Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 20 ST | 16,83 € |
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Indikation
- kurzdauernde symptomatische Behandlung von Schlafstörungen
- Hinweis:
- nicht alle Schlafstörungen bedürfen einer medikamentösen Therapie
- oftmals sind sie Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen und können durch andere Maßnahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden
Dosierung
- kurzdauernde symptomatische Behandlung von Schlafstörungen
- individuell dosieren, angepasst an individuelle Reaktionslage des Patienten und an Art und Schwere der Krankheit
- Grundsatz: Dosis so gering und Behandlungsdauer so kurz wie möglich
- 1/4 - 1/2 Tablette (0,5 - 1 mg Lormetazepam) 1mal / 30 Min. vor dem Schlafengehen
- Dosissteigerung, bei unzureichender Wirkung, bis 1 Tablette (2 mg Lormetazepam)
- Behandlungsdauer
- vom Arzt bestimmt
- akute Schlafstörungen
- Einzelgabe oder auf wenige Tage beschränkt
- chronische Schlafstörungen
- gerichtet nach Verlauf
- ggf. vom Arzt nach 2wöchiger täglicher Einnahme durch schrittweise Reduzierung und Auslassversuch klären, ob Indikation zur weiteren Behandlung noch gegeben ist
- max. Behandlungsdauer: 4 Wochen
- bei längerer Behandlung (> 1 Woche) ausschleichend absetzen (hierbei vorübergehendes Auftreten möglicher Absetzphänomene berücksichtigen)
- Patienten mit leichter bis mittelschwerer chronischer respiratorischer Insuffizienz oder Leberinsuffizienz
- Dosisreduktion in Betracht ziehen
- Patienten > 60 Jahre und Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand, bes. mit Atem- und Kreislaufinsuffizienz oder hirnorganischen Veränderungen
- initial: 1/4 Tablette (0,5 mg Lormetazepam)
- schrittweise Dosiserhöhung, bei unzureichender Wirkung
- chronisch respiratorischer Insuffizienz
- Dosisreduktion
- schwere respiratorische Insuffizienz (z.B. schwere chronisch obstruktive Atemwegserkrankung)
- kontraindiziert
- schwere Leberinsuffizienz
- Anwendung mit Vorsicht
- schwere Niereninsuffizienz
- Anwendung mit Vorsicht
- ältere Patienten
- vorsichtig dosieren - insbesondere bei ungenügender Leistung von Herz und Atmung (kardiorespiratorischer Insuffizienz)
- häufig ist bei alten Patienten die Ausscheidung verzögert, während die Wirkungen von Benzodiazepinen verstärkt sein können
- Anwendung mit Vorsicht (Sturzgefahr)
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- kontraindiziert
- Aufrechterhalten der Wirkung
- wiederholte Gabe möglich
- jedoch max. Tagesdosis bei Erwachsenen: 5 mg Lormetazepam bzw. 4 mg bei Risikopatienten
- Hinweis zur wiederholten Anwendung
- Nutzen der Behandlung gegen das Risiko von Gewöhnung und Abhängigkeit abwägen
- Risiko des plötzlichen Absetzens nach längerer täglicher Gabe von Lormetazepam
- Schlafstörungen
- vermehrtes Träumen
- Wiederauftreten von Angst, Spannungszuständen, Erregung und innerer Unruhe
- Zittern, Schwitzen bis zu bedrohlichen körperlichen (Krampfanfälle) und seelischen Reaktionen, wie symptomatischen Psychosen (z. B. Entzugsdelir)
- Lormetazepam besitzt primäres Abhängigkeitspotential
- Gefahr einer Abhängigkeitsentwicklung bereits bei täglicher Einnahme über wenige Wochen gegeben
- dies gilt nicht nur für die missbräuchliche Anwendung besonders hoher Dosen, sondern auch für den therapeutischen Dosisbereich.
Kontraindikationen
Lormetazepam - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Lormetazepam oder andere Benzodiazepine
- Alkohol-, Medikamenten-, Drogenabhängigkeit (auch in der Anamnese)
- Myasthenia gravis
- schwere respiratorische Insuffizienz (z.B. schwere chronisch-obstruktive Atemwegserkrankung)
- Schlafapnoe-Syndrom
- akute Intoxikation mit Alkohol, Hypnotika, Analgetika oder Psychopharmaka (Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium)
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahren), mit Ausnahme von der Anwendung vor diagnostischen oder operativen Maßnahmen (Anästhesiologie, Intensivmedizin)
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Lormetazepam - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Angioödem (lebensbedrohliche oder tödliche Fälle berichtet)
- ohne Häufigkeitsangabe
- allergische Reaktionen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- unangemessene antidiuretische Hormonsekretion
- Hyponatriämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Angstzustände
- verminderte Libido
- ohne Häufigkeitsangabe
- Demaskierung vorbestehender Depression
- Suizid
- Suizidversuch
- Selbstmordgedanken
- Depression
- akute Psychose
- Halluzination
- Abhängigkeit
- Wahnvorstellung
- Entzugssymptome (Rebound-Schlaflosigkeit)
- Erregtheit
- Aggressivität
- Reizbarkeit
- Unruhe
- Wut
- Alptraum
- abnormales Verhalten
- Emotionale Störung
- psychomotorische Verlangsamung
- Abhängigkeit
- Demaskierung vorbestehender Depression
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- Benommenheit
- Sedierung
- Schläfrigkeit
- Aufmerksamkeitsstörung
- anterograde Amnesie
- Beeinträchtigtes Sehvermögen
- Sprachstörung
- Dysgeusie
- Bradyphrenie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Verwirrtheitszustand
- Bewusstseinstrübung
- Ataxie
- Muskelschwäche
- Konvulsionen
- Tremor
- extrapyramidale Störungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Tachykardie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Atemdepression
- Atemsillstand
- verstärktes Schlafapnoe-Syndrom
- Verschlechterung einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erbrechen
- Übelkeit
- Oberbauchschmerzen
- Konstipation
- Mundtrockenheit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pruritus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Dermatitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- Urtikaria
- Hautausschlag
- Exantheme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Miktionsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Sehstörungen (einschließlich Doppeltsehen und Verschwommensehen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Nystagmus
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Transaminasen erhöht
- alkalische Phosphatasen erhöht
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Skelettmuskulatur- und Bindegewebserkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Muskelschwäche
- Muskelspasmen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Müdigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Asthenie
- Hyperhidrosis
- Unwohlsein
- ohne Häufigkeitsangabe
- Hypothermie
- paradoxe Arzneimittelwirkungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Verletzungen, Vergiftungen und durch Eingriffe bedingte Komplikationen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Stürze
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- Einnahme kurz (etwa 1/2 Stunde) vor dem Schlafengehen mit etwas Flüssigkeit
- Tabletten sind in vier gleiche Dosen teilbar
Stillzeithinweise
Lormetazepam - peroral
- Lormetazepam in der Stillzeit nicht anwenden
- wenn wiederholte oder hohe Dosierungen von Lormetazepam zwingend indiziert sind, ist abzustillen bzw. das Stillen zu unterbrechen
- Lormetazepam kann in geringen Mengen in die Muttermilch übertreten
Schwangerschaftshinweise
Lormetazepam - peroral
- Lormetazepam sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden
- beim Menschen scheint das Missbildungsrisiko nach Einnahme therapeutischer Dosen von Benzodiazepinen in der Frühschwangerschaft gering zu sein, obwohl einige epidemiologische Studien Anhaltspunkte für ein erhöhtes Risiko für Gaumenspalten ergaben
- Fälle von Fehlbildungen und geistiger Retardierung pränatal exponierter Kinder sind nach Überdosierungen und Vergiftungen mit Benzodiazepinen bekannt geworden
- Frauen im gebärfähigen Alter, denen Lormetazepam verschrieben wird
- sind aufzufordern, mit ihrem Arzt über die Beendigung der Lormetazepam-Behandlung zu sprechen, sobald sie eine Schwangerschaft planen oder der Verdacht auf eine Schwangerschaft besteht
- Anwendung in der letzten Phase der Schwangerschaft oder während der Wehen und Entbindung
- aufgrund der pharmakologischen Aktivität des Wirkstoffs sind Auswirkungen auf das Neugeborene wie Hypothermie, herabgesetzte Muskelspannung, Hypotonie, moderate Atemdepression und Trinkschwäche zu erwarten
- Neugeborene von Müttern, die in der letzten Phase der Schwangerschaft chronisch Benzodiazepine eingenommen haben
- können eine körperliche Abhängigkeit entwickelt haben und einem gewissen Risiko für Entzugserscheinungen in der postnatalen Periode unterliegen
- Fertilität
- zum Einfluss von Lormetazepam auf die Fertilität liegen keine Daten vor
Warnhinweise
Lormetazepam - peroral
- Dauer der Behandlung
- Behandlung so kurz wie möglich halten
- Patient bei Beginn der Behandlung darüber informieren, dass Einnahme von begrenzter Dauer sein wird
- Patient genau erläutern, wie die Dosierung schrittweise reduziert werden wird
- bei längerer Anwendungsdauer (länger als 1 Woche) sollte beim Absetzen von Lormetazepam die Dosis schrittweise reduziert werden
- hierbei ist das vorübergehende Auftreten möglicher Entzugserscheinungen zu berücksichtigen
- in bestimmten Fällen kann eine Verlängerung über den maximalen Behandlungszeitraum hinaus erforderlich werden
- vor einer solchen Entscheidung ist die Situation des Patienten erneut zu bewerten
- Gewöhnung
- nach wiederholter Anwendung über mehrere Wochen kann sedierende Wirkung von Lormetazepam nachlassen
- Abhängigkeit
- Einnahme von Lormetazepam und anderen Benzodiazepinen kann zur körperlichen und psychischen Abhängigkeit von diesen Wirkstoffen führen
- Missbrauch von Benzodiazepinen beobachtet
- Risiko der Abhängigkeit
- steigt mit der Dosis und der Dauer der Behandlung und
- ist erhöht bei Patienten mit Alkohol-, Drogen- oder Medikamentenmissbrauch in der Anamnese
- bei diesen Patienten Lormetazepam nur mit äußerster Vorsicht anwenden
- falls in der Anamnese bereits bei Patienten eine Abhängigkeit von Alkohol-, Drogen- oder Medikamenten diagnostiziert wurde, ist Lormetazepam kontraindiziert
- Entzugserscheinungen
- wenn eine körperliche Abhängigkeit entstanden ist, wird ein plötzlicher Therapieabbruch Entzugserscheinungen hervorrufen
- mögliche Reaktionen sind extreme Angstzustände, Anspannung, Unruhe, Verwirrtheit,Reizbarkeit, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen
- in schweren Fällen können folgende Symptome auftreten:
- Derealisation
- Depersonalisation
- Halluzinationen
- Parästhesien in den Gliedmaßen
- Überempfindlichkeit gegen Licht, Lärm und Berührung
- Hyperakusis
- epileptische Anfälle.
- Hinweise darauf, dass bei Benzodiazepinen mit kurzer Wirkdauer schon innerhalb des Dosierungsintervalls Entzugserscheinungen auftreten können, insbesondere bei hohen Dosen
- bei Lormetazepam unwahrscheinlich, da seine Eliminationshalbwertszeit rund zehn Stunden beträgt
- jedoch können bei Umstellung auf Lormetazepam nach langer und / oder hochdosierter Einnahme eines Benzodiazepins mit deutlich längerer Wirkdauer Entzugserscheinungen auftreten
- nach Absetzen des Arzneimittels kann eine Rebound-Schlaflosigkeit auftreten, ein vorübergehendes Syndrom, bei dem dieselben Symptome, die Anlass zu der Behandlung mit einem Benzodiazepin gaben, in verstärkter Form wieder auftreten
- Dosierung zum Therapieende schrittweise verringern
- da das Risiko von Entzugserscheinungen und Rebound-Effekten nach einem plötzlichen Therapieabbruch höher ist, empfohlen, die Dosierung zum Therapieende schrittweise zu verringern
- Patient ist über die Möglichkeit von Rebound-Effekten aufzuklären, damit er sich möglichst wenig beunruhigt, falls es beim Absetzen zu derartigen Symptomen kommt
- Amnesie
- Lormetazepam kann anterograde Amnesie hervorrufen
- tritt in der Regel in den ersten Stunden nach Einnahme des Medikaments auf
- um das Risiko einer anterograden Amnesie zu verringern, darauf achten, dass der Patient Gelegenheit hat, nach der Einnahme 7 - 8 Stunden durchzuschlafen
- Psychiatrische und „paradoxe" Reaktionen
- Reaktionen wie Unruhe, Erregtheit, Reizbarkeit, Aggressivität, Wahnvorstellungen, Wutanfälle, Alpträume, Halluzinationen, Psychosen, unangepasstes, abnormales Verhalten und andere unerwünschte Verhaltensstörungen sind bei der Anwendung von Benzodiazepinen bekannt
- bei Auftreten ist Behandlung abzubrechen
- Wahrscheinlichkeit derartiger Reaktionen bei Kindern und älteren Menschen sowie bei Patienten mit organischem Hirnsyndrom erhöht
- Lormetazepam nicht zur primären Behandlung psychotischer Erkrankungen empfohlen
- Schlafstörungen in Verbindung mit Depressionen nicht allein mit Lormetazepam behandeln
- vorbestehende Depressionen können während der Behandlung mit Benzodiazepinen demaskiert werden
- bei diesen Patienten kann die Suizidgefahr steigen
- Lormetazepam sollte bei Patienten mit Depression mit Vorsicht angewendet werden
- Reaktionen wie Unruhe, Erregtheit, Reizbarkeit, Aggressivität, Wahnvorstellungen, Wutanfälle, Alpträume, Halluzinationen, Psychosen, unangepasstes, abnormales Verhalten und andere unerwünschte Verhaltensstörungen sind bei der Anwendung von Benzodiazepinen bekannt
- Kinder und Jugendliche
- Anwendung bei Kindern und Jugendlichen kontraindiziert, abgesehen von der Anwendung vor diagnostischen oder operativen Maßnahmen (Anästhesiologie, Intensivmedizin)
- Ältere Patienten
- Anwendung von Benzodiazepinen kann in Folge von Nebenwirkungen wie Ataxie, Muskelschwäche, Schwindel, Benommenheit, Schläfrigkeit und Erschöpfung zu einer erhöhten Sturzgefahr führen
- deshalb besondere Vorsicht bei der Behandlung älterer Menschen empfohlen
- bei älteren Patienten Dosis verringern
- Anwendung von Benzodiazepinen kann in Folge von Nebenwirkungen wie Ataxie, Muskelschwäche, Schwindel, Benommenheit, Schläfrigkeit und Erschöpfung zu einer erhöhten Sturzgefahr führen
- Patienten mit chronisch respiratorischer Insuffizienz
- Dosisreduktion, da die Gefahr von Atemdepressionen besteht
- Patienten mit einer milden bis moderaten Leberinsuffizienz
- nur begrenzt pharmakokinetische Daten verfügbar bei Patienten mit einer milden bis moderaten Leberinsuffizienz nach Einmalgabe von Lormetazepam
- verringerte Plasma-Clearance bei diesen Patienten führte zu einem durchschnittlich 2-fachen Anstieg der Maximalkonzentration und der systemischen Exposition (AUC)
- jedoch keine pharmakokinetischen Daten aus klinischen Studien nach wiederholter Gabe bei dieser Patientenpopulation verfügbar
- Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz
- empfohlen, Benzodiazepine nur unter besonderer Vorsicht anzuwenden, da sie Symptome einer Enzephalopathie verstärken können
- Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz
- Anwendung nur mit besonderer Vorsicht
- Patienten mit spinalen und zerebellären Ataxien
- Anwendung nur mit besonderer Vorsicht