DOREGRIPPIN TABLETTEN
MEDICE Arzneimittel Pütter GmbH&Co.KG
Wirkstoff: Paracetamol/Phenylephrin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 13,79 € |
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Indikation
- kurzzeitige Behandlung der Symptome von Erkältungen und grippalen Infekten, die mit Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Schnupfen einhergehen bei Erwachsenen und Kinder (>/= 11 Jahre)
Dosierung
- kurzzeitige Behandlung der Symptome von Erkältungen und grippalen Infekten
- Erwachsene und Jugendliche (>= 14 Jahre)
- 1 - 2 Tabletten (500 - 1000 mg Paracetamol, 10 - 20 mg Phenylephrinhydrochlorid) 1 - 3mal / Tag
- Kinder (11 - 14 Jahre)
- 1 Tablette (500 mg Paracetamol, 10 mg Phenylephrinhydrochlorid) 1 - 3mal / Tag
- ohne ärztliche Anweisung
- max. Tagesdosis 60 mg / kg KG nicht überschreiten bei
- KG < 50 kg
- chronischem Alkoholismus
- Wasserentzug
- chronischer Unterernährung
- max. Tagesdosis 60 mg / kg KG nicht überschreiten bei
- Erwachsene und Jugendliche (>= 14 Jahre)
Dosisanpassung
- Leber- u. Nierenfunktionsstörungen; Gilbert-Syndrom
- Dosis reduzieren bzw. Dosisintervall verlängern
- ohne ärztliche Anweisung: tägliche Dosis von 2 g Paracetamol nicht überschreiten
- Niereninsuffizienz
- Dosis reduzieren bzw. Dosisintervall verlängern (mind. 6 Stunden)
- schwere Niereninsuffizienz
- Kreatinin-Clearance < 10 ml / Min.
- Dosisintervall von mind. 8 Stunden einhalten
- Erwachsene
- glomeruläre Filtrationsrate: 10 - 50 ml / Min.
- 500 mg Paracetamol alle 6 Stunden
- glomeruläre Filtrationsrate: < 10 ml / Min.
- 500 mg Paracetamol alle 8 Stunden
- glomeruläre Filtrationsrate: 10 - 50 ml / Min.
- Kreatinin-Clearance < 10 ml / Min.
- ältere Patienten
- keine spezielle Dosisanpassung erforderlich
- geschwächte, immobilisierte ältere Patienten mit eingeschränkter Leber- / Nierenfunktion
- ggf. Dosisreduktion oder Verlängerung des Dosierungsintervalls
- Kinder (< 11 Jahre) < 33 kg KG
- keine Anwendung
- Dosisstärke Paracetamol für diese Altersgruppe nicht geeignet
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe Paracetamol, Phenylephrinhydrochlorid o. einen der sonstigen Bestandteile
- Schwangerschaft
- Stillzeit
- Hyperthyreose
- Phäochromozytom
- Engwinkelglaukom
- schwere hepatozelluläre Insuffizienz (Child-Pugh > 9)
- schwere organische Herz- u. Gefäßveränderungen
- Herzrhythmusstörungen
- Hypertonie
- Asthma bronchiale
- chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen
- Ateminsuffizienz
- Atemdepression
- Prostataadenom mit Restharnbildung
- Porphyrie
- hereditärer Mangel an Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase
- Kinder < 11 Jahre
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
- Herzerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000
- bei besonders empfindlichen Patienten durch Phenylephrin:
- Herzklopfen
- Herzrhythmusstörungen
- pectanginöse Beschwerden
- bei besonders empfindlichen Patienten durch Phenylephrin:
- sehr selten: kleiner 1/10000
- Gefäßerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Blutdruckanstieg
- starke Kopfschmerzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Leber- und Gallenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erhöhung der Transaminasen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- durch Paracetamol
- Störungen der Blutbildung
- Thrombozytopenie
- Leukopenie
- Agranulozytose
- Panzytopenie
- Störungen der Blutbildung
- durch Paracetamol
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000
- bei prädisponierten Personen durch Paracetamol
- Bronchospasmus (Analgetika-Asthma)
- bei prädisponierten Personen durch Paracetamol
- sehr selten: kleiner 1/10000
- Überempfindlichkeitsreaktionen durch Paracetamol
- sehr selten: kleiner 1/10000
- Exanthem
- Quincke-Ödem
- Atemnot
- Schweißausbruch
- Übelkeit
- Blutdruckabfall
- bis hin zum Schock
- sehr selten: kleiner 1/10000
Anwendungshinweise
- Tabletten unzerkaut mit etwas Flüssigkeit einnehmen
- Einnahme nach den Mahlzeiten kann zu einem verzögerten Wirkungseintritt führen
Stillzeithinweise
- in der Stillzeit kontraindiziert
Schwangerschaftshinweise
- in der Schwangerschaft kontraindiziert
- Paracetamol
- passiert die Plazenta
- Tierstudien und bisherige Erfahrungen an Menschen ohne Hinweise auf Fruchtschädigungen
Warnhinweise
- gleichzeitig eingenommene Arzneimittel sollten kein Paracetamol enthalten (Risiko einer Überdosierung)
- gleichzeitige Einnahme von schleimhautabschwellenden Arzneimitteln sowie anderen Erkältungspräparaten vermeiden
- nur empfehlen, wenn sowohl eine schleimhautabschwellende als auch eine fieber- u./o. schmerzsenkende Wirkung erzielt werden soll
- Patienten mit einer nicht zirrhotischen, alkoholbedingten Lebererkrankung
- erhöhte Gefahr der Überdosierung
- in folgenden Fällen nur mit besonderer Vorsicht (d.h. mit einem verlängerten Dosisintervall o. in verminderter Dosis) u. unter ärztlicher Kontrolle anwenden:
- Diabetes mellitus
- Tumore des Nebennierenmarks
- alle Erkrankungen von Herz, Gefäßen (z.B. Raynauds Phänomen)
- Hepatozelluläre Insuffizienz (Child-Pugh < 9)
- Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml / min)
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- chronischer Alkoholabusus
- gleichzeitige o. bis zu 2 Wochen zurückliegende Einnahme von
- MAO-Hemmern
- selektiven Serotonin Wiederaufnahmehemmern
- trizyklischen Antidepressiva
- hohes Fieber, Anzeichen einer Sekundärinfektion, Anhalten der Symptome > 3 Tage
- Arzt konsultieren
- Paracetamol-haltige Arzneimittel ohne ärztlichen o. zahnärztlichen Rat nur wenige Tage u. nicht in erhöhter Dosis einnehmen
- bei längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen
- gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbes. bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen
- bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosierten, nicht bestimmungsgemäßen Gebrauch von Analgetika können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen Nervosität und vegetative Symptome auftreten
- Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab
- bis dahin keine Wiedereinnahme von Schmerzmitteln und erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- keine Studien durchgeführt
- bei Ausübung dieser Tätigkeiten die Möglichkeit von nachteiligen Effekten wie Schwindelgefühl, Müdigkeit, Verwirrung o. Sehstörungen in Betracht ziehen