Epiduo 0.1%/2.5% Gel Pumpsysstem
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 60 G | 54,16 € |
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Indikation
Erwachsene, Kinder und Jugendliche >/= 9 Jahre
- Topische Behandlung der Acne vulgaris bei Vorliegen von Komedonen, Papeln und Pusteln
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Gel enthält Adapalen 1 mg (0,1%) und Benzoylperoxid 25 mg (2,5%)
- Topische Behandlung der Acne vulgaris bei Vorliegen von Komedonen, Papeln und Pusteln
- Gel 1mal / Tag abends dünn auf alle von Akne betroffenen Hautareale auftragen
- bei Auftreten von Hautreizungen: nicht-komedogene feuchtigkeitsspendende Produkte auftragen und Gel seltener (z.B. alle zwei Tage) anwenden, Anwendung vorübergehend unterbrechen oder vollständig beenden
- Behandlungsdauer:
- entsprechend dem klinischen Status vom Arzt festzulegen
- erste Anzeichen einer klinischen Besserung meist nach 1 bis 4 Behandlungswochen
- Kinder < 9 Jahre
- nicht untersucht
Kontraindikationen
Adapalen, Kombinationen - extern
Adapalen und Benzoylperoxid
- Überempfindlichkeit gegen Adapalen oder Benzoylperoxid
- Schwangerschaft
- Frauen, die eine Schwangerschaft planen
Nebenwirkungen
Adapalen, Kombinationen - extern
Adapalen und Benzoylperoxid
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erythem des Augenlids
- ohne Häufigkeitsangabe
- Ödem des Augenlids
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktische Reaktion
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
- ohne Häufigkeitsangabe
- Enge im Rachen
- Dyspnoe
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Parästhesien (Kribbeln am Verabreichungsort)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- atopische Dermatitis
- Ekzem
- brennendes Gefühl der Haut
- trockene Haut
- irritative Kontaktdermatitis
- Brennen
- Hautreizung
- Erythem
- Abschuppung der Haut
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Juckreiz
- Sonnenbrand
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische Kontaktdermatitis
- Schwellungen des Gesichts
- Schmerzen der Haut (stechender Schmerz)
- Bläschen (Vesikel)
- Hautverfärbungen (Hyperpigmentierung oder Hypopigmentierung)
- Urtikaria
- verbrennungsähnliche Reaktion an der Anwendungsstelle (zumeist von oberflächlichen Reaktionen berichtet; jedoch auch Fälle ähnlich Verbrennungen 2.Grades oder schweren Verbrennungen beschrieben)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- weitere Hinweise
- Hautreizungen, die nach dem Auftragen auftreten, sind im Allgemeinen leicht bis mäßig ausgeprägt
- Anzeichen lokaler Unverträglichkeit und deren Symptome treten vor allem in der ersten Woche in Erscheinung und bilden sich anschließend spontan zurück, z.B. Erythem, Trockenheit, Schuppung, Brennen
Anwendungshinweise
- Gel zum Auftragen auf die Haut
- Gel abends auf alle von Akne betroffenen Hautareale auftragen
- die Haut sollte zuvor gereinigt und abgetrocknet werden
- Gel mit den Fingerspitzen als dünner Film auftragen
- Kontakt mit Augen und Lippen vermeiden
- Gel darf nicht auf geschädigte Haut, z.B. Verletzungen (Schnittverletzungen oder Abschürfungen), ekzematöse Hautläsionen oder Sonnenbrand, aufgetragen werden
- Gel darf nicht mit Augen, Mund, Nasenlöchern oder Schleimhäuten in Kontakt kommen
- bei versehentlichem Augenkontakt müssen die Augen unverzüglich mit warmem Wasser ausgespült werden
- übermässige Exposition gegenüber Sonnenlicht oder UV-Bestrahlung vermeiden
- Gel sollte nicht in Kontakt mit gefärbten Materialien einschliesslich Haaren oder bunten Geweben kommen, da es hierdurch zu Ausbleichen oder Verfärbungen kommen kann
- bei Auftreten von Hautreizungen: nicht-komedogene feuchtigkeitsspendende Produkte auftragen und Gel seltener (z.B. alle zwei Tage) anwenden, Anwendung vorübergehend unterbrechen oder vollständig beenden
- weitere Hinweise s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Adapalen, Kombinationen - extern
Adapalen und Benzoylperoxid
- Adapalen 3mg und Benzoylperoxid 25mg
- es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, entweder das Stillen zu unterbrechen oder auf die Behandlung zu verzichten bzw. die Behandlung zu unterbrechen
- dabei soll sowohl der Nutzen des Stillens für das Kind als auch der Nutzen der Therapie für die Frau berücksichtigt werden
- um eine Exposition des Säuglings durch direkten Kontakt zu vermeiden, ist eine Applikation auf die Brust in der Stillzeit zu vermeiden
- keine Studien zum Übergang in die Muttermilch nach kutaner Anwendung von Adapalen und Benzoylperoxid bei Menschen und Tier durchgeführt
- Adapalen
- verfügbare pharmakokinetische Daten aus Ratten haben eine Ausscheidung von Adapalen in die Muttermilch nach oraler oder intravenöser Gabe von Adapalen gezeigt
- Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden
- es muss eine Entscheidung darüber getroffen werden, entweder das Stillen zu unterbrechen oder auf die Behandlung zu verzichten bzw. die Behandlung zu unterbrechen
- Adapalen 1mg und Benzoylperoxid 25mg
- Adapaben kann in der Stillzeit angewendet werden
- Auswirkungen auf den gestillten Säugling sind nicht zu erwarten, da die systemische Exposition der stillenden Mutter gegenüber Adapalen vernachlässigbar gering ist
- um eine Exposition des Säuglings durch direkten Kontakt zu vermeiden, ist eine Applikation auf die Brust in der Stillzeit zu vermeiden
- keine Studien zum Übergang in die Muttermilch nach kutaner Anwendung von Adapalen und Benzoylperoxid bei Menschen und Tier durchgeführt
- Adapaben kann in der Stillzeit angewendet werden
Schwangerschaftshinweise
Adapalen, Kombinationen - extern
Adapalen und Benzoylperoxid
- in der Schwangerschaft und bei Frauen, die eine Schwangerschaft planen, kontraindiziert
- bei bestimmungsgemäßer Anwendung wird bei topisch verabreichten Retinoiden generell angenommen, dass es aufgrund minimaler dermaler Absorption zu einer niedrigen systemischen Exposition kommt
- es kann jedoch individuelle Faktoren geben (z. B. verletzte Hautbarriere, übermäßiger Gebrauch), die zu einer erhöhten systemischen Exposition beitragen können
- keine oder nur begrenzte Erfahrungen mit der topischen Anwendung von Adapalen bei Schwangeren vorliegend
- klinische Erfahrungen mit der lokalen Anwendung von Adapalen und Benzoylperoxid in der Schwangerschaft sind begrenzt
- wird das Arzneimittel während der Schwangerschaft angewendet oder wird die Patientin während der Anwendung dieses Arzneimittels schwanger
- muss die Behandlung abgebrochen werden
- orale Anwendung
- orale Anwendung von Retinoiden verursacht kongenitale Fehlbildungen
- tierexperimentelle Studien
- haben nach oraler Gabe eine Reproduktionstoxizität bei hoher systemischer Exposition gezeigt
- Fertilität
- keine Fertilitätsstudien am Menschen durchgeführt
- in Reproduktionsstudien an Ratten
- wurden jedoch keine Auswirkungen von Adapalen oder Benzoylperoxid auf die Fertilität festgestellt
Warnhinweise
Adapalen, Kombinationen - extern
Adapalen und Benzoylperoxid
- das Arzneimittel darf nicht auf geschädigte Haut, z. B. Verletzungen (Schnittverletzungen oder Abschürfungen) oder sonnenverbrannte oder ekzematöse Hautläsionen, aufgetragen werden
- darf nicht mit Augen, Mund, Nasenlöchern oder Schleimhäuten in Kontakt kommen
- bei versehentlichem Augenkontakt müssen die Augen unverzüglich mit warmem Wasser ausgespült werden
- beim Auftreten von Hautreaktionen, die auf eine Überempfindlichkeit gegen einen der Bestandteile der Formulierung hindeuten, sollte die Anwendung beendet werden
- übermäßige Exposition gegenüber Sonnenlicht oder UV-Bestrahlung sollte vermieden werden
- sollte nicht in Kontakt mit gefärbten Materialien einschließlich Haaren oder bunten Geweben kommen, da es hierdurch zu Ausbleichen oder Verfärbungen kommen kann
- Darreichungsform mit 0,3% Adaplen und 2,5 % Benzoylperoxid:
- sollte in der Schwangerschaft oder bei Frauen im gebärfähigen Alter, die keine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden, nicht angewendet werden
- Wirksamkeit und Sicherheit wurden bei Patienten mit schwerer nodulärer oder tiefer nodulozystischer Akne nicht untersucht
- da bei Patienten mit schwerer nodulärer/nodulozystischer Akne ein erhöhtes Risiko für dauerhafte Narbenbildung als Folge von Akneläsionen besteht, wird bei diesen Patienten die Anwendung aufgrund des Risikos eines unzureichenden therapeutischen Ansprechens nicht empfohlen