Eviplera 200mg/25mg/245mg Filmtabletten
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 30 ST | 818,58 € |
| N3 | 3X30 ST | 2405,22 € |
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Indikation
- Behandlung von Erwachsenen mit HIV-1-Infektion (Infektion mit dem Humanen Immundefizienzvirus Typ 1) und einer Viruslast von </= 100.000 HIV-1-RNA-Kopien / ml, bei denen HIV-1 keine Mutationen aufweist, die bekanntermaßen mit Resistenzen gegen die Klasse der nichtnukleosidischen Reverse-Transkriptase-Hemmer (NNRTI), Tenofovir oder Emtricitabin assoziiert sind
- Hinweis:
- die Anwendung sollte wie bei anderen antiretroviralen Arzneimitteln von einem genotypischen Resistenztest begleitet werden und/oder historische Resistenzdaten sollten berücksichtigt werden
Dosierung
- Behandlung von Erwachsenen mit HIV-1-Infektion und einer Viruslast von </= 100.000 HIV-1-RNA-Kopien / ml
- Einleitung der Therapie nur durch einen Arzt, der in der Behandlung der HIV-Infektion erfahren ist
- 1 Filmtablette (200 mg Emtricitabin plus 25 mg Rilpivirin plus 245 mg Tenofovirdisoproxil) 1mal / Tag
- für den Fall, dass ein Absetzen der Therapie mit einem der Wirkstoffe angezeigt ist oder falls eine Dosisanpassung notwendig ist, stehen Emtricitabin, Rilpivirinhydrochlorid und Tenofovirdisoproxilfumarat auch als Einzelpräparate zur Verfügung
- vergessene Dosis
- </= 12 Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt
- vergessene Dosis so bald wie möglich zusammen mit einer Mahlzeit einnehmen
- dann gewohntes Dosierungsschema fortsetzen
- > 12 Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt
- vergessene Dosis nicht mehr einnehmen
- gewohntes Dosierungsschema wieder aufnehmen
- </= 12 Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt
- Erbrechen nach der Einnahme
- innerhalb von 4 Stunden nach der Einnahme: Einnahme einer weiteren Filmtablette zum Essen
- > 4 Stunden nach der Einnahme: bis zur nächsten gewohnten Einnahme keine weitere Dosis erforderlich
Dosisanpassung
- Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht nachgewiesen
- keine Dosisempfehlung möglich
- ältere Patienten (> 65 Jahre)
- keine Untersuchungen durchgeführt
- Anwendung mit Vorsicht
- eingeschränkte Nierenfunktion
- leichte Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance: 50 - 80 ml / Min.)
- begrenzte Daten aus klin. Studien sprechen für Dosierung 1mal / Tag
- Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat
- keine Daten zum Langzeit-Sicherheitsprofil vorhanden
- Anwendung nur dann, wenn der potentielle Nutzen der Behandlung gegenüber dem potentiellen Risiko überwiegt
- mittelgradige oder schwere Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance < 50 ml / Min.)
- Anwendung nicht empfohlen
- notwendige Anpassung des Dosierungsintervalls von Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat mit Kombinationstablette nicht möglich
- leichte Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance: 50 - 80 ml / Min.)
- eingeschränkte Leberfunktion
- leichte oder mäßige Leberfunktionsstörung (Child-Pugh Klasse A oder B)
- nur begrenzte Informationen zur Anwendung vorliegend
- keine Dosisanpassung erforderlich
- mäßige Leberfunktionsstörung
- Anwendung mit Vorsicht
- schwere Leberfunktionsstörung (Child-Pugh Klasse C)
- Anwendung nicht empfohlen (keine Untersuchungen durchgeführt)
- Patienten mit Koninfektion von HIV und Hepatitis-B-Virus (HBV)
- Absetzen des Arzneimittels unter engmaschiger Überwachung auf Anzeichen einer Exazerbation der Hepatitis
- leichte oder mäßige Leberfunktionsstörung (Child-Pugh Klasse A oder B)
- Schwangerschaft
- Beobachtung geringerer Rilpivirin-Expositionen
- sorgfältige Überwachung der Viruslast
- alternativ: Wechsel auf ein anderes antiretrovirales Regime in Erwägung ziehen
- Komedikation mit Rifabutin
- für die Dauer der gleichzeitigen Anwendung von Rifabutin:
- zusätzlich eine 25 mg-Tablette Rilpivirin 1mal / Tag
- für die Dauer der gleichzeitigen Anwendung von Rifabutin:
Kontraindikationen
Emtricitabin, Tenofovir disoproxil und Rilpivirin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Emtricitabin, Rilpivirin, Tenofovirdisoproxil
- gleichzeitige Einnahme mit den folgenden Arzneimitteln, da es dadurch (aufgrund einer CYP3A-Enzyminduktion oder einer Erhöhung des Magen-pH) zu einem signifikanten Absinken der Plasmakonzentration von Rilpivirin und nachfolgend zu einem Verlust des therapeutischen Effekts der Wirstoffkombination kommen kann
- Antikonvulsiva, wie Carbamazepin, Oxcarbazepin, Phenobarbital, Phenytoin
- antimykobakterielle Substanzen, wie Rifampicin, Rifapentin
- Protonenpumpenhemmer, z.B. Omeprazol, Esomeprazol, Lansoprazol, Pantoprazol, Rabeprazol
- systemisches Glukokortikoid Dexamethason, außer als Einzelgabe
- Johanniskraut (Hypericum perforatum)
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Emtricitabin, Tenofovir disoproxil und Rilpivirin - peroral
- Emtricitabin
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Neutropenie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Anämie
- bei pädiatrischen Patienten: häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- allergische Reaktion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Immun-Reaktivierungs-Syndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- Autoimmunerkrankungen wie z.B.
- Morbus Basedow
- Autoimmunhepatitis
- Autoimmunerkrankungen wie z.B.
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hyperglykämie
- Hypertriglyceridämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gewichtszunahme
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schlaflosigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- anomale Träume
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- Schwindelgefühl
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erbrechen
- Diarrhoe
- Übelkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- erhöhte Amylase-Werte, einschließlich erhöhter Pankreas-Amylase
- erhöhte Serum-Lipase-Werte
- Bauchschmerzen
- Verdauungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- erhöhte Transaminasen (AST und/oder ALT)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- erhöhtes Bilirubin
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hautausschlag
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- vesikulobullöser Hautausschlag
- pustulöser Hautausschlag
- makulopapulärer Hautausschlag
- Pruritus
- Urtikaria
- Verfärbung der Haut (verstärkte Pigmentierung)
- bei pädiatrischen Patienten: sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Angioödem
- schwere Hautreaktionen mit systemischen Symptomen wie z.B.
- Fieber
- Blasenbildung
- Konjunktivitis
- Angioödem
- erhöhte Leberfunktionswerte
- Eosinophilie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- erhöhte Kreatinkinase
- ohne Häufigkeitsangabe
- Osteonekrose
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Asthenie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Rilpivirin
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Abnahme der Leukozytenzahl
- Abnahme des Hämoglobins
- Abnahme der Thrombozytenzahl
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Immun-Reaktivierungs-Syndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- Autoimmunerkrankungen wie z.B.
- Morbus Basedow
- Autoimmunhepatitis
- Autoimmunerkrankungen wie z.B.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- erhöhtes Gesamtcholesterin (nüchtern)
- erhöhtes LDL-Cholesterin (nüchtern)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verminderter Appetit
- Hypertriglyceridämie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gewichtszunahme
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schlaflosigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Depressionen
- anomale Träume
- Schlafstörungen
- depressive Verstimmung
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- Schwindelgefühl
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Somnolenz
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Übelkeit
- Erbrechen
- erhöhte Pankreas-Amylase-Werte
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bauchschmerzen
- erhöhte Serum-Lipase-Werte
- abdominelle Beschwerden
- Mundtrockenheit
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- erhöhte Transaminasen (AST und / oder ALT)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- erhöhtes Bilirubin
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hautausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- schwere Hautreaktionen mit systemischen Symptomen wie z.B.
- Fieber
- Blasenbildung
- Konjunktivitis
- Angioödem
- erhöhte Leberfunktionswerte
- Eosinophilie
- schwere Hautreaktionen mit systemischen Symptomen wie z.B.
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Osteonekrose
- ohne Häufigkeitsangabe
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Tenofovirdisoproxil
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Immun-Reaktivierungs-Syndrom
- ohne Häufigkeitsangabe
- Autoimmunerkrankungen wie z.B.
- Morbus Basedow
- Autoimmunhepatitis
- Autoimmunerkrankungen wie z.B.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hypophosphatämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypokaliämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Laktatazidose
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gewichtszunahme
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schwindelgefühl
- Kopfschmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Diarrhoe
- Erbrechen
- Übelkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Bauchschmerzen
- Völlegefühl
- Flatulenz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pankreatitis
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- erhöhte Transaminasen (AST und / oder ALT)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hepatosteatose
- Hepatitis
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hautausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Angioödem
- schwere Hautreaktionen mit systemischen Symptomen wie z.B.
- Fieber
- Blasenbildung
- Konjunktivitis
- Angioödem
- erhöhte Leberfunktionswerte
- Eosinophilie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Rhabdomyolyse
- Muskelschwäche
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Osteomalazie
- manifestiert sich als Knochenschmerzen und selten als Mitursache von Frakturen
- Myopathie
- Osteomalazie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Osteonekrose
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erhöhter Kreatininwert
- Proteinurie
- proximale renale Tubulopathie einschließlich Fanconi-Syndrom, manchmal mit nachfolgenden Knochenanomalien (selten beitragend zu Frakturen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Nierenversagen (akut oder chronisch)
- akute tubuläre Nekrose
- Nephritis
- einschließlich akuter interstitieller Nephritis
- nephrogener Diabetes insipidus
- Nierenfunktionsstörungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Asthenie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
Anwendungshinweise
- Therapieeinleitung von einem Arzt, der in der Behandlung von HIV-Infektionen erfahren ist
- Einnahme der Filmtablette 1mal / Tag mit einer Mahlzeit
- Filmtablette im Ganzen mit Wasser schlucken
- Tablette nicht zerkauen, zerkleinern oder zerteilen
Stillzeithinweise
Emtricitabin, Tenofovir disoproxil und Rilpivirin - peroral
- Frauen sollten angewiesen werden, nicht zu stillen, wenn sie dieses Arzneimittel erhalten
- aufgrund des Potentials für Nebenwirkungen bei gestillten Kindern
- es wird empfohlen, dass HIV-infizierte Frauen nicht stillen
- um eine Übertragung von HIV auf das Kind zu vermeiden
- Emtricitabin, Tenofovirdisoproxil
- gehen in Muttermilch über
- Rilpivirin
- nicht bekannt, ob Rilpivirin in Muttermilch übergeht
- Rilpivirin geht in Milch von Ratten über
- ungenügende Informationen darüber, ob Kombination von Emtricitabin, Rilpivirin und Tenofovir Auswirkungen auf Neugeborene / Kinder hat
Schwangerschaftshinweise
Emtricitabin, Tenofovir disoproxil und Rilpivirin - peroral
- falls erforderlich, kann Anwendung während Schwangerschaft in Betracht gezogen werden
- keine adäquaten und gut kontrollierten Studien mit diesem Kombinationsarzneimittel oder dessen Wirkstoffen bei Schwangeren vorliegend
- Rilpivirin
- weitergehende Erfahrungen an schwangeren Frauen (300-1000 Schwangerschaftsausgänge) deuten nicht auf Fehlbildungsrisiko oder fetale/neonatale Toxizität von Rilpivirin hin
- während Schwangerschaft wurden geringere Rilpivirin-Expositionen beobachtet
- daher Viruslast sorgfältig überwachen
- Emtricitabin und Tenofovirdisoproxil
- weitreichende Erfahrungen an schwangeren Frauen (mehr als 1000 Schwangerschaftsausgänge) deuten nicht auf Fehlbildungsrisiko oder fetale/neonatale Toxizität von Emtricitabin und Tenofovirdisoproxil hin
- tierexperimentelle Studien
- ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf Reproduktionstoxizität mit den Wirkstoffen dieses Kombinationsarzneimittels
- Frauen im gebärfähigen Alter / Kontrazeption bei Männern und Frauen
- während der Behandlung muss zuverlässige Verhütungsmethode angewendet werden
- Fertilität
- Daten am Menschen zum Einfluss auf die Fertilität sind nicht verfügbar
- tierexperimentelle Studien
- keine Hinweise auf schädliche Wirkungen von Emtricitabin, Rilpivirinhydrochlorid oder Tenofovirdisoproxil in Bezug auf die Fertilität
Warnhinweise
Emtricitabin, Tenofovir disoproxil und Rilpivirin - peroral
- Einleitung der Therapie nur durch einen Arzt, der in der Behandlung der HIV-Infektion erfahren ist
- virologisches Versagen und Resistenzentwicklung
- keine Untersuchungen zu Therapie bei Patienten nach virologischem Versagen einer anderen antiretroviralen Therapie
- nicht ausreichende Daten für eine Empfehlung der Anwendung nach vorherigem Versagen einer NNRTI-haltigen Therapie
- Anwendung sollte von Resistenztest begleitet werden und/oder historische Resistenzdaten sollten berücksichtigt werden
- gepoolte Analyse der Wirksamkeit der zwei klinischen Studien der Phase 3 (C209 [ECHO] und C215 [THRIVE] über 96 Wochen
- Patienten wiesen unter Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil + Rilpivirin mit einer Baseline-Viruslast von > 100.000 HIV-1-RNA-Kopien / ml ein höheres Risiko für virologisches Versagen auf (17,6 % unter Rilpivirin versus 7,6 % unter Efavirenz) als Patienten mit einer Viruslast von < / = 100.000 HIV-1-RNA-Kopien / ml (5,9 % unter Rilpivirin versus 2,4 % unter Efavirenz
- bei Patienten unter Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil + Rilpivirin betrug Rate des virologischen Versagens 9,5 % zu Woche 48 und 11,5 % zu Woche 96
- im Behandlungsarm Emtricitabin/Tenofovirdisoproxil + Efavirenz lag sie bei 4,2 % bzw. 5,1 %
- in der Analyse von Woche 48 und 96 war Unterschied in der Rate neuen virologischen Versagens zwischen Rilpivirin- und Efavirenzarm statistisch nicht signifikant
- bei vielen Patienten mit Baseline-Viruslast von > 100.000 HIV-1-RNA-Kopien / ml, bei denen virologisches Versagen auftrat, war Rate der therapiebedingten Resistenz gegen die Klasse der NNRTI höher
- im Vergleich entwickelten mehr Patienten mit virologischem Versagen unter Rilpivirin eine Lamivudin-/Emtricitabin-assoziierte Resistenz als Patienten mit virologischem Versagen unter Efavirenz
- Herz-Kreislaufsystem (Rilpivirin)
- in supratherapeutischen Dosen (75 und 300 mg einmal täglich)
- Verlängerung des QTc-Intervalls im Elektrokardiogramm (EKG)
- bei empfohlener Dosierung von 25 mg einmal täglich
- keine klinisch relevanten Auswirkungen auf QTc-Intervall
- gleichzeitige Einnahme mit Arzneimitteln mit bekanntem Risiko für Torsade de Pointes
- nur mit Vorsicht anwenden
- in supratherapeutischen Dosen (75 und 300 mg einmal täglich)
- gleichzeitige Anwendung mit anderen Arzneimitteln
- keine gleichzeitige Anwendung mit anderen Arzneimitteln, die Emtricitabin, Tenofovirdisoproxil, Tenofoviralafenamid oder andere Cytidin-Analoga (wie z.B. Lamivudin) enthalten
- keine gleichzeitige Anwendung mit Adefovirdipivoxil
- nicht gleichzeitig mit Rilpivirinhydrochlorid anwenden, es sei denn, dass die Anwendung für die Dosisanpassung mit Rifabutin erforderlich ist
- gleichzeitige Anwendung mit Didanosin nicht empfohlen
- Nierenfunktionsstörung
- mittelgradig oder schwer (Kreatinin-Clearance < 50 ml/Min.)
- Anwendung nicht empfohlen
- Anpassung des Dosierungsintervalls von Emtricitabin und Tenofovirdisoproxil erforderlich
- Kombinationsarzneiform: keine Anpassung möglich
- gleichzeitige oder vor kurzem erfolgt Behandlung mit nephrotoxischem Arzneimittel
- Anwendung vermeiden
- wenn Anwendung unvermeidbar, Nierenfunktion wöchentlich kontrollieren
- Kreatinin-Clearance < 50 ml/Min. oder Serumphosphatspiegel < 1,5 mg/dl (0,48 mmol/l)
- Nierenfunktion innerhalb einer Woche nach der ersten Kontrolle erneut kontrollieren
- Bestimmung des Blutzuckers, der Kaliumkonzentration im Blut sowie der Glukosekonzentration im Urin
- Kreatinin-Clearance < 50 ml/Min. oder Serumphosphatspiegel < 1,0 mg/dl (0,32 mmol/l)
- Abbruch der Therapie
- bei kontinuierlicher Abnahme der Nierenfunktion ohne anderen erkennbaren Grund
- Therapieunterbrechung in Erwägung ziehen
- Patienten mit Risikofaktoren für Nierenfunktionsstörung
- es wurden unter Behandlung mit Tenofovirdisoproxil Fälle von akutem Nierenversagen nach Beginn der Anwendung von hochdosierten oder mehreren nicht steroidalen antiinflammatorischen Arzneimitteln (NSAIDs) berichtet
- falls Arzneimittel gleichzeitig mit NSAID verabreicht wird
- Nierenfunktion angemessen kontrollieren
- im Zusammenhang mit Einnahme von Tenofovirdisoproxil wurde berichtet über
- Nierenversagen
- Nierenfunktionsstörungen
- erhöhtes Kreatinin
- Hypophosphatämie
- proximale Tubulopathie (einschließlich Fanconi-Syndrom)
- Kreatinin-Clearance sollte bei allen Patienten vor Beginn der Therapie mit diesem Arzneimittel berechet werden
- bei Patienten ohne Risikofaktoren für eine Nierenfunktionsstörung
- Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance und Serumphosphat) nach 2 bis 4 Behandlungswochen, nach 3 Behandlungsmonaten und danach alle 3 bis 6 Monate überwachen
- bei Patienten mit Risiko für eine Nierenfunktionsstörung
- häufigere Überwachung der Nierenfunktion ist erforderlich
- bei Patienten ohne Risikofaktoren für eine Nierenfunktionsstörung
- mittelgradig oder schwer (Kreatinin-Clearance < 50 ml/Min.)
- Wirkung auf Knochen
- Rilpivirin
- Ganzkörper-Knochenmineraldichte (BMD) und Knochenmineralgehalt (BMC)
- Studien zeigten leichtes, aber statistisch signifikantes Absinken der Ganzkörper-BMD und des BMC im Vergleich zum Ausgangswert, das für Rilpivirin und die Kontrollgruppe zu Woche 48 und Woche 96 vergleichbar war
- kein Unterschied in der Veränderung gegenüber Ausgangswert im Vergleich zu Kontrollgruppe sowohl in Gesamtpopulation wie auch bei Patienten unter einer Basistherapie mit Tenofovirdisoproxil
- Ganzkörper-Knochenmineraldichte (BMD) und Knochenmineralgehalt (BMC)
- Tenofovirdisoproxil
- Knochenanomalien wie z.B. Osteomalazie (in seltenen Fällen zu Frakturen beitragend), die sich als persistierende oder verschlechternde Knochenschmerzen manifestieren, sind möglicherweise mit durch Tenofovirdisoproxil induzierter proximaler renaler Tubulopathie assoziiert
- Tenofovirdisoproxil kann außerdem Absinken der Knochenmineraldichte (BMD) verursachen
- Tenofovirdisoproxil / Lamivudin / Efavirenz verglichen mit Stavudin / Lamivudin / Efavirenz bei nicht antiretroviral vorbehandelten Patienten
- leichtes Absinken der BMD in Hüfte und Wirbelsäule (beide Gruppen)
- signifikant größeres Absinken der BMD der Wirbelsäule und signifikant größere Veränderungen der Knochen-Biomarker gegenüber dem Ausgangswert in der mit Tenofovir behandelten Patientengruppe nach 144 Wochen
- Absinken der BMD der Hüfte war in mit Tenofovirdisoproxil behandelter Gruppe bis zur Woche 96 signifikant größer
- kein erhöhtes Fraktur-Risiko oder Anzeichen auf klinisch relevante Knochenanomalien über 144 Wochen
- Tenofovirdisoproxil / Lamivudin / Efavirenz verglichen mit Stavudin / Lamivudin / Efavirenz bei nicht antiretroviral vorbehandelten Patienten
- in anderen (prospektiven und Querschnitts-) Studien
- größtes Absinken der BMD bei Patienten beobachtet, die Tenofovirdisoproxil im Rahmen einer Behandlung erhielten, die einen geboosterten Proteasehemmer beinhaltete
- Patienten mit Osteoporose und hohem Frakturrisiko
- alternative Behandlung in Erwägung ziehen
- bei vermuteten oder nachgewiesenen Knochenanomalien sollte entsprechende medizinische Beratung eingeholt werden
- Rilpivirin
- HIV-infizierte Patienten mit Hepatitis-B- oder -C-Koinfektion
- erhöhtes Risiko für das Auftreten schwerwiegender, möglicherweise letal verlaufender hepatischer Nebenwirkungen
- aktuelle Therapieleitlinien für die HIV-Therapie beachten
- bei gleichzeitiger antiretroviraler Therapie zur Behandlung einer Hepatitis B oder C jeweilige Fachinformationen der angewendeten Arzneimittel beachten
- Sicherheit und Wirksamkeit der Kombination von Emtricitabin, Rilpivirin und Tenofovirdisoproxil bei Therapie der chronischen HBV-Infektion wurden nicht bestimmt
- Emtricitabin und Tenofovir (einzeln und in Kombination)
- pharmakodynamische Studien zeigten Aktivität gegen HBV
- Absetzen der Therapie mit Emtricitabin, Rilpivirin und Tenofovirdisoproxil bei Patienten mit HIV- und HBV-Koinfektion
- kann mit schweren akuten Exazerbationen der Hepatitis assoziiert sein
- engmaschige klinische Überwachung einschließlich Labortests auch noch mehrere Monate nach Beendigung der Behandlung
- erneute Hepatitis-B-Therapie kann erforderlich sein
- Patienten mit fortgeschrittener Lebererkrankung oder Zirrhose
- Beendigung der Behandlung nicht empfohlen, da Exazerbation zu einer Dekompensation führen kann
- Lebererkrankung
- Sicherheit und Wirksamkeit wurde nicht bei Patienten mit signifikanten Lebererkrankungen bestimmt
- Emtricitabin
- Pharmakokinetik bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen nicht untersucht
- Metabolisierung durch Leberenzyme nur unwesentlich
- Einfluss von Leberfunktionsstörungen sollte begrenzt sein
- Rilpivirinhydrochlorid
- leichte bis mittelgradige Leberinsuffizienz (CPT-Klasse A oder B)
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Leberfunktionsstörung (CPT-Klasse C)
- Anwendung von Rilpivirin wurde nicht untersucht
- leichte bis mittelgradige Leberinsuffizienz (CPT-Klasse A oder B)
- Tenofovir
- keine Dosisanpassung bei Leberfunktionsstörungen erforderlich
- leichte oder mittelgradige Leberfunktionsstörungen
- Notwendigkeit einer Dosisanpassung für Kombination von Emtricitabin, Rilpivirin und Tenofovirdisoproxil unwahrscheinlich
- mittelgradige Leberfunktionsstörung (CPT-Klasse B)
- Anwendung mit Vorsicht
- schwere Leberfunktionsstörung (CPT-Klasse C)
- Anwendung nicht empfohlen
- vorbestehende Leberfunktionsstörung (inkl. chronisch aktive Hepatitis)
- häufiger Anomalien der Leberfunktion
- Überwachung gemäß der üblichen Praxis
- bei Anzeichen einer Verschlimmerung der Lebererkrankung
- Therapieunterbrechung oder Therapieabbruch erwägen
- schwere Hautreaktionen
- Berichte über Fälle von schweren Hautreaktionen mit systemischen Symptomen, darunter auch Hautausschläge begleitet von Fieber, Blasenbildung, Konjunktivitis, Angioödem, erhöhte Leberfunktionswerte und/oder Eosinophilie, die nach Absetzen des Kombinationsmedikaments wieder abklangen
- bei Beobachtung schwerwiegender Haut und/oder Schleimhautreaktionen
- Absetzen des Kombinationsmedikaments
- Einleitung einer geeigneten Therapie
- Gewicht und metabolische Parameter
- Gewichtszunahme und ein Anstieg der Blutlipid- und Blutglukosewerte sind während einer antiretroviralen Therapie möglich
- Zusammenhang der Veränderungen teilweise mit dem verbesserten Gesundheitszustand und dem Lebensstil
- ein Einfluss der Behandlung
- auf die Blutlipidwerte in einigen Fällen erwiesen
- für die Gewichtszunahme nicht klar nachgewiesen
- Verweis auf die anerkannten HIV-Therapierichtlinien für die Überwachung der Blutlipid- und Blutglukosewerte
- Behandlung von Lipidstörungen nach klinischem Ermessen
- Gewichtszunahme und ein Anstieg der Blutlipid- und Blutglukosewerte sind während einer antiretroviralen Therapie möglich
- mitochondriale Dysfunktion nach Exposition in utero
- Nukleos(t)id-Analoga können mitochondriale Funktion in unterschiedlichem Ausmaß beeinträchtigen
- unter Stavudin, Didanosin und Zidovudin am stärksten ausgeprägt
- Berichte über Auftreten mitochondrialer Funktionsstörungen bei HIV-negativen Kleinkindern, die in utero und / oder postnatal gegenüber Nukleosid-Analoga exponiert waren
- betrafen überwiegend Behandlungen mit Zidovudin-haltigen Therapien
- hauptsächlich berichtete Nebenwirkungen, meistens vorübergehend
- hämatologische Störungen (Anämie, Neutropenie)
- Stoffwechselstörungen (Hyperlaktatämie, erhöhte Serum-Lipase-Werte)
- seltene Berichte über einige spät auftretende neurologische Störungen; unbekannt, ob vorübergehend oder bleibend
- Hypertonus
- Konvulsionen
- Verhaltensänderungen
- dies sollte bei jedem Kind, das in utero gegenüber Nukleos(t)id-Analoga exponiert war und schwere klinische, insbesondere neurologische Befunde unbekannter Ätiologie aufweist, berücksichtigt werden
- Erkenntnisse haben keinen Einfluss auf derzeitige nationale Empfehlungen zur Anwendung der antiretroviralen Therapie bei schwangeren Frauen zur Prävention einer vertikalen HIV-Transmission
- Nukleos(t)id-Analoga können mitochondriale Funktion in unterschiedlichem Ausmaß beeinträchtigen
- Immun-Reaktivierungs-Syndrom
- bei HIV-infizierten Patienten mit schwerem Immundefekt kann sich bei Einleitung einer antiretroviralen Kombinationstherapie (ART) eine entzündliche Reaktion auf asymptomatische oder residuale opportunistische Infektionen entwickeln, die zu schweren klinischen Verläufen oder Veschlechterung von Symptomen führt
- typischerweise innerhalb der ersten Wochen oder Monate nach Beginn der ART
- Beispiele
- CMV-Retinitis
- disseminierte und / oder lokalisierte mykobakterielle Infektionen
- Pneumocystis-jirovecii-Pneumonie
- jedes Entzündungssymptom bewerten und falls notwendig behandeln
- Berichte über Autoimmunerkrankungen (wie z.B. Morbus Basedow und Autoimmunhepatitis) im Rahmen einer Immun-Reaktivierung vorliegend
- Zeitpunkt des Auftretens sehr variabel, diese Ereignisse können viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten
- Osteonekrose
- obwohl multifaktorielle Ätiologie angenommen wird (u.a. Gabe von Kortikosteroiden, Alkoholkonsum, schwere Immunsuppression, höherer BMI)
- wurden Fälle insbes. bei Patienten mit fortgeschrittener HIV-Erkrankung und / oder Langzeitanwendung einer ART berichtet
- Patienten darauf hinweisen, den Arzt aufzusuchen bei
- Gelenkbeschwerden und -schmerzen
- Gelenksteife
- Schwierigkeiten bei Bewegungen
- obwohl multifaktorielle Ätiologie angenommen wird (u.a. Gabe von Kortikosteroiden, Alkoholkonsum, schwere Immunsuppression, höherer BMI)
- ältere Patienten
- Anwendung bei Patienten > 65 Jahren nicht untersucht
- häufiger eingeschränkte Nierenfunktion
- Behandlung mit Vorsicht
- Schwangerschaft
- bei Einnahme von Rilpivirin 25 mg einmal täglich während der Schwangerschaft wurden geringere Rilpivirin-Expositionen beobachtet
- Phase-III-Studien (C209 und C215): geringere Rilpivirin-Exposition, ähnlich der in der Schwangerschaft, war mit erhöhtem Risiko für virologisches Versagen verbunden
- daher Viruslast sorgfältig überwachen
- alternativ Wechsel auf andere antiretrovirale Therapie erwägen