FELODIPIN 5 RETARD HEUMANN Heunet
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 15,22 € |
| N2 | 50 ST | 20,74 € |
| N3 | 100 ST | 29,74 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Hypertonie
- Stabile Angina pectoris
Dosierung
- Hypertonie
- Dosis individuell anpassen
- initial: 5 mg Felodipin 1mal / Tag
- optional, in Abhängigkeit vom Ansprechen des Patienten, Dosis ggf.
- auf 2,5 mg / Tag senken
- oder auf 10 mg / Tag steigern
- falls erforderlich, zusätzliche Einnahme eines anderen blutdrucksenkendes Arzneimittels möglich
- Standarderhaltungsdosis: 5 mg 1mal / Tag
- Angina pectoris
- Dosis individuell anpassen
- initial: 5 mg Felodipin 1mal / Tag
- falls erforderlich: Dosiserhöhung auf 10 mg 1mal / Tag möglich
Dosisanpassung
- Niereninsuffizienz
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Leberinsuffizienz
- evtl. erhöhte Felodipin-Plasmakonzentrationen und Ansprechen auf eine geringere Dosis zu erwarten
- ältere Patienten
- zu Behandlungsbeginn niedrigste verfügbare Dosis in Erwägung ziehen
- Kinder
- Hypertonie
- nur begrenzte Erfahrungen aus klinischen Studien
- Hypertonie
Kontraindikationen
Felodipin - peroral
- Überempfindlichkeit gegenüber Felodipin
- dynamische hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie
- instabile Angina pectoris
- akuter Myokardinfarkt
- dekompensierte Herzinsuffizienz
- hämodynamisch signifikante Herzklappenobstruktion
- Schwangerschaft
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Felodipin - peroral
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen (dosisabhängig, zu Beginn der Behandlung oder nach Dosiserhöhung, i.d.R. vorübergehend und bildet sich nach einiger Zeit zurück)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schwindel (dosisabhängig, zu Beginn der Behandlung oder nach Dosiserhöhung, i.d.R. vorübergehend und bildet sich nach einiger Zeit zurück)
- Parästhesien
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Palpitationen
- Tachykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Flush (dosisabhängig, zu Beginn der Behandlung oder nach Dosiserhöhung, i.d.R. vorübergehend und bildet sich nach einiger Zeit zurück)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypotonie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Synkope
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erbrechen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Gingivahyperplasie
- Gingivitis
- ohne Häufigkeitsangabe
- leichte Zahnfleischschwellung bei Patienten mit ausgeprägter Gingivitis/Parodontitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Leber- und Gallenerkrankungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Anstieg von Leberenzymen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pruritus
- Hautausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Urtikaria
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- leukozytoklastische Vaskulitis
- Photosensibilität
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Myalgie
- Arthralgie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Knöchelschwellungen, dosisabhängig
- resultiert aus präkapillarer Vasodilatation und steht nicht in Zusammenhang mit einer allgemeinen Flüssigkeitsretention
- Knöchelschwellungen, dosisabhängig
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Pollakisurie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Impotenz/sexuelle Funktionsstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- periphere Ödeme
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Müdigkeit (dosisabhängig, zu Beginn der Behandlung oder nach Dosiserhöhung, i.d.R. vorübergehend und bildet sich nach einiger Zeit zurück)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Angioödem, Fieber
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- Einnahme morgens mit Wasser, unabhängig von einer Mahlzeit oder nach einer leichten fett- und kohlenhydratarmen Mahlzeit
- Tabletten dürfen nicht geteilt, zerstoßen oder zerkaut werden
Stillzeithinweise
Felodipin - peroral
- Behandlung während der Stillzeit nicht empfohlen, da nur unzureichende Daten zur möglichen Auswirkung auf den Säugling vorliegen
- Felodipin wurde in der Muttermilch nachgewiesen
Schwangerschaftshinweise
Felodipin - peroral
- Felodipin sollte nicht während der Schwangerschaft gegeben werden
- in nichtklinischen Studien zur Reproduktionstoxizität zeigten sich Auswirkungen auf die fetale Entwicklung, die auf die pharmakologische Wirkung von Felodipin zurückgeführt werden
- Fertlilität
- keine Daten zu den Auswirkungen von Felodipin auf die Fertilität der Patienten vorliegend
- in einer nichtklinischen Reproduktionsstudie bei Ratten zeigten sich bei Dosen, die in etwa den therapeutischen entsprachen, zwar Auswirkungen auf die fetale Entwicklung, aber keineAuswirkung auf die Fruchtbarkeit
Warnhinweise
Felodipin - peroral
- Wirksamkeit und Sicherheit von Felodipin wurde bei der Behandlung von hypertensiven Notfällennicht untersucht
- Felodipin kann eine ausgeprägte Hypotonie mit anschließender Tachykardie hervorrufen
- kann bei dafür empfänglichen Patienten zu einer myokardialen Ischämie führen
- Felodipin wird über die Leber abgebaut
- folglich können bei Patienten mit deutlich eingeschränkter Leberfunktion höhere therapeutische Konzentrationen und ein stärkeres Ansprechen erwartet werden
- gleichzeitige Anwendung mit Arzneimitteln, die CYP3A4-Enzyme stark induzieren bzw. inhibieren, führt zu einer übermäßig verringerten bzw. erhöhten Felodipin-Plasmakonzentration
- solche Kombinationen sollten vermieden werden
- Zahnfleischschwellung
- es wurde über eine leichte Zahnfleischschwellung bei Patienten mit ausgeprägter Gingivitis/Parodontitis berichtet
- Schwellung kann durch sorgsame Mundhygiene verhindert oder rückgängig gemacht werden