Dolgit Creme 50 mg/g Creme
Dr. Theiss Naturwaren GmbH
Wirkstoff: Ibuprofen →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 50 G | 9,79 € |
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Indikation
Erwachsene und Jugendliche >/= 14 Jahre
- zur alleinigen oder unterstützenden äußerlichen Behandlung bei
- schmerzhaften degenerativen Gelenkerkrankungen (Arthrosen), ärztlich diagnostiziert
- Schwellung bzw. Entzündung gelenknaher Weichteile (z. B. Schleimbeutel, Sehnen, Sehnenscheiden, Bänder und Gelenkkapsel), Schultersteife, Kreuzschmerzen, Hexenschuss
- Sport- und Unfallverletzungen wie Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen.
Dosierung
- schmerzhafte degenerative Gelenkerkrankungen (Arthrosen); Schwellung bzw. Entzündung gelenknaher Weichteile; Sport- und Unfallverletzungen wie Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen
- Erwachsene und Jugendliche >/= 14 Jahren
- Anwendung 3 - 4mal / Tag
- je nach Größe der zu behandelnden schmerzhaften Stelle: 4 - 10 cm langer Cremestrang, entsprechend 2 - 5 g Creme (100 - 250 mg Ibuprofen)
- max. Tagesdosis: 20 g Creme, entsprechend 1000 mg Ibuprofen
- Behandlungsdauer
- zur kurzzeitigen Anwendung
- richtet sich nach den Symptomen und der zugrunde liegenden Erkrankung
- nicht länger als 2 - 3 Wochen (therapeutischer Nutzen einer Anwendung über diesen Zeitraum hinaus ist nicht erwiesen)
- wenn die Symptome sich verschlimmern oder sich nach 3 Tagen nicht gebessert haben: Arzt aufsuchen
- Kinder und Jugendliche < 14 Jahre
- keine Anwendung
- keine ausreichenden Daten zur Wirksamkeit und Sicherheit
- Erwachsene und Jugendliche >/= 14 Jahren
Kontraindikationen
Ibuprofen - extern
- Überempfindlichkeit gegen Ibuprofen oder andere nichtsteroidale Antiphlogistika (z.B. Acetylsalicylsäure)
- Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Asthma, Bronchospasmus, Rhinitis, Angioödem oder Urtikaria) nach der Einnahme von Ibuprofen, Acetylsalicylsäure oder anderen nicht-steroidalen Antiphlogistika/Antirheumatika in der Vergangenheit
- Anwendung auf
- offenen Verletzungen
- verletzter oder beschädigter Haut
- Entzündungen oder Infektionen der Haut
- Ekzemen
- Schleimhäuten
- Augen
- Lippen
- Anwendung unter luftdichten Verbänden (bestimmte Darreichungsformen)
- drittes Schwangerschaftstrimenon
Nebenwirkungen
Ibuprofen - extern
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen bzw. lokale allergische Reaktionen (Kontaktdermatitis)
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei Behandlung mit oral angewendetem Ibuprofen Überempfindlichkeitsreaktionen beobachtet; u.a.
- nicht-spezifische allergische Reaktionen und Anaphylaxis
- Auswirkungen auf die Atemwege wie Asthma, Verschlechterung von Asthma, Bronchospasmus, Dyspnoe
- Hautreaktionen, einschließlich unterschiedlicher Arten von Ausschlägen, Urtikaria, Purpura, Angioödem und seltener exfoliativer und bullöser Dermatosen (einschließlich toxischer epidermaler Nekrolyse, Stevens-Johnson-Syndrom und Erythema multiforme), Pruritus
- bei Behandlung mit oral angewendetem Ibuprofen Überempfindlichkeitsreaktionen beobachtet; u.a.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Bronchospasmen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Abdominalschmerzen
- Dyspepsie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- lokale Hautreaktionen wie z.B.
- Hautrötungen
- Pruritus
- Brennen
- Hautausschlag
- Pustel- oder Quaddelbildung
- lokale Hautreaktionen wie z.B.
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere Hautreaktionen, einschließlich
- Erythema multiforme
- exfoliative Dermatitis
- Stevens-Johnson-Syndrom
- toxische epidermale Nekrolyse
- schwere Hautreaktionen, einschließlich
- ohne Häufigkeitsangabe
- Arzneimittelexanthem mit Eosinophile und systemischen Symptomen (DRESS)
- akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
- Lichtempfindlichkeitsreaktion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nierenfunktionsstörungen
- können nach Anwendung von topischem Ibuprofen auftreten, insbesondere bei Patienten mit bestehender renaler Dysfunktion)
- Nierenfunktionsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei großflächiger Anwendung über einen langen Zeitraum
- Auftreten von Nebenwirkungen wie unter systemischer Anwendung
- Reaktionen an der Anwendungsstelle
- bei großflächiger Anwendung über einen langen Zeitraum
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Creme auf die Haut auftragen und leicht in die Haut einreiben
- bei starken Hämatomen und Verstauchungen kann zu Beginn der Behandlung die Anwendung eines Okklusionsverbands von Nutzen sein
- ein verstärktes Eindringen des Wirkstoffs durch die Haut kann durch Anwendung von Iontophorese (eine besondere Form der Elektrotherapie) erreicht werden
- Creme unter der Kathode (Minuspol) auftragen
- Stromstärke: 0,1 - 0,5 mA pro 5 cm² Elektrodenoberfläche
- Anwendungsdauer: bis zu ca. 10 Min.
- nach dem Auftragen der Creme auf die Haut Hände mit einem Papierhandtuch abwischen und dann waschen, außer diese sind die zu behandelnde Stelle
- Papierhandtuch im Restmüll entsorgen
- vor dem Duschen oder Baden warten, bis der Wirkstoff eingezogen ist
Stillzeithinweise
Ibuprofen - extern
- Ibuprofen und seine Abbauprodukte gehen in nur geringen Mengen in die Muttermilch über
- bei kurzfristiger Anwendung
- Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich, da nachteilige Folgen für den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind
- präparatespezifische Höchstmengen für die Stillzeit beachten
- bei längerer Anwendung
- frühzeitiges Abstillen sollte erwogen werden
- nicht im Brustbereich anwenden, um eine Aufnahme durch den Säugling zu vermeiden
Schwangerschaftshinweise
Ibuprofen - extern
- kontraindiziert im 3. Trimenon
- keine ausreichenden klinischen Daten über die Sicherheit einer Anwendung topischer Formen von Ibuprofen in der Schwangerschaft
- auch wenn die systemische Exposition im Vergleich zur oralen Anwendung niedriger ist, ist nicht bekannt, ob die nach topischer Anwendung erreichte systemische Exposition gegenüber Ibuprofen für einen Embryo/Fötus schädlich sein kann
- 1. und 2. Trimenon
- Anwendung sollte nicht erfolgen, es sei denn, dies ist unbedingt erforderlich
- im Falle einer Awendung sollte die Dosis so niedrig und die Behandlungsdauer so kurz wie möglich gehalten werden
- Daten aus epidemiologischen Studien weisen auf ein erhöhtes Risiko für Fehlgeburten sowie kardiale Missbildungen und Gastroschisis nach der Anwendung eines Prostaglandinsynthese-Hemmers in der Frühschwangerschaft hin
- es wird angenommen, dass das Risiko mit der Dosis und der Dauer der Behandlung steigt
- 3. Trimenon
- Anwendung kontraindiziert
- mögliche Auswirkung auf den Fetus bei systemischen Anwendung von Prostaglandinsynsthesehemmern wie Ibuprofen
- kardiovaskuläre und kardiopulmonale Toxizität
- vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus Botalli
- pulmonale Hypertonie
- renale Toxizität
- Nierenfunktionsstörung, die zu Nierenversagen mit Oligohydramnion fortschreiten kann
- kardiovaskuläre und kardiopulmonale Toxizität
- am Ende der Schwangerschaft mögliche Auswirkung auf die Mutter und das Neugeborene
- Wehen können verzögert einsetzen
- längere Blutungszeiten bei Mutter und Kind
- die systemische Konzentration von Ibuprofen ist im Vergleich mit oralen Darreichungsformen nach einer topischen Anwendung geringer
- es ist nicht bekannt, ob die nach topischer Anwendung erreichte systemische Exposition gegenüber Ibuprofen für einen Embryo/Fötes schädlich sein kann
- dennoch kann die Hemmung der Prostaglandinsynthese die Schwangerschaft und/oder die embryo-fetale Entwicklung negativ beeinflussen
- tierexperimentelle Studien
- nachgewiesen, dass die Gabe eines Prostaglandinsynthese-Hemmers zu erhöhtem prä- und post-implantärem Verlust sowie zu embryo-fetaler Letalität führt
- erhöhte Inzidenzen verschiedener Missbildungen, einschließlich kardiovaskulärer Missbildungen, bei Tieren berichtet, die während der Phase der Organogenese einen Prostaglandinsynthese-Hemmer erhielten
- Fertilität
- keine Untersuchungen zur Beeinflussung der Fertilität vorliegend
- vor der Anwendung dieses Arzneimittels ist der Arzt oder Apotheker um Rat zu fragen
Warnhinweise
Ibuprofen - extern
- Anwendung nur unter bestimmten Vorsichtsmaßnahmen und direkter ärztlicher Kontrolle bei folgenden Patienten, da diese bei Anwendung von Ibuprofen durch Asthmaanfälle (sog. Analgetika-Intoleranz/Analgetika-Asthma), örtliche Haut- und Schleimhautschwellung (sog. Quincke-Ödem) oder Urtikaria eher gefährdet sind als andere Patienten:
- Patienten, die an folgenden Erkrankungen leiden
- Asthma
- Heuschnupfen
- Nasenschleimhautschwellungen (sog. Nasenpolypen)
- chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen
- chronischen Atemwegsinfektionen (besonders gekoppelt mit heuschnupfenartigen Erscheinungen)
- Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Schmerz- und Rheumamittel aller Art
- Patienten, die auch gegen andere Stoffe überempfindlich (allergisch) reagieren, wie z.B. mit Hautreaktionen, Juckreiz oder Nesselfieber
- Patienten, die an folgenden Erkrankungen leiden
- schwere Hautreaktionen
- schwere Hautreaktionen im Zusammenhang mit der Anwendung von Ibuprofen berichtet, die lebensbedrohlich oder tödlich sein können, einschließlich
- exfoliative Dermatitis
- Erythema multiforme
- Stevens-Johnson-Syndrom (SJS)
- toxische epidermale Nekrolyse (TEN)
- Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom)
- akute generalisierte exanthematische Pustulose (AGEP)
- die meisten dieser Reaktionen traten innerhalb des ersten Monats auf
- wenn Anzeichen und Symptome auftreten, die auf diese Reaktionen hinweisen
- Behandlung unverzüglich absetzen und eine angemessene alternative Behandlung in Betracht ziehen
- schwere Hautreaktionen im Zusammenhang mit der Anwendung von Ibuprofen berichtet, die lebensbedrohlich oder tödlich sein können, einschließlich
- obwohl die systemische Verfügbarkeit von topisch angewendetem Ibuprofen signifikant geringer ist als bei oral angewendeten Darreichungsformen, können in seltenen Fällen (systemische) Nebenwirkungen auftreten; deshalb:
- vor Verwendung sollte ärztlicher Rat eingeholt werden bei
- Nierenfunktionsstörungen
- Herzfunktionsstörungen
- Leberfunktionsstörungen
- mit bestehenden oder in der Vergangenheit aufgetretenen peptischen Ulcera
- Darmentzündungen
- hämorrhagischer Diathese
- Anwendung mit Vorsicht bei älteren Patienten
- da die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Nebenwirkungen größer ist
- vor Verwendung sollte ärztlicher Rat eingeholt werden bei
- bei Beschwerden, die länger als 3 Tage (halbfeste Darreichungsform) bis 5 Tage (Pflaster) anhalten oder sich verschlechtern, sollte ein Arzt aufgesucht werden
- weitere Hinweise zur Anwendung eines ibuprofenhaltigen Pflasters
- Behandlung unverzüglich abbrechen, falls nach Anwendung ein Hautausschlag auftreten sollte
- Nebenwirkungen
- können durch eine kürzere Behandlungsdauer verringert werden
- Lichtempfindlichkeit
- Patienten sollen darauf hingewiesen werden, die behandelte Stelle während der Anwendung sowie einen Tag lang nach dem Entfernen des Pflasters nicht dem direkten Sonnenlicht oder künstlicher UV-Strahlung (z.B. im Solarium) auszusetzen, um das Risiko einer Lichtempfindlichkeitsreaktion zu vermindern
- Nebenwirkungen
- können durch eine kürzere Behandlungsdauer verringert werden
- Behandlung unverzüglich abbrechen, falls nach Anwendung ein Hautausschlag auftreten sollte
- Kinder und Jugendliche
- abweichende Angaben beachten (siehe Produktinformation)
- Kinder und Jugendliche (< 14 Jahre)
- Anwendung nicht empfohlen, da keine ausreichenden Untersuchungen vorliegen
- es sollte darauf geachtet werden, dass Kinder mit ihren Händen nicht mit den mit dem Arzneimittel behandelten Hautpartien in Kontakt gelangen
- Kinder und Jugendliche (< 16 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit der transdermalen Darreichungsform (Pflaster) bisher noch nicht belegt