DIPENTUM
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 300 ST | 170,60 € |
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Indikation
- leichte und mittelschwere Schübe der akuten Colitis ulcerosa
- zur Rezidivprophylaxe der Colitis ulcerosa
Dosierung
- akute Colitis ulcerosa
- 6 - 12 Kapseln (1,5 - 3 g Olsalazin-Natrium) / Tag
- verteilt auf 3 Einzelgaben
- maximale Einzelgabe: 1 g Olsalazin-Natrium
- verteilt auf 3 Einzelgaben
- Therapiebeginn
- einschleichend
- 2 Kapseln (500 mg Olsalazin-Natrium) / Tag
- Dosissteigerung, individuell: meist 2 Kaspeln (500 mg Olsalazin-Natrium) / Tag
- einschleichend
- Auftreten weicher Stühle bzw. Diarrhoen während Dosiserhöhung
- 2 Tage lang auf zuletzt tolerierte Dosishöhe reduzieren und Dosis dann wieder steigern
- Langzeitbehandlung unter konsequenter Einhaltung der verordneten Dosierung
- 6 - 12 Kapseln (1,5 - 3 g Olsalazin-Natrium) / Tag
- Rezidivprophylaxe
- je 2 Kapseln (500 mg Olsalazin-Natrium) morgens und abends
- Auftreten wässriger Diarrhoe
- 1 Kapsel 4mal / Tag
- für 3 - 4 Tage
- Auftreten weicher Stühle bzw. Diarrhoen während Dosiserhöhung
- 2 Tage lang auf zuletzt tolerierte Dosishöhe reduzieren und Dosis dann wieder steigern
- Langzeitbehandlung unter konsequenter Einhaltung der verordneten Dosierung
Kontraindikationen
Olsalazin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Olsalazin
- Überempfindlichkeit gegen Salicylate
- bestehender Ulcus ventriculi und Ulcus duodeni
- schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen
- erhöhte Blutungsneigung
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Olsalazin - peroral
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Methämoglobinämie
- Granulozytopenie
- Thrombozytopenie
- ohne Häufigkeitsangabe
- aplastische Anämie
- hämolytische Anämie
- Leukopenie
- Eosinophilie
- Neutropenie
- Panzytopenie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Depression
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel
- Parästhesie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Periphere Neuropathie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verschwommenes Sehen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tachykardie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Myokarditis
- Perikarditis
- Herzklopfen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bronchospasmus
- Dyspnoe
- ohne Häufigkeitsangabe
- interstitielle Lungenerkrankung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Diarrhöe
- Übelkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erbrechen
- Dyspepsie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Ausbreitung der Entzündung auf den gesamten Dickdarm (Pancolitis)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bauchschmerzen (einschließlich Schmerzen im Oberbauch)
- Pankreatitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erhöhte Leberenzyme
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hepatitis (einschließlich cholestatischer Hepatitis)
- erhöhte Bilirubinwerte
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- allergische Hautreaktionen
- Juckreiz
- Alopezie
- Photosensibilität
- Urtikaria
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- LE (Lupus erythematodes) ähnliches Syndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- Angioödem
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Arthralgie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Myalgie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Niereninsuffizienz
- ohne Häufigkeitsangabe
- interstitielle Nephritis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- Fieber
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Arzneimittel zusammen mit einer Mahlzeit mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen
- um Auftreten von Durchfällen zu vermeiden
Stillzeithinweise
Olsalazin - peroral
- Olsalazin sollte nur dann von stillenden Frauen eingenommen werden, wenn der Nutzen der Behandlung die Risiken überwiegt, oder den Patientinnen sollte geraten werden abzustillen, wenn sie Olsalazin nehmen
- geringe Mengen des aktiven Metaboliten von Olsalazin (5-ASA) können in die Muttermilch übergehen
- gesundheitsschädigende Wirkungen (Diarrhöe) wurden bei Säuglingen beobachtet, wenn 5-ASA in der Stillzeit verabreicht wurde
Schwangerschaftshinweise
Olsalazin - peroral
- Olsalazin sollte während der Schwangerschaft nur dann verabreicht werden, wenn der mögliche Nutzen für die Mutter das potenzielle Risiko für den Fötus rechtfertigt
- wenn möglich keine Anwendung im ersten Trimenon und in den letzten 2 - 4 Wochen der Schwangerschaft
- keine ausreichenden und gut kontrollierten Studien bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt
Warnhinweise
Olsalazin - peroral
- keine ausreichenden Erfahrungen bei Kindern vorliegend
- Verabreichung sollte unter ärztlicher Kontrolle erfolgen
- ein Blut- und Urinstatussollte vor und während der Therapie nach Ermessen des behandelnden Arztes erhoben werden
- Patienten mit Leberfunktionsstörungen
- Überwachung empfohlen
- schwere Leberfunktionsstörung: Anwendung kontraindiziert
- Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
- Überwachung empfohlen
- schwere Nierenfunktionsstörung: Anwendung kontraindiziert
- Nierenfunktionsüberprüfung
- bei Patienten, die Olsalazin erhalten, wird eine Überwachung der Nierenfunktion durch Bestimmung des Serum-Kreatinins empfohlen
- vor der Behandlung
- alle 3 Monate im ersten Jahr
- alle 6 Monate für die nächsten 4 Jahre
- einmal im Jahr nach 5 Jahren der Behandlung
- Harnstoff (BUN)- und Kreatinin-Bestimmung im Serum und eine Urin-Sediments-Untersuchung sind zu empfehlen
- bei Patienten, die Olsalazin erhalten, wird eine Überwachung der Nierenfunktion durch Bestimmung des Serum-Kreatinins empfohlen
- Patienten, die an einer schweren Allergie oder Asthma leiden
- auf Anzeichen für eine Verschlechterung dieser Erkrankungen zu beobachten
- Hämatotoxizität
- Patienten und ihre Betreuer sollten dazu angeleitet werden
- die Symptome einer hämatotoxischen Reaktion erkennen zu können
- ihren Arzt unverzüglich zu kontaktieren, wenn folgende Symptome auftreten:
- Fieber
- Halsentzündung
- Geschwüre im Mundbereich
- blaue Flecken
- Blutungen
- Patienten und ihre Betreuer sollten dazu angeleitet werden
- Durchfälle
- beim Auftreten von Durchfällen während der Behandlung muss in jedem Fall der behandelnde Arzt befragt werden
- die vorübergehende Gabe von Loperamid kann hilfreich sein
- zum Ausgleich von großen Flüssigkeitsverlusten sind dem Patienten geeignete Maßnahmen zu empfehlen