Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 60 ST | 85,43 € |
| N3 | 200 ST | 258,38 € |
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Indikation
Erwachsene
- Prophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen
- Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (NVAF) und einem oder mehreren Risikofaktoren, wie
- Schlaganfall oder TIA (transitorischer ischämischer Attacke) in der Anamnese
- Alter >/= 75 Jahre
- Hypertonie
- Diabetes mellitus
- symptomatische Herzinsuffizienz (NYHA Klasse >/= II)
- Behandlung von tiefen Venenthrombosen (TVT) und Lungenembolien (LE)
- Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE
- bei hämodynamisch instabilen LE Patienten s. Fachinformation
Kinder und Jugendliche (>/= 28 Tage - < 18 Jahre)
- Behandlung venöser Thromboembolien (VTE) und Prophylaxe von rezidivierenden VTE
Dosierung
- Erwachsene
- Prophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen
- 2,5 mg Apixaban 2mal / Tag
- erste Gabe 12 bis 24 Stunden nach Operation (bei Entscheidung über Anwendungszeitpunkt innerhalb dieses Zeitfensters den möglichen Nutzen einer früheren Antikoagulation zur Prophylaxe venöser Thromboembolien gegen Risiko post-operativer Blutungen abwägen)
- Behandlungsdauer
- Hüftgelenksersatzoperation: 32 - 38 Tage
- Kniegelenksersatzoperation: 10 - 14 Tage
- Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Patienten mit nicht-valvulärem Vorhofflimmern (NVAF)
- 5 mg Apixaban 2mal / Tag
- Dosisanpassung bei Patienten mit Vorhofflimmern und mind. 2 der folgenden Kriterien: Alter >/= 80 Jahre, KG </= 60 kg oder Serumkreatinin >/= 1,5 mg / dl (133 µmol / l)
- 2,5 mg Apixaban 2mal / Tag
- Behandlungsdauer
- dauerhaft
- Behandlung von TVT, Behandlung von LE sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE (VTEt)
- Behandlung einer akuten TVT und Behandlung von LE
- initial: 10 mg Apixaban 2mal / Tag über 7 Tage
- tägliche Maximaldosis: 20 mg Apixaban
- anschließend: 5 mg Apixaban 2mal / Tag
- tägliche Maximaldosis: 10 mg Apixaban
- Behandlungsdauer
- entsprechend den verfügbaren medizinischen Leitlinien kurze Therapiedauer (mind. 3 Monate) nur bei Patienten mit transienten Risikofaktoren (z. B. vorausgegangene Operation, Trauma, Immobilisierung) erwägen
- initial: 10 mg Apixaban 2mal / Tag über 7 Tage
- Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE
- 2,5 mg Apixaban 2mal / Tag
- tägliche Maximaldosis: 5 mg Apixaban
- nach Abschluss einer 6-monatigen Behandlung der TVT oder LE
- entweder 5 mg Apixaban 2mal / Tag oder einem anderen Antikoagulanz beginnen
- Behandlungsdauer
- individualisiert, nach sorgfältiger Abwägung des Nutzens der Behandlung gegen das Blutungsrisiko
- Behandlung einer akuten TVT und Behandlung von LE
- Prophylaxe venöser Thromboembolien (VTE) nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen
- pädiatrische Patienten (>/= 28 Tage - < 18 Jahre)
- Behandlung von VTE und Prophylaxe von rezidivierenden VTE
- Einleitung der Behandlung nach einer mind. 5-tägigen initialen parenteralen Antikoagulationstherapie
- Behandlung basiert auf einer nach KG gestaffelten Dosierung
- Dosisempfehlung bei pädiatrischen Patienten mit einem KG >/= 35 kg
- Tage 1 - 7
- 10 mg Apixaban 2mal / Tag
- tägliche Maximaldosis: 20 mg Apixaban
- ab Tag 8
- 5 mg Apixaban 2mal / Tag
- tägliche Maximaldosis: 10 mg Apixaban
- Tage 1 - 7
- pädiatrische Patienten mit einem KG < 35 kg
- s. Fachinformationen zu anderen Darreichungsformen (Granulat in Kapseln zum Öffnen; überzogenes Granulat in Beuteln)
- Behandlungsdauer
- basierend auf den VTE-Behandlungsleitlinien für Kinder und Jugendliche: Gesamt-Therapiedauer nach sorgfältiger Abwägung des Nutzens der Behandlung gegen das Blutungsrisiko individualisieren
- Behandlung von VTE und Prophylaxe von rezidivierenden VTE
- vergessene Einnahme bei Erwachsenen und pädiatrischen Patienten
- vergessene morgendliche Dosis
- unverzüglich nach Feststellung des Versäumnisses einnehmen
- Einnahme kann zusammen mit der abendlichen Dosis erfolgen
- vergessene abendliche Dosis
- darf nur am selben Abend eingenommen werden
- Patient sollte am nächsten Morgen nicht 2 Dosen einnehmen
- Patient sollte die Einnahme der gewohnten Dosis 2mal / Tag gemäß den Empfehlungen am Folgetag fortsetzen
- vergessene morgendliche Dosis
- Umstellung
- von parenteralen Antikoagulanzien auf Apixaban (und umgekehrt)
- Umstellung bei nächster planmäßiger Dosis möglich
- Arzneimittel sollten nicht gleichzeitig gegeben werden
- Umstellung von Therapie mit Vitamin-K-Antagonisten (VKA)
- Therapie mit Warfarin oder anderen VKA beenden
- Behandlung mit Apixaban beginnen, sobald International Normalized Ratio- (INR-) Wert < 2,0 liegt
- Umstellung von Apixaban auf VKA-Therapie
- Apixaban mind. für die ersten 2 Tage mit VKA gleichzeitig geben
- nach 2 Tagen gleichzeitiger Verabreichung: INR-Wert vor der nächsten Apixaban-Einnahme bestimmen
- gleichzeitige Verabreichung von Apixaban und VKA so lange fortsetzen, bis INR-Wert >/= 2,0 liegt
- es liegen keine Daten zu pädiatrischen Patienten vor
- von parenteralen Antikoagulanzien auf Apixaban (und umgekehrt)
Dosisanpassung
- ältere Patienten
- VTEp und VTEt
- keine Dosisanpassung erforderlich
- NVAF
- keine Dosisanpassung erforderlich, solange die Kriterien für eine Dosisreduktion nicht vollständig erfüllt sind (s. oben)
- VTEp und VTEt
- eingeschränkte Nierenfunktion
- Erwachsene
- leichte oder mäßige Nierenfunktionsstörung
- Prophylaxe von VTE nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen (VTEp), Behandlung von TVT, Behandlung von LE sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE (VTEt)
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Patienten mit NVAF
- Patienten mit Serum-Kreatinin >/= 1,5 mg / dl (133 µmol / l)
- und zudem >/= 80 Jahre oder KG </= 60 kg
- Dosisreduktion notwendig: 2,5 mg Apixaban 2mal / Tag
- bei Abwesenheit weiterer Kriterien für Dosisreduktion (Alter, KG)
- keine Dosisanpassung erforderlich
- und zudem >/= 80 Jahre oder KG </= 60 kg
- Patienten mit Serum-Kreatinin >/= 1,5 mg / dl (133 µmol / l)
- Prophylaxe von VTE nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen (VTEp), Behandlung von TVT, Behandlung von LE sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE (VTEt)
- schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 15 - 29 ml / Min.)
- Prophylaxe von VTE nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen (VTEp), Behandlung von TVT, Behandlung von LE sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE (VTEt)
- nur mit entsprechender Vorsicht anwenden
- Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Patienten mit NVAF
- niedrigere Dosis von 2,5 mg Apixaban 2mal / Tag empfohlen
- Prophylaxe von VTE nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen (VTEp), Behandlung von TVT, Behandlung von LE sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE (VTEt)
- Kreatinin-Clearance < 15 ml / Min. oder dialysepflichtige Patienten
- keine klinischen Erfahrungen
- Anwendung nicht empfohlen
- leichte oder mäßige Nierenfunktionsstörung
- Kinder und Jugendliche
- leichte bis mäßige Nierenfunktionsstörung
- basierend auf Daten zu Erwachsenen und limitierten Daten bei pädiatrischen Patienten: keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Nierenfunktionsstörung
- nicht empfohlen
- leichte bis mäßige Nierenfunktionsstörung
- Erwachsene
- eingeschränkte Leberfunktion
- Erwachsene
- Patienten mit Lebererkrankung in Verbindung mit einer Koagulopathie und einem klinisch relevanten Blutungsrisiko
- Anwendung kontraindiziert
- schwere Leberfunktionsstörung
- Anwendung nicht empfohlen
- leichte oder mäßige Leberfunktionsstörung (Child-Pugh A oder B)
- Anwendung mit Vorsicht möglich
- Dosisanpassung nicht erforderlich
- Patienten mit Lebererkrankung in Verbindung mit einer Koagulopathie und einem klinisch relevanten Blutungsrisiko
- Patienten mit erhöhten Leberenzymen Alanin-Aminotransferase (ALT) / Aspartat-Aminotransferase (AST) > 2-Fache des oberen Grenzwertes des Normbereichs (Upper Limit of Normal; ULN) oder mit Gesamt-Bilirubinwerten >/= 1,5 × ULN
- Patienten wurden aus klinischen Studien ausgeschlossen
- Anwendung daher mit Vorsicht
- Leberwerte vor Beginn der Behandlung messen
- Patienten wurden aus klinischen Studien ausgeschlossen
- pädiatrische Patienten
- keine Untersuchungen vorhanden
- Erwachsene
- Körpergewicht
- Erwachsene
- VTEp und VTEt
- keine Dosisanpassung erforderlich
- NVAF
- keine Dosisanpassung erforderlich, solange die Kriterien für eine Dosisreduktion nicht erfüllt sind
- VTEp und VTEt
- pädiatrische Patienten
- Anwendung von Apixaban basiert auf einem nach KG gestaffelten Behandlungsschema mit fester Dosis (s. oben)
- Erwachsene
- Geschlecht
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Patienten, die sich einer Katheter-Ablation unterziehen (NVAF)
- Patienten können Apixaban während einer Katheter-Ablation weiter einnehmen
- Patienten, die sich einer Kardioversion unterziehen
- Apixaban kann bei NVAF-Patienten, bei denen eine Kardioversion erforderlich sein kann, begonnen oder fortgesetzt werden
- Patienten, die bisher nicht mit Antikoagulanzien behandelt wurden
- Ausschluss eines linken Vorhofthrombus mit einem bildgesteuerten Ansatz (z. B. transösophageale Echokardiographie (TEE) oder Computertomographie (CT)) vor der Kardioversion in Betracht ziehen (in Übereinstimmung mit bestehenden medizinischen Richtlinien)
- Dosisempfehlung
- 5 mg Apixaban 2mal / Tag für mind. 2,5 Tage (5 Einzeldosen) vor der Kardioversion, um eine ausreichende Antikoagulation sicherzustellen
- Patienten mit Kriterien für eine Dosisreduktion (s. oben)
- 2,5 mg Apixaban 2mal / Tag für mind. 2,5 Tage (5 Einzeldosen)
- bei Erforderlichkeit einer Kardioversion, bevor 5 Dosen Apixaban verabreicht werden können
- Aufsättigungsdosis von 10 mg Apixaban, mind. 2 Std. vor der Kardioversion
- gefolgt von 5 mg Apixaban 2mal / Tag
- Patienten mit Kriterien für eine Dosisreduktion (s. oben)
- Aufsättigungsdosis von 5 mg Apixaban mind. 2 Std. vor der Kardioversion
- gefolgt von 2,5 mg Apixaban 2mal / Tag
- vor Kardioversion sollte Bestätigung verlangt werden, dass der Patient Apixaban wie verschrieben eingenommen hat
- bei Entscheidungen bezüglich Therapiebeginn und Therapiedauer: Leitlinien zur Antikoagulanzientherapie befolgen
- Patienten mit NVAF und akutem Koronarsyndrom (ACS) und / oder perkutaner Koronar-Intervention (PCI)
- begrenzte Erfahrungen mit der Apixaban-Behandlung in der für NVAF-Patienten empfohlenen Dosierung, wenn Apixaban in Kombination mit Thrombozytenaggregationshemmern bei Patienten mit ACS und / oder PCI nach Erreichen der Hämostase angewendet wird
- Kinder und Jugendliche
- pädiatrische Patienten (>/= 28 Tage - < 18 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit ist für andere Indikationen als die Behandlung venöser Thromboembolien (VTE) und die Prophylaxe von rezidivierenden VTE nicht erwiesen
- keine Daten zu Neugeborenen und zu anderen Indikationen vorhanden
- Anwendung bei Neugeborenen nicht empfohlen
- Arzneimittel für andere Indikationen als die Behandlung von VTE und die Prophylaxe von rezidivierenden VTE nicht empfohlen
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit ist für die Indikation der Primärprophlaxe von Thromboembolien nicht erwiesen
- zurzeit vorliegende Daten zur Primärprophylaxe von Thromboembolien s. Fachinformation
- Dosierungsempfehlung kann jedoch nicht gegeben werden
- pädiatrische Patienten (>/= 28 Tage - < 18 Jahre)
Kontraindikationen
Apixaban - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Apixaban
- akute, klinisch relevante Blutung
- Lebererkrankungen, die mit einer Koagulopathie und einem klinisch relevanten Blutungsrisiko verbunden sind
- Läsionen oder klinische Situationen mit hohem Risiko einer schweren Blutung wie z.B.
- akute oder kürzlich aufgetretene gastrointestinale Ulzerationen
- maligne Neoplasien mit hohem Blutungsrisiko
- kürzlich aufgetretene Hirn- oder Rückenmarksverletzungen
- kürzlich erfolgte chirurgische Eingriffe an Gehirn, Rückenmark oder Augen
- kürzlich aufgetretene intrakranielle Blutungen
- bekannte oder vermutete Ösophagusvarizen
- arteriovenöse Fehlbildungen
- vaskuläre Aneurysmen
- größere intraspinale oder intrazerebrale vaskuläre Anomalien
- gleichzeitige Anwendung von anderen Antikoagulanzien z.B. unfraktionierte Heparine, niedermolekulare Heparine (Enoxaparin, Dalteparin etc.), Heparinderivate (Fondaparinux etc.), orale Antikoagulanzien (Warfarin, Rivaroxaban, Dabigatran etc.)
- Ausnahme:
- Umstellung der Antikoagulationstherapie
- bei Gabe von unfraktioniertem Heparin in Dosen, die notwendig sind, um die Durchgängigkeit eines zentralvenösen oder arteriellen Katheters zu erhalten
- bei Gabe von unfraktioniertem Heparin während der Katheterablation von Vorhofflimmern
- Ausnahme:
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Apixaban - peroral
Indikation Prophylaxe von VTE bei erwachsenen Patienten nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen (VTEp)
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Thrombozytopenie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pruritus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- allergisches Ödem
- anaphylaktische Reaktion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankung des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gehirnblutung einschließlich alle intrakraniellen oder intraspinalen Blutungen z.B.
- hämorrhagischer Schlaganfall
- Putamenblutungen
- Kleinhirnblutungen
- intraventrikuläre oder subdurale Blutungen
- Gehirnblutung einschließlich alle intrakraniellen oder intraspinalen Blutungen z.B.
- ohne Häufigkeitsangabe
- Augenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Blutungen am Auge (einschließlich Bindehautblutung)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Blutungen
- Hämatome
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie (einschließlich Blutdruckabfall während des Eingriffs)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Intraabdominalblutung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Epistaxis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hämoptyse
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blutung der Atemwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- gastrointestinale Blutung
- Hämatochezie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Rektalblutung
- Zahnfleischblutung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hämorrhoidalblutung
- Blutung im Mundraum
- Retroperitoneale Blutung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erhöhte Alanin-Aminotransferase
- erhöhte Aspartat-Aminotransferase
- erhöhte Gamma-Glutamyltransferase
- abnormale Leberfunktionstests
- erhöhte Blutwerte für alkalische Phosphatase
- erhöhte Blutwerte für Bilirubin
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Alopezie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hautausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Muskelblutung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hämaturie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- abnormale vaginale Blutung
- urogenitale Blutung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Blutung an der Applikationsstelle
- ohne Häufigkeitsangabe
- Untersuchungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- okkultes Blut positiv
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kontusion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- postoperative Blutung, einschließlich
- postoperatives Hämatom
- Wundblutung
- Hämatom an Gefäßpunktionsstelle
- Blutung an der Kathetereinstichstelle
- Wundsekretion
- Blutungen an der Inzisionsstelle (einschließlich Hämatom an der Inzisionsstelle)
- intraoperative Blutung
- postoperative Blutung, einschließlich
- ohne Häufigkeitsangabe
- traumatische Blutung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Indikation Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei erwachsenen Patienten mit NVAF und einem oder mehreren Risikofaktoren (NVAF)
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Thrombozytopenie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- allergisches Ödem
- anaphylaktische Reaktion
- Pruritus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankung des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gehirnblutung einschließlich alle intrakraniellen oder intraspinalen Blutungen z.B.
- hämorrhagischer Schlaganfall
- Putamenblutungen
- Kleinhirnblutungen
- intraventrikuläre oder subdurale Blutungen
- Gehirnblutung einschließlich alle intrakraniellen oder intraspinalen Blutungen z.B.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Blutungen am Auge (einschließlich Bindehautblutung)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Blutungen
- Hämatome
- Hypotonie (einschließlich Blutdruckabfall während des Eingriffs)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Intraabdominalblutung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Epistaxis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hämoptyse
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Blutung der Atemwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- gastrointestinale Blutung
- Rektalblutung
- Zahnfleischblutung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hämorrhoidalblutung
- Hämatochezie
- Blutung im Mundraum
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Retroperitoneale Blutung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- erhöhte Gamma-Glutamyltransferase
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erhöhte AlaninAminotransferase
- erhöhte Aspartat-Aminotransferase
- abnormale Leberfunktionstests
- erhöhte Blutwerte für alkalische Phosphatase
- erhöhte Blutwerte für Bilirubin
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautausschlag
- Alopezie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Muskelblutung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hämaturie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- abnormale vaginale Blutung
- urogenitale Blutung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Blutung an der Applikationsstelle
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- okkultes Blut positiv
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kontusion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- postoperative Blutung, einschließlich
- postoperatives Hämatom
- Wundblutung
- Hämatom an Gefäßpunktionsstelle
- Blutung an der Kathetereinstichstelle
- Wundsekretion
- Blutungen an der Inzisionsstelle (einschließlich Hämatom an der Inzisionsstelle)
- intraoperative Blutung
- traumatische Blutung
- postoperative Blutung, einschließlich
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Indikation Behandlung von TVT und LE und Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE (VTEt)
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anämie
- Thrombozytopenie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen
- allergisches Ödem
- anaphylaktische Reaktion
- Pruritus (Generalisierter Pruritus trat in der Studie CV185057 (Langzeit-VTE-Prophylaxe) nicht auf)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankung des Nervensystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gehirnblutung einschließlich alle intrakraniellen oder intraspinalen Blutungen z.B.
- hämorrhagischer Schlaganfall
- Putamenblutungen
- Kleinhirnblutungen
- intraventrikuläre oder subdurale Blutungen
- Gehirnblutung einschließlich alle intrakraniellen oder intraspinalen Blutungen z.B.
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Blutungen am Auge (einschließlich Bindehautblutung)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Blutungen
- Hämatome
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie (einschließlich Blutdruckabfall während des Eingriffs)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Intraabdominalblutung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Epistaxis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hämoptyse
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Blutung der Atemwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- gastrointestinale Blutung
- Rektalblutung
- Zahnfleischblutung
- Blutung im Mundraum
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hämatochezie
- Hämorrhoidalblutung
- ohne Häufigkeitsangabe
- Retroperitoneale Blutung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- erhöhte Gamma-Glutamyltransferase
- Erhöhte Alanin-Aminotransferase
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erhöhte Aspartat-Aminotransferase
- abnormale Leberfunktionstests
- erhöhte Blutwerte für alkalische Phosphatase
- erhöhte Blutwerte für Bilirubin
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hautausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Alopezie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Muskelblutung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hämaturie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- abnormale vaginale Blutung
- urogenitale Blutung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Blutung an der Applikationsstelle
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- okkultes Blut positiv
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kontusion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- postoperative Blutung, einschließlich
- postoperatives Hämatom
- Wundblutung
- Hämatom an Gefäßpunktionsstelle
- Blutung an der Kathetereinstichstelle
- Wundsekretion
- Blutungen an der Inzisionsstelle (einschließlich Hämatom an der Inzisionsstelle)
- intraoperative Blutung
- traumatische Blutung
- postoperative Blutung, einschließlich
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Tabletten zum Einnehmen mit Wasser
- unabhängig von den Mahlzeiten
- falls Schlucken der ganzen Tablette nicht möglich
- Tablette zerstoßen und in Wasser, 5 % Glucose in Wasser oder Apfelsaft lösen oder mit Apfelmus mischen und sofort einnehmen
- alternativ: Tablette in 60 ml Wasser oder 5 % Glucose in Wasser lösen und sofort über Magensonde verabreichen
- Hinweis
- zerstoßene Tabletten in Wasser, Glucose in Wasser, Apfelsaft und Apfelmus bis zu 4 Stunden stabil
Stillzeithinweise
Apixaban - peroral
- es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, ob Stillen unterbrochen wird oder auf Behandlung mit Apixaban verzichtet bzw. die Behandlung unterbrochen wird
- nicht bekannt, ob Apixaban oder seine Metabolite in die Muttermilch übergehen
- die zur Verfügung stehenden Daten vom Tier zeigten, dass Apixaban in die Milch übergeht
- in der Milch bei Ratten wurde ein hohes Verhältnis zwischen der Konzentration in der Milch und der Plasmakonzentration in den Muttertieren (Cmax ca. 8, AUC ca. 30) festgestellt, möglicherweise aufgrund eines aktiven Transportes in die Milch
- Risiko für Neugeborene und Kinder kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Apixaban - peroral
- Anwendung während der Schwangerschaft nicht empfohlen
- bisher keine Erfahrungen bei Schwangeren
- tierexperimentelle Studien
- Reproduktionstoxizität: keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen
- Fertilität
- Tierstudien mit Apixaban haben keine Auswirkung auf die Fertilität ergeben
Warnhinweise
Apixaban - peroral
- Blutungsrisiko
- Patienten müssen sorgfältig auf Anzeichen einer Blutung hin überwacht werden
- bei Erkrankungen mit erhöhtem Blutungsrisiko mit Vorsicht anwenden
- beim Auftreten einer schweren Blutung: Behandlungsabbruch
- Behandlung mit Apixaban erfordert keine Routineüberwachung der Exposition
- in Ausnahmefällen, Expositionsbestimmung z. B. bei Überdosierung, Notfalloperationen durch Anwendung von kalibriertem quantitativen Anti-FXa-Test jedoch nützlich
- ein Arzneimittel zur Aufhebung der Anti-FXa-Aktivität von Apixaban steht zur Verfügung
- Wechselwirkung mit anderen Arzneimitteln, die die Hämostase beeinflussen
- auf Grund des erhöhten Blutungsrisikos ist gleichzeitige Anwendung mit anderen Antikoagulanzien kontraindiziert
- gleichzeitige Einnahme von Apixaban und Thrombozytenaggregationshemmern erhöht das Blutungsrisiko
- nach einem chirurgischen Eingriff: Anwendung anderer Thrombozytenaggregationshemmer gleichzeitig mit Apixaban nicht empfohlen
- Vorsicht bei Patienten, die gleichzeitig behandelt werden mit
- nichtsteroidalen Antirheumatika (NSARs), einschl. Acetylsalicylsäure
- selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI)
- SerotoninSerotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmern (SNRI)
- bei Patienten mit Vorhofflimmern und Erkrankungen, für die eine einfache oder duale Plättchenhemmung angezeigt ist, vor Beginn der gleichzeitigen Behandlung mit Apixiban sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung durchführen
- klinische Studienergebnisse
- in einer klinischen Studie mit Patienten mit Vorhofflimmern erhöhte die gleichzeitige Anwendung von ASS das Risiko einer größeren Blutung unter Apixaban von 1,8 % pro Jahr auf 3,4 % pro Jahr und das Blutungsrisiko unter Warfarin von 2,7 % pro Jahr auf 4,6 % pro Jahr
- in dieser Studie war nur eine begrenzte Anzahl von Patienten (2,1 %) unter gleichzeitiger dualer Plättchenhemmung
- in eine klinische Studie wurden Patienten mit Vorhofflimmern und ACS und/oder PCI und einer geplanten Behandlungsdauer mit einem P2Y12-Inhibitor, mit oder ohne ASS, und einem oralen Antikoagulans (entweder Apixaban oder VKA) für 6 Monate eingeschlossen
- die gleichzeitige Anwendung von ASS erhöhte das Risiko für ISTH (International Society on Thrombosis and Hemostasis) schwere oder CRNM-Blutungen (klinisch relevant, nicht schwer) bei mit Apixaban behandelten Patienten von 16,4% pro Jahr auf 33,1% pro Jahr
- in einer klinischen Studie mit Patienten mit hohem Risiko nach akutem Koronarsyndrom (gekennzeichnet durch mehrere kardiale und nicht-kardiale Comorbiditäten), die ASS oder ASS+Clopidogrel erhielten, wurde ein signifikanter Anstieg des Risikos für größere Blutungen (gemäß Klassifikation der ISTH International Society on Thrombosis and Haemostasis) für Apixaban (5,13 % pro Jahr) vs. Placebo (2,04 % pro Jahr) beobachtet
- in einer klinischen Studie mit Patienten mit Vorhofflimmern erhöhte die gleichzeitige Anwendung von ASS das Risiko einer größeren Blutung unter Apixaban von 1,8 % pro Jahr auf 3,4 % pro Jahr und das Blutungsrisiko unter Warfarin von 2,7 % pro Jahr auf 4,6 % pro Jahr
- Gebrauch von Fibrinolytika zur Behandlung des akuten ischämischen Schlaganfalls
- nur begrenzte Erfahrungen vorhanden
- Patienten mit künstlichen Herzklappen
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht bei Patienten mit künstlichen Herzklappen untersucht, weder mit noch ohne Vorhofflimmern
- Behandlung mit Apixaban bei diesen Patienten nicht empfohlen
- Patienten mit einem Antiphopholipoid-Syndrom
- direkt wirkende Antikoagulanzien (DOACs) einschl. Apixaban nicht für Patienten mit einer Thrombose in der Krankheitsgeschichte, bei denen ein Antiphospholipid-Syndrom diagnostiziert wurde, empfohlen
- insb. bei 3-fach positiven Patienten (für Lupus-Antikoagulans, Anticardiolipin-Antikörper und Anti-Beta-2-Glykoprotein-I-Antikörper) könnte eine Behandlung mit direkt wirkenden oralen Antikoagulanzien im Vergleich mit einer Vitamin-K-Antagonistens-Therapie mit einer erhöhten Rate rezidivierender thrombotischer Ereignisse verbunden sein
- Operationen und invasive Eingriffe
- mind. 48 Stunden vor geplanten Operationen oder invasiven Eingriffen mit mittlerem bis hohem Blutungsrisiko absetzen
- schließt Eingriffe ein, für die ein klinisch relevantes Blutungsrisiko nicht ausgeschlossen werden kann oder für die ein Blutungsrisiko nicht akzeptabel ist
- mind. 24 Stunden vor geplanten Operationen oder invasiven Eingriffen mit niedrigem Blutungsrisiko absetzen
- schließt Eingriffe ein, für die jegliche mögliche Blutung als minimal eingeschätzt wird, deren Lokalisation unkritisch ist oder die leicht zu kontrollieren ist
- wenn die Operation bzw. der invasive Eingriff nicht verschoben werden kann, sollten unter Berücksichtigung des Blutungsrisikos entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden
- Blutungsrisiko gegen Dringlichkeit des Eingriffes abwägen
- Therapie mit Apixaban sollte, unter Berücksichtigung der klinischen Situation und ausreichender Hämostase, nach dem invasiven Eingriff bzw. der Operation so bald wie möglich wieder aufgenommen werden
- bei Patienten, die sich einer Katheter-Ablation wegen Vorhofflimmern unterziehen, muss die Behandlung mit Eliquis nicht unterbrochen werden
- mind. 48 Stunden vor geplanten Operationen oder invasiven Eingriffen mit mittlerem bis hohem Blutungsrisiko absetzen
- vorrübergehende Unterbrechung der Therapie
- Absetzen von Antikoagulanzien wegen aktiven Blutungen, geplanten Operationen oder invasiven Eingriffen erhöht das Thrombose-Risiko der Patienten
- Unterbrechungen in der Therapie vermeiden
- bei begründeter Therapieunterbrechung mit Apixaban, diese schnellstmöglich wieder aufnehmen
- Spinal-/Epiduralanästhesie oder -punktion
- Patienten unter Behandlung mit Antithrombotika zur Prophylaxe gegen thromboembolische Komplikationen
- bei der Anwendung von neuraxialer Anästhesie (Spinal-/Epiduralanästhesie) oder Spinal-/ Epiduralpunktion besteht ein Risiko für ein Epidural- oder Spinalhämatom, das eine langfristige oder dauerhafte Lähmung zur Folge haben kann
- Risiko für solche Ereignisse kann erhöht werden durch
- die postoperative Verwendung eines epiduralen Verweilkatheters oder die gleichzeitige Anwendung von anderen, auf die Hämostase wirkenden Arzneimitteln
- epidurale oder intrathekale Verweilkatheter müssen mind. 5 Stunden vor der ersten Dosis von Apixaban entfernt werden
- traumatische oder wiederholte Epidural- oder Spinalpunktion
- die postoperative Verwendung eines epiduralen Verweilkatheters oder die gleichzeitige Anwendung von anderen, auf die Hämostase wirkenden Arzneimitteln
- Patienten engmaschig auf Anzeichen und Symptome von neurologischen Störungen kontrollieren, z.B.
- Taubheits- oder Schwächegefühl in den Beinen
- Störungen der Darm- oder Blasenfunktion
- wenn neurologische Beeinträchtigung festgestellt wird:
- Diagnosestellung und Behandlung dringend erforderlich
- Nutzen-Risiko-Abwägung vor einem neuraxialen Eingriff bei Patienten, die mit Antikoagulantien behandelt werden sollen oder bei Patienten, die Antikoagulantien zur Thromboseprophylaxe erhalten, durchführen
- intrathekale oder epidurale Verweilkatheter
- keine klinische Erfahrung bei der Anwendung von Apixaban
- falls Notwendigkeit besteht:
- basierend auf den pharmakokinetischen Daten von Apixaban sollte zwischen der letzten Dosis Apixaban und der Katheterentfernung ein Zeitraum von 20 - 30 Stunden (d.h. 2 x Halbwertszeit) liegen und
- es sollte mind. eine Dosis vor der Katheterentfernung ausgelassen werden
- Einnahme von Apixaban kann frühestens 5 Stunden nach der Entfernung des Katheters erfolgen
- äußerste Vorsicht bei der Verwendung von Apixaban bei einer neuraxialen Anästhesie, aufgrund begrenzter Erfahrung
- Patienten unter Behandlung mit Antithrombotika zur Prophylaxe gegen thromboembolische Komplikationen
- Hämodynamisch instabile LE-Patienten oder Patienten, die eine Thrombolyse oder pulmonale Embolektomie benötigen
- Apixaban bei Patienten mit einer Lungenembolie, die hämodynamisch instabil sind oder eventuell eine Thrombolyse oder pulmonale Embolektomie benötigen, nicht als Alternative zu unfraktioniertem Heparin empfohlen
- Wirksamkeit und Sicherheit von Apixaban unter diesen klinischen Bedingungen nicht untersucht
- Apixaban bei Patienten mit einer Lungenembolie, die hämodynamisch instabil sind oder eventuell eine Thrombolyse oder pulmonale Embolektomie benötigen, nicht als Alternative zu unfraktioniertem Heparin empfohlen
- Patienten mit aktiver Krebserkrankung
- Patienten mit aktiver Krebserkrankung können ein hohes Risiko sowohl für venöse Thromboembolien als auch für Blutungen haben
- wenn Apixaban zur Behandllung von TVT oder LE bei Krebspatienten in Erwägung gezogen wird, sollte eine sorgfältige Abwägung des Nutzens gegen das Risiko erfolgen
- eingeschränkte Nierenfunktion
- schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 15 - 29 ml/Min.)
- begrenzte klinische Daten deuten darauf hin, dass die Plasmakonzentration von Apixaban erhöht ist, was zu einem erhöhten Blutungsrisiko führen kann
- Indikation Prophylaxe von VTE nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen (VTEp), Behandlung von TVT, Behandlung von LE sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE (VTEt)
- Einsatz mit Vorsicht
- Indikation Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Patienten mit NVAF
- Patienten mit Serum-Kreatinin >/= 1,5 mg/dl (133 µmol/l) und >/= 80 Jahre oder Körpergewicht </= 60 kg:
- 2,5 mg Apixaban 2mal / Tag
- Patienten mit Serum-Kreatinin >/= 1,5 mg/dl (133 µmol/l) und >/= 80 Jahre oder Körpergewicht </= 60 kg:
- Kreatinin-Clearance < 15 ml/Min. oder Patienten unter Dialyse
- keine klinischen Erfahrungen vorhanden
- Apixaban bei diesen Patienten nicht empfohlen
- schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 15 - 29 ml/Min.)
- ältere Patienten
- höheres Alter kann mit erhöhtem Blutungsrisiko einhergehen
- Kombination von Apixaban mit ASS sollte bei älteren Patienten aufgrund eines potentiell höheren Blutungsrisikos nur mit Vorsicht eingesetzt werden
- Körpergewicht
- geringes Körpergewicht (< 60 kg) kann mit erhöhtem Blutungsrisiko einhergehen
- Leberfunktionsstörungen
- kontraindiziert bei Patienten mit einer Lebererkrankung in Verbindung mit einer Koagulopathie und einem klinisch relevanten Blutungsrisiko
- leichte oder mäßige Leberfunktionsstörung (Child-Pugh A oder B)
- Anwendung mit Vorsicht
- schwere Leberfunktionsstörung
- Anwendung nicht empfohlen
- Patienten mit erhöhten Leberenzymen (ALT/AST > 2-Fache des oberen Grenzwertes des Normbereichs = Upper Limit of Normal = ULN) oder mit Gesamt-Bilirubinwerten >/= 1,5 × ULN
- wurden aus klinischen Studien ausgeschlossen
- Anwendung mit Vorsicht
- Leberwerte vor Behandlungsbeginn bestimmen
- wurden aus klinischen Studien ausgeschlossen
- Wechselwirkung mit Inhibitoren von Cytochrom P450 3A4 (CYP3A4) und P-Glykoprotein (P-gp)
- gleichzeitige systemische Anwendung mit starken CYP3A4- und P-gp-Inhibitoren nicht empfohlen
- z.B. Azol- Antimykotika (z.B. Ketoconazol, Itraconazol, Voriconazol und Posaconazol) und HIV-Protease-Inhibitoren (z.B. Ritonavir)
- diese Arzneimittel können die Apixaban-Exposition in Anwesenheit von zusätzlichen Faktoren, die die Apixaban-Exposition erhöhen (z.B. schwere Nierenfunktionsstörung), um das 2-fache oder stärker erhöhen
- gleichzeitige systemische Anwendung mit starken CYP3A4- und P-gp-Inhibitoren nicht empfohlen
- Wechselwirkung mit Induktoren von CYP3A4 und P-gp
- gleichzeitige Anwendung mit starken Induktoren von CYP3A4 und P-gp mit Vorsicht
- z.B. Rifampicin, Phenytoin, Carbamazepin, Phenobarbital oder Johanniskraut
- kann zu einer Reduktion der Apixaban-Exposition um ca. 50% führen
- in einer klinischen Studie mit Patienten mit Vorhofflimmern wurden eine verringerte Wirksamkeit und ein erhöhtes Blutungsrisiko bei Patienten, die Apixaban gleichzeitig mit starken Induktoren von CYP3A4 und P-gp erhielten, im Vergleich zu Patienten, die nur Apixaban erhielten, beobachtet
- Patienten, die gleichzeitig mit starken Induktoren von sowohl CYP3A4 als auch P-gp behandelt werden
- Indikation Prophylaxe von VTE nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen, Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Patienten mit NVAF sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE
- Apixaban nur mit entsprechender Vorsicht einsetzen
- Indikation für die Behandlung von TVT und die Behandlung von LE
- Apixaban nicht einsetzen, aufgrund möglicherweise beeinträchtigter Wirksamkeit
- Indikation Prophylaxe von VTE nach elektiven Hüft- oder Kniegelenksersatzoperationen, Prophylaxe von Schlaganfällen und systemischen Embolien bei Patienten mit NVAF sowie Prophylaxe von rezidivierenden TVT und LE
- gleichzeitige Anwendung mit starken Induktoren von CYP3A4 und P-gp mit Vorsicht
- Operationen nach Hüftfraktur
- Anwendung von Apixaban nicht empfohlen
- Apixaban wurde nicht in klinischen Studien zur Bewertung von Wirksamkeit und Sicherheit an Patienten, die sich einer Operation nach Hüftfraktur unterzogen haben, untersucht
- Laborparameter
- Gerinnungstests (z.B. PT, INR und aPTT) werden durch den Wirkmechanismus von Apixaban beeinflusst
- die bei diesen Gerinnungstests beobachteten Veränderungen bei der erwarteten therapeutischen Dosis sind gering und zeigen einen hohen Grad an Variabilität