DONEPEZIL-HCL BASICS 5mg Filmtabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 28 ST | 24,37 € |
| N2 | 56 ST | 37,94 € |
| N3 | 98 ST | 53,61 € |
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Indikation
symptomatische Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz
Dosierung
- symptomatische Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Demenz
- Hinweise
- Beginn und Überwachung der Behandlung durch einen in der Diagnose und Therapie der Alzheimer-Demenz erfahrenen Arzt
- Diagnosestellung gemäß anerkannter Richtlinien (z. B. DSM IV, ICD 10)
- Beginn der Therapie nur, wenn der Patient eine Bezugsperson hat, die die regelmäßige Arzneimitteleinnahme überwacht
- individuelles Ansprechen auf Donepezilhydrochlorid kann nicht vorausgesagt werden
- Erwachsene und ältere Patienten
- initial
- 1 Tablette (5 mg Donepezilhydrochlorid) 1mal / Tag
- Einnahme >/= 1 Monat aufrechterhalten, um eine Beurteilung des frühesten klinischen Ansprechens auf die Behandlung sowie das Erreichen von Steady-State-Konzentrationen von Donepezilhydrochlorid zu ermöglichen
- nach >/= 1 Monat, Dosiserhöhung auf 10 mg Donepezilhydrochlorid 1mal / Tag möglich
- tägliche Maximaldosis
- 10 mg Donepezilhydrochlorid / Tag
- Dosen > 10 mg nicht klinisch untersucht
- Behandlungsdauer
- solange wie therapeutischer Nutzen nachweisbar
- regelmäßige Beurteilung des klinischen Nutzens
- Therapieabbruch, wenn kein therapeutischer Effekt mehr nachweisbar ist
- nach Absetzen wird ein langsames Abklingen der günstigen Wirkung beobachtet
- initial
- Hinweise
Dosisanpassung
- eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Clearance von Donepezilhydrochlorid wird hierdurch nicht beeinflusst
- eingeschränkte Leberfunktion
- leicht und mittelschwer
- Dosissteigerung entsprechend der individuellen Verträglichkeit
- schwer
- keine Daten
- leicht und mittelschwer
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Anwendung nicht empfohlen
Kontraindikationen
Donepezil - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Donepezil oder andere Piperidinderivate
Therapiehinweise
Einnahme zur Nacht.
Nebenwirkungen
Donepezil - peroral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkältung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Appetitlosigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Halluzinationen
- Erregungszustände
- aggressives Verhalten
- ungewöhnliche Träume und Albträume
- ohne Häufigkeitsangabe
- gesteigerte Libido
- Hypersexualität
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Synkope (Möglichkeit eines Herzblocks oder einer verlängerten Sinuspause berücksichtigen)
- Schwindelgefühl
- Schlaflosigkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Krampfanfall (Möglichkeit eines Herzblocks oder einer verlängerten Sinuspause berücksichtigen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- extrapyramidale Symptome
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Malignes Neuroleptisches Syndrom (MNS)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Pleurothotonus (Pisa-Syndrom)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bradykardie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- sinuatrialer Block
- atrioventrikulärer Block
- ohne Häufigkeitsangabe
- polymorphe ventrikuläre Tachykardie einschließlich Torsade de Pointes
- verlängertes QT-Intervall im Elektrokardiogramm
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Diarrhoe
- Übelkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erbrechen
- Magen-Darm-Beschwerden / abdominale Beschwerden
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- gastrointestinale Blutung
- Magen- und Duodenalulzera
- Hypersalivation
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Leberdysfunktion einschließlich Hepatitis (in Fällen nicht erklärbarer Leberdysfunktion Absetzen erwägen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ausschlag
- Pruritus
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Muskelkrämpfe
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Rhabdomyolyse (trat unabhängig von einem malignen neuroleptischen Syndrom und in engem zeitlichen Zusammenhang mit Beginn einer Donezepil- Therapie oder infoge einer Donezepil- Erhöhung auf)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Harninkontinenz
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- Schmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- geringe Erhöhung der Muskel-Kreatin-Kinase im Serum
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Verletzungen und Vergiftungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Unfälle einschließlich Stürzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- zum Einnehmen
- Einnahme am Abend kurz vor dem Schlafengehen
- bei Schlafstörungen einschließlich abnormer Träume, Albträume oder Schlaflosigkeit
- morgendliche Einnahme erwägen
Stillzeithinweise
Donepezil - peroral
- Frauen, die Donepezil einnehmen, sollten nicht stillen
- Donepezil geht in die Milch von Ratten über
- nicht bekannt, ob Donepezil beim Menschen in die Milch übergeht
- keine Studien an stillenden Frauen durchgeführt
Schwangerschaftshinweise
Donepezil - peroral
- sollte nicht während der Schwangerschaft eingenommen werden, wenn keine unbedingte Notwendigkeit besteht
- keine hinreichenden Daten für Anwendung bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- haben keinen teratogenen Effekt gezeigt, jedoch eine peri- und postnatale Toxizität
- mögliches Risiko für Menschen nicht bekannt
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien
- keine Auswirkungen auf Fertilität beobachtet
- jedoch keine entsprechenden Daten hinsichtlich der Auswirkungen auf die Fertilität beim Menschen vorliegend
- tierexperimentelle Studien
Warnhinweise
Donepezil - peroral
- Anwendung von Donepezil bei Patienten mit schwerer Alzheimer-Demenz, anderen Formen von Demenz oder anderen Gedächtnisstörungen (z.B. altersbedingter kognitiver Abbau) wurde nicht untersucht
- Anästhesie
- da es sich bei Donepezil um einen Cholinesterase-Hemmer handelt, ist es wahrscheinlich, dass während einer Anästhesie die Wirkung von Muskelrelaxantien des Succinylcholin-Typs verstärkt wird
- kardiovaskuläre Erkrankungen
- Cholinesterase-Hemmer können aufgrund ihrer pharmakologischen Wirkungsweise vagotone Wirkungen auf die Herzfrequenz ausüben (z.B. Bradykardie)
- Möglichkeit dieser Wirkungen kann insbes. bei Patienten mit Sinusknotensyndrom (Sick-Sinus-Syndrom) oder anderen supraventrikulären Störungen der Erregungsleitung des Herzens, wie sinuatrialem oder atrioventrikulärem Block, von Bedeutung sein
- Berichte über Synkopen und Krampfanfälle vorliegend
- bei Untersuchung dieser Patienten sollte Möglichkeit eines Herzblocks oder einer verlängerten Sinuspause berücksichtigt werden
- Fälle von QTc-Intervallverlängerung und Torsade de Pointes berichtet
- Vorsicht geboten bei Patienten
- mit bestehender QTc-Verlängerung oder QTc-Verlängerung in der Famlienanamnese
- die mit Arzneimitteln behandelt werden, die das QTc-Intervall beeinflussen
- mit relevanter bestehender Herzerkrankung (z.B. nicht kompensierte Herzinsuffizienz, kürzliche aufgetretener Herzinfarkt, Bradyarrhythmien)
- mit Elektrolytstörungen (Hypokaliämie, Hypomagnesiämie)
- klinische Überwachung (EKG) kann in den genannten Fällen erforderlich sein
- Vorsicht geboten bei Patienten
- Cholinesterase-Hemmer können aufgrund ihrer pharmakologischen Wirkungsweise vagotone Wirkungen auf die Herzfrequenz ausüben (z.B. Bradykardie)
- gastrointestinale Erkrankungen
- bei Patienten mit erhöhtem Risiko zur Bildung von Magen- und Darmulcera, z.B. Patienten mit Ulcera in der Anamnese oder gegenwärtig mit nichtsteroidalen Antirheumatika (NSAR) behandelten Patienten, auf entsprechende Symptome achten
- mit Donepezil durchgeführte klinische Studien zeigten jedoch im Vergleich mit Placebo keine erhöhte Inzidenzrate peptischer Ulcera oder gastrointestinaler Blutungen
- Urogenitalsystem
- Cholinomimetika können zu Blasenentleerungsstörungen führen
- entsprechende Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien nicht beobachtet
- neurologische Störungen
- Krampfanfälle
- angenommen, dass Cholinomimetika ein gewisses Potential besitzen, generalisierte Krampfanfälle auszulösen
- Anfallsaktivität kann auch eine Manifestation der Alzheimer-Krankheit sein
- Cholinomimetika können extrapyramidale Symptome verstärken oder auslösen
- angenommen, dass Cholinomimetika ein gewisses Potential besitzen, generalisierte Krampfanfälle auszulösen
- Malignes Neuroleptisches Syndrom (MNS)
- MNS ist ein potentiell lebensbedrohlicher Zustand, der durch Hyperthermie, Muskelsteifigkeit, vegetative Instabilität, Veränderungen des Bewusstseins und Erhöhung der Creatinkinase (CK) charakterisiert ist
- MNS sehr selten in Zusammenhang mit Donepezil berichtet, insbesondere bei Patienten die gleichzeitig mit Antipsychotika behandelt wurden
- zusätzliche Symptome können Myoglobinurie (Rhabdomyolyse) und akutes Nierenversagen sein
- falls ein Patient Symptome eines MNS entwickelt oder unklares, hohes Fieber hat ohne eine zusätzliche klinische Manifestation eines MNS, muss die Behandlung abgebrochen werden
- Krampfanfälle
- Erkrankungen der Atemwege
- Cholinesterase-Hemmer sollten aufgrund ihrer cholinomimetischen Wirkungsweise Patienten mit Asthma oder obstruktiven Lungenerkrankungen in der Anamnese nur mit Vorsicht verschrieben werden
- Anwendung von Donepezil mit anderen Acetylcholinesterasehemmern sowie mit Agonisten oder Antagonisten des cholinergen Systems sollte vermieden werden
- schwere Leberfunktionsstörung
- keine Daten zu Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung vorliegend
- Mortalität in klinischen Studien zu vaskulärer Demenz
- in 3 sechsmonatigen klinischen Studien wurden Patienten untersucht, die die NINDS-AIREN Kriterien für wahrscheinliche oder mögliche vaskuläre Demenz (VaD) erfüllten
- NINDS-AIREN Kriterien wurden entwickelt zur Identifikation von Patienten, deren Demenz ausschließlich vaskulär bedingt ist und zum Ausschluss derer mit Alzheimer Erkrankung
- Mortalitätsraten lagen in erster Studie bei 2 / 198 (1,0 %) für Donepezil 5 mg, bei 5 / 206 (2,4 %) für Donepezil 10 mg und 7 / 199 (3,5 %) für Placebo
- Mortalitätsraten in zweiter Studie lagen bei 4 / 208 (1,9 %) für Donepezil 5 mg, bei 3 / 215 (1,4 %) für Donepezil 10 mg und 1 / 193 (0,5 %) für Placebo
- Mortalitätsraten in dritter Studie lagen bei 11 / 648 (1,7 %) für Donepezil 5 mg und 0 / 326 (0 %) für Placebo
- Mortalitätsrate der drei Studien zu vaskulärer Demenz zusammengefasst war prozentual höher in der Donepezil-Gruppe (1,7 %) verglichen mit der Placebo-Gruppe (1,1 %)
- dieser Unterschied ist jedoch statistisch nicht signifikant
- Mehrheit der Todesfälle der Patienten, die entweder Donepezil oder Placebo erhielten, scheint in verschiedenen vaskulär bedingten Ursachen begründet zu sein, was bei älterer Population mit vaskulärer Erkrankung zu erwarten ist
- Analyse aller schwerwiegenden nicht-tödlichen und tödlichen vaskulären Ereignisse zeigte keinen Unterschied in der Häufigkeit des Auftretens in der Donepezil-Gruppe verglichen mit der Placebogruppe
- in gepoolten Studien zur Alzheimer-Erkrankung (n=4146), und wenn diese Studien zur Alzheimer Erkrankung gepoolt wurden mit anderen Demenz-Studien inklusive der Studien zur vaskulären Demenz (total n=6888), war Mortalitätsrate in Placebogruppe prozentual höher als in Donepezil-Gruppe