Felodipin STADA 2.5mg Retardtabletten

STADAPHARM GmbH
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Felodipin →

Packungsgrößen & Preise

Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 20 ST 13,98 €
N2 50 ST 17,75 €
N3 100 ST 23,88 €

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Fachinformationen

Indikation

  • Behandlung der essentiellen Hypertonie

Dosierung

  • essentielle Hypertonie
    • initial: 5 mg Felodipin (2 Retardtabletten) 1mal / Tag
    • Dosiserhöhung, optional, auf 10 mg Felodipin 1mal / Tag
    • max. Tagesdosis: 10 mg Felodipin
    • bei nicht ausreichender Blutdrucksenkung sollte ein weiteres blutdrucksenkendes Mittel eingenommen werden
    • Dosiserhöhungen sollten im Abstand von mind. 2 Wochen erfolgen
    • übliche Erhaltungsdosis: 5 mg Felodipin 1mal / Tag

Dosisanpassung

  • ältere Patienten
    • Therapie einschleichend mit 2,5 mg Felodipin (1 Retardtablette) 1mal / Tag beginnen
  • Leberinsuffizienz
    • leicht - mittelschwer
      • empfohlene Anfangsdosis auf ein Minimum der therapeutisch wirksamen Dosis von Felodipin senken
      • Dosiserhöhung nur nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung
    • schwer
      • kontraindiziert
  • Niereninsuffizienz
    • schwer (GFR < 30 ml / Min., Kreatinin > 1,8 mg / dl)
      • kontraindiziert
  • Kinder und Jugendliche
    • keine Anwendung (wenig klin. Erfahrung)

Kontraindikationen

Felodipin - peroral
  • Überempfindlichkeit gegenüber Felodipin
  • dynamische hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie
  • instabile Angina pectoris
  • akuter Myokardinfarkt
  • dekompensierte Herzinsuffizienz
  • hämodynamisch signifikante Herzklappenobstruktion
  • Schwangerschaft

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Felodipin - peroral
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Kopfschmerzen (dosisabhängig, zu Beginn der Behandlung oder nach Dosiserhöhung, i.d.R. vorübergehend und bildet sich nach einiger Zeit zurück)
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Schwindel (dosisabhängig, zu Beginn der Behandlung oder nach Dosiserhöhung, i.d.R. vorübergehend und bildet sich nach einiger Zeit zurück)
      • Parästhesien
  • Herzerkrankungen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Palpitationen
      • Tachykardie
  • Gefäßerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Flush (dosisabhängig, zu Beginn der Behandlung oder nach Dosiserhöhung, i.d.R. vorübergehend und bildet sich nach einiger Zeit zurück)
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Hypotonie
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Synkope
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Bauchschmerzen
      • Übelkeit
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Erbrechen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Gingivahyperplasie
      • Gingivitis
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • leichte Zahnfleischschwellung bei Patienten mit ausgeprägter Gingivitis/Parodontitis
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Anstieg von Leberenzymen
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Pruritus
      • Hautausschlag
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Urtikaria
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • leukozytoklastische Vaskulitis
      • Photosensibilität
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Myalgie
      • Arthralgie
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Knöchelschwellungen, dosisabhängig
        • resultiert aus präkapillarer Vasodilatation und steht nicht in Zusammenhang mit einer allgemeinen Flüssigkeitsretention
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Pollakisurie
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • Impotenz/sexuelle Funktionsstörungen
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • periphere Ödeme
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Müdigkeit (dosisabhängig, zu Beginn der Behandlung oder nach Dosiserhöhung, i.d.R. vorübergehend und bildet sich nach einiger Zeit zurück)
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Überempfindlichkeitsreaktionen, z.B. Angioödem, Fieber

Anwendungshinweise

  • Einnahme der Retardtabletten
    • morgens mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser, jedoch kein Grapefruitsaft!)
    • auf leeren Magen oder mit einer leichten Mahlzeit
      • fettreiche Nahrung vermeiden
  • Tabletten müssen ganz geschluckt und dürfen weder zerkaut noch zerstoßen werden (damit der retardierende Effekt nicht aufgehoben wird)

Stillzeithinweise

Felodipin - peroral
  • Behandlung während der Stillzeit nicht empfohlen, da nur unzureichende Daten zur möglichen Auswirkung auf den Säugling vorliegen
  • Felodipin wurde in der Muttermilch nachgewiesen

Schwangerschaftshinweise

Felodipin - peroral
  • Felodipin sollte nicht während der Schwangerschaft gegeben werden
  • in nichtklinischen Studien zur Reproduktionstoxizität zeigten sich Auswirkungen auf die fetale Entwicklung, die auf die pharmakologische Wirkung von Felodipin zurückgeführt werden
  • Fertlilität
    • keine Daten zu den Auswirkungen von Felodipin auf die Fertilität der Patienten vorliegend
    • in einer nichtklinischen Reproduktionsstudie bei Ratten zeigten sich bei Dosen, die in etwa den therapeutischen entsprachen, zwar Auswirkungen auf die fetale Entwicklung, aber keineAuswirkung auf die Fruchtbarkeit

Warnhinweise

Felodipin - peroral
  • Wirksamkeit und Sicherheit von Felodipin wurde bei der Behandlung von hypertensiven Notfällennicht untersucht
  • Felodipin kann eine ausgeprägte Hypotonie mit anschließender Tachykardie hervorrufen
    • kann bei dafür empfänglichen Patienten zu einer myokardialen Ischämie führen
  • Felodipin wird über die Leber abgebaut
    • folglich können bei Patienten mit deutlich eingeschränkter Leberfunktion höhere therapeutische Konzentrationen und ein stärkeres Ansprechen erwartet werden
  • gleichzeitige Anwendung mit Arzneimitteln, die CYP3A4-Enzyme stark induzieren bzw. inhibieren, führt zu einer übermäßig verringerten bzw. erhöhten Felodipin-Plasmakonzentration
    • solche Kombinationen sollten vermieden werden
  • Zahnfleischschwellung
    • es wurde über eine leichte Zahnfleischschwellung bei Patienten mit ausgeprägter Gingivitis/Parodontitis berichtet
    • Schwellung kann durch sorgsame Mundhygiene verhindert oder rückgängig gemacht werden