Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 50X2 ML | 26,86 € |
| N2 | 100X2 ML | 48,56 € |
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Indikation
- Prophylaxe asthmatischer Beschwerden bei allergischem und nichtallergischem Asthma
- Hinweis:
- Cromoglicinsäure ist nicht zur Behandlung akuter Anfälle geeignet
- Hinweis:
Dosierung
Basiseinheit:1 Ein-Dosis-Behältnis mit 2 ml Lösung enthält 20 mg Natriumcromoglicat (Ph.Eur.)
- Prophylaxe asthmatischer Beschwerden bei allergischem und nichtallergischem Asthma
- Erwachsene und Kinder ab dem 2. Lebensjahr
- 1 Ein-Dosis-Behältnis (20 mg Natriumcromoglicat) 4mal / Tag
- Dosissteigerung, optional:
- Verdopplung der Tagesdosen
- Erhöhung der Applikationshäufigkeit auf 6mal / Tag
- nach Erreichen der therapeutischen Wirkung:
- schrittweise Verlängerung der Dosierungsintervalle auf das zur Aufrechterhaltung der Symptomfreiheit erforderliche Maß
- Behandlungsdauer
- Gabe einer Versuchsdosis über mind. 4 Wochen
- volle Wirkung i. A. nach 2 - 4 Wochen
- Langzeittherapie
- Therapieende: schrittweise Dosisreduktion über 1 Woche
- Erwachsene und Kinder ab dem 2. Lebensjahr
Kontraindikationen
Cromoglicinsäure - pulmonal
- Überempfindlichkeit gegen Cromoglicinsäure
- schon bei Verdacht auf eine allergische Reaktionslage gegen Cromoglycinsäure ist eine Reexposition unbedingt zu vermeiden
Therapiehinweise
Ausschleichend dosieren.
Nebenwirkungen
Cromoglicinsäure - pulmonal
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Schwindel
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- paradoxe, transiente Bronchospasmen
- eosinophile Pneumonie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Irritationen des Rachenraumes
- Heiserkeit
- Husten
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Übelkeit
- unangenehmer Geschmack
- ohne Häufigkeitsangabe
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Myalgien
- Arthralgien
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktische Reaktionen mit Bronchospasmen, Hypotonie, Kollaps und Larynxödem
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen (Exanthem, Pruritus, Urticaria, Angioödem)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Dysurie
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Lösung für einen Vernebler zur lokalen - inhalativen Anwendung
- Kinder sollten das Arzneimittel nur unter Aufsicht von Erwachsenen anwenden
- für die Inhalation werden spezielle Inhalationsgeräte verwendet: Ultraschallvernebler zur Inhalation der Lösung
- um einen optimalen Therapieeffekt zu erzielen, ist eine ausführliche Unterweisung des Patienten im Gebrauch dieser speziellen Geräte erforderlich
Stillzeithinweise
Cromoglicinsäure - pulmonal
- Anwendung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung
- Übergang in die Muttermilch in geringen Mengen
Schwangerschaftshinweise
Cromoglicinsäure - pulmonal
- Anwendung während der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung
- keine Anhaltspunkte für eine fruchtschädigende Wirkung sowohl aus Tierstudien als auch aus den bisherigen Erfahrungen am Menschen
Warnhinweise
Cromoglicinsäure - pulmonal
- Asthmatherapie sollte dem Schweregrad entsprechend stufenweise erfolgen
- Erfolg der Therapie sollte durch regelmäßige ärztliche Untersuchungen und durch tägliche Selbstkontrolle (z. B. durch die Aufzeichnung des mit dem Peak-flow-Meter gemessenen Atemstoßes) überprüft werden
- akuter Asthmaanfall
- Natriumcromoglicat ist nicht zur Behandlung akuter Anfälle geeignet
- kurz wirksames inhalatives Beta-Mimetikum anwenden
- Patienten unter Corticosteroid- und Natriumcromoglicattherapie
- soll bei Patienten unter Corticosteroid- und Natriumcromoglicattherapie eine Reduktion der Corticosteroiddosis versucht werden, müssen die Patienten während der schrittweisen Reduktion der Corticosteroiddosis sorgfältig überwacht werden
- Kontrolle mit dem Peak-Flow-Meter sollte währenddessen fortgeführt werden, und die Patienten sollten Anweisung darüber erhalten, was zu tun ist, wenn eine Verschlechterung der Asthmasymptome auftritt
- beim Auftreten eosinophiler pneumonischer Infiltrate unter Natriumcromoglicat-Therapie sollte diese unverzüglich abgebrochen werden
- Kinder
- regelmäßige Kontrollen des Krankheitsverlaufes besonders wichtig um sicherzustellen, dass die Behandlung ausreichend wirksam ist
- andernfalls sollte auf eine Therapie mit inhalativen Glucocorticoiden umgestellt werden
- Absetzen von Cromoglicinsäure
- beim plötzlichen Absetzen kann es zur Verschlechterung des Grundleidens kommen
- schrittweises Absetzen über eine Woche empfohlen
- paradoxer Bronchospasmus
- wie bei anderen inhalativen Therapien kann es direkt nach der Inhalation zu einem paradoxen Bronchospasmus kommen
- in solchen Fällen sollte das Arzneimittel abgesetzt und eine alternative Therapie verordnet werden
- eosinophile pneumonische Infiltrate
- bei Auftreten eosinophiler pneumonischer Infiltrate unter Natriumcromoglicat-Therapie sollte diese unverzüglich abgebrochen werden