Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 6 ST | 46,16 € |
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Indikation
Erwachsene und Kinder >/= 6 Jahre
- ausgeprägte Eisenmangelzustände, wenn eine orale Eisensubstitution nicht möglich ist
Dosierung
Basiseinheit: 5 ml enthalten Eisen(III)-natrium-D-gluconat-hydroxid-oxid-Komplex, entsprechend: 62,5 mg Eisen(III)-Ion
- ausgeprägte Eisenmangelzustände, wenn eine orale Eisensubstitution nicht möglich ist
- 1 Ampulle mit 3,2 ml oder 5 ml, je nach Größe des Eisendefizits, mit physiologischer Kochsalzlösung verdünnt infundieren oder langsam intravenös injizieren
- auch in Ausnahmefällen, wie z. B. bei ausgeprägten Eisenmangelzuständen nach wiederholter Eigenblutspende, nicht mehr als eine Ampulle verabreichen
- Kinder und Jugendliche
- Kinder 3 - 6 Jahre: Anwendung nicht empfohlen (fehlende Daten)
- Kinder < 3 Jahre: kontraindiziert
- Kinder mit Eisenmangel und Erythropoetin-Therapie unter Hämodialyse >/= 6 Jahren bis zum Erreichen eines KG von 40 kg
- 0,12 ml (1,5 mg Eisen(III)-Ion) / kg KG bei jeder Dialyse
- Kinder und Jugendliche > 40 kg KG
- 5 ml (62,5 mg Eisen(III)-Ion) bei jeder Dialyse
- Behandlungsdauer
- richtet sich nach Größe des Eisendefizits
- Berechnung des Eisendefizits annähernd nach folgender Formel:
- benötigte Eisenmenge [mg] = Körpergewicht [kg] x Hb-Defizit [g/dl] x Faktor 3,5
- bei übergewichtigen Patienten Normalgewicht einsetzen
- Ziel-Hb entsprechend Altersnorm und Geschlecht
- Serumferritin und Transferrinsättigung zeigen frühestens eine Woche nach der letzten Dosis verlässliche Werte
- Anstieg von Gesamt- und Retikulozytenhämoglobin innerhalb von 1 - 2 Wochen nach Therapiebeginn
- eingeschränkte Leberfunktion
- schwere entzündliche Erkrankungen der Leber
- kontraindiziert
- schwere entzündliche Erkrankungen der Leber
- eingeschränkte Nierenfunktion
- schwere entzündliche Erkrankungen der Niere
- kontraindiziert
- schwere entzündliche Erkrankungen der Niere
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile
- schwere bekannte Überempfindlichkeit gegen andere parenterale Eisenpräparate
- Eisenkumulation (Hämochromatosen, chronischen Hämolysen) oder Eisenverwertungsstörungen (sideroblastische Anämien, Bleianämien, Thalassämien)
- schwere entzündliche Erkrankungen der Leber oder der Nieren
- Frühgeborene, Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder bis zu 3 Jahren
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: >/= 1/10000 bis < 1/1000
- anaphylaktische Reaktionen einschließlich
- Ödeme an verschiedenen Körperstellen, auch im Bereich des Gesichts-, Mund- und Rachenraumes (z. B. Glottisödem)
- anaphylaktischer Schock
- anaphylaktische Reaktionen einschließlich
- ohne Häufigkeitsangabe
- überempfindlichkeitsartige Reaktionen (meistens Fieber und/oder Arthralgie und/oder Übelkeit/Erbrechen)
- selten: >/= 1/10000 bis < 1/1000
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- Sehr selten: < 1/10000
- Hämolyse
- Hämoglobinurie (bei einer Überladung des Transferrinsystems)
- Sehr selten: < 1/10000
- Erkrankungen des Nervensystems
- ohne Häufigkeitsangabe
- generalisierter Krampfanfall
- Kopfschmerzen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Herzerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Kounis-Syndrom
- fetale Bradykardie
- ohne Häufigkeitsangabe
- Gefäßerkrankungen
- selten: >/= 1/10000 bis < 1/1000
- Blutdruckabfall bis hin zum Kreislaufversagen
- ohne Häufigkeitsangabe
- oberflächliche Thrombophlebitis an der Injektionsstelle
- selten: >/= 1/10000 bis < 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- selten: >/= 1/10000 bis < 1/1000
- Lungenödem
- Schwellungen der Bronchialschleimhaut mit Atembeschwerden
- selten: >/= 1/10000 bis < 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- ohne Häufigkeitsangabe
- Diarrhö
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: >/= 1/10000 bis < 1/1000
- exanthematische Hautveränderungen
- selten: >/= 1/10000 bis < 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- grippeähnliche Symptome, die innerhalb weniger Stunden oder mehrerer Tage einsetzen können
- ohne Häufigkeitsangabe
- zusätzliche Nebenwirkungen bei intravenöser Injektion
- die i. v. Injektion sollte daher stets sehr langsam am liegenden Patienten durchgeführt werden
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Nervensystems
- Parästhesien
- Schwindel
- Geschmacksstörungen
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- Nausea
- Bauchschmerzen
- Erbrechen
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- Erythem des Gesichts
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- Schmerzen im Brust- und Rückenraum
- Muskel- und Gelenkschmerzen, insbesondere bei bestehendem Rheumatismus
- Gefäßerkrankungen
- Blutdruckanstieg
- Gesichtsrötung
- Erkrankungen des Nervensystems
- Anwendung bei Kindern
- in einer klinischen Studie mit dialysepflichtigen Kindern wurden folgende Ereignisse beobachtet
- Herzerkrankungen
- sehr häufig: >/= 1/10
- Herzklopfen
- sehr häufig: >/= 1/10
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: >/= 1/100 bis < 1/10
- Infektionen
- Pharyngitis
- Sinusitis
- häufig: >/= 1/100 bis < 1/10
- Gefäßerkrankungen
- sehr häufig: >/= 1/10
- Blutdruckanstieg
- Blutdruckabfall
- häufig: >/= 1/100 bis < 1/10
- Thrombose
- sehr häufig: >/= 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: >/= 1/10
- Übelkeit
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- sehr häufig: >/= 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: >/= 1/100 bis < 1/10
- Muskel- und Gelenkschmerzen
- Brust- und Rückenschmerzen
- häufig: >/= 1/100 bis < 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: >/= 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: >/= 1/100 bis < 1/10
- Fieber
- Gesichtsödeme
- sehr häufig: >/= 1/10
- Herzerkrankungen
- in einer klinischen Studie mit dialysepflichtigen Kindern wurden folgende Ereignisse beobachtet
Anwendungshinweise
- langsame intravenöse Injektion oder intravenöse Infusion nach Verdünnung mit physiologischer Kochsalzlösung
- i.v.-Injektion
- stets sehr langsam, am liegenden Patienten
- i.v.-Infusion
- vorzugsweise mit 100 - 250 ml physiologischer Kochsalzlösung verdünnt über 20 - 30 Min.
- während und nach jeder Anwendung Patienten sorgfältig auf Anzeichen oder Symptome von Überempfindlichkeitsreaktionen überwachen
- Anwendung nur, wenn in der Erkennung und Behandlung anaphylaktischer Reaktionen geschulte Fachkräfte unverzüglich verfügbar sind und die kardio-pulmonale Reanimation durch eine entsprechende Ausrüstung sichergestellt ist
- Patient sollte für mind. 30 Min. nach jeder Injektion hinsichtlich des Auftretens von Nebenwirkungen beobachtet werden
Stillzeithinweise
- es ist nicht bekannt, ob eine erhöhte Ausscheidung von Eisen in die Muttermilch nach parenteraler Verabreichung von Eisen stattfindet
- Anwendung daher nur nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko-Abwägung
Schwangerschaftshinweise
- sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung vor Anwendung während der Schwangerschaft erforderlich
- nicht während der Schwangerschaft anwenden, es sei denn, es ist eindeutig erforderlich
- keine hinreichenden und kontrollierten Studien zu einer Anwendung bei Schwangeren vorliegend
- im ersten Trimester einer Schwangerschaft auftretende Eisenmangelanämien können in vielen Fällen mit oral verabreichten Eisenpräparaten behandelt werden
- die Behandlung mit dem Präparat sollte auf das zweite und dritte Trimester begrenzt werden, sofern der Nutzen der Therapie höher als das potenzielle Risiko für Mutter und Fötus eingeschätzt wird
- tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt
- das potenzielle Risiko für den Menschen ist nicht bekannt
- nach parenteraler Eisengabe kann es zu fötaler Bradykardie kommen
- diese ist in der Regel vorübergehend und tritt infolge einer Überempfindlichkeitsreaktion der Mutter auf
- eine fetale Bradykardie kann auch infolge schwerer Nebenwirkungen bei der Mutter, einschließlich Kreislaufversagen (schwere Hypotonie, Schock, einschließlich im Rahmen einer anaphylaktischen Reaktion), auftreten, insbesondere während des zweiten und dritten Trimesters
- das ungeborene Kind sollte während einer intravenösen Verabreichung parenteraler Eisenpräparate an schwangere Frauen sorgfältig überwacht werden
- wegen der selten auftretenden Kreislaufreaktionen, die eine Eiseninjektion hervorrufen kann, besteht bei Schwangeren die potenzielle Gefahr, dass infolge einer Mangeldurchblutung der Plazenta Ernährungsstörungen beim Fötus auftreten
- auf eine korrekte Anwendung ist daher besonders zu achten
- Fertilität: keine Daten
Warnhinweise
- parenteral verabreichte Eisenpräparate können Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich schwerwiegende und potenziell tödlich verlaufende anaphylaktische/anaphylaktoide Reaktionen hervorrufen
- auch nach vorherigen komplikationslos vertragenen Injektionen parenteraler Eisenpräparate wurde über Überempfindlichkeitsreaktionen berichtet
- es liegen Berichte über Überempfindlichkeitsreaktionen vor, die sich zu einem Kounis-Syndrom entwickelt haben (akute allergische Koronararterienspasmen, die zu einem Myokardinfarkt führen können)
- erhöhtes Risiko bei Patienten mit bekannten Allergien, einschließlich Arzneimittelallergien, sowie bei solchen mit schwerem Asthma, Ekzem oder anderer atopischer Allergie in der Vorgeschichte
- bei Patienten mit immunologischen oder inflammatorischen Erkrankungen (z. B. systemischer Lupus Erythematodes, rheumatoide Arthritis, M. Crohn) besteht ebenfalls ein erhöhtes Risiko für Überempfindlichkeitsreaktionen bei der parenteralen Anwendung von Eisenkomplex-Präparaten
- Anwendung des Präparates nur, wenn in der Erkennung und Behandlung anaphylaktischer Reaktionen geschulte Fachkräfte unverzüglich verfügbar sind und die kardio-pulmonale Reanimation durch eine entsprechende Ausrüstung sichergestellt ist
- jeder Patient sollte für mind. 30 Min. nach jeder Injektion hinsichtlich des Auftretens von Nebenwirkungen beobachtet werden
- wenn während der Behandlung Überempfindlichkeitsreaktionen oder Anzeichen einer Unverträglichkeit auftreten, muss die Behandlung sofort abgebrochen werden
- eine Ausrüstung zur kardiopulmonalen Reanimation sowie zur Behandlung einer akuten anaphylaktischen/anaphylaktoiden Reaktion sollte verfügbar sein, einschließlich einer injizierbaren 1:1.000 Adrenalinlösung
- falls erforderlich, sollte eine zusätzliche Behandlung mit Antihistaminika und/oder Kortikosteroiden erfolgen
- vor der i. v. Eisenapplikation ist die Berechnung der fehlenden Eisenmenge entscheidend, um eine Hämosiderose zu vermeiden
- die versehentliche paravenöse sowie die intramuskuläre Injektion sind zu vermeiden
- des Weiteren kann die versehentliche paravasale Anwendung zu rotbraunen Verfärbungen der Haut führen
- Benzylalkohol kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 3 Jahren toxische und anaphylaktoide Reaktionen hervorrufen
- bei Früh- und Neugeborenen sowie Kleinkindern wurde die Anwendung von Arzneimitteln, die Benzylalkohol enthalten, mit dem tödlich verlaufenden Gasping-Syndrom in Zusammenhang gebracht (Symptome: plötzliches Auftreten von Schnappatmung, Blutdruckabfall, Bradykardie und Herz-Kreislauf-Kollaps)
- da Benzylalkohol die Plazentaschranke passieren kann, die Injektionslösung bzw. das Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung in der Schwangerschaft nur mit Vorsicht anwenden
- große Mengen Benzylalkohol sollten wegen des Risikos der Akkumulation und Toxizität (metabolische Azidose) nur mit Vorsicht und wenn absolut nötig angewendet werden, insbesondere bei Personen mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion und in der Schwangerschaft und Stillzeit
- Auswirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
- keine Studien