Ezmekly 2 mg Hartkapseln

SpringWorks Therapeutics Ireland Ltd.
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Mirdametinib →

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Fachinformationen

Indikation

  • Monotherapie für die Behandlung von symptomatischen, inoperablen plexiformen Neurofibromen (PN) bei pädiatrischen und erwachsenen Patienten mit Neurofibromatose Typ 1 (NF1) >/= 2 Jahre

Dosierung

  • Monotherapie für die Behandlung von symptomatischen, inoperablen plexiformen Neurofibromen (PN) bei pädiatrischen und erwachsenen Patienten mit Neurofibromatose Typ 1 (NF1) >/= 2 Jahre
    • an den ersten 21 Tage jeden 28-tägigen Zyklus: 2 mg Mirdametinib / m2 Körperoberfläche (KOF) 2mal / Tag (etwa alle 12 Stunden)
    • Höchstdosis: 4 mg 2mal / Tag
    • Kinder (2 - < 6 Jahre) und für Patienten, die nicht in der Lage sind, Kapseln ganz zu schlucken
      • 1 mg Tablette zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen verfügbar (kann in Wasser aufgelöst werden)
    • empfohlene Dosis für Patienten mit einer KOF < 0,40 m2: wurde nicht festgestellt
    • Tabelle 1: Empfohlene Dosis basierend auf der Körperoberfläche (KOF)
      • 0,40 - 0,69 m2: 1 mg 2mal / Tag
      • 0,70 - 1,04 m2: 2 mg 2mal / Tag
      • 1,05 - 1,49 m2: 3 mg 2mal / Tag
      • >/= 1,50 m2: 4 mg 2mal / Tag
    • Dauer der Behandlung
      • bis zur Progression der PN oder bis zum Auftreten von inakzeptabler Toxizität
    • versäumte Dosis
      • keine weitere Dosis einnehmen
      • Einnahme mit der nächsten geplanten Dosis fortsetzen
    • Erbrechen
      • bei Erbrechen nach Anwendung keine weitere Dosis einnehmen
      • Einnahme mit der nächsten geplanten Dosis fortsetzen
      • Fälle von Erbrechen gemäß klinischer Indikation behandeln, einschließlich der Anwendung von Antiemetika
    • Dosisanpassungen
      • Unterbrechung der Einnahme und/oder Dosisreduktion oder dauerhaftes Absetzen kann auf Grundlage der individuellen Sicherheit und Verträglichkeit erforderlich sein
      • empfohlene Dosisreduktionen: s. Tabelle 2
      • Patienten, die Mirdametinib nach einer Dosisreduktion nicht vertragen: Behandlung dauerhaft absetzen
      • Tabelle 2: empfohlene Dosisreduktionen
        • 0,40 - 0,69 m2: 1 mg 1mal / Tag
        • 0,70 - 1,04 m2: 2 mg am Morgen, 1 mg am Abend
        • 1,05 - 1,49 m2: 2 mg am Morgen, 2 mg am Abend
        • >/= 1,50 m2: 3 mg am Morgen, 3 mg am Abend
      • Tabelle 3: Empfohlene Dosismodifikationen bei Nebenwirkungen
        • Schweregrad der Nebenwirkungen nach National Cancer Institute Common Terminology Criteria for Adverse Events (NCI CTCAE) Version 5.0
        • Augentoxizität
          • Grad </= 2
            • Behandlung fortsetzen
            • ophthalmologische Untersuchungen alle 2 - 4 Wochen bis zur Besserung erwägen
          • Grad >/= 3
            • Behandlung bis zur Besserung aussetzen
            • bei Abklingen nach </= 14 Tagen: Behandlung mit reduzierter Dosis fortsetzen (siehe Tabelle 2)
            • bei Abklingen nach > 14 Tagen: Absetzen der Behandlung erwägen
          • Asymptomatische Abhebung des retinalen Pigmentepithels (retinal pigment epithelium detachment, RPED)
            • Behandlung fortsetzen
            • ophthalmologische Untersuchung alle 3 Wochen bis zum Abklingen durchführen
          • Symptomatische RPED
            • Behandlung bis zum Abklingen aussetzen
            • Behandlung mit reduzierter Dosis fortsetzen (siehe Tabelle 2)
          • Netzhautvenenverschluss (retinal vein occlusion, RVO)
            • Behandlung dauerhaft absetzen
        • Erniedrigte linksventrikuläre Ejektionsfraktion (left ventricular ejection fraction, LVEF)
          • Asymptomatische absolute Verringerung der LVEF, weniger als 20 % gegenüber Ausgangswert und größer als die untere Normgrenze
            • Behandlung fortsetzen
          • Asymptomatische absolute Verringerung der LVEF, 10 % oder mehr gegenüber Ausgangswert und weniger als die untere Normgrenze
            • Behandlung bis zur Besserung aussetzen
            • Behandlung mit reduzierter Dosis fortsetzen (siehe Tabelle 2)
          • bei jeder absoluten Verringerung der LVEF, 20 % oder mehr gegenüber Baseline
            • Behandlung dauerhaft absetzen
        • Hauttoxizität
          • akneiforme Dermatitis oder nicht-akneähnlicher Ausschlag Grad 1 oder 2
            • Behandlung fortsetzen
          • inakzeptable akneiforme Dermatitis oder nicht-akneähnlicher Ausschlag Grad 2 oder Grad 3
            • Behandlung bis zur Besserung aussetzen
            • Behandlung mit reduzierter Dosis fortsetzen (siehe Tabelle 2)
          • akneiforme Dermatitis oder nichtakneähnlicher Ausschlag Grad 3 oder 4
            • Behandlung bis zur Besserung aussetzen
            • Behandlung mit reduzierter Dosis fortsetzen (siehe Tabelle 2)
        • andere Nebenwirkungen
          • inakzeptabel Grad 2 oder Grad 3
            • Behandlung bis zur Besserung aussetzen
            • Behandlung mit reduzierter Dosis fortsetzen (siehe Tabelle 2)
          • Grad 4
            • Behandlung bis zur Besserung aussetzen
            • Behandlung mit reduzierter Dosis fortsetzen (siehe Tabelle 2)
            • Absetzen erwägen

Dosisanpassungen

  • ältere Patienten (>/= 65 Jahre)
    • keine Dosisanpassung empfohlen
    • begrenzte klinische Daten
  • Nierenfunktionsbeeinträchtigung
    • leicht - mäßig eingeschränkte Nierenfunktion
      • keine Dosisanpassung empfohlen
    • schwer eingeschränkte Nierenfunktion (CrCl >/= 15 bis < 30 ml/min) oder Patienten mit terminaler Nierenerkrankung (end stage renal disease, ESRD)
      • keine Daten (wurde nicht untersucht)
      • es kann keine Dosisempfehlung abgegeben werden
  • Leberfunktionsbeeinträchtigung
    • leicht beeinträchtigte Leberfunktion (Gesamtbilirubin > ULN bis 1,5 x ULN oder Gesamtbilirubin </= ULN und AST > ULN)
      • Anwendung nicht empfohlen
    • mäßig oder schwer eingeschränkte Leberfunktion
      • keine Daten (wurde nicht untersucht)
      • es kann keine Dosisempfehlung abgegeben werden
  • Kinder und Jugendliche < 2 Jahre
    • Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
    • keine Daten

Kontraindikationen

Mirdametinib - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Mirdametinib
  • Schwangerschaft
  • Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Mirdametinib - peroral
  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Paronychie (bei Kindern)
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Paronychie (bei Erwachsenen)
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Kopfschmerzen
  • Augenerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • verschwommenes Sehen
      • retinaler Venenverschluss (nur bei Erwachsnene aufgetreten)
      • Abhebung des retinalen Pigmentepithels (RPED) (nur bei Erwachsnene aufgetreten)
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Diarrhö
      • Übelkeit
      • Erbrechen
      • Abdominalschmerzen, einschl.
        • Schmerzen im Oberbauch
      • Obstipation
      • Stomatitis (bei Kindern), einschl.
        • Mundulzeration
        • aphthöses Ulkus
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Mundtrockenheit (nur bei Erwachsnene aufgetreten)
      • Stomatitis (bei Erwachsenen), einschl.
        • Mundulzeration
        • aphthöses Ulkus
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Dermatitis akneiform
      • Ausschlag, einschl.
        • Ausschlag makulo-papulös
        • Ausschlag pustulös
        • erythematösen Hautausschlag
        • Ausschlag papulös
        • exfoliativen Hautausschlag
        • makulösen Ausschlag
        • Ausschlag mit Juckreiz
      • trockene Haut
      • Alopezie
      • Pruritus
      • Ekzem (bei Kindern)
      • Änderung der Haarfarbe (bei Kindern)
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Ekzem (bei Erwachsenen)
      • Änderung der Haarfarbe (bei Erwachsenen)
      • Haarstrukturveränderung
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Schmerzen des Muskel- und Skelettsystems, einschl.
        • Myalgie
        • Schmerz in einer Extremität
        • Rückenschmerzen
        • Brustschmerzen die Skelettmuskulatur betreffend
        • Nackenschmerzen
        • Thoraxschmerz nicht kardialen Ursprungs
        • Arthralgie
        • Knochenschmerzen
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Ermüdung
      • Ödem peripher (bei Erwachsenen), einschl.
        • periphere Schwellung
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Ödem peripher (bei Kindern), einschl.
        • periphere Schwellung
  • Untersuchungen
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Kreatinphosphokinase im Blut erhöht
      • AST erhöht (bei Erwachsenen)
      • Alkalische Phosphatase im Blut erhöht
      • Auswurffraktion verkleinert
      • Neutrophilenzahl erniedrigt (bei Kindern)
      • Leukozytenzahl erniedrigt (bei Kindern)
      • ALT erhöht (bei Kindern)
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • AST erhöht (bei Kindern)
      • Neutrophilenzahl erniedrigt (bei Erwachsenen)
      • Leukozytenzahl erniedrigt (bei Erwachsenen)
      • ALT erhöht (bei Erwachsenen)

Anwendungshinweise

  • Einleitung der Behandlung von einem Arzt, der in der Diagnose und Behandlung von Patienten mit Tumoren im Zusammenhang mit NF1 erfahren ist
  • Einnahme der Kapseln mit den Mahlzeiten oder unabhängig davon
  • Kapseln im Ganzen mit Trinkwasser schlucken
  • Kapseln dürfen nicht zerkaut, zerstoßen oder geöffnet werden, um sicherzustellen, dass die vollständige Dosis eingenommen wird
  • Kinder im Alter von 2 bis < 6 Jahren und für Patienten, die nicht in der Lage sind, ganze Kapseln zu schlucken: auf geeignete Darreichungsform zurückgreifen
  • weitere Hinweise s. Fachinformation

Stillzeithinweise

Mirdametinib - peroral
  • das Stillen soll während der Behandlung unterbrochen und erst eine Woche nach der letzten Dosis wieder fortgesetzt werden
  • es ist nicht bekannt ob Mirdametinib oder die zugehörigen Metabolite in die Muttermilch übergehen
  • ein Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden

Schwangerschaftshinweise

Mirdametinib - peroral
  • Mirdametinib darf während der Schwangerschaft und bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, nicht angewendet werden
  • wenn eine Patientin oder Partnerin eines mit Mirdametinib behandelten männlichen Patienten schwanger wird, ist sie über das potenzielle Risiko für den Fetus zu informieren
  • es liegen nur begrenzte Daten mit der Anwendung von Mirdametinib bei Schwangeren vor
  • tierexperimentelle Studien
    • haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt
  • Frauen im gebärfähigen Alter/Empfängnisverhütung bei Frauen und Männern
    • gebärfähige Frauen sind zu informieren, dass Mirdametinib den Fetus schädigen kann und eine Schwangerschaft während der Behandlung zu vermeiden ist
    • es wird empfohlen, vor Einleitung der Behandlung bei gebärfähigen Frauen einen Schwangerschaftstest durchzuführen
    • sowohl weibliche als auch männliche (fortpflanzungsfähige) Patienten sind anzuweisen, während der Behandlung und für 6 Monate bzw. 3 Monate nach der letzten Dosis wirksame Verhütungsmittel anzuwenden
    • die Wirkung von Mirdametinib auf die Exposition von systemisch wirkenden hormonellen Kontrazeptiva ist nicht bewertet worden
      • daher muss Frauen, die systemisch wirkende hormonelle Kontrazeptiva verwenden, zusätzlich die Anwendung einer Barrieremethode empfohlen werden
  • Fertilität
    • auf Grundlage von Erkenntnissen aus tierexperimentellen Studien kann die Fertilität von fortpflanzungsfähigen Männern und Frauen beeinträchtigt werden
    • es ist nicht bekannt, ob die Wirkungen auf männliche und weibliche Fortpflanzungsorgane reversibel sind
    • zum Einfluss von Mirdametinib auf die Fertilität beim Menschen liegen keine Daten vor
    • das potenzielle Risiko für Menschen ist nicht bekannt

Warnhinweise

Mirdametinib - peroral
  • Augentoxizität
    • Patienten sind anzuweisen, neu auftretende Sehstörungen zu melden
    • in klinischen Studien, in denen erwachsene Patienten Mirdametinib erhielten, wurde über häufige Fälle von Netzhautvenenverschluss (RVO) und Abhebung des retinalen Pigmentepithels (RPED) berichtet
    • vor Einleitung der Behandlung, in regelmäßigen Abständen während der Behandlung und immer dann, wenn ein Patient neu auftretende oder sich verschlimmernde Sehstörungen wie verschwommenes Sehen meldet
      • ist eine umfassende ophthalmologische Untersuchung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erforderlich
    • bei Nebenwirkungen die Augen betreffend muss die Mirdametinib-Therapie je nach Schweregrad der Nebenwirkung unterbrochen und anschließend die Dosis reduziert oder die Behandlung dauerhaft abgesetzt werden
    • RVO-Diagnose
      • wenn RVO diagnostiziert wird, ist die Behandlung mit Mirdametinib dauerhaft abzusetzen
    • RPED-Diagnose
      • wenn symptomatische RPED diagnostiziert wird, muss die Behandlung mit Mirdametinib bis zum Abklingen unterbrochen und bei Fortsetzen der Behandlung die Dosis reduziert werden
      • bei Diagnose von RPED ohne verminderte Sehschärfe kann die Behandlung fortgesetzt werden, aber eine ophthalmologische Untersuchung muss alle 3 Wochen bis zum Abklingen durchgeführt werden
  • Abnahme der linksventrikulären Ejektionsfraktion (LVEF)
    • asymptomatische Verringerung der LVEF von >= 10 % gegenüber Ausgangswert trat in der ReNeu-Studie bei 17 % der erwachsenen Patienten und bei 27 % der pädiatrischen Patienten auf
    • alle Fälle von erniedrigter LVEF bei erwachsenen und pädiatrischen Patienten in den klinischen Studien waren asymptomatisch
    • Patienten mit einer Vorgeschichte von beeinträchtigter LVEF oder einer Ausgangs-Ejektionsfraktion unter der institutionellen unteren Normgrenze (lower limit of normal, LLN) waren nicht Bestandteil von Studien
    • die LVEF ist vor Einleitung der Behandlung per Echokardiogramm zu beurteilen, um Ausgangswerte zu bestimmen, außerdem alle 3 Monate während des ersten Jahres und anschließend bei entsprechender klinischer Indikation
    • vor Beginn der Behandlung muss die Ejektionsfraktion der Patienten über der institutionellen LLN liegen
    • erniedrigte LVEF kann mithilfe von Behandlungsunterbrechung, Dosisreduktion oder Absetzen der Behandlung behandelt werden
  • Hauttoxizität
    • Nebenwirkungen die Haut betreffend, einschließlich Ausschlag (akneiforme Dermatitis oder nicht-akneähnlicher Ausschlag), trockene Haut, Pruritus, Ekzem und Veränderungen der Haare wurden in der ReNeu-Studie berichtet
    • wenn Hautreaktionen auftreten,
      • sollten Patienten sich an ihren Arzt oder das medizinische Fachpersonal wenden
    • eine unterstützende Behandlung, z. B. Anwendung von Pflegecremes, ist bei den ersten Anzeichen einer Hauttoxizität einzuleiten
    • je nach Schweregrad der Nebenwirkung muss die Mirdametinib-Therapie unterbrochen, die Dosis reduziert oder die Behandlung dauerhaft abgesetzt werden
  • Karzinogenitätsrisiko
    • ein potenzielles Karzinogenitätsrisiko beim Menschen konnte im klinischen Expositionsbereich nicht ausgeschlossen werden
  • Frauen im gebärfähigen Alter/Empfängnisverhütung bei Frauen und Männern
    • die Anwendung von Mirdametinib bei Frauen im gebärfähigen Alter, die nicht verhüten, wird nicht empfohlen
    • sowohl männliche als auch weibliche (fortpflanzungsfähige) Patienten sind anzuweisen, wirksame Verhütungsmittel anzuwenden