Dupixent 300 mg Inj.-Lsg.i.e.Fertigspr.m.Sich.Sys.
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N3 | 6 ST | 3886,24 € |
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Indikation
- atopische Dermatitis
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
- Behandlung von mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis (AD) bei Patienten, die für eine systemische Therapie in Betracht kommen
- Kinder (6 Monate - 11 Jahre)
- Behandlung von schwerer atopischer Dermatitis bei Kindern, die für eine systemische Therapie in Betracht kommen
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
- Asthma
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
- Add-on-Erhaltungstherapie bei schwerem Asthma mit Typ-2-Inflammation, gekennzeichnet durch
- eine erhöhte Anzahl der Eosinophilen im Blut
- und / oder eine erhöhte exhalierte Stickstoffmonoxid-Fraktion (FeNO), das trotz hochdosierter inhalativer Corticosteroide (ICS) plus einem weiteren zur Erhaltungstherapie angewendeten Arzneimittel unzureichend kontrolliert ist
- Add-on-Erhaltungstherapie bei schwerem Asthma mit Typ-2-Inflammation, gekennzeichnet durch
- Kinder (6 - 11 Jahre)
- Add-on-Erhaltungstherapie bei schwerem Asthma mit Typ-2-Inflammation, gekennzeichnet durch
- eine erhöhte Anzahl der Eosinophilen im Blut
- und / oder eine erhöhte exhalierte Stickstoffmonoxid-Fraktion (FeNO), das trotz mittel- bis hochdosierter inhalativer Corticosteroide (ICS) plus einem weiteren zur Erhaltungstherapie angewendeten Arzneimittel unzureichend kontrolliert ist
- Add-on-Erhaltungstherapie bei schwerem Asthma mit Typ-2-Inflammation, gekennzeichnet durch
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
- chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (CRSwNP)
- Erwachsene
- Add-on-Therapie mit intranasalen Corticosteroiden zur Behandlung von Patienten mit schwerer CRSwNP, die mit systemischen Corticosteroiden und / oder chirurgischem Eingriff nicht ausreichend kontrolliert werden kann
- Erwachsene
- Prurigo nodularis (PN)
- Erwachsene
- Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Prurigo nodularis (PN) bei Patienten, die für eine systemische Therapie in Betracht kommen
- Erwachsene
- eosinophile Ösophagitis (EoE)
- Erwachsene, Jugendliche und Kinder (>/= 1 Jahr und >/= 15 kg KG)
- Behandlung bei Patienten, die mit einer konventionellen medikamentösen Therapie unzureichend therapiert sind, diese nicht vertragen oder für die eine solche Therapie nicht in Betracht kommt
- Erwachsene, Jugendliche und Kinder (>/= 1 Jahr und >/= 15 kg KG)
- chronisch obstruktive Lungenerkrankung (Chronic obstructive pulmonary disease, COPD)
- Erwachsene
- Add-on-Erhaltungstherapie bei Patienten mit durch eine erhöhte Anzahl an Eosinophilen im Blut gekennzeichneter chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), die trotz einer Kombinationstherapie aus einem inhalativen Corticosteroid (ICS), einem langwirksamen Beta-2-Agonisten (LABA) und einem langwirksamen Muskarinantagonisten (LAMA) oder, falls ICS nicht angebracht ist, einer Kombinationstherapie aus LABA und LAMA unzureichend kontrolliert ist
- Erwachsene
Dosierung
Basiseinheit: 300 mg Dupilumab in 2 ml Injektionslösung (150 mg / ml) zur einmaligen Anwendung
- Hinweis: Beginn der Behandlung durch einen in der Diagnose und Behandlung von atopischer Dermatitis erfahrenen Arzt
- atopische Dermatitis
- Erwachsene
- initial: 600 mg Dupilumab s.c. (2 Injektionen zu 300 mg)
- anschließend: 300 mg Dupilumab s.c. / 2 Wochen
- Jugendliche (12 - 17 Jahre)
- < 60 kg
- Anfangsdosis: 400 mg Dupilumab s.c. (2 Injektionen zu 200 mg)
- Folgedosen: 200 mg Dupilumab s.c. 1mal / 2 Wochen
- >/= 60 kg
- Anfangsdosis: 600 mg Dupilumab s.c. (2 Injektionen zu 300 mg)
- Folgedosen: 300 mg Dupilumab s.c. 1mal / 2 Wochen
- < 60 kg
- Kinder (6 - 11 Jahre)
- 15 kg bis < 60 kg KG
- Anfangsdosis
- Tag 1: 300 mg Dupilumab s.c. (1 Injektion zu 300 mg)
- Tag 15: 300 mg Dupilumab s.c.
- Folgedosen: 300 mg Dupilumab s.c. 1mal / 4 Wochen (Q4W), beginnend 4 Wochen nach der Tag-15-Dosis
- optional nach Ermessen des Arztes: Dosiserhöhung auf 200 mg Dupilumab s.c. 1mal / 2 Wochen
- Anfangsdosis
- >/= 60 kg KG
- Anfangsdosis: 600 mg Dupilumab s.c. (2 Injektionen zu je 300 mg)
- Folgedosen: 300 mg Dupilumab s.c. 1mal / 2 Wochen (Q2W)
- 15 kg bis < 60 kg KG
- Kinder 6 Monate - 5 Jahre
- 5 kg KG - < 15 kg KG
- Anfangsdosis: 200 mg Dupilumab s.c. (1 Injektion zu 200 mg)
- Folgedosen: 200 mg Dupilumab s.c. 1mal / 4 Wochen (Q4W)
- 15 kg KG - < 30 kg KG
- Anfangsdosis: 300 mg Dupilumab s.c. (1 Injektion zu 300 mg)
- Folgedosen: 300 mg Dupilumab s.c. 1mal / 4 Wochen (Q4W)
- 5 kg KG - < 15 kg KG
- Anwendung mit oder ohne topische Corticosteroide (Topical Corticosteroids, TCS)
- Anwendung topischer Calcineurin-Inhibitoren (Topical Calcineurin Inhibitors, TCI) möglich
- auf Problemzonen wie Gesicht, Hals, intertriginöse Bereiche und den Genitalbereich beschränken
- Behandlungsdauer
- kein Ansprechen nach 16 Behandlungswochen: Beendigung der Behandlung in Betracht ziehen
- Patienten mit einem anfänglich partiellen Ansprechen: profitieren ggf. von einer fortgeführten Behandlung > 16 Wochen
- nach Unterbrechung der Behandlung: Patienten können erneut erfolgreich behandelt werden
- Erwachsene
- Asthma
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
- Patienten mit schwerem Asthma, die auf orale Corticosteroide eingestellt sind; Patienten mit schwerem Asthma und komorbider mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis; Erwachsene mit komorbider schwerer chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen
- Anfangsdosis: 600 mg Dupilumab s.c. (2 Injektionen zu 300 mg)
- Folgedosen: 300 mg Dupilumab s.c. 1mal / 2 Wochen
- alle anderen Patienten
- Anfangsdosis: 400 mg Dupilumab s.c. (2 Injektionen zu 200 mg)
- Folgedosen: 200 mg Dupilumab s.c. 1mal / 2 Wochen
- Patienten mit schwerem Asthma, die auf orale Corticosteroide eingestellt sind; Patienten mit schwerem Asthma und komorbider mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis; Erwachsene mit komorbider schwerer chronischer Rhinosinusitis mit Nasenpolypen
- Kinder (6 - 11 Jahre)
- 15 kg bis < 30 kg
- Anfangsdosis und Folgedosen: 300 mg Dupilumab s.c. 1mal / 4 Wochen (Q4W)
- 30 kg bis < 60 kg
- Anfangsdosis und Folgedosen
- 200 mg Dupilumab s.c. 1mal / 2 Wochen (Q2W)
- oder 300 mg Dupilumab s.c. 1mal / 4 Wochen (Q4W)
- Anfangsdosis und Folgedosen
- >/= 60 kg
- Anfangsdosis und Folgedosen: 200 mg Dupilumab s.c. 1mal / 2 Wochen (Q2W)
- bei Asthma und komorbider schwerer atopischer Dermatitis, entsprechend der zugelassenen Indikation
- 15 kg bis < 60 kg KG
- Anfangsdosis
- Tag 1: 300 mg Dupilumab s.c. (1 Injektion zu 300 mg)
- Tag 15: 300 mg Dupilumab s.c.
- Folgedosen: 300 mg Dupilumab s.c. 1mal / 4 Wochen (Q4W), beginnend 4 Wochen nach der Tag-15-Dosis
- optional nach Ermessen des Arztes: Dosiserhöhung auf 200 mg Dupilumab s.c. 1mal / 2 Wochen
- Anfangsdosis
- >/= 60 kg KG
- Anfangsdosis: 600 mg Dupilumab s.c. (2 Injektionen zu je 300 mg)
- Folgedosen: 300 mg Dupilumab s.c. 1mal / 2 Wochen (Q2W)
- 15 kg bis < 60 kg KG
- 15 kg bis < 30 kg
- Patienten, die gleichzeitig auf orale Corticosteroide eingestellt sind
- Verringerung der Steroiddosis möglich, sobald es unter Dupilumab zu einer klinischen Verbesserung gekommen ist
- Steroiddosis schrittweise verringern
- Behandlungsdauer
- Langzeitbehandlung
- Beurteilung der Notwendigkeit einer Fortsetzung der Therapie mind. 1mal / Jahr
- Beurteilung beruhend auf einer ärztlichen Einschätzung der Asthmakontrolle des Patienten
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 12 Jahre)
- chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen (Chronic rhinosinusitis with nasal polyposis, CRSwNP)
- Erwachsene
- Anfangsdosis: 300 mg Dupilumab s.c.
- Folgedosen: 300 mg Dupilumab s.c. 1mal / 2 Wochen
- Behandlungsdauer
- Langzeitanwendung
- Patienten, die nach 24 Wochen nicht auf die Behandlung der CRSwNP ansprechen: Beendigung der Behandlung in Betracht ziehen
- Patienten mit einem anfänglich partiellen Ansprechen: können von einer Behandlung > 24 Wochen profitieren
- Erwachsene
- Prurigo nodularis (PN)
- Erwachsene
- Anfangsdosis: 600 mg Dupilumab s.c. (2 Injektionen zu je 300 mg)
- Folgedosen: 300 mg Dupilumab s.c. 1mal / 2 Wochen
- Dupilumab kann mit oder ohne topische Corticosteroide angewendet werden
- Behandlungsdauer
- aus klinischen Studien Daten von Patienten, die bis zu 24 Wochen behandelt wurden
- kein Ansprechen nach 24 Wochen Behandlung: Beendigung der Behandlung in Betracht ziehen
- Erwachsene
- eosinophile Ösophagitis (EoE)
- Erwachsene, Jugendliche und Kinder (>/= 1 Jahr und >/= 15 kg KG)
- 15 kg bis < 30 kg
- 200 mg Dupilumab s.c. 1mal / 2 Wochen (Q2W)
- 30 kg bis < 40 kg
- 300 mg Dupilumab s.c. 1mal / 2 Wochen (Q2W)
- >/= 40 kg KG
- 300 mg Dupilumab s.c. 1mal / Woche (QW)
- 15 kg bis < 30 kg
- Behandlungsdauer
- Langzeitbehandlung
- Erwachsene, Jugendliche und Kinder (>/= 1 Jahr und >/= 15 kg KG)
- chronisch obstruktive Lungenerkrankung (Chronic obstructive pulmonary disease, COPD)
- Erwachsene
- 300 mg Dupilumab s.c. 1mal / 2 Wochen
- Behandlungsdauer
- Langzeitbehandlung
- Behandlung > 52 Wochen: keine Untersuchungen
- kein Ansprechen auf die Behandlung nach 52 Wochen: Beendigung der Behandlung in Betracht ziehen
- Erwachsene
- versäumte Dosen
- wöchentlich zu verabreichende Dosis versäumt
- Dosis so schnell wie möglich nachholen
- basierend auf dem Datum dieser Dosisgabe einen neuen Anwendungszeitplan erstellen
- 2-wöchentlich zu verabreichende Dosis versäumt
- Injektion innerhalb von 7 Tagen nach der versäumten Dosis nachholen
- danach mit dem ursprünglichen Anwendungszeitplan des Patienten fortfahren
- wird die versäumte Dosis nicht innerhalb von 7 Tagen nachgeholt
- bis zur im ursprünglichen Anwendungszeitplan festgelegten nächsten Dosis warten
- Injektion innerhalb von 7 Tagen nach der versäumten Dosis nachholen
- 4-wöchentlich zu verabreichende Dosis versäumt
- Injektion innerhalb von 7 Tagen nach der versäumten Dosis nachholen
- danach mit dem ursprünglichen Anwendungszeitplan des Patienten fortfahren
- wird die versäumte Dosis später als 7 Tagen nachgeholt
- basierend auf dem Datum dieser Dosisgabe einen neuen Anwendungszeitplan erstellen
- Injektion innerhalb von 7 Tagen nach der versäumten Dosis nachholen
- wöchentlich zu verabreichende Dosis versäumt
Dosisanpassung
- ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Nierenfunktionsstörung
- leicht - mäßig
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwer
- nur sehr begrenzte Daten vorhanden
- leicht - mäßig
- Leberfunktionsstörung
- keine Daten
- Körpergewicht (KG)
- Patienten mit Asthma und eosinophiler Ösophagitis (>/= 12 Jahre)
- keine körpergewichtsbezogene Dosisanpassung empfohlen
- Erwachsene mit atopischer Dermatitis, CRSwNP, Prurigo nodularis oder COPD
- keine körpergewichtsbezogene Dosisanpassung empfohlen
- Patienten mit Asthma und eosinophiler Ösophagitis (>/= 12 Jahre)
- Kinder und Jugendliche
- atopische Dermatitis
- Kinder < 6 Monate
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- Kinder < 5 kg KG
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- keine Daten vorhanden
- Kinder < 6 Monate
- schweres Asthma
- Kinder < 6 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- keine Daten vorhanden
- Kinder < 6 Jahre
- CRSwNP, Prurigo nodularis oder COPD
- Kinder < 18 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- keine Daten vorhanden
- Kinder < 18 Jahre
- eosinophile Ösophagitis
- Kinder < 1 Jahr oder < 15 kg KG
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- Kinder < 1 Jahr oder < 15 kg KG
- atopische Dermatitis
Kontraindikationen
Dupilumab - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Dupilumab
Nebenwirkungen
Dupilumab - invasiv
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Konjunktivitis
- oraler Herpes
- Enterobiasis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Eosinophilie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Angioödem
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- anaphylaktische Reaktion
- Serumkrankheit
- serumkrankheitsähnliche Reaktion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Konjunktivitis, allergisch
- Blepharitis
- Augenjucken
- trockenes Auge
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Keratitis
- ulzerative Keratitis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ausschlag im Gesicht
- Eczema herpeticum
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Arthralgie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Reaktionen an der Injektionsstelle, einschließlich
- Erythem
- Ödem
- Juckreiz
- Schmerz
- Schwellung
- Blutergüsse
- Reaktionen an der Injektionsstelle, einschließlich
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- s.c. Anwendung
- Fertigpen
- zur Anwendung bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern (>/= 2 Jahre) bestimmt
- Kinder </= 2 Jahre: keine Anwendung
- Fertigspritze
- zur Anwendung bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kinder (> 6 Monate) bestimmt
- Injektion s.c.
- in den Oberschenkel oder das Abdomen
- außer in einem Umkreis von 5 cm um den Bauchnabel herum
- Injektion durch eine andere Person
- Oberarm kann auch als Injektionsstelle gewählt werden
- Fertigspritze bzw. jeder Fertigpen nur zur einmaligen Anwendung bestimmt
- Verabreichung der Anfangsdosis (600 mg) in 2 Injektionen zu je 300 mg an 2 unterschiedlichen Injektionsstellen nacheinander
- bei jeder Injektion eine andere Injektionsstelle wählen
- keine Injektion in empfindliche, verletzte oder vernarbte Hautstellen oder in Hautstellen mit blauen Flecken
- Durchführung der Injektion
- durch den Patienten selbst oder durch eine Pflegeperson, sofern der behandelnde Arzt dies als angemessen erachtet
- Patienten und / oder Pflegepersonen sind vor der Anwendung gemäß den in der Packungsbeilage enthaltenen Hinweisen zur Anwendung hinsichtlich der Vorbereitung und Verabreichung zu unterweisen
- Jugendliche (>/= 12 Jahre): Verabreichung durch einen Erwachsenen oder unter dessen Aufsicht
- Kinder (>/= 6 Monate - 12 Jahre): Verabreichung durch eine Pflegeperson
Stillzeithinweise
Dupilumab - invasiv
- Entscheidung muss darüber getroffen werden, ob das Stillen zu unterbrechen ist oder ob die Behandlung mit Dupilumab zu unterbrechen ist
- dabei sowohl den Nutzen des Stillens für das Kind als auch den Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigen
- nicht bekannt, ob Dupilumab in die Muttermilch übergeht oder ob es nach der Einnahme systemisch resorbiert wird
Schwangerschaftshinweise
Dupilumab - invasiv
- Dupilumab darf während der Schwangerschaft nur angewendet werden, wenn der potenzielle Nutzen das potenzielle Risiko für den Fetus rechtfertigt
- bisher nur sehr begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Dupilumab bei Schwangeren vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- tierexperimentelle Studien
- zeigten keine Beeinträchtigung der Fertilität
- tierexperimentelle Studien
Warnhinweise
Dupilumab - invasiv
- Rückverfolgbarkeit
- um die Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel zu verbessern, müssen die Bezeichnung des Arzneimittels und die Chargenbezeichnung des angewendeten Arzneimittels eindeutig dokumentiert werden
- akute Asthma- oder COPD-Exazerbationen
- Dupilumab darf nicht zur Behandlung von akuten Symptomen oder akuten Exazerbationen von Asthma oder COPD angewendet werden
- Dupilumab darf nicht zur Behandlung von akutem Bronchospasmus oder Status asthmaticus angewendet werden
- Corticosteroide
- systemische, topische oder inhalative Corticosteroide dürfen nach Einleitung der Therapie mit Dupilumab nicht abrupt abgesetzt werden
- Verringerung der Corticosteroiddosis, sofern angemessen, sollte schrittweise unter ärztlicher Aufsicht erfolgen
- Dosisreduktion kann mit systemischen Entzugssymptomen einhergehen und / oder Krankheiten demaskieren, die zuvor durch die systemische Corticosteroidtherapie unterdrückt wurden
- Biomarker der Typ-2-Inflammation
- Biomarker der Typ-2-Inflammation können durch systemische Corticosteroide unterdrückt werden
- dies bei der Bestimmung des Typ-2-Status bei Patienten, die auf orale Corticosteroide eingestellt sind, berücksichtigen
- Überempfindlichkeit
- falls eine systemische Überempfindlichkeitsreaktion (unmittelbar oder verzögert) auftritt
- Anwendung von Dupilumab sofort beenden und geeignete Therapie einleiten
- Fälle von anaphylaktischer Reaktion, Angioödem und Serumkrankheit / serumkrankheitsähnlicher Reaktion wurden berichtet
- anaphylaktische Reaktionen und Angioödeme traten innerhalb von Minuten bis zu sieben Tagen nach Injektion von Dupilumab auf
- falls eine systemische Überempfindlichkeitsreaktion (unmittelbar oder verzögert) auftritt
- Erkrankungen, die mit einer Eosinophilie einhergehen
- bei erwachsenen Patienten, die im Rahmen des Entwicklungsprogramms für Asthma mit Dupilumab behandelt wurden, wurden Fälle von eosinophiler Pneumonie sowie Vaskulitis, die mit einer eosinophilen Granulomatose mit Polyangiitis (EGPA) im Einklang steht, berichtet
- Fälle von Vaskulitis, die mit einer EGPA im Einklang stehen, wurden im Rahmen des Entwicklungsprogramms für CRSwNP unter Dupilumab und Placebo bei erwachsenen Patienten mit comorbidem Asthma berichtet
- bei Patienten mit Eosinophilie sollten Ärzte besonders auf das Auftreten von vaskulitischem Hautausschlag, einer Verschlechterung der Lungensymptomatik, Herzkomplikationen und / oder Neuropathie achten
- Patienten, die aufgrund ihrer Asthmaerkrankung behandelt werden, können mit schwerwiegender systemischer Eosinophilie und manchmal mit klinischen Merkmalen einer eosinophilen Pneumonie oder Vaskulitis, die mit einer eosinophilen Granulomatose mit Polyangiitis im Einklang steht, vorstellig werden
- diese Erkrankungen werden häufig systemisch mit Corticosteroiden behandelt und das Auftreten dieser Ereignisse kann in der Regel, aber nicht immer, mit der Reduzierung der oralen Corticosteroidbehandlung in Zusammenhang gebracht werden
- Helminthose
- Patienten mit einer bekannten Helminthose wurden von den klinischen Studien ausgeschlossen
- Dupilumb kann durch Hemmung der IL-4/IL-13-Signalwege die Immunantwort auf eine Helminthose beeinflussen
- Patienten mit einer bestehenden Helminthose sind zu behandeln, bevor die Dupilumab-Therapie eingeleitet wird
- wenn der Patient sich während der Dupilumab-Therapie infiziert und nicht auf eine Behandlung gegen Helminthose anspricht, muss die Behandlung mit Dupilumab ausgesetzt werden, bis die Infektion abgeklungen ist
- bei Kindern von 6 bis 11 Jahre, die am pädiatrischen Entwicklungsprogramm für Asthma teilnahmen, wurden Fälle von Enterobiasis berichtet
- Konjunktivitis- und Keratitis-bezogene Ereignisse
- vorwiegend bei Patienten mit atopischer Dermatitis wurden Konjunktivitis- und Keratitis-bezogene Ereignisse unter Dupilumab berichtet
- einige Patienten berichteten von Sehstörungen (z. B. verschwommenes Sehen) im Zusammenhang mit einer Konjunktivitis oder Keratitis
- Patienten sollten angewiesen werden, neu auftretende oder sich verschlechternde Augensymptome ihrem Arzt mitzuteilen
- Patienten, die unter der Dupilumab-Behandlung eine Konjunktivitis entwickeln, die nach der Standardbehandlung nicht abklingt, oder Anzeichen oder Symptome, die auf eine Keratitis hindeuten, sollten sich gegebenenfalls einer ophthalmologischen Untersuchung unterziehen
- vorwiegend bei Patienten mit atopischer Dermatitis wurden Konjunktivitis- und Keratitis-bezogene Ereignisse unter Dupilumab berichtet
- Patienten mit comorbidem Asthma
- Patienten, die mit Dupilumab behandelt werden und die gleichzeitig ein comorbides Asthma haben
- dürfen ihre Asthmabehandlung ohne vorherige Absprache mit ihren Ärzten weder anpassen noch absetzen
- nach dem Absetzen von Dupilumab sind Patienten mit einem comorbiden Asthma sorgfältig zu überwachen
- Patienten, die mit Dupilumab behandelt werden und die gleichzeitig ein comorbides Asthma haben
- Impfungen
- zeitgleiche Anwendung von Lebendimpfstoffen und attenuierten Lebendimpfstoffen mit Dupilumab sollte vermieden werden, da die klinische Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen wurden
- es wird empfohlen, vor der Behandlung mit Dupilumab den Impfstatus von Patienten hinsichtlich Impfungen mit Lebendimpfstoffen und attenuierten Lebendimpfstoffen entsprechend den aktuellen Impfempfehlungen auf den neuesten Stand zu bringen
- es liegen keine klinischen Daten vor, die eine konkretere Empfehlung zur Verabreichung von Lebendimpfstoffen oder attenuierten Lebendimpfstoffen bei mit Dupilumab behandelten Patienten unterstützen
- Immunantworten auf TdaP- und Meningokokken-Polysaccharid-Impfstoff wurden untersucht