Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| – | 1X0.2 ML | 36,43 € |
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Indikation
- Influenza-Prophylaxe bei Personen ab einem Lebensalter von 24 Monaten bis zum vollendeten 18. Lebensjahr
- Hinweis: in Übereinstimmung mit den offiziellen Empfehlungen anwenden
Dosierung
- Influenza-Prophylaxe
- 0,2 ml (verabreicht werden 0,1 ml je Nasenloch)
- Kinder, die zuvor noch nicht gegen saisonale Influenza geimpft wurden:
- frühestens nach 4 Wochen eine 2. Dosis verabreichen
- Säuglinge und Kleinkinder < 24 Monate
- keine Anwendung
- Bedenken hinsichtlich einer erhöhten Hospitalisierungsrate und des Auftretens von Giemen
Kontraindikationen
- Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe, einen der genannten sonstigen Bestandteile
- Schwere allergische Reaktion (z. B. Anaphylaxie)
- Kinder und Jugendliche mit klinischer Immunschwäche aufgrund von Erkrankungen oder infolge einer Therapie mitImmunsuppressiva, zum Beispiel: akute und chronische Leukämie, Lymphom, symptomatische HIV-Infektion, zelluläre Immundefekte und hoch dosierte Kortikosteroid-Behandlung
- nicht kontraindiziert bei Personen mit asymptomatischer HIV-Infektion sowie bei Personen, die topische/inhalativeKortikosteroide oder niedrig dosierte systemische Kortikosteroide erhalten oder die Kortikosteroide als Ersatztherapie anwenden, z. B. bei Nebenniereninsuffizienz
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, die eine Salicylat-Therapie erhalten, da Salicylate und eine Wildtyp-Influenza-Infektion mit dem Reye-Syndrom in Verbindung gebracht wurden
Nebenwirkungen
- Erkrankungen des Immunsystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Gesichtsödem, Urtikaria und sehr selten Anaphylaxie)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Verminderter Appetit
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Kopfschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Verstopfung der Nase/Rhinorrhoe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100:
- Epistaxis
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautausschlag
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Myalgie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Unwohlsein
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Pyrexie
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
Anwendungshinweise
- Immunisierung muss durch eine nasale Anwendung erfolgen (nicht injizieren)
- Dosis aufgeteilt in beide Nasenlöcher verabreichen
- nach Verabreichung der halben Dosis in ein Nasenloch wird die 2. Hälfte der Dosis sofort oder kurze Zeit später in das andere Nasenloch verabreicht
- Patient kann normal atmen, während der Impfstoff verabreicht wird (nicht aktiv inhalieren oder Luft durch die Nase einziehen)
- Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Verabreichung ist der Fachinformation zu entnehmen
Stillzeithinweise
- keine Anwendung während der Stillzeit, da manche Viren in die Muttermilch übergehen
- begrenzte verfügbare Daten weisen darauf hin, dass der Impfstoff nicht in die Muttermilch übergeht
Schwangerschaftshinweise
- Schwangerschaft
- wenige Erfahrungen
- In einer Falldatenbank von US-Krankenversicherungen gab es für 138 Schwangere, keine Hinweise auf signifikante negative Auswirkungen bei der Mutter
- zu weiteren Inforamtionen über die aktuelle Studienlage siehe Fachinformation
- Fertilität
- keine Daten zu den möglichen Wirkungen auf die männliche oder weibliche Fertilität vor
Warnhinweise
- Rückverfolgbarkeit
- für eine bessere Rückverfolgbarkeit biologischer Arzneimittel müssen die Arzneimittelbezeichnung und die Chargenbezeichnung des verabreichten Präparats eindeutig protokolliert werden
- anaphylaktische Reaktionen
- für den Fall anaphylaktischer Reaktionen nach Gabe des Impfstoffs sollten stets geeignete medizinische Behandlungs- und Überwachungsmöglichkeiten unmittelbar zur Verfügung stehen
- nicht an Kinder und Jugendliche mit schwerem Asthma oder akutem Giemen verabreichen, da es über diese Patientengruppe keine ausreichenden Erkenntnisse aus klinischen Studien gibt
- immungeschwächte Personen
- Gefahr einer Virus-Übertragung auf immungeschwächte Personen besteht
- die Impflinge sollten sich bemühen, in den ersten 1 - 2 Wochen nach der Impfung soweit wie möglich jeden engen Kontakt zu stark immungeschwächten Personen (z. B. Empfängern von Knochenmarktransplantaten während der Isolation) zu vermeiden
- in klinischen Studien wurde 2 - 3 Tage nach der Impfung die maximale Impfvirus-Konzentration beobachtet
- in Situationen, in denen ein Kontakt zu stark immungeschwächten Personen unvermeidbar ist, sollte das potenzielle Risiko, den Influenza-Impfvirus zu übertragen, abgewogen werden gegen das Risiko, sich mit dem Wildtyp-Influenzavirus zu infizieren und diesen zu übertragen
- keine Daten zur Sicherheit einer intranasalen Anwendung bei Kindern mit nicht korrigierten kraniofazialen Fehlbildungen
- darf auf keinen Fall injiziert werden