der Kaliumspiegel achten
- gleichzeitige Anwendung mit folgenden Arzneimitteln nicht empfohlen
- Nierenfunktionsstörung
- Patienten mit einer Kreatinin-Clearance < 10 ml / Min. und Patienten, die sich einer Dialyse unterziehen
- keine Erfahrungen zur sicheren Anwendung
- nur mit Vorsicht anwenden
- erwachsene Patienten mit einer Kreatinin-Clearance > 10 ml / Min.
- Dosisanpassung nicht erforderlich
- Patienten mit einer Kreatinin-Clearance < 10 ml / Min. und Patienten, die sich einer Dialyse unterziehen
- Patienten mit Leberinsuffizienz
- Anwendung mit Vorsicht bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Leberinsuffizienz ohne Cholestase
- Natrium- und / oder Volumenmangel
- bei Patienten mit schwerem Natriummangel und / oder Volumenmangel (z.B. bei hochdosiertem Diuretikum) kann in seltenen Fällen bei Beginn der Behandlung eine symptomatische Hypotonie auftreten
- Natrium- und / oder Volumendefizit ist vor Beginn der Behandlung auszugleichen, z.B. durch eine Reduzierung der Diuretika-Dosierung
- Patienten mit beidseitiger Nierenarterienstenose oder Arterienstenose einer Einzelniere
- sichere Anwendung nicht nachgewiesen
- kurzzeitige Anwendung bei 12 Patienten mit renovaskulärer Hypertonie infolge einer einseitigen Nierenarterienstenose beeinflusste renale Hämodynamik, Serumkreatinin oder Blutharnstoffwerte nicht signifikant
- als Sicherheitsmaßnahme engmaschige Überwachung dieser Patienten empfohlen
- Nierentransplantation
- gegenwärtig keine Erfahrungen zur sicheren Anwendung bei Patienten, die sich vor kurzem einer Nierentransplantation unterzogen haben
- primärer Hyperaldosteronismus
- Patienten mit primärem Hyperaldosteronismus sollten nicht mit Valsartan behandelt werden, da ihr ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-System nicht aktiviert ist
- Aorten- und Mitralklappenstenose bzw. hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie
- nur mit Vorsicht anwenden
- Schwangerschaft
- Behandlung mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (AIIRAs) sollte nicht während der Schwangerschaft begonnen werden
- bei Patientinnen mit Schwangerschaftswunsch sollte eine Umstellung auf eine alternative blutdrucksenkende Behandlung mit geeignetem Sicherheitsprofil für Schwangere erfolgen, es sei denn, eine Fortführung der Behandlung mit AIIRAs ist zwingend erforderlich
- falls eine Schwangerschaft festgestellt wird, ist die Behandlung mit AIIRAs unverzüglich zu beenden und, wenn erforderlich, eine alternative Therapie zu beginnen
- Historie von Angioödemen
- Angioödeme, inklusive Anschwellen von Larynx und Glottis, die eine Verengung der Atemwege hervorrufen und / oder Anschwellen von Gesicht, Lippen, Pharynx und / oder der Zunge, bei Patienten beobachtet, die mit Valsartan behandelt wurden
- bei einigen dieser Patienten traten Angioödeme schon vorher mit anderen Arzneimitteln inklusive ACE-Inhibitoren auf
- Valsartan muss bei Patienten, bei denen ein Angioödem auftritt, sofort abgesetzt werden
- darf nicht erneut angewendet werden
- Angioödeme, inklusive Anschwellen von Larynx und Glottis, die eine Verengung der Atemwege hervorrufen und / oder Anschwellen von Gesicht, Lippen, Pharynx und / oder der Zunge, bei Patienten beobachtet, die mit Valsartan behandelt wurden
- sonstige Erkrankungen, die das Renin-Angiotensin-System stimulieren
- Patienten, deren Nierenfunktion von der Aktivität des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems abhängen kann (z.B. Patienten mit schwerer Stauungsinsuffizienz des Herzens)
- Behandlung mit ACE-Hemmern wurde mit Oligurie und / oder progredient verlaufender Azotämie in Verbindung gebracht, in seltenen Fällen sogar mit akutem Nierenversagen und / oder Tod
- da Valsartan ein Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonist ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Anwendung von Valsartan mit einer Einschränkung der Nierenfunktion mit sich bringt
- Patienten, deren Nierenfunktion von der Aktivität des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems abhängen kann (z.B. Patienten mit schwerer Stauungsinsuffizienz des Herzens)
- duale Blockade des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems (RAAS)
- duale Blockade des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems durch gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren wird nicht empfohlen
- Belege dafür, dass die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren das Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und eine Abnahme der Nierenfunktion (einschließlich eines akuten Nierenversagens) erhöht
- wenn die Therapie mit einer dualen Blockade als absolut notwendig erachtet wird, sollte dies nur unter Aufsicht eines Spezialisten und unter Durchführung engmaschiger Kontrollen von Nierenfunktion, Elektrolytwerten und Blutdruck erfolgen
- ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten sollten bei Patienten mit diabetischer Nephropathie nicht gleichzeitig angewendet werden
- duale Blockade des ReninRenin-Angiotensin-Aldosteron-Systems durch gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern, Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten oder Aliskiren wird nicht empfohlen
- pädiatrische Patienten
- Wechsel der Darreichungsform
- flüssige Darreichungsform zum Einnehmen ist nicht bioäquivalent zur festen oralen Darreichungsform und die Patienten sollten nicht wechseln, wenn es klinisch nicht notwendig ist
- Nierenfunktionsstörung
- pädiatrische Patienten mit einer Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min. und pädiatrische Patienten, die sich einer Dialyse unterziehen müssen
- Anwendung nicht untersucht
- Valsartan bei diesen Patienten nicht empfohlen
- pädiatrische Patienten mit einer Kreatinin-Clearance > 30 ml / Min.
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Nierenfunktion und der Kaliumspiegel sollten während der Behandlung mit Valsartan engmaschig überwacht werden
- dies gilt besonders, wenn Valsartan bei Vorhandensein von sonstigen Zuständen (Fieber, Dehydrierung), die die Nierenfunktion beeinträchtigen können, gegeben wird
- pädiatrische Patienten mit einer Kreatinin-Clearance < 30 ml / Min. und pädiatrische Patienten, die sich einer Dialyse unterziehen müssen
- Leberinsuffizienz
- schwere Leberinsuffizienz, Leberzirrhose und bei Patienten mit Cholestase
- Anwendung kontraindiziert
- leichte bis mittelschwere Leberinsuffizienz
- nur begrenzte Erfahrung
- bei diesen Patienten sollte die Dosis 80 mg Valsartan / Tag nicht übersteigen
- schwere Leberinsuffizienz, Leberzirrhose und bei Patienten mit Cholestase
- Wechsel der Darreichungsform