Flucelvax 2025/2026 Inj.-Susp.F-Spr.o.Kanüle
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 10X0.5 ML | 139,78 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Influenzaprophylaxe für Erwachsene und Kinder (>/= 6 Monate)
- Hinweis: Anwendung gemäß den offiziellen Empfehlungen
Dosierung
Basiseinheit: 1 Impfdosis (0,5 ml) enthält Influenzavirus-Oberflächenantigen (Hämagglutinin und Neuraminidase), inaktiviert von Typ A-H1N1, Typ A-H3N2 und 2 Typ-B-Stämmen
- Influenzaprophylaxe
- Erwachsene und Kinder >/= 9 Jahre
- 1 Impfdosis (0,5 ml) i. m.
- Kinder (6 Monate bis < 9 Jahre)
- zuvor gegen Influenza geimpft
- 1 Impfdosis (0,5 ml) i. m.
- zuvor noch nie gegen Influenza geimpft
- 2 Impfdosen (je 0,5 ml) i. m. mit einem Abstand von mind. 4 Wochen
- zuvor gegen Influenza geimpft
- Kinder < 6 Monate
- Sicherheit und Wirksamkeit bisher noch nicht erwiesen (keine Daten)
- Erwachsene und Kinder >/= 9 Jahre
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der genannten sonstigen Bestandteile oder gegen mögliche Rückstandsspuren wie z.B. von Beta-Propiolacton, Cetyltrimethylammoniumbromid und Polysorbat 80
Nebenwirkungen
Erwachsene >/= 18 Jahre
- Erkrankungen des Immunsystems
- ohne Häufigkeitsangabe3
- Allergische oder unmittelbare Überempfindlichkeitsreaktionen, einschließlich anaphylaktischer Schock
- ohne Häufigkeitsangabe3
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Appetitverlust
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen1
- ohne Häufigkeitsangabe3
- Parästhesie, Guillain-Barre-Syndrom
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit, Diarrhöe, Erbrechen2
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- ohne Häufigkeitsangabe3
- Generalisierte Hautreaktionen, einschließlich Pruritus, Urtikaria oder unspezifisches Exanthem
- ohne Häufigkeitsangabe3
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Myalgie1
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Arthralgie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schmerzen an der Injektionsstelle, Ermüdung1, Erythem, Induration1
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Ekchymosen, Schüttelfrost
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Fieber (>/= 38 °C)
- ohne Häufigkeitsangabe3
- Ausgeprägte Schwellungen an der geimpften Extremität
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- 1 In der Population der älteren Probanden >/= 65 Jahre als „häufig" berichtet
- 2 In der Population der älteren Probanden >/= 65 Jahre als „gelegentlich" berichtet
- 3 Nach Markteinführung berichtete Nebenwirkungen
Kinder und Jugendliche 6 Monate bis < 18 Jahre
- 6 Monate bis < 6 Jahre1
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Diarrhöe
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erbrechen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Druckschmerz an der Injektionsstelle
- Erythem an der Injektionsstelle
- Induration an der Injektionsstelle
- Ekchymose an der Injektionsstelle
- Schläfrigkeit
- Reizbarkeit
- Veränderung der Essgewohnheiten
- Fieber (>/= 38° C)2
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schüttelfrost/Schütteln
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- 6 bis < 18 Jahre3
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Appetitverlust
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Kopfschmerzen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Übelkeit
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Myalgie4
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Arthralgie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Schmerzen an der Injektionsstelle
- Erythem an der Injektionsstelle
- Induration an der Injektionsstelle
- Ekchymose an der Injektionsstelle
- Ermüdung
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schüttelfrost/Schütteln
- Fieber (>/= 38 °C)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- 1 Die Häufigkeitskategorien basieren auf den höchsten Raten der sich überlappenden Altersgruppen in den folgenden 3 Studien: V130_14 (6 Monate bis < 4 Jahre); V130_12 (2 bis < 6 Jahre); V130_03 (4 bis < 6 Jahre)
- 2 Fieber wurde in den Studien V130_12 und V130_03 als häufig gemeldet und in der Studie V130_14 als sehr häufig
- 3 Die Häufigkeitskategorien basieren auf den höchsten Raten der folgenden 2 Studien: V130_03 (6 bis < 18 Jahre) und V130_12 (6 bis < 18 Jahre)
- 4 Myalgie wurde in Studie V130_12 als häufig gemeldet und in Studie V130_03 als sehr häufig
Anwendungshinweise
- nur zur intramuskulären Injektion (i. m.)
- Injektionsstelle
- bevorzugte Stelle: Deltamuskel im Oberarm
- kleine Kinder mit unzureichender Muskelmasse des Deltamuskels:
- Applikation in den anterolateralen Bereich des Oberschenkels
- Impfstoff nicht i. v., s. c. oder intradermal applizieren
- Impfstoff darf nicht mit anderen Impfstoffen in derselben Spritze gemischt werden
- Hinweise zur Handhabung des Impfstoffs s. Fachinformation
Stillzeithinweise
- kann während der Stillzeit gegeben werden
- nicht bekannt, ob der Impfstoff in die Muttermilch übergeht
- keine Auswirkungen für das Stillen von Neugeborenen/Säuglingen erwartet
Schwangerschaftshinweise
- der Impfstoff kann in allen Stadien der Schwangerschaft verabreicht werden
- verglichen mit dem 1. Trimenon liegen für das 2. und 3. Trimenon umfassendere Sicherheitsdatensätze vor
- Daten aus der weltweiten Anwendung von Grippe-Impfstoffen deuten jedoch auf keine unerwünschten Wirkungen auf Föten und Mütter hin, die auf den Impfstoff zurückzuführen sind
- ein prospektives, in den Vereinigten Staaten (USA) aufgestelltes Schwangerschaftsexpositionsregister erfasste Daten von 665 Frauen, die während 3 Grippesaisons auf der nördlichen Halbkugel (2017 - 18 bis 2019 - 20) mit dem Impfstoff geimpft worden und von denen 28 % während ihres ersten Trimesters exponiert waren
- auf der Grundlage der Schwangerschaftsverläufe und der vorab festgelegten sicherheitsrelevanten Endpunkte für die Kinder ergaben sich keine Anhaltspunkte für dem Impfstoff zuzuschreibende unerwünschte Ergebnisse bei Föten, Neugeborenen oder bei den Schwangerschaftsverläufen in irgendeinem Stadium der Schwangerschaft
- tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf eine Reproduktionstoxizität
- Fertilität
- keine Daten zur menschlichen Fertilität verfügbar
- Daten aus der Anwendung eines zellbasierten trivalenten Influenza-Impfstoffs (TIVc) bei Tieren zeigen keine Auswirkungen auf die weibliche Fertilität
- die männliche Fertilität wurde bei Tieren nicht bewertet
Warnhinweise
- Rückverfolgbarkeit
- für eine bessere Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel müssen die Arzneimittelbezeichnung und die Chargenbezeichnung des verabreichten Präparats eindeutig protokolliert werden
- Überempfindlichkeit und anaphylaktische Reaktion
- für den seltenen Fall anaphylaktischer Reaktionen nach Gabe des Impfstoffs sind stets angemessene ärztliche Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten bereitzuhalten
- fiebrige Erkrankung
- Impfung verschieben, bis das Fieber zurückgegangen ist
- Personen mit Thrombozytopenie oder einer Gerinnungsstörung
- nur unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen, da bei diesen Personen nach einer intramuskulären Verabreichung eine Blutung auftreten kann
- angstbedingte Reaktionen
- Synkopen (Ohnmachtsanfälle) können nach oder sogar vor einer Impfung als psychogene Reaktion auf den Einstich mit der Injektionsnadel auftreten
- diese können während der Erholungsphase von neurologischen Symptomen wie vorübergehende Sehstörung, Parästhesie und tonisch-klonischen Bewegungen der Gliedmaßen begleitet sein
- es ist wichtig, dass im Vorfeld Maßnahmen ergriffen werden, um Verletzungen durch die Ohnmacht zu verhindern
- Immungeschwächte Personen
- unzureichende Antikörperreaktion bei Personen mit endogener oder iatrogener Immunsuppression möglich
- Grenzen der Wirksamkeit des Impfstoffs
- es besteht die Möglichkeit, dass nicht bei allen Impflingen eine schützende Immunantwort ausgelöst wird