ELADYNOS 80 Mikrogramm/Dosis Inj.-Lsg.im Fertigpen
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ST | 347,15 € |
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Indikation
- Behandlung der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen mit erhöhtem Frakturrisiko
Dosierung
Basiseinheit: jede Dosis (40 µl) enthält 80 µg Abaloparatid
- Behandlung der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen mit erhöhtem Frakturrisiko
- 80 µg 1mal / Tag
- max. Gesamtdauer der Behandlung: 18 Monate
- zusätzliche Gabe von Calcium und Vitamin D, sofern Aufnahme über die Ernährung unzureichend
- nach Abschluss der Therapie mit Abaloparatid können die Patientinnen anderen Osteoporosebehandlungen wie mittels Bisphosphonaten zugeführt werden
- versäumte Dosen
- Dosis kann innerhalb von 12 Stunden nach dem üblichen Zeitpunkt injiziert werden
- Patientinnen dürfen sich nicht mehr als eine Injektion an demselben Tag verabreichen und nicht versuchen, eine versäumte Dosis nachzuholen
- ältere Patientinnen
- keine Dosisanpassung erforderlich
- eingeschränkte Nierenfunktion
- schwere Nierenfunktionsstörung einschließlich terminaler Niereninsuffizienz
- kontraindiziert
- leichte - mäßige Nierenfunktionsstörung
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Nierenfunktionsstörung einschließlich terminaler Niereninsuffizienz
- eingeschränkte Leberfunktion
- keine Daten
- keine Dosisanpassung erforderlich (unwahrscheinlich, dass eine Leberfunktionsstörung einen signifikanten Einfluss auf die Abaloparatid-Exposition hat
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Arzneimittel darf nicht angewendet werden wegen Bedenken hinsichtlich der Sicherheit
Kontraindikationen
Abaloparatid - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen den Abaloparatid
- Schwangerschaft
- Stillzeit
- Frauen in gebärfähigem Alter
- vorbestehende Hypercalcämie
- schwere Nierenfunktionsstörung
- ungeklärte Erhöhungen der alkalischen Phosphatase im Serum
- Patientinnen mit bekanntem Osteosarkomrisiko, z. B. Patientinnen, die zuvor eine externe Strahlentherapie oder eine Brachytherapie mit Skelettbeteiligung erhalten haben
- maligne Erkrankungen des Skeletts oder Knochenmetastasen
Nebenwirkungen
Abaloparatid - invasiv
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeit
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktische Reaktion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypercalcämie
- Hyperurikämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schlaflosigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schwindel
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Palpitationen
- (Sinus)tachykardie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypertonie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- orthostatische Hypotonie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- Abdominalschmerz
- Obstipation
- Durchfall
- Erbrechen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- abdominale Distension
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pruritus
- Ausschlag
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Rückenschmerzen
- Arthralgie
- Schmerzen in den Extremitäten
- Muskelkrämpfe (Rücken und Beine)
- Knochenschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hypercalcurie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Nephrolithiasis
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Reaktion an der Injektionsstelle
- Blutergüsse
- Rötungen
- Blutungen
- Überempfindlichkeit
- Schmerzen
- Ausschlag
- Schwellungen
- Fatigue
- Asthenie
- Unwohlsein
- Reaktion an der Injektionsstelle
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Anti- Abaloparatid-Antikörper und neutralisierende Antikörper
- keine klinisch relevanten Unterschiede hinsichtlich Sicherheit oder Wirksamkeit festgestellt
- Anti- Abaloparatid-Antikörper und neutralisierende Antikörper
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- nur zur subkutanen Anwendung
- die erste(n) Injektion(en) durch die Patientin oder die Betreuungsperson sollte(n) unter Anleitung einer entsprechend qualifizierten medizinischen Fachkraft
- die Patientinnen und/oder ihre Betreuungspersonen sind in die subkutane Verabreichung von Abaloparatid einzuweisen
- Injektion in den Unterbauch
- Injektionsstelle täglich wechseln
- Verabreichung täglich etwa zur gleichen Zeit
- weitere Hinweise s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Abaloparatid - invasiv
- kontraindiziert
- ist nicht bei Frauen im gebärfähigen Alter angezeigt
- nicht bekannt ob Abaloparatid in die Muttermilch übergeht
- Risiko für das Neugeborene / Kind kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Abaloparatid - invasiv
- kontraindiziert
- darf nicht angewendet werden bei Frauen, die schwanger sind oder es sein könnten
- ist nicht angezeigt bei Frauen im gebärfähigen Alter
- Fertilität
- keine Daten über die Auswirkungen von Abaloparatid auf die menschliche Fertilität vorliegend
- Studien an Ratten haben keine Auswirkungen auf die Fertilität männlicher Ratten gezeigt
Warnhinweise
Abaloparatid - invasiv
- orthostatische Hypotonie und erhöhte Herzfrequenz
- orthostatische Hypotonie und vorübergehende Episoden eines Anstiegs der Herzfrequenz können bei Abaloparatid auftreten
- typischerweise innerhalb von 4 Stunden nach der Injektion
- Symptome, die sich durch Hinlegen bessern können:
- Schwindel
- Palpitationen
- Tachykardie
- Übelkeit
- erste(n) Injektion(en) von Abaloparatid sollte(n) unter Anleitung einer entsprechend qualifizierten medizinischen Fachkraft erfolgen,
- die die Patientin in der ersten Stunde nach der Injektion überwachen kann
- sollte grundsätzlich dort verabreicht werden, wo die Patientin sitzen oder sich ggf. hinlegen kann
- kann eine gefäßerweiternde Wirkung auf die glatte Gefäßmuskulatur und positive chronotrope / inotrope Wirkungen auf den Herzmuskel haben
- individuelle Nutzen-Risiko-Bewertung wichtig
- vor Beginn der Behandlung
- Blutdruck, der kardiale Status und ein EKG auswerten
- Überwachung
- Patientinnen mit Herzerkrankung sind auf eine Verschlechterung ihrer Erkrankung zu überwachen
- Behandlung abbrechen
- wenn eine schwere orthostatische Hypotonie oder schwere kardiovaskuläre Symptome auftreten
- orthostatische Hypotonie und vorübergehende Episoden eines Anstiegs der Herzfrequenz können bei Abaloparatid auftreten
- Hypercalcämie
- bei normokalzämischen Patientinnen wurden nach der Abaloparatid-Injektion vorübergehende Erhöhungen der Serumcalciumkonzentration beobachte
- Calciumkonzentration im Serum
- erreicht etwa 4 Stunden nach jeder Dosis ein Maximum
- kehrt bis 24 Stunden nach der Gabe auf den Ausgangswert zurück
- wenn Blutproben für Serumcalciummessungen entnommen werden,
- sollte dies daher etwa 24 Stunden nach der letzten Injektion geschehen
- routinemäßige Calciumüberwachung während der Behandlung ist bei Patientinnen ohne zusätzliche Risikofaktoren für Hyperkalcämie nicht erforderlich
- Hypercalcurie und Urolithiasis
- Abaloparatid kann Hypercalcurie verursachen
- nicht bekannt, ob Abaloparatid eine Urolithiasis bei Patientinnen mit aktiver oder früherer Urolithiasis verschlimmern kann
- bei Verdacht auf aktive Urolithiasis oder vorbestehende Hypercalcurie
- sollte eine Messung der Calciumausscheidung im Urin erwogen werden
- Dauer der Behandlung
- maximale Gesamtdauer der Behandlung sollte bei 18 Monaten liegen
- Studien an Ratten deuten auf eine erhöhte Inzidenz von Osteosarkomen bei langfristiger Verabreichung von Abaloparatid hin