Ferro Sanol duodenal mite 50mg magensaftres. HKP
UCB Pharma GmbH
Wirkstoff: Eisen →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 20 ST | 4,17 € |
| N2 | 50 ST | 9,19 € |
| N3 | 100 ST | 16,70 € |
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Indikation
- Erwachsene und Kinder >/= 6 Jahre (>/= 20 kg KG)
- latenter oder manifester Eisenmangel mit oder ohne Ausbildung einer Anämie
- Eisenmangelanämie, insbesondere während der Gravidität und Stillzeit, im Kindesalter, bei eisenarmer Diät, akuten und chronische Blutverlusten
Dosierung
- latenter oder manifester Eisenmangel mit oder ohne Ausbildung einer Anämie; Eisenmangelanämie, insbesondere während der Gravidität und Stillzeit, im Kindesalter, bei eisenarmer Diät, akuten und chronische Blutverlusten
- für alle Altersgruppen, Gewichtsklassen und Dosierungsgruppen
- Dosierung entsprechend den Bedürfnissen des Patienten anpassen
- Reaktion der klinischen Variablen (z. B. Hämoglobin, Ferritin, Transferrin) überwachen
- für alle Altersgruppen, Gewichtsklassen und Dosierungsgruppen
- Erwachsene und Kinder >/= 6 Jahre (>/= 20 kg KG)
- 1 Kapsel (50 mg) / Tag
- ausgeprägter Eisenmangel bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 15 Jahren oder KG =/> 50 kg
- höher dosierte Anfangsphase möglich: 2 - 3 Kapseln / Tag
- tägliche Maximaldosis: 5mg Fe2+ / kg KG
- Behandlungsdauer:
- nach Normalisierung der Hämoglobinwerte (in der Regel innerhalb 10 Wochen, je nach Schweregrades der Anämie) sollte orale Eisentherapie unter Überwachung der Ferritinwerte fortgeführt werden, bis die Körpereisendepots aufgefüllt sind; kann 3 - 6 Monate dauern
Dosisanpassung
- ältere Patienten
- Dosisanpassung nicht erforderlich
- keine klinischen Daten vorliegend
- Nierenfunktionsstörungen
- keine klinischen Daten vorliegend, dass Dosisanpassung erforderlich
- Patienten mit chronischen Nierenerkrankungen, die Erythropoetin benötigen
- Eisen i.v. verabreichen
- Leberfunktionsstörungen
- keine klinischen Daten vorliegend, dass Dosisanpassung erforderlich
- Anwendung mit Vorsicht
- Patienten, die an Alkoholismus leiden: Anwendung mit Vorsicht
- Kinder und Jugendliche
- Kinder < 6 Jahre und KG < 20 kg
- kontraindiziert
- Kinder < 6 Jahre und KG < 20 kg
Kontraindikationen
Eisen(II)glycinsulfat - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Eisen(II)-Glycinsulfat
- Ösophagusstriktur
- hereditäre Hämochromatosen (Typ 1 - 4)
- sekundäre Hämosiderosen
- bei chronischen Hämolysen mit Zeichen der Eisenüberladung, bei Thalassämie und anderen Hämoglobinopathien
- Eisenverwertungsstörungen
- z.B. sideroachrestischen Anämien, Bleianämien
- wiederholte oder chronische Bluttransfusionen
- Kinder < 6 Jahre
- Kinder ab 6 Jahre mit einem Körpergewicht < 20 kg
Therapiehinweise
Einnahme auf nüchternen Magen.
Nebenwirkungen
Eisen(II)glycinsulfat - peroral
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- gastrointestinale Beschwerden
- Diarrhöe
- Obstipation
- Sodbrennen
- Erbrechen
- Nausea
- Hinweise
- Häufigkeit nimmt mit steigender Dosis zu
- eine im Verlauf der Behandlung auftretende dunkle Verfärbung des Stuhls kann auf den Eisengehalt zurückzuführen sein und ist unbedenklich
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- reversible Verfärbung des Zahnbereiches
- ohne Häufigkeitsangabe
- Bauchschmerzen
- Oberbauchschmerzen
- gastrointestinale Blutungen
- reversible Verfärbung der Zunge
- reversible Verfärbung der Mundschleimhaut
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen (z.B. Hauterscheinungen, Exanthem, Hautausschlag und Urtikaria)
- ohne Häufigkeitsangabe
- anaphylaktische Reaktion
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- Kapseln unzerkaut mit ausreichend Wasser einnehmen (kein Kaffee, kein schwarzer Tee, keine Milch) einnehmen
- Einnahme entweder morgens nüchtern (ca. 1 Stunde vor dem Frühstueck) oder im ausreichendem Abstand von etwa 2 Stunden vor oder nach einer Mahlzeit
- bei Problemen beim Schlucken der Kapsel oder Verschlucken der Kapsel nicht gewünscht:
- Inhalt der Kapsel kann ohne die Kapselhülle eingenommen werden:
- vorsichtig Kapselhüllen über einem Löffel auseinanderziehen und Kapselinhalt in dem Löffel sammeln
- nach der Einnahme des Kapselinhalts genügend Wasser trinken
- Inhalt der Kapsel kann ohne die Kapselhülle eingenommen werden:
Stillzeithinweise
Eisen(II)glycinsulfat - peroral
- im therapeutischen Dosisbereich besteht keine Einschränkung bei der Anwendung
- Eisen(II)-Glycinsulfat ist für die Anwendung in der Stillzeit vorgesehen
Schwangerschaftshinweise
Eisen(II)glycinsulfat - peroral
- im therapeutischen Dosisbereich besteht keine Einschränkung bei der Anwendung
- Eisen(II)-Glycinsulfat ist für die Anwendung in der Schwangerschaft vorgesehen
- Fertilität
- keine Daten zur Beeinträchtigung der Fertilität im Zusammenhang mit der Anwendung beim Menschen vorliegend
Warnhinweise
Eisen(II)glycinsulfat - peroral
- Patienten mit bestehenden gastrointestinalen Erkrankungen wie chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, Darmstenosen, Divertikeln, Gastritis, Magen- und Darmgeschwüren
- sollten vorsichtig mit Eisen(II)-glycinsulfat behandelt werden
- Inzidenz und Schwere von gastrointestinalen Schleimhautschäden ist abhängig von der lokalen Konzentration freier Eisen-Ionen
- ältere Menschen mit zunächst nicht erklärbarem Eisenmangel bzw. Anämie
- müssen vor der Behandlung sorgfältig auf die Ursache des Eisenmangels bzw. der Blutungsquelle untersucht werden
- Patienten mit schwerer sowie chronischer Nierenerkrankung, die Erythropoetin benötigen
- mit Vorsicht behandeln
- Eisen sollte intravenös verabreicht werden, da oral verabreichtes Eisen bei urämischen Individuen schlecht aufgenommen wird
- Patienten mit Leberfunktionsstörungen und Patienten, die an Alkoholismus leiden
- sollten vorsichtig behandelt werden
- Kinder
- v.a. bei Kindern können Eisenpräparate Vergiftungen verursachen
- Verfärbungen der Zähne
- können bei der Behandlung auftreten
- entsprechend der wissenschaftlichen Literatur können sich diese Zahnverfärbungen spontan nach Absetzen des Arzneimittels zurückbilden oder müssen durch Verwendung einer schleifenden Zahnpasta oder durch eine professionelle Zahnreinigung entfernt werden