Ezmekly 2 mg Hartkapseln
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 42 ST | 12893,52 € |
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Indikation
- Monotherapie für die Behandlung von symptomatischen, inoperablen plexiformen Neurofibromen (PN) bei pädiatrischen und erwachsenen Patienten mit Neurofibromatose Typ 1 (NF1) >/= 2 Jahre
Dosierung
- Monotherapie für die Behandlung von symptomatischen, inoperablen plexiformen Neurofibromen (PN) bei pädiatrischen und erwachsenen Patienten mit Neurofibromatose Typ 1 (NF1) >/= 2 Jahre
- an den ersten 21 Tage jeden 28-tägigen Zyklus: 2 mg Mirdametinib / m2 Körperoberfläche (KOF) 2mal / Tag (etwa alle 12 Stunden)
- Höchstdosis: 4 mg 2mal / Tag
- Kinder (2 - < 6 Jahre) und für Patienten, die nicht in der Lage sind, Kapseln ganz zu schlucken
- 1 mg Tablette zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen verfügbar (kann in Wasser aufgelöst werden)
- empfohlene Dosis für Patienten mit einer KOF < 0,40 m2: wurde nicht festgestellt
- Tabelle 1: Empfohlene Dosis basierend auf der Körperoberfläche (KOF)
- 0,40 - 0,69 m2: 1 mg 2mal / Tag
- 0,70 - 1,04 m2: 2 mg 2mal / Tag
- 1,05 - 1,49 m2: 3 mg 2mal / Tag
- >/= 1,50 m2: 4 mg 2mal / Tag
- Dauer der Behandlung
- bis zur Progression der PN oder bis zum Auftreten von inakzeptabler Toxizität
- versäumte Dosis
- keine weitere Dosis einnehmen
- Einnahme mit der nächsten geplanten Dosis fortsetzen
- Erbrechen
- bei Erbrechen nach Anwendung keine weitere Dosis einnehmen
- Einnahme mit der nächsten geplanten Dosis fortsetzen
- Fälle von Erbrechen gemäß klinischer Indikation behandeln, einschließlich der Anwendung von Antiemetika
- Dosisanpassungen
- Unterbrechung der Einnahme und/oder Dosisreduktion oder dauerhaftes Absetzen kann auf Grundlage der individuellen Sicherheit und Verträglichkeit erforderlich sein
- empfohlene Dosisreduktionen: s. Tabelle 2
- Patienten, die Mirdametinib nach einer Dosisreduktion nicht vertragen: Behandlung dauerhaft absetzen
- Tabelle 2: empfohlene Dosisreduktionen
- 0,40 - 0,69 m2: 1 mg 1mal / Tag
- 0,70 - 1,04 m2: 2 mg am Morgen, 1 mg am Abend
- 1,05 - 1,49 m2: 2 mg am Morgen, 2 mg am Abend
- >/= 1,50 m2: 3 mg am Morgen, 3 mg am Abend
- Tabelle 3: Empfohlene Dosismodifikationen bei Nebenwirkungen
- Schweregrad der Nebenwirkungen nach National Cancer Institute Common Terminology Criteria for Adverse Events (NCI CTCAE) Version 5.0
- Augentoxizität
- Grad </= 2
- Behandlung fortsetzen
- ophthalmologische Untersuchungen alle 2 - 4 Wochen bis zur Besserung erwägen
- Grad >/= 3
- Behandlung bis zur Besserung aussetzen
- bei Abklingen nach </= 14 Tagen: Behandlung mit reduzierter Dosis fortsetzen (siehe Tabelle 2)
- bei Abklingen nach > 14 Tagen: Absetzen der Behandlung erwägen
- Asymptomatische Abhebung des retinalen Pigmentepithels (retinal pigment epithelium detachment, RPED)
- Behandlung fortsetzen
- ophthalmologische Untersuchung alle 3 Wochen bis zum Abklingen durchführen
- Symptomatische RPED
- Behandlung bis zum Abklingen aussetzen
- Behandlung mit reduzierter Dosis fortsetzen (siehe Tabelle 2)
- Netzhautvenenverschluss (retinal vein occlusion, RVO)
- Behandlung dauerhaft absetzen
- Grad </= 2
- Erniedrigte linksventrikuläre Ejektionsfraktion (left ventricular ejection fraction, LVEF)
- Asymptomatische absolute Verringerung der LVEF, weniger als 20 % gegenüber Ausgangswert und größer als die untere Normgrenze
- Behandlung fortsetzen
- Asymptomatische absolute Verringerung der LVEF, 10 % oder mehr gegenüber Ausgangswert und weniger als die untere Normgrenze
- Behandlung bis zur Besserung aussetzen
- Behandlung mit reduzierter Dosis fortsetzen (siehe Tabelle 2)
- bei jeder absoluten Verringerung der LVEF, 20 % oder mehr gegenüber Baseline
- Behandlung dauerhaft absetzen
- Asymptomatische absolute Verringerung der LVEF, weniger als 20 % gegenüber Ausgangswert und größer als die untere Normgrenze
- Hauttoxizität
- akneiforme Dermatitis oder nicht-akneähnlicher Ausschlag Grad 1 oder 2
- Behandlung fortsetzen
- inakzeptable akneiforme Dermatitis oder nicht-akneähnlicher Ausschlag Grad 2 oder Grad 3
- Behandlung bis zur Besserung aussetzen
- Behandlung mit reduzierter Dosis fortsetzen (siehe Tabelle 2)
- akneiforme Dermatitis oder nichtakneähnlicher Ausschlag Grad 3 oder 4
- Behandlung bis zur Besserung aussetzen
- Behandlung mit reduzierter Dosis fortsetzen (siehe Tabelle 2)
- akneiforme Dermatitis oder nicht-akneähnlicher Ausschlag Grad 1 oder 2
- andere Nebenwirkungen
- inakzeptabel Grad 2 oder Grad 3
- Behandlung bis zur Besserung aussetzen
- Behandlung mit reduzierter Dosis fortsetzen (siehe Tabelle 2)
- Grad 4
- Behandlung bis zur Besserung aussetzen
- Behandlung mit reduzierter Dosis fortsetzen (siehe Tabelle 2)
- Absetzen erwägen
- inakzeptabel Grad 2 oder Grad 3
Dosisanpassungen
- ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
- keine Dosisanpassung empfohlen
- begrenzte klinische Daten
- Nierenfunktionsbeeinträchtigung
- leicht - mäßig eingeschränkte Nierenfunktion
- keine Dosisanpassung empfohlen
- schwer eingeschränkte Nierenfunktion (CrCl >/= 15 bis < 30 ml/min) oder Patienten mit terminaler Nierenerkrankung (end stage renal disease, ESRD)
- keine Daten (wurde nicht untersucht)
- es kann keine Dosisempfehlung abgegeben werden
- leicht - mäßig eingeschränkte Nierenfunktion
- Leberfunktionsbeeinträchtigung
- leicht beeinträchtigte Leberfunktion (Gesamtbilirubin > ULN bis 1,5 x ULN oder Gesamtbilirubin </= ULN und AST > ULN)
- Anwendung nicht empfohlen
- mäßig oder schwer eingeschränkte Leberfunktion
- keine Daten (wurde nicht untersucht)
- es kann keine Dosisempfehlung abgegeben werden
- leicht beeinträchtigte Leberfunktion (Gesamtbilirubin > ULN bis 1,5 x ULN oder Gesamtbilirubin </= ULN und AST > ULN)
- Kinder und Jugendliche < 2 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- keine Daten
Kontraindikationen
Mirdametinib - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Mirdametinib
- Schwangerschaft
- Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Mirdametinib - peroral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Paronychie (bei Kindern)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Paronychie (bei Erwachsenen)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Augenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- verschwommenes Sehen
- retinaler Venenverschluss (nur bei Erwachsnene aufgetreten)
- Abhebung des retinalen Pigmentepithels (RPED) (nur bei Erwachsnene aufgetreten)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Diarrhö
- Übelkeit
- Erbrechen
- Abdominalschmerzen, einschl.
- Schmerzen im Oberbauch
- Obstipation
- Stomatitis (bei Kindern), einschl.
- Mundulzeration
- aphthöses Ulkus
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Mundtrockenheit (nur bei Erwachsnene aufgetreten)
- Stomatitis (bei Erwachsenen), einschl.
- Mundulzeration
- aphthöses Ulkus
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Dermatitis akneiform
- Ausschlag, einschl.
- Ausschlag makulo-papulös
- Ausschlag pustulös
- erythematösen Hautausschlag
- Ausschlag papulös
- exfoliativen Hautausschlag
- makulösen Ausschlag
- Ausschlag mit Juckreiz
- trockene Haut
- Alopezie
- Pruritus
- Ekzem (bei Kindern)
- Änderung der Haarfarbe (bei Kindern)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ekzem (bei Erwachsenen)
- Änderung der Haarfarbe (bei Erwachsenen)
- Haarstrukturveränderung
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems, einschl.
- Myalgie
- Schmerz in einer Extremität
- Rückenschmerzen
- Brustschmerzen die Skelettmuskulatur betreffend
- Nackenschmerzen
- Thoraxschmerz nicht kardialen Ursprungs
- Arthralgie
- Knochenschmerzen
- Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems, einschl.
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Ermüdung
- Ödem peripher (bei Erwachsenen), einschl.
- periphere Schwellung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ödem peripher (bei Kindern), einschl.
- periphere Schwellung
- Ödem peripher (bei Kindern), einschl.
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Untersuchungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kreatinphosphokinase im Blut erhöht
- AST erhöht (bei Erwachsenen)
- Alkalische Phosphatase im Blut erhöht
- Auswurffraktion verkleinert
- Neutrophilenzahl erniedrigt (bei Kindern)
- Leukozytenzahl erniedrigt (bei Kindern)
- ALT erhöht (bei Kindern)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- AST erhöht (bei Kindern)
- Neutrophilenzahl erniedrigt (bei Erwachsenen)
- Leukozytenzahl erniedrigt (bei Erwachsenen)
- ALT erhöht (bei Erwachsenen)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- Einleitung der Behandlung von einem Arzt, der in der Diagnose und Behandlung von Patienten mit Tumoren im Zusammenhang mit NF1 erfahren ist
- Einnahme der Kapseln mit den Mahlzeiten oder unabhängig davon
- Kapseln im Ganzen mit Trinkwasser schlucken
- Kapseln dürfen nicht zerkaut, zerstoßen oder geöffnet werden, um sicherzustellen, dass die vollständige Dosis eingenommen wird
- Kinder im Alter von 2 bis < 6 Jahren und für Patienten, die nicht in der Lage sind, ganze Kapseln zu schlucken: auf geeignete Darreichungsform zurückgreifen
- weitere Hinweise s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Mirdametinib - peroral
- das Stillen soll während der Behandlung unterbrochen und erst eine Woche nach der letzten Dosis wieder fortgesetzt werden
- es ist nicht bekannt ob Mirdametinib oder die zugehörigen Metabolite in die Muttermilch übergehen
- ein Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Mirdametinib - peroral
- Mirdametinib darf während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, nicht angewendet werden
- wenn eine Patientin oder Partnerin eines mit Mirdametinib behandelten männlichen Patienten schwanger wird, ist sie über das potenzielle Risiko für den Fetus zu informieren
- es liegen nur begrenzte Daten mit der Anwendung von Mirdametinib bei Schwangeren vor
- tierexperimentelle Studien
- haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt
- Frauen im gebärfähigen Alter/Empfängnisverhütung bei Frauen und Männern
- gebärfähige Frauen sind zu informieren, dass Mirdametinib den Fetus schädigen kann und eine Schwangerschaft während der Behandlung zu vermeiden ist
- es wird empfohlen, vor Einleitung der Behandlung bei gebärfähigen Frauen einen Schwangerschaftstest durchzuführen
- sowohl weibliche als auch männliche (fortpflanzungsfähige) Patienten sind anzuweisen, während der Behandlung und für 6 Monate bzw. 3 Monate nach der letzten Dosis wirksame Verhütungsmittel anzuwenden
- die Wirkung von Mirdametinib auf die Exposition von systemisch wirkenden hormonellen Kontrazeptiva ist nicht bewertet worden
- daher muss Frauen, die systemisch wirkende hormonelle Kontrazeptiva verwenden, zusätzlich die Anwendung einer Barrieremethode empfohlen werden
- Fertilität
- auf Grundlage von Erkenntnissen aus tierexperimentellen Studien kann die Fertilität von fortpflanzungsfähigen Männern und Frauen beeinträchtigt werden
- es ist nicht bekannt, ob die Wirkungen auf männliche und weibliche Fortpflanzungsorgane reversibel sind
- zum Einfluss von Mirdametinib auf die Fertilität beim Menschen liegen keine Daten vor
- das potenzielle Risiko für Menschen ist nicht bekannt
Warnhinweise
Mirdametinib - peroral
- Augentoxizität
- Patienten sind anzuweisen, neu auftretende Sehstörungen zu melden
- in klinischen Studien, in denen erwachsene Patienten Mirdametinib erhielten, wurde über häufige Fälle von Netzhautvenenverschluss (RVO) und Abhebung des retinalen Pigmentepithels (RPED) berichtet
- vor Einleitung der Behandlung, in regelmäßigen Abständen während der Behandlung und immer dann, wenn ein Patient neu auftretende oder sich verschlimmernde Sehstörungen wie verschwommenes Sehen meldet
- ist eine umfassende ophthalmologische Untersuchung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erforderlich
- bei Nebenwirkungen die Augen betreffend muss die Mirdametinib-Therapie je nach Schweregrad der Nebenwirkung unterbrochen und anschließend die Dosis reduziert oder die Behandlung dauerhaft abgesetzt werden
- RVO-Diagnose
- wenn RVO diagnostiziert wird, ist die Behandlung mit Mirdametinib dauerhaft abzusetzen
- RPED-Diagnose
- wenn symptomatische RPED diagnostiziert wird, muss die Behandlung mit Mirdametinib bis zum Abklingen unterbrochen und bei Fortsetzen der Behandlung die Dosis reduziert werden
- bei Diagnose von RPED ohne verminderte Sehschärfe kann die Behandlung fortgesetzt werden, aber eine ophthalmologische Untersuchung muss alle 3 Wochen bis zum Abklingen durchgeführt werden
- Abnahme der linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF)
- asymptomatische Verringerung der LVEF von >= 10 % gegenüber Ausgangswert trat in der ReNeu-Studie bei 17 % der erwachsenen Patienten und bei 27 % der pädiatrischen Patienten auf
- alle Fälle von erniedrigter LVEF bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten in den klinischen Studien waren asymptomatisch
- Patienten mit einer Vorgeschichte von beeinträchtigter LVEF oder einer Ausgangs-Ejektionsfraktion unter der institutionellen unteren Normgrenze (lower limit of normal, LLN) waren nicht Bestandteil von Studien
- die LVEF ist vor Einleitung der Behandlung per Echokardiogramm zu beurteilen, um Ausgangswerte zu bestimmen, außerdem alle 3 Monate während des ersten Jahres und anschließend bei entsprechender klinischer Indikation
- vor Beginn der Behandlung muss die Ejektionsfraktion der Patienten über der institutionellen LLN liegen
- erniedrigte LVEF kann mithilfe von Behandlungsunterbrechung, Dosisreduktion oder Absetzen der Behandlung behandelt werden
- Hauttoxizität
- Nebenwirkungen die Haut betreffend, einschließlich Ausschlag (akneiforme Dermatitis oder nicht-akneähnlicher Ausschlag), trockene Haut, Pruritus, Ekzem und Veränderungen der Haare wurden in der ReNeu-Studie berichtet
- wenn Hautreaktionen auftreten,
- sollten Patienten sich an ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal wenden
- eine unterstützende Behandlung, z. B. Anwendung von Pflegecremes, ist bei den ersten Anzeichen einer Hauttoxizität einzuleiten
- je nach Schweregrad der Nebenwirkung muss die Mirdametinib-Therapie unterbrochen, die Dosis reduziert oder die Behandlung dauerhaft abgesetzt werden
- Karzinogenitätsrisiko
- ein potenzielles Karzinogenitätsrisiko beim Menschen konnte im klinischen Expositionsbereich nicht ausgeschlossen werden
- Frauen im gebärfähigen Alter/Empfängnisverhütung bei Frauen und Männern
- die Anwendung von Mirdametinib bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, wird nicht empfohlen
- sowohl männliche als auch weibliche (fortpflanzungsfähige) Patienten sind anzuweisen, wirksame Verhütungsmittel anzuwenden