Fluad 2025/2026 Inj.-Susp.F-Spr.o.Kanüle

Seqirus GmbH
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Influenza-Impfstoffe →

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N2 10X0.5 ML 256,60 €

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Fachinformationen

Indikation

  • Influenzaprophylaxe für Erwachsene (>/= 50 Jahre)
    • Hinweis: der Impfstoff sollte gemäß den offiziellen Empfehlungen eingesetzt werden

Dosierung

Basiseinheit: 1 Fertigspritze enthält 1 Impfdosis (0,5 ml Injektionssuspension) mit tetravalentem Influenzavirus-Oberflächenantigen (Hämagglutinin und Neuraminidase), inaktiviert und adjuvantiert

  • aktive Immunisierung gegen Influenza
    • Erwachsene (>/= 50 Jahre)
      • 1 Impfdosis (0,5 ml Injektionssuspension) i. m.
    • Kinder und Jugendliche (< 18 Jahre)
      • Sicherheit und Wirksamkeit bisher noch nicht erwiesen
      • Kinder (6 Monate bis < 6 Jahre)
        • aktuelle Daten zur Sicherheit und Immunogenität verfügbar, s. Fachinformation
        • Dosierungsempfehlung jedoch nicht möglich

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen genannten Bestandteile oder gegen mögliche Rückstandsspuren wie zum Beispiel Ovalbumin, Kanamycin und Neomycinsulfat, Formaldehyd, Cetyltrimethylammoniumbromid (CTAB) und Hydrocortison
  • schwere allergische Reaktion (z. B. Anaphylaxie) auf vorangegangene Influenza-Impfungen

Nebenwirkungen

  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Lymphadenopathie
    • ohne Häufigkeitsangabe4
      • Thrombozytopenie (einige sehr seltene, schwere Fälle mit einer Thrombozytenzahl von < 5.000 / mm3)
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • ohne Häufigkeitsangabe4
      • allergische Reaktionen einschließlich anaphylaktischer Schock (in seltenen Fällen)
      • Anaphylaxie
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Appetitverlust
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Kopfschmerzen
    • ohne Häufigkeitsangabe4
      • Enzephalomyelitis
      • Guillain- Barré-Syndrom
      • Krämpfe
      • Neuritis
      • Neuralgie
      • Parästhesie
      • Synkope, Präsynkope
  • Gefäßerkrankungen
    • ohne Häufigkeitsangabe4
      • Vaskulitis, die möglicherweise mit vorübergehender Nierenbeteiligung assoziiert ist
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Übelkeit, Diarrhö
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Erbrechen
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
    • ohne Häufigkeitsangabe4
      • generalisierte Hautreaktionen einschließlich Erythema multiforme, Erythem, Urtikaria, Pruritus oder unspezifischer Ausschlag
      • Angioödem
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Myalgie1
      • Arthralgie1
    • ohne Häufigkeitsangabe4
      • Muskelschwäche
      • Schmerz in einer Extremität
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Schmerzen an der Injektionsstelle
      • Ermüdung
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Ekchymosen (oder blaue Flecken an der Injektionsstelle)
      • Schüttelfrost
      • Erythem
      • Induration
      • grippeähnliche Erkrankung2
      • Fieber (>/= 38 oC)3
    • ohne Häufigkeitsangabe4
      • ausgeprägte Schwellungen an der geimpften Extremität > 1 Woche
      • Cellulitis-ähnliche Reaktion an der Injektionsstelle
      • Asthenie
      • Unwohlsein
      • Fieber
  • 1 bei Probanden (>/= 65 Jahre)als häufig (größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10) gemeldet
  • 2 unerwartete berichtete Nebenwirkung, die bei älteren Probanden (>/= 65 Jahre) gemeldet wurde
  • 3 bei Probanden (>/= 65 Jahre) als gelegentlich (größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100) gemeldet
  • 4 Nebenwirkungen, die im Rahmen der Überwachung nach der Markeinführung gemeldet wurden

Anwendungshinweise

  • nur zur intramuskulären (i. m.) Injektion
    • bevorzugt in den Deltamuskel im Oberarm
  • Impfstoff darf nicht intravenös, subkutan oder intradermal verabreicht werden
  • Impfstoff darf nicht mit anderen Impfstoffen in derselben Spritze gemischt werden
  • Hinweise zur Vorbereitung des Impfstoffes vor der Anwendung, s. Fachinformation

Stillzeithinweise

  • darf in der Stillzeit nicht angewendet werden

Schwangerschaftshinweise

  • nicht angezeigt bei Frauen im gebährfähigen Alter
  • darf bei Frauen, die schwanger sind oder schwanger sein könnten, nicht angewendet werden
  • keine Daten über die Anwendung in der Schwangerschaft
  • Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf direkte oder indirekte gesundheitsschädliche Wirkungen in Bezug auf eine Reproduktionstoxizität

Warnhinweise

  • Rückverfolgbarkeit
    • für eine bessere Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel müssen die Arzneimittelbezeichnung und die Chargenbezeichnung des verabreichten Präparats eindeutig protokolliert werden
  • anaphylaktische Reaktionen
    • für den Fall anaphylaktischer Reaktionen nach Gabe des Impfstoffs sollten wie bei allen injizierbaren Impfstoffen stets geeignete medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten unmittelbar zur Verfügung stehen
  • fiebrige Erkrankuung
    • Impfung verschieben, bis das Fieber zurückgegangen ist
  • Personen mit Thrombozytopenie oder einer Gerinnungsstörung
    • nur unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen, da bei diesen Personen nach einer intramuskulären Verabreichung eine Blutung auftreten kann
  • angstbedingte / psychogene Reaktionen
    • nach und sogar vor Impfungen können angstbedingte Reaktionen als psychogene Antwort auf die Nadelinjektion auftreten, wie z.B. Synkope (Ohnmacht)
    • stressbedingte Reaktionen können während der Erholungsphase von neurologischen Symptomen begleitet sein, wie vorübergehende Sehstörung, Parästhesie, tonisch-klonische Bewegungen der Gliedmaßen
    • im Vorfeld geeignete Vorkehrungen treffen, um Verletzungen durch Bewusstlosigkeit vorzubeugen
  • Immungeschwächte Personen
    • unzureichende Antikörperreaktion bei Personen mit endogener oder iatrogener Immunsuppression möglich
  • Grenzen der Wirksamkeit des Impfstoffs
    • es besteht die Möglichkeit, dass nicht bei allen Impflingen eine schützende Immunantwort ausgelöst wird