Epclusa 400 mg/100 mg Filmtabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 28 ST | 9992,70 € |
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Indikation
- Behandlung der chronischen Hepatitis C Virusinfektion (HCV) bei Patienten > 3 Jahre
Dosierung
- Behandlung der chronischen Hepatitis C Virusinfektion (HCV)
- Erwachsene
- 1 Tablette (400 mg Sofosbuvir und 100 mg Velpatasvir) / Tag
- Kinder und Jugendliche (3 - < 18 Jahre)
- >/= 30 kg KG
- 1 Tablette (400 mg Sofosbuvir und 100 mg Velpatasvir) / Tag oder 2 Tabletten (200 mg Sofosbuvir und 50 mg Velpatasvir) / Tag
- Tagesdosis: 400 mg Sofosbuvir und 100 mg Velpatasvir
- empfohlene Behandlungsdauer
- 12 Wochen
- 1 Tablette (400 mg Sofosbuvir und 100 mg Velpatasvir) / Tag oder 2 Tabletten (200 mg Sofosbuvir und 50 mg Velpatasvir) / Tag
- 17 - < 30 kg KG
- 1 Tablette (200 mg Sofosbuvir und 50 mg Velpatasvir) / Tag
- Tagesdosis: 200 mg Sofosbuvir und 50 mg Velpatasvir
- empfohlene Behandlungsdauer
- 12 Wochen
- 1 Tablette (200 mg Sofosbuvir und 50 mg Velpatasvir) / Tag
- bei Kindern und Jugendlichen > 3 Jahren, die Probleme beim Schlucken von Filmtabletten haben :
- Granulat verwenden (150 mg Sofosbuvir und 37,5 mg Velpatasvir)
- für Patienten < 17 kg KG
- Stärke 200 mg Sofosbuvir und 50 mg Velpatasvir wählen oder Granulat anwenden
- >/= 30 kg KG
- empfohlene Behandlung und Dauer für alle HCV-Genotypen
- Erwachsene
- Patienten ohne Zirrhose und Patienten mit kompensierter Zirrhose
- 12 Wochen
- Zugabe von Ribavirin kann bei Patienten mit Infektion vom Genotyp 3 und kompensierter Zirrhose erwogen werden
- Patienten mit dekompensierter Zirrhose
- dieses Arzneimittel plus Ribavirin für 12 Wochen
- Patienten ohne Zirrhose und Patienten mit kompensierter Zirrhose
- Erwachsene
- Anwendung in Kombination mit Ribavirin
- siehe Fachinformation des Ribavirin-enthaltenen Arzneimittels
- Dosierung von Ribavirin bei gleichzeitiger Anwendung mit diesem Arzneimittel bei Patienten mit dekompensierter Zirrhose
- Anwendung: Aufteilung in 2 Dosen / Tag, Einnahme jeweils zusammen mit einer Mahlzeit
- Zirrhose der Child-Pugh-Turcotte (CPT) Klasse B vor Transplantation
- Patienten < 75 kg
- 1.000 mg Ribavirin / Tag
- Patienten >/= 75 kg
- 1.200 mg Ribavirin / Tag
- Patienten < 75 kg
- Zirrhose CPT-Klasse C vor Transplantation; Zirrhose CPT-Klasse B oder C nach Transplantation
- initial: 600 mg Ribavirin
- bei guter Verträglichkeit Dosiserhöhung
- Patienten < 75 kg
- max. 1.000 mg Ribavirin / Tag
- Patienten >/= 75 kg
- max. 1.200 mg Ribavirin / Tag
- Patienten < 75 kg
- bei unzureichender Verträglichkeit der Anfangsdosis
- Dosisreduktion je nach klin. Situation aufgrund der Hämoglobinkonzentration
- Zirrhose der Child-Pugh-Turcotte (CPT) Klasse B vor Transplantation
- Anwendung: Aufteilung in 2 Dosen / Tag, Einnahme jeweils zusammen mit einer Mahlzeit
- falls Ribavirin bei Patienten mit einer Infektion vom Genotyp 3 und kompensierter Zirrhose (vor oder nach Transplantation) angewendet wird, beträgt empfohlene Dosis
- für Patienten < 75 kg
- 1.000 mg Ribavirin / Tag
- für Patienten >/= 75 kg
- 1.200 mg Ribavirin / Tag
- Hinweis
- für Informationen zu Dosisanpassungen von Ribavirin siehe Fachinformation des Ribavirin-enthaltenen Arzneimittels
- für Patienten < 75 kg
- bei Erbrechen
- </= 3 Stunden nach der Einnahme
- Einnahme einer zusätzliche Tablette
- > 3 Stunden nach der Einnahme
- keine zusätzliche Dosis erforderlich
- </= 3 Stunden nach der Einnahme
- vergessene/ausgelassene Einnahme
- vorgesehener Einnahmezeitpunkt liegt < 18 Stunden zurück
- Einnahme so bald wie möglich nachholen und dann folgende Dosis zu der gewohnten Zeit einnehmen
- vorgesehener Einnahmezeitpunkt liegt >/= 18 Stunden zurück
- warten und folgende Dosis zur gewohnten Zeit einnehmen
- nicht doppelte Menge auf einmal einnehmen!
- vorgesehener Einnahmezeitpunkt liegt < 18 Stunden zurück
- Patienten, bei denen zuvor eine Therapie mit einem NS5A-haltigen Regime versagte
- Anwendung dieses Arzneimittels plus Ribavirin für 24 Wochen kann erwogen werden
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Nierenfunktionsstörung
- leicht oder mittelgradig
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwer (geschätzte glomeruläre Filtrationsrate [eGFR] < 30 ml / Min. / 1,73 m2) oder hämodialysepflichtige Patienten mit einer terminalen Niereninsuffizienz (ESRD, end stage renal disease)
- begrenzte Sicherheitsdaten vorliegend
- keine Dosisanpassung erforderlich, wenn keine anderen relevanten Behandlungsoptionen verfügbar
- leicht oder mittelgradig
- Leberfunktionsstörung
- leicht, mittelgradig oder schwer (CPT-Klassen A, B oder C)
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Sicherheit und Wirksamkeit bei Patienten mit Zirrhose der CPT-Klasse B untersucht, jedoch nicht bei Patienten mit Zirrhose der CPT-Klasse C
- leicht, mittelgradig oder schwer (CPT-Klassen A, B oder C)
- Kinder und Jugendliche < 3 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen (keine Daten)
- Erwachsene
Kontraindikationen
Sofosbuvir und Velpatasvir - peroral
- Überempfindlichkeit gegenüber Sofosbuvir
- Überempfindlichkeit gegenüber Velpatasvir
- Anwendung mit Arzneimitteln die starke P-Glykoprotein (P-gp)-Induktoren und / oder starken Cytochrom-P450(CYP)-Induktoren sind (Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Rifampicin, Rifabutin und Johanniskraut)
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Sofosbuvir und Velpatasvir - peroral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei HCV / HBV-koinfizierten Patienten wurde eine HBV-Reaktivierung nach Behandlung mit DAAs (direkt wirkende antivirale Wirkstoffe) beobachtet
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzrhythmusstörungen
- Fälle von schwerer Bradykardie und Herzblock wurden bei der Anwendung von Sofosbuvir enthaltenden Behandlungsregimen in Kombination mit Amiodaron und / oder anderen Herzfrequenz senkenden Arzneimitteln beobachtet
- Herzrhythmusstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erbrechen (Nebenwirkung wurde bei Kindern im Alter von 3 bis < 6 Jahren beobachtet)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hautausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Angioödem
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stevens-Johnson-Syndrom
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Behandlung nur durch einem Arzt, der Erfahrung in der Behandlung der chronischen Hepatitis C-Virusinfektion hat
- Tablette im Ganzen schlucken, unabhängig von einer Mahlzeit
- Hinweis
- Filmtablette nicht zerkauen noch zerkleinern (bitterer Geschmack)
Stillzeithinweise
Sofosbuvir und Velpatasvir - peroral
- das Arzneimittel soll während der Stillzeit nicht angewendet werden
- Risiko für das Neugeborene / Kind kann nicht ausgeschlossen werden
- es ist nicht bekannt, ob Sofosbuvir, Metabolite von Sofosbuvir oder Velpatasvir in die Muttermilch übergehen
- tierexperimentelle Studien
- die zur Verfügung stehenden pharmakokinetischen Daten von Tieren zeigten, dass Velpatasvir undMetaboliten von Sofosbuvir in die Milch übergehen
Schwangerschaftshinweise
Sofosbuvir und Velpatasvir - peroral
- aus Vorsichtsgründen wird eine Anwendung während der Schwangerschaft nicht empfohlen
- gleichzeitige Anwendung in Kombination mit Ribavirin
- bei gleichzeitiger Anwendung gilt die Herstellerinformation von Ribavirin mit detaillierten Empfehlungen zu Schwangerschaft, Empfängnisverhütung und Stillzeit
- gleichzeitige Anwendung in Kombination mit Ribavirin
- bisher keine bzw. nur sehr begrenzte Erfahrungen (< 300 Schwangerschaftsausgänge) mit der Anwendung von Sofusbuvir, Velpatasvir oder deren Kombination bei Schwangeren vorliegend
- Sofosbuvir
- tierexperimentelle Studien
- keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkung in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität
- jedoch war es nicht möglich, die bei einer Ratte erreichten Bereiche der Sofosbuvir-Exposition im Verhältnis zur menschlichen Exposition bei der empfohlenen klinischen Dosis genau abzuschätzen
- tierexperimentelle Studien
- Velpatasvir
- tierexperimentelle Studien
- ergaben Hinweise auf mögliche Reproduktionstoxizität
- tierexperimentelle Studien
- Fertilität
- keine Daten zur Wirkung der Sofosbuvir-Velpatasvir-Fixkombination auf die Fertilität beim Menschen vorliegend
- tierexperimentelle Studien
- keine Hinweise auf schädliche Wirkungen von Sofosbuvir oder Velpatasvir auf die Fertilität
Warnhinweise
Sofosbuvir und Velpatasvir - peroral
- allgemeiner Hinweis
- das Arzneimittel nicht gleichzeitig mit anderen Sofosbuvir-haltigen Arzneimitteln anwenden
- schwere Bradykardie und Herzblock
- lebensbedrohliche Fälle schwerer Bradykardie und Herzblock bei Anwendung von Sofosbuvir-haltigen Behandlungsregimen in Kombination mit Amiodaron beobachtet
- Auftreten einer Bradykardie i.A. innerhalb von Stunden oder Tagen, aber es wurden Fälle mit einerlängeren Dauer bis zum Einsetzen, meist bis zu 2 Wochen nach Beginn der HCV-Behandlung, beobachtet
- daher gleichzeitige Anwendung von Amiodaron nur, wenn alternative Behandlung mit Antiarrythmika nicht vertragen wird oder nicht angewendet werden darf
- wenn gleichzeitige Anwendung von Amiodaron als notwendig erachtet wird, empfohlen
- Patienten während der ersten 48 Stunden, gleichzeitiger Anwendung, einer stationären Überwachung ihrer Herzfunktion unterziehen
- danach täglich ambulante oder eigenständige Überwachung der Herzfrequenz für mindestens die ersten beiden Behandlungswochen
- aufgrund langer Halbwertszeit von Amiodaron sollte bei Patienten, die Amiodaron in vorangegangenen Monaten abgesetzt haben und bei denen eine Therapie mit Sofosbuvir und Velpatasvir eingeleitet werden soll
- Herzfunktion sollte überwacht werden (wie oben beschrieben)
- alle Patienten, die das Arzneimittel in Kombination mit Amiodaron anwenden oder kürzlich angewendet haben
- über Symptome einer Bradykardie und eines Herzblocks warnen und im Falle von Symptomen
- unverzüglich einen Arzt zu Rate ziehen
- über Symptome einer Bradykardie und eines Herzblocks warnen und im Falle von Symptomen
- wenn gleichzeitige Anwendung von Amiodaron als notwendig erachtet wird, empfohlen
- Coinfektion mit HCV / HBV (Hepatitis-B-Virus)
- während oder nach der Behandlung mit direkt wirkenden antiviralen Wirkstoffen wurden Fälle einer Hepatitis-B-Virus (HBV)-Reaktivierung berichtet
- manche dieser Fälle waren tödlich
- Untersuchungen auf eine HBV-Infektion sollten bei allen Patienten vor dem Beginn der Behandlung durchgeführt werden
- HBV / HCV-coinfizierte Patienten haben das Risiko einer HBV-Reaktivierung und sollten daher nach den aktuellen klinischen Leitlinien überwacht und behandelt werden
- während oder nach der Behandlung mit direkt wirkenden antiviralen Wirkstoffen wurden Fälle einer Hepatitis-B-Virus (HBV)-Reaktivierung berichtet
- Patienten, bei denen zuvor eine Therapie mit einem NS5A-haltigen Regime versagte
- keine klinischen Daten für diese Patientengruppe vorliegend, die die Wirksamkeit einer Behandlung mit Sofosbuvir / Velpatasvir unterstützen
- da NS5A Resistenz assoziierte Varianten (RAV) in der Regel bei Patienten auftreten, bei denen andere Therapien mit NS5A-Inhibitoren versagt haben, kann aufgrund der In-vitro-Pharmakologie von Velpatasvir sowie den Ergebnissen der Behandlung mit Sofosbuvir / Velpatasvir bei NS5A-therapienaiven Patienten mit NS5A-RAV bei Studienbeginn, die in die ASTRAL-Studien eingeschlossen waren, die Behandlung mit dem Arzneimittel + RBV für 24 Wochen für Patienten in Betracht gezogen werden
- bei denen eine NS5A-haltige Therapie versagt hat
- ein hohes Risiko für die klinische Progression der Erkrankung vorliegt
- keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten bestehen
- Nierenfunktionsstörung
- schwere Nierenfunktionsstörung (geschätzte glomeruläre Filtrationsrate [eGFR] < 30 ml/min/1,73 m2) oder bei hämodialysepflichtigen Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (ESRD)
- begrenzte Sicherheitsdaten vorliegend
- Anwendung bei diesen Patienten ohne Dosisanpassung möglich, wenn keine anderen relevanten Behandlungsoptionen verfügbar sind
- bei Kombination mit Ribavirin ist auch die jeweilige Fachinformation von Ribavirin hinsichtlich Patienten mit einer Kreatinin-Clearance (CrCl) < 50 ml/min zu beachten
- schwere Nierenfunktionsstörung (geschätzte glomeruläre Filtrationsrate [eGFR] < 30 ml/min/1,73 m2) oder bei hämodialysepflichtigen Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (ESRD)
- Anwendung zusammen mit mittelstarken P-gp- und / oder mittelstarken CYP-Induktoren
- Arzneimittel, die mittelstarke P-gp-Induktoren und / oder mittelstarke CYP-Induktoren sind (z. B.Efavirenz, Modafinil, Oxcarbazepin oder Rifapentin), können zu einer verringerten Plasmakonzentration von Sofosbuvir oder Velpatasvir führen, wodurch die therapeutische Wirkung vermindert wird
- die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen
- Anwendung zusammen mit bestimmten Regimen zur antiretroviralen Behandlungen von HIV
- für Sofosbuvir / Velpatasvir wurde gezeigt, dass es die Tenofovir-Exposition erhöht, vor allem wenn es im Rahmen eines HIV-Behandlungsregimes, das Tenofovirdisoproxilfumarat und einen pharmakokinetischen Verstärker (Ritonavir oder Cobicistat) enthält, angewendet wird
- Sicherheit von Tenofovirdisoproxilfumarat im Rahmen einer Behandlung mit Sofosbuvir / Velpatavir und einem pharmakokinetischen Verstärker ist nicht erwiesen
- potentielle Risiken und potentieller Nutzen einer gleichzeitigen Anwendung mit der Fixkombinationstablette, die Elvitegravir / Cobicistat / Emtricitabin / Tenofovirdisoproxilfumarat enthält, oder Tenofovirdisoproxilfumarat in Kombination mit einem geboosterten HIV-Proteaseinhibitor (z. B. Atazanavir oder Darunavir) sollten in Betracht gezogen werden, insb. bei Patienten mit erhöhtem Risiko einer Nierenfunktionsstörung
- Patienten, die das Arzneimittel gleichzeitig mit Elvitegravir / Cobicistat / Emtricitabin / Tenofovirdisoproxilfumarat oder mit Tenofovirdisoproxilfumarat in Kombination mit einem geboosterten HIV-Proteaseinhibitor erhalten, sollten auf Tenofovir- assoziierte Nebenwirkungen überwacht werden
- Empfehlungen zur Überwachung der Nierenfunktion siehe Herstellerinformationen von Tenofovirdisoproxilfumarat, Emtricitabin / Tenofovirdisoproxilfumarat oder Elvitegravir / Cobicistat / Emtricitabin / Tenofovirdisoproxilfumarat
- für Sofosbuvir / Velpatasvir wurde gezeigt, dass es die Tenofovir-Exposition erhöht, vor allem wenn es im Rahmen eines HIV-Behandlungsregimes, das Tenofovirdisoproxilfumarat und einen pharmakokinetischen Verstärker (Ritonavir oder Cobicistat) enthält, angewendet wird
- Zirrhose der CPT-Klasse C
- Wirksamkeit und Sicherheit bei dieser Patientengruppe nicht untersucht
- Anwendung bei Patienten mit Diabetes
- bei Diabetikern kann es nach Einleitung einer direkt wirkenden antiviralen (DAA) Behandlung gegen das Hepatitis-C-Virus (HCV) zu einer verbesserten Kontrolle des Blutzuckerspiegels und damit potenziell zu einer symptomatischen Hypoglykämie kommen
- zu Beginn der direkt wirkenden antiviralen Therapie - insbesondere in den ersten 3 Monaten - ist der Blutzuckerspiegel diabetischer Patienten engmaschig zu überwachen
- bei Bedarf sind Änderungen der Diabetes-Behandlung vorzunehmen
- der für die Diabetes-Behandlung des Patienten zuständige Arzt sollte bei Einleitung einer direkt wirkenden antiviralen Therapie hiervon in Kenntnis gesetzt werden
- Patienten nach Lebertransplantation
- Wirksamkeit und Sicherheit bei der Behandlung von HCV-Infektionen bei Patienten mit Lebertransplantation nicht untersucht
- Behandlung mit Sofosbuvir / Velpatasvir in der empfohlenen Dosierung sollte sich am potentiellen Nutzen und den potentiellen Risiken für den jeweiligen Patienten orientieren