FERRUM HAUSMANN
Vifor Pharma Deutschland GmbH
Wirkstoff: Eisen →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 200 ML | 21,74 € |
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Indikation
- Eisenmangel
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Sirup enthalten 10 mg Eisen als Eisen(III)-Carboxymaltose
- Behandlung von Eisenmangelanämien
- Dosierung
- Erwachsene >/= 18 Jahre
- 10 - 20 ml (100 - 200 mg Eisen) / Tag
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahren
- Kinder und Jugendliche >/= 10 kg
- 3 mg Eisen / kg Körpergewicht / Tag
- max. zulässige Dosis: 5 mg Eisen / kg KG
- alters- und gewichtsadaptierte Dosierung:
- Frühgeborene, Neugeborene und Kinder < 5 kg
- Anwendung nicht empfohlen, da die Darreichungsform für die Verabreichung der empfohlenen Dosis ungeeignet ist
- Frühgeborene, Neugeborene und Kinder < 10 kg
- können nur mit Eisen in Tropfenform behandelt werden
- Kinder (10 - 14 kg): 2,5 - 5 ml (25 - 50 mg Eisen) / Tag
- Kinder (15 - 19 kg): 5 - 7,5 ml (50 - 75 mg Eisen) / Tag
- Kinder (20 - 29 kg): 7,5 - 10 ml (75 - 100 mg Eisen) / Tag
- Kinder und Jugendliche (30 - 50 kg): 10 - 15 ml (100 - 150 mg Eisen) / Tag
- Kinder und Jugendliche (> 50 kg): 15 - 20 ml (150 - 200 mg Eisen) / Tag
- Frühgeborene, Neugeborene und Kinder < 5 kg
- Kinder und Jugendliche >/= 10 kg
- Erwachsene >/= 18 Jahre
- Behandlungsdauer
- abhängig vom Eisenbedarf (verminderte Zufuhr, gesteigerter Bedarf, krankheitsbedingte Eisenverluste) und vom Schweregrad des Eisenmangels
- durch den Arzt festzulegen
- mind. 3 Monate zur Behebung der Eisenmangelanämie
- Hämoglobin (Hb)-Wert und Eisenparameter (z. B. die Plasmaferritinkonzentration) während der Behandlung überwachen, um Eisenmangelzustand sowie Eisenspeicher im Körper zu kontrollieren
- Dosierung
Dosisanpassung
- ältere Patienten
- begrenzte Daten aus klinischen Studien
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Erfahrungen seit der Markteinführung sprechen für unverändertes Sicherheits- und Wirksamkeitsprofil
- Nieren- und Leberinsuffizienz
- begrenzte Daten aus klinischen Studien
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Erfahrungen seit der Markteinführung sprechen für unverändertes Sicherheits- und Wirksamkeitsprofil
- Patienten mit relevanter gastrointestinaler Erkrankung bzw. früherer gastrointestinaler Erkrankung
- begrenzte Daten aus klinischen Studien
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Erfahrungen seit der Markteinführung sprechen für unverändertes Sicherheits- und Wirksamkeitsprofil
Kontraindikationen
Dextriferron - peroral
- Überempfindlichkeit gegenüber Eisen(III)-hydroxid-Polymaltose-Komplex
- Eisenüberladung wie
- Hämochromatose
- Hämosiderose
- Eisenverwertungsstörungen wie
- Anämie durch Bleivergiftung
- sideroachrestische Anämie
- Thalassämie
- Anämien, die nicht durch Eisenmangel hervorgerufen werden, wie
- hämolytische Anämie oder
- Megaloblastenanämie aufgrund eines Vitamin-B12-Mangels
Therapiehinweise
Einnahme während des Essens.
Nebenwirkungen
Dextriferron - peroral
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kopfschmerzen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Verfärbung der Faeces
- bei 23 % der Patienten berichtet
- dies ist eine bekannte UAW oraler Eisenpräparate
- Verfärbung der Faeces
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Diarrhoe
- Übelkeit
- Dyspepsie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erbrechen
- Obstipation
- Abdominalschmerzen
- Zahnverfärbung
- bei 0,6 % der Patienten berichtet
- dies ist eine bekannte UAW oraler Eisenpräparate
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Ausschlag / Exanthem
- Pruritus
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- Sirup zum Einnehmen
- Nahrungsmittel und Getränke haben keinen Einfluss auf die Resorption von Eisen aus diesem Arzneimittel
- Einnahmezeitpunkt
- Einnahme nüchtern oder zu den Mahlzeiten
- empfohlen wird jedoch die Einnahme während oder direkt nach einer Mahlzeit
- Nebenwirkungen im Gastrointestinaltrakt können auf diese Weise verringert werden
- Mischen des Sirups mit flüssigen Nahrungsmitteln
- hilft eine Verfärbung der Zähne zu verhindern
- geeignet sind Frucht- und Gemüsesäften oder Baby- / Flaschennahrung
- die leichte Verfärbung der Mischung beeinträchtigt weder den Geschmack der Säfte / Babynahrung noch die Wirksamkeit des Eisenpräparates
Stillzeithinweise
Dextriferron - peroral
- als Vorsichtsmaßnahme sollten Frauen in der Stillzeit das Arzneimittel nur nach Rücksprache mit einem Arzt anwenden
- eine Nutzen-Risiko-Abwägung wird empfohlen
- Menschliche Muttermilch enthält natürlicherweise an Laktoferrin gebundenes Eisen
- es ist nicht bekannt, wie viel Eisen aus dem Arzneimittel in die Muttermilch übergeht
- es ist unwahrscheinlich, dass das Arzneimittel bei stillenden Frauen zu unerwünschten Wirkungen beim Säugling führt
Warnhinweise
Dextriferron - peroral
- Infektionen oder Tumore
- können eine Anämie verursachen
- da Eisen nur nach Behebung der Primärerkrankung verwertet werden kann, ist eine Nutzen-Risiko-Abwägung zu empfehlen
- Dunkelfärbung der Faeces
- kann während der Behandlung auftreten
- hat jedoch keine klinische Relevanz
- eine Eisenüberladung oder Intoxikation ist aufgrund der geringen Toxizität des Wirkstoffs unwahrscheinlich