Efluelda 2025/2026 Inj.-Sus.i.e.FER ohne Kanüle
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ST | 35,84 € |
| N2 | 10 ST | 256,60 € |
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Indikation
- aktive Immunisierung von Erwachsenen >/= 60 Jahren zur Prävention einer Influenza-Erkrankung
- Hinweis
- Anwendung sollte gemäß den offiziellen Impfempfehlungen für Influenza erfolgen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Dosis entspricht 0,5 ml trivalenter Influenza-Spaltimpfstoff (inaktiviert); Impfstoff entspricht den Empfehlungen der WHO (nördliche Hemisphäre) und der EU-Entscheidung für die Saison
- aktive Immunisierung von Erwachsenen >/= 60 Jahren zur Prävention einer Influenza-Erkrankung
- Dosierung: 1 Impfdosis zu 0,5 ml
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der genannten sonstigen Bestandteile oder gegen andere Komponenten, von denen möglicherweise Spuren enthalten sind, wie z. B. Eibestandteile (Ovalbumin, Hühnereiweiß) und Formaldehyd
Nebenwirkungen
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- Erythem an der Injektionsstelle
- Unwohlsein
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwellung an der Injektionsstelle
- Verhärtung an der Injektionsstelle
- blauer Fleck an der Injektionsstelle
- Fieber (>/= 37,5 °C)
- Schüttelfrost
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pruritus an der Injektionsstelle, Ermüdung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Asthenie
- ohne Häufigkeitsangabe*
- Brustkorbschmerz
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Myalgie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Muskelschwächea
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Arthralgie
- Schmerz in den Extremitäten
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Lethargiea
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schwindelgefühl
- Parästhesie
- ohne Häufigkeitsangabe*
- Guillain-Barré-Syndrom (GBS)
- Konvulsionen
- Fieberkrämpfe
- Myelitis (einschließlich Enzephalomyelitis und Myelitis transversa)
- Fazialislähmung (Bell-Parese)
- Optikusneuritis/Neuropathie des Nervus opticus
- Brachial-Neuritis
- Synkope (unmittelbar nach der Impfung)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- ohne Häufigkeitsangabe*
- Thrombozytopenie
- Lymphadenopathie
- ohne Häufigkeitsangabe*
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Husten, Schmerzen im Oropharynx
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Rhinorrhö
- ohne Häufigkeitsangabe*
- Dyspnoe
- Giemen
- Engegefühl im Hals
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Diarrhö
- Erbrechen
- Übelkeit
- Dyspepsiea
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Pruritus
- Urtikaria
- nächtliche Schweißausbrüche
- Ausschlag
- ohne Häufigkeitsangabe*
- Anaphylaxie
- andere allergische Reaktionen / Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Angioödem)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gefäßerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Flush
- ohne Häufigkeitsangabe*
- Vaskulitis
- Vasodilatation
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Vertigo
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- okuläre Hyperämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- a Dyspepsie, Lethargie und Muskelschwäche wurden in der QHD00013-Studie beobachtet
- * Berichte aus Erfahrungen nach Markteinführung
Anwendungshinweise
- vorzugsweise intramuskulär
- Bereich des M. deltoideus empfohlen
- subkutane Applikation möglich
- keine Injektion in die Glutealregion oder in Bereiche, in denen ein größerer Nervenstrang verlaufen könnte
- Hinweise zur Vorbereitung des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe Fachinformation!
Stillzeithinweise
- kann während der Stillzeit angewendet werden
- basierend auf Erfahrungen mit standarddosierten Influenza-Impfstoffen werden keine Auswirkungen auf das gestillte Neugeborene erwartet
Schwangerschaftshinweise
- nur für die Anwendung bei Erwachsenen ab 60 Jahren indiziert
- das Arzneimittel wurde nicht bei Schwangeren oder stillenden Frauen klinisch untersucht
- Inaktivierte Influenza-Impfstoffe in der Standarddosierung (15 µg Hämagglutinin je Virusstamm pro Dosis) können in allen Schwangerschaftsstadien angewendet werden
- für das 2. und 3. Trimenon stehen im Vergleich zum ersten Schwangerschaftsdrittel mehr Daten zur Sicherheit zur Verfügung
- Daten aus der weltweiten Anwendung von inaktivierten Influenza-Impfstoffen in der Standarddosierung weisen auf keine negativen impfstoffbedingten Auswirkungen für das ungeborene Kind oder für die Schwangere hin
- es liegen jedoch für die Anwendung von Influenza-Impfstoffen mit 60 µg Hämagglutinin je Virusstamm pro Dosis bei Schwangeren nur sehr begrenzte Daten vor
- Fertilität
- Der Impfstoff wurde nicht hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf die Fertilität beim Menschen untersucht
Warnhinweise
- Rückverfolgbarkeit
- für eine bessere Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel müssen die Arzneimittelbezeichnung und die Chargenbezeichnung des verabreichten Präparats eindeutig protokolliert werden
- anaphylaktische Reaktionen
- für den Fall anaphylaktischer Reaktionen nach Gabe des Impfstoffs sollten wie bei allen injizierbaren Impfstoffen stets geeignete medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten jederzeit bereitstehen
- Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung
- unter keinen Umständen intravasal verabreichen
- interkurrente Erkrankung
- bei Patienten mit einer akuten fieberhaften Erkrankung Impfung verschieben, bis das Fieber zurückgegangen ist
- Guillain-Barré-Syndrom
- falls innerhalb von 6 Wochen nach einer früheren Influenzaimpfung ein Guillain-Barré-Syndrom (GBS) aufgetreten ist, sollte die Entscheidung über eine Anwendung auf einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Einschätzung basieren
- Personen mit Thrombozytopenie oder einer Gerinnungsstörung
- Vorsicht, da bei diesen Personen nach einer intramuskulären Verabreichung eine Blutung auftreten kann
- Synkope
- als psychogene Reaktion auf die Nadelinjektion kann es nach oder sogar vor einer Impfung zu einer Synkope (Ohnmacht) kommen
- es sind entsprechende Vorkehrungen zu treffen, um Verletzungen durch die Ohnmacht zu verhindern und Ohnmachtsreaktionen zu behandeln
- Immundefizienz
- bei Patienten mit endogener oder therapiebedingter Immunsuppression ist die Immunantwort möglicherweise nicht ausreichend
- Impfschutz
- es besteht die Möglichkeit, dass nicht bei allen Geimpften eine schützende Immunantwort hervorgerufen wird