Duac 10mg/g + 30mg/g Gel
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 30 G | 39,71 € |
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Indikation
Erwachsene und Jugendliche (>= 12 Jahre)
- topische Behandlung der leichten bis mittelschweren Akne vulgaris, insbes. mit entzündlichen Läsionen
- Hinweis:
- offizielle Richtlinien für den angemessenen Gebrauch von antimikrobiellen Arzneimitteln berücksichtigen
Dosierung
1 g Gel enthält 10 mg (1 % w/w) Clindamycin als Clindamycin-2-dihydrogenphosphat plus 30 mg (3 % w/w) Benzoylperoxid als wasserhaltiges Benzoylperoxid
- topische Behandlung der leichten bis mittelschweren Akne vulgaris, insbes. mit entzündlichen Läsionen
- Erwachsene und Jugendliche (>= 12 Jahre)
- Gel 1mal / Tag abends auf das gesamte betroffene Hautareal auftragen
- eine übermäßige Anwendung verbessert nicht das Behandlungsergebnis, sondern kann das Risiko von Hautirritationen erhöhen
- bei übermäßiger Trockenheit oder Abschälen der Haut: Anwendungshäufigkeit reduzieren oder Behandlung zeitweise aussetzen
- Anwendungsdauer:
- max. 12 Wochen ohne Unterbrechung
- Sicherheit und Wirksamkeit wurden in klinischen Studien über einen Zeitraum > 12 Wochen nicht nachgewiesen
- Erwachsene und Jugendliche (>= 12 Jahre)
Dosisanpassung
- Kinder (< 12 Jahre)
- Anwendung nicht empfohlen (Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen)
- ältere Menschen
- keine speziellen Anwendungshinweise
Kontraindikationen
Benzoylperoxid, wasserhaltig, Clindamycin dihydrogenphosphat - extern
- Überempfindlichkeit gegen Clindamycin, Lincomycin oder Benzoylperoxid
Nebenwirkungen
Benzoylperoxid, wasserhaltig, Clindamycin dihydrogenphosphat - extern
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische Reaktionen einschließlich Hypersensibilität und Anaphylaxie (basierend auf Berichten nach Markteinführung)
- darunter selten systemische Reaktionen
- allergische Reaktionen einschließlich Hypersensibilität und Anaphylaxie (basierend auf Berichten nach Markteinführung)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen (berichtet aus Studien mit einer 1%igen topischen Clindamycin-Zubereitung)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Parästhesie am Anwendungsort (berichtet aus Studien mit einer topischen Zubereitung bestehend aus 1% Clindamycin plus 5% Benzoylperoxid)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- (pseudomembranöse) Colitis (basierend auf Berichten nach Markteinführung)
- hämorrhagische Diarrhö (basierend auf Berichten nach Markteinführung)
- Diarrhö (basierend auf Berichten nach Markteinführung)
- Bauchschmerzen (basierend auf Berichten nach Markteinführung)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Juckreiz (am Anwendungsort)
- brennendes Hautgefühl (am Anwendungsort)
- Erythem am Anwendungsort
- Abschälen der Haut am Anwendungsort
- Austrocknen der Haut am Anwendungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dermatitis am Anwendungsort
- Photosensitivität am Anwendungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erythematöser Hautausschlag am Anwendungsort (berichtet aus Studien mit einer topischen Zubereitung bestehend aus 1% Clindamycin plus 5% Benzoylperoxid)
- Verschlechterung der Akne am Anwendungsort (berichtet aus Studien mit einer topischen Zubereitung bestehend aus 1% Clindamycin plus 5% Benzoylperoxid)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Urticaria am Anwendungsort (basierend auf Berichten nach Markteinführung)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schmerzen am Anwendungsort (berichtet aus Studien mit einer 1%igen topischen Clindamycin-Zubereitung)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Reaktion am Applikationsort einschließlich Hypopigmentation der Haut (basierend auf Berichten nach Markteinführung)
- darunter selten systemische Reaktionen
- Reaktion am Applikationsort einschließlich Hypopigmentation der Haut (basierend auf Berichten nach Markteinführung)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- nur zur Anwendung auf der Haut
- dünn auf die Haut auftragen, die vorher gründlich gereinigt und mit einer milden Seife abgespült und vorsichtig trocken getupft wurde
- zieht das Gel nicht in die Haut ein, wird zu viel angewendet
- nach der Anwendung: Hände waschen
- Kontakt mit Augen, Lippen, Mund, anderen Schleimhäuten sowie irritierter oder abgeschürfter Haut vermeiden
- auf empfindlichen Hautarealen vorsichtig anwenden
- im Falle des versehentlichen Kontaktes mit reichlich Wasser spülen
- Solarien meiden und ausgedehnte Exposition gegenüber Sonne vermeiden oder begrenzen (Benzoylperoxid löst eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht aus)
- falls die Exposition gegenüber starkem Sonnenlicht nicht vermieden werden kann: Sonnenschutzmittel benutzen oder schützende Kleidung tragen
- falls ein Patient unter Sonnenbrand leidet, sollte dieser vor der Anwendung abgeklungen sein
- Kontakt mit Haaren, Geweben, Möbeln oder Teppichen vermeiden (Arzneimittel kann Haare oder farbige Textilien bleichen)
Stillzeithinweise
Benzoylperoxid, wasserhaltig, Clindamycin dihydrogenphosphat - extern
- Anwendung von Clindamycin plus Benzoylperoxid während der Stillzeit nur, wenn der erwartete Nutzen der Therapie für die Mutter das potenzielle Risiko für den Säugling rechtfertigt
- wurde bisher nicht erforscht
- sollte während der Stillzeit nicht im Bereich der Brüste angewandt werden, um eine versehentliche Einnahme durch den Säugling zu vermeiden
- perkutane Resorption von Clindamycin und Benzoylperoxid ist jedoch niedrig
- nicht bekannt, ob Clindamycin oder Benzoylperoxid nach der Anwendung in die Muttermilch übergehen
- berichtet, dass Clindamycin nach oraler bzw. parenteraler Anwendung in die Muttermilch gelangt
Schwangerschaftshinweise
Benzoylperoxid, wasserhaltig, Clindamycin dihydrogenphosphat - extern
- Verordnung an schwangeren Frauen nur nach sorgfältiger Nutzen/Risiko-Abwägung durch den behandelnden Arzt
- keine ausreichenden Daten bzw. nur begrenzte Daten zur Anwendung bei Schwangeren
- Sicherheit einer Anwendung beim Menschen nicht nachgewiesen
- tierexperimentelle Studien
- Benzoylperoxid / Benzoylperoxid plus Clindamycin
- tierexperimentelle Studien zur Reproduktionstoxizität sind mit dem Kombinationsarzneimittel oder Benzoylperoxid nicht durchgeführt worden
- Benzoylperoxid / Benzoylperoxid plus Clindamycin
- begrenzte Daten über die getrennte Anwendung von Clindamycin und Benzoylperoxid bei Schwangeren
- Clindamycin
- Daten von einer begrenzten Anzahl von Schwangeren, die im 1.Trimester Clindamycin exponiert waren, ergaben keine Hinweise auf schädliche Wirkungen des Clindamycins auf die Schwangerschaft oder die Gesundheit des Foetus/Neugeborenen
- tierexperimentelle Studien
- Reproduktionsstudien an Ratten und Mäusen, mit subkutaner bzw. oraler Gabe von Clindamycin ergaben keine Hinweise auf eine Beeinträchtigung der Fertilität oder eine Schädigung des Foetus
- Fertilität
- bisher keine Informationen über die Auswirkung auf die Fertilität von Menschen
Warnhinweise
Benzoylperoxid, wasserhaltig, Clindamycin dihydrogenphosphat - extern
- Kontakt mit Augen, Lippen, Mund, anderen Schleimhäuten sowie irritierter oder abgeschürfter Haut vermeiden
- auf empfindlichen Hautarealen vorsichtig anwenden
- im Falle des versehentlichen Kontaktes mit reichlich Wasser spülen
- Patienten mit Vorgeschichte einer örtlich begrenzten Enteritis, Colitis ulcerosa oder Antibiotika-assoziierter Colitis
- Anwendung nur mit Vorsicht
- Neurodermitiker
- sollte bei Neurodermitikern mit Vorsicht verwendet werden, da eine weitere Austrocknung der Haut auftreten kann
- vermehrtes Abschälen und vermehrte Rötung der Haut
- während der ersten Behandlungswochen wird bei den meisten Patienten vermehrtes Abschälen und vermehrte Rötung der Haut auftreten
- abhängig vom Schweregrad dieser Nebenwirkungen können die Patienten eine nicht-komedogene Feuchtigkeitscreme anwenden, vorübergehend die Häufigkeit der Anwendung des Kombinationsarzneimittels reduzieren oder unterbrechen
- Wirksamkeit jedoch bei einer Häufigkeit der Anwendung von weniger als einmal am Tag nicht nachgewiesen
- gleichzeitige Anwendung anderer Aknemittel
- sollte mit Vorsicht erfolgen, da eine kumulative Hautreizung auftreten kann, die in manchen Fällen schwer ist, speziell beim Gebrauch von Mitteln mit schälender, abschuppender oder abrasiver Wirkung
- bei schweren lokalen Reizungen (z.B. schwere Erytheme, starke Trockenheit und Juckreiz, starkes Stechen oder Brennen der Haut)
- Behandlung sollte ausgesetzt werden
- erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht
- da Benzoylperoxid eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Sonnenlicht auslösen kann, sollten Solarien gemieden und die ausgedehnte Exposition gegenüber der Sonne vermieden oder begrenzt werden
- falls die Exposition gegenüber starkem Sonnenlicht nicht vermieden werden kann, sind die Patienten auf den Gebrauch eines Sonnenschutzmittels oder das Tragen schützender Kleidung hinzuweisen
- Sonnenbrand
- falls ein Patient unter Sonnenbrand leidet, sollte dieser vor der Anwendung des Arzneimittels abgeklungen sein
- länger andauernde oder ausgeprägte Diarrhö; abdominale Krämpfe
- Behandlung sollte sofort abgebrochen werden, da die Symptome auf eine Antibiotika-assoziierte Colitis hindeuten könnten
- geeignete diagnostische Verfahren, wie die Bestimmung von Clostridium difficile und Toxin und (wenn nötig) eine Koloskopie sollten durchgeführt, sowie Behandlungsoptionen für eine Colitis erwogen werden
- Arzneimittel kann Haare oder farbige Textilien bleichen
- Kontakt mit Haaren, Geweben, Möbeln oder Teppichen vermeiden
- Resistenz zu Clindamycin
- Patienten mit einer aktuellen Vorgeschichte einer Behandlung mit systemischem oder topischem Clindamycin oder Erythromycin besitzen mit höherer Wahrscheinlichkeit Keime mit bereits vorhandenen antimikrobiellen Resistenzen
- gilt für Propionibacterium acnes und die kommensale Flora
- Kreuzresistenzen
- Möglichkeit einer Kreuzresistenz mit anderen Antibiotika wie Lincomycin und Erythromycin, sofern diese in der antibiotischen Monotherapie verwendet werden