EMGE 300 mg Pulver z Herst.e.Lösg.z.Ein.
Verla-Pharm Arzneimittel GmbH & Co. KG
Wirkstoff: Magnesium →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 20,40 € |
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Indikation
- Behandlung und Vorbeugung von Magnesiummangel
Dosierung
Basiseinheit: Beutel mit 4 g Pulver zur Herstellung einer Lösung zum Einnehmen enthält 1932 mg Magnesiumcitrat, entsprechend 300 mg Magnesium
- Behandlung und Vorbeugung von Magnesiummangel
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 15 Jahre)
- 1 Beutel / Tag
- Kinder (< 15 Jahre)
- Präparate mit geringerer Wirkstärke verfügbar
- Dauer der Anwendung
- abhängig vom Ausmaß des Magnesiummangels, je nach Ermessen des Arztes
- lt. Sicherheitsdaten aus klinischen Studien: 4 Wochen - 6 Monate
- eingeschränkte Nierenfunktion
- schwer (GFR < 30 ml/min): kontraindiziert
- mäßig: Anwendung mit Vorsicht
- eingeschränkte Leberfunktion
- unzureichende Datenlage
- keine besonderen Dosierungsempfehlungen vorhanden
- Erwachsene und Jugendliche (>/= 15 Jahre)
Kontraindikationen
Magnesiumcitrat - peroral
- (schwere) Überempfindlichkeit gegen Magnesiumcitrat
- schwere Nierenfunktionsstörungen
- Glomeruläre Filtrationsrate < 30 ml/min
- Störungen der Errgegungsüberleitung am Herzen, die zu langsamen Herzschlag (Bradykardie) führen
- Anurie
- Myasthenia gravis
- Exsikkose
- metabolischer Alkalose
- chronischem Harnwegsinfekt mit harnstoffabspaltenden Bakterien (Gefahr einer Struvitsteinbildung)
- Infektsteindiathese (Calcium-Magnesium-Ammoniumphosphatsteine)
Therapiehinweise
Einnahme vor dem Essen.
Nebenwirkungen
Magnesiumcitrat - peroral
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- weicher Stuhl oder Durchfall
- zu Beginn der Behandlung
- unbedenklich und vorrübergehend
- weicher Stuhl oder Durchfall
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Müdigkeitserscheinungen
- bei länger dauernder Einnahme
- Müdigkeitserscheinungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- Zum Einnehmen nach Auflösen in Wasser
- Der Inhalt eines Beutels wird in einem Glas Wasser gelöst und anschließend getrunken
- Verbesserung der Resorption
- die zubereitete Lösung eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit einnehmen
Stillzeithinweise
Magnesiumcitrat - peroral
- Magnesiumcitrat kann in der Stillzeit angewendet werden
- es bestehen keine Bedenken
- Magnesiumcitrat / Metaboliten werden in die Muttermilch ausgeschieden
- in therapeutischen Dosen sind keine Auswirkungen auf gestillte Neugeborene/Kinder zu erwarten
Schwangerschaftshinweise
Magnesiumcitrat - peroral
- Magnesiumcitrat kann während der Schwangerschaft eingenommen werden
- es bestehen keine Bedenken
- bei Verabreichung kurz vor der Geburt
- Überwachung des Neugeborenen während der ersten 24 - 48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität
- neurologische Depression mit Atemdepression
- Muskelschwäche
- Verlust von Reflexen
- Überwachung des Neugeborenen während der ersten 24 - 48 Lebensstunden auf Anzeichen von Toxizität
- keine Hinweise auf ein Fehlbildungsrisiko
- dokumentierte Erfahrungen beim Menschen mit der Anwendung in der Frühschwangerschaft jedoch gering
- tierexperimentelle Studie
- liefern hinsichtlich der Reproduktionstoxizität nur unzureichende Daten
- Fertilität
- aufgrund der Langzeiterfahrung sind keine negativen Auswirkungen auf die männliche und weibliche Fruchtbarkeit zu erwarten
Warnhinweise
Magnesiumcitrat - peroral
- der häufige und dauernde Gebrauch von Magnesiumcitrat kann schädlich für die Zähne sein (Karies)
- Auftreten einer unerwünschten Nebenwirkung
- Therapie vorübergehend unterbrechen
- nach Besserung bzw. nach Abklingen der Symptome mit reduzierter Dosis wieder aufnehmen
- Nierenfunktionsstörungen
- Anwendung bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen siehe Rubriken "Dosierung" und "Kontraindikation"
- Vorsicht ist bei Patienten mit leichter bis mittelschwerer Einschränkung der Nierenfunktion erforderlich
- der Elektrolythaushalt sollte engmaschig überwacht werden (Überprüfungen des Wasserhaushalts und der Nierenfunktion), und eine regelmäßige Kontrolle des Elektrolythaushaltes wird empfohlen (vor allem Untersuchungen auf Hyperkaliämie und Hypermagnesiämie)
- Kinder und Jugendliche
- Einschränkungen gemäß Herstellerangaben beachten (s. jeweilige Produktinformation)