elmex gelee
CP GABA GmbH
Wirkstoff: Dectaflur/Fluorid/Olaflur →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 25 G | 17,98 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Prophylaxe:
- Kariesprophylaxe, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen
- Patienten mit Zahnspangen, anderen orthodontischen Apparaten und Teilprothesen
- Therapie:
- Unterstützung der Behandlung der Initialkaries
- Behandlung überempfindlicher Zahnhälse
Dosierung
Basiseinheit: 100 g Dentalgel enthalten: Aminfluorid Dectaflur: 0,287 g; Aminfluorid Olaflur: 3,032 g; Natriumfluorid: 2,210 g (entspricht einem Fluoridgehalt von 1,25 %)
- Prophylaxe (Kariesprophylaxe, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen sowie Patienten mit Zahnspangen, anderen orthodontischen Apparaten und Teilprothesen) und Therapie (Unterstützung der Behandlung der Initialkaries, Behandlung überempfindlicher Zahnhälse)
- Anwendung zu Hause:
- etwa 1 cm Gel (ca. 0,5 g Dentalgel entsprechend 6,25 mg Fluorid) 1mal / Woche anwenden
- Gesamtzeit der Anwendung (Putz- und Einwirkzeit): max. 5 Minuten
- professionelle Anwendung
- im Rahmen der zahnärztlichen Behandlungen oder bei individualprophylaktischen Aktivitäten ca. 2mal / Jahr bzw. bei Patienten mit hohem Kariesrisiko mehrmals / Jahr anwenden
- mit der stumpfen Kanüle aus einer gefüllten Einmalspritze auf die Kauflächen und in die Interdentalräume applizieren (0,5-1 g Gel, entsprechend 6,25-12,5 mg Fluorid)
- ab 8. Lebensjahr
- in der Miniplastschiene ca. 3 g Gel (entsprechend 37,5 mg Fluorid)
- Anwendung in der Gruppenprophylaxe
- im Rahmen der gruppenprophylaktischen Aktivitäten ca. 2mal / Jahr, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen mit erhöhtem Kariesrisiko mehrmals / Jahr anwenden
- Gesamtzeit der Anwendung (Putz- und Einwirkzeit): max. 5 Minuten
- Steigerung der Dosierung möglich in Zeiten erhöhten Kariesrisikos und zur Behandlung überempfindlicher Zahnhälse, insbesondere bei Patienten mit kieferorthopädischen Apparaturen
- Anwendung bei Kindern
- >/= 3 Jahre, die wegen eines erhöhten Kariesrisikos unter zahnärztlicher Kontrolle sind
- Individualprophylaxe
- Gruppenprophylaxe
- >/= 3 Jahre, die wegen eines erhöhten Kariesrisikos unter zahnärztlicher Kontrolle sind
- Anwendung zu Hause:
Kontraindikationen
Olaflur - intraoral
- Überempfindlichkeit gegen Olaflur
- Vorliegen pathologisch-desquamativer Veränderungen der Mundschleimhaut
- Personen, bei denen die Kontrolle über den Schluckreflex nicht gewährleistet ist
Nebenwirkungen
Olaflur - intraoral
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- desquamative Veränderungen der Mundschleimhaut
- ohne Häufigkeitsangabe
- Überempfindlichkeitsreaktionen
Anwendungshinweise
- Anwendung zu Hause:
- Gel auf die Zahnbürste auftragen und die Zähne bürsten
- nach 2-3 Minuten ausspülen
- am besten abends vor dem Schlafengehen anwenden
- zur gezielten Behandlung überempfindlicher Zahnhälse: Gel auf die betroffenen Flächen aufbringen
- Gel erst anwenden, wenn das Ausspucken des Schaums beherrscht wird
- professionelle Anwendung:
- Gel in der Miniplastschiene anwenden
- mit der stumpfen Kanüle aus einer gefüllten Einmalspritze auf Kauflächen und in Interdentalräume applizieren
- Kontaktzeit des Gels mit den Zähnen:
- mindestens 2-4 Minuten
- maximal 5 Minuten
- nach der Anwendung ausspülen
- Gruppenprophylaxe
- Gel auf die Zahnbürste auftragen und die Zähne bürsten
- nach 2-3 Minuten ausspülen
- nach Applikation des Gels sollte eine systemische Fluoridzufuhr (z.B. durch Fluorid-Tabletten) für einige Tage ausgesetzt werden
Stillzeithinweise
Olaflur - intraoral
- Das Arzneimittel geht in die Muttermilch über
- Olaflur sollte deshalb während der Stillzeit mit Vorsicht angewendet werden
Schwangerschaftshinweise
Olaflur - intraoral
- Keine Hinweise darauf, dass Risiken für den Embryo bestehen
Warnhinweise
Olaflur - intraoral
- eine systemische Fluoridzufuhr (z. B. durch Fluorid-Tabletten) sollte für einige Tage ausgesetzt werden
- Inkompatibilitäten bestehen mit anionischen Tensiden und anderen anionischen großen Molekülen, sämtlichen löslichen Calcium-, Magnesium- und Aluminiumsalzen