Flumazenil Kabi 0.1mg/ml 10ml Glasamp.

Fresenius Kabi Deutschland GmbH
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Flumazenil →

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Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 5X5 ML 58,80 €
N1 5X10 ML 99,69 €

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Fachinformationen

Indikation

  • in der Anästhesie
    • Beendigung der hypnosedativen Wirkungen bei durch Benzodiazepine induzierter und / oder aufrechterhaltener Vollnarkose bei stationären Patienten
    • Aufhebung der durch Benzodiazepine hervorgerufenen Sedierung bei kurzen diagnostischen und therapeutischen Massnahmen bei ambulanten und bei stationären Patienten
  • in der Intensivmedizin:
    • für die spezifische Aufhebung der zentralen Wirkungen von Benzodiazepinen zur Wiederherstellung der spontanen Atmung
    • Diagnose und Behandlung von Intoxikationen oder Überdosierung nur oder hauptsächlich mit Benzodiazepinen

Dosierung

Basiseinheit: 5 ml Injektionslösung enthalten 0,5 mg Flumazenil

  • Anästhesie
    • Anfangsdosis: 0,2 mg i.v., verabreicht über 15 Sekunden
    • gewünschter Bewusstseinsgrad nicht innerhalb 60 Sekunden erreicht:
      • weitere Dosis: 0,1 mg i.v.
      • Wiederholung in Intervallen von 60 Sekunden möglich
      • Höchstdosis 1 mg
    • üblicherweise benötigte Dosis: 0,3 - 0,6 mg (Abweichung je nach Patient und verwendetem Benzodiazepin)
  • Intensivmedizin
    • Anfangsdosis: 0,2 mg i.v., verabreicht über 15 Sekunden
    • gewünschter Bewusstseinsgrad nicht innerhalb 60 Sekunden erreicht:
      • weitere Dosis: 0,1 mg i.v.
      • Wiederholung in Intervallen von 60 Sekunden möglich
      • bis zum Aufwachen oder Höchstdosis von 2,0 mg
    • Wiederauftreten von Benommenheit
      • evtl. intravenöse Infusion geeignet: 0,1 - 0,4 mg / Std. (individuelle Anpassung)
      • Falls nach wiederholter Verabreichung keine deutliche Wirkung auf das Bewusstsein und die Atmung eintritt, sollte in Betracht gezogen werden, dass die Intoxikation nicht auf Benzodiazepine zurückzuführen ist.
      • Infusion alle 6 Stunden unterbrechen und feststellen, ob wiederum Sedierung eintritt

Dosisanpassung

  • Kinder über 1 Jahr
    • Anfangsdosis: 0,01 mg / kg KG i.v. über Dauer von 15 Sekunden (bis zu 0,2 mg)
    • gewünschter Bewusstseinszustand nach Pause von 45 Sekunden nicht erreicht: Folgeinjektion von 0,01 mg / kg KG (bis zu 0,2 mg)
    • wenn notwendig, in Intervallen von 60 Sekunden wiederholen (max. 4 mal)
    • Höchstdosis: 0,05 mg / kg KG oder 1 mg
  • Kinder < 1 Jahr
    • keine Anwendung
  • ältere Patienten
    • Anwendung mit Vorsicht
  • Leberinsuffizienz
    • sorgfältige Titration der Dosis
    • Dosisreduktion bei wiederholter Dosierung (nicht für Initialdosis)
    • evtl. Elimination von Flumazenil verzögert
  • Niereninsuffizienz
    • keine Dosisanpassung erforderlich

Kontraindikationen

Flumazenil - invasiv
  • Überempfindlichkeit gegen Flumazenil
  • Patienten, denen Benzodiazepine zur Behandlung eines potenziell lebensbedrohlichen Zustands verabreicht wurden (z. B. intrakranieller Druckanstieg oder Status epilepticus)
  • Mischintoxikationen mit Benzodiazepinen und trizyklischen und/oder tetrazyklischen Antidepressiva
    • Toxizität der Antidepressiva kann hier durch die protektive Benzodiazepin-Wirkung maskiert werden
    • bei vegetativen (anticholinergen), neurologischen (motorischen) oder kardiovaskulären Symptomen einer schweren Vergiftung mit Trizyklika/Tetrazyklika ist die Benzodiazepin-Wirkung nicht mit Flumazenil aufzuheben
  • Epilepsie, wenn Benzodiazepine als Zusatzmedikation angewendet werden
  • Angstzustände und Selbstmordneigung, wenn Benzodiazepine als Zusatzmedikation angewendet werden
  • Patienten, die eine niedrige Dosis eines kurzwirkenden Benzodiazepinderivates erhielten
  • postoperativen Periode bei anhaltendem, die Atmung dämpfenden (atemdepressiven) Effekt der Opiate und bereits bestehender Bewusstseinsklarheit

Therapiehinweise

Einschleichend dosieren.

Nebenwirkungen

Flumazenil - invasiv
  • Erkrankungen des Immunsystems
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Überempfindlichkeitsreaktionen einschl. Anaphylaxis
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • rascher Injektion, benötigt gewöhnlich keine Behandlung
        • Angstgefühl / Angstzustände
        • Angst
        • Gefühl von Bedrohung
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Entzugserscheinungen (z. B. Agitation, Angstgefühl, emotionale Labilität,Verwirrtheit, sensorische Empfindungsstörung / Sinnesverzerrung)
        • nach rascher Injektion von einer Dosis von 1 mg oder mehr bei Patienten, die in den Wochen vor der Verabreichung von Flumazenil über längere Zeit und/oder in hohen Dosen Benzodiazepine erhalten haben
        • bei Patienten, die über längere Zeit Benzodiazepine erhalten haben, kann Flumazenil Entzugserscheinungen auslösen, die sich in Spannungszuständen, Agitiertheit, Angst, Verwirrtheit, Halluzinationen, Tremor und Krämpfen äußern
      • Panikattacken (bei Patienten mit panischen Reaktionen in der Vorgeschichte)
      • abnormales Weinen
      • Agitation
      • aggressive Reaktionen
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Krampfanfälle
        • besonders bei Patienten mit bestehender Epilepsie oder schwerer Leberfunktionsstörung, insbesondere nach Langzeitbehandlung mit Benzodiazepinen oder in Fällen von Mischintoxikationen
  • Herzerkrankungen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Herzklopfen / Palpitation (nach rascher Injektion, benötigt gewöhnlich keine Behandlung)
  • Gefäßerkrankungen
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • transient erhöhter Blutdruck / vorübergehende Hypertonie, (beim Aufwachen)
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Blutdruckschwankungen mit Veränderung der Herzfrequenz
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Übelkeit und Erbrechen (während postoperativer Anwendung, besonders wenn auch Opiate angewendet wurden)
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Hautrötung / Flush
      • Hitzegefühl
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Schüttelfrost (nach rascher Injektion, benötigt gewöhnlich keine Behandlung)

Hinweis:

  • Kinder und Jugendliche
    • im Allgemeinen unterscheidet sich das Nebenwirkungsprofil bei Kindern nicht erheblich von dem bei Erwachsenen
    • bei Anwendung von Flumazenil zur Aufhebung einer Sedierung können bei Kindern zusätzlich abnormales Weinen, Agitation und aggressive Reaktionen auftreten

Anwendungshinweise

  • intravenöse Anwendung (durch Anästhesisten oder erfahrenen Arzt)
  • darf nur verwendet werden, wenn Lösung klar und praktisch frei von Partikeln ist
  • Patienten unter Dauerbehandlung mit Benzodiazepinen: rasche Injektion hoher Dosen (> 1 mg) vermeiden
  • Infusion: Arzneimittel muss vor Infusion verdünnt werden; mit
    • Natriumchloridlösung 9 mg/ml (0,9%)
    • Glucoselösung 50 mg/ml (5%)
    • Ringer-Lactat-Lösung
    • Kompatibilität zwischen Flumazenil und anderen Injektionslösungen wurde nicht nachgewiesen
    • Infusionslösungen sollten innerhalb von 24 Stunden verwendet werden
  • kann gleichzeitig mit anderen Wiederbelebungsmaßnahmen angewendet werden

Haltbarkeit

  • Nach dem ersten Öffnen sollte das Arzneimittel unverzüglich angewendet werden.
  • Haltbarkeit nach Verdünnung
    • Die chemische und physikalische Stabilität der gebrauchsfertigen Zubereitung 24 Std bei 25 °C
      • Aus mikrobiologischer Sicht sollte das Arzneimittel sofort angewendet werden
      • Sofern die Verdünnung nicht unter kontrollierten und aseptischen Bedingungen erfolgt, ist diese nicht länger als 24 Stunden bei 2 bis 8 °C aufzubewahren

Lagerung

  • nicht über 25 Grad C

Stillzeithinweise

Flumazenil - invasiv
  • parenterale Gabe in Akutfällen / Notfällen während der Stillperiode ist möglich (nicht kontraindiziert)
    • in anderen Situationen ist bei einer Anwendung von Flumazenil während der Stillzeit das Stillen für 24 Stunden zu unterbrechen
  • nicht bekannt, ob Flumazenil in die Muttermilch übertritt

Schwangerschaftshinweise

Flumazenil - invasiv
  • Vorsicht ist geboten bei der Anwendung in der Schwangerschaft
    • Flumazenil ist in der Schwangerschaft nur anzuwenden, wenn der mögliche Nutzen für den Patienten den des potenziellen Risikos für den Foetus überwiegt
    • eine Notfallanwendung von Flumazenil während der Schwangerschaft ist nicht kontraindiziert
  • es gibt keine klinischen Daten zur Anwendung und zu möglichen Risiken für den Menschen durch eine Gabe von Flumazenil in der Schwangerschaft
  • tierexperimentelle Studien
    • lassen nicht auf schädliche Auswirkungen auf das ungeborene Kind (Embryotoxizität oder Teratogenität) schließen
  • Fertilität
    • tierexperimentelle Studien
      • sind unzureichend im Hinblick auf reproduktionstoxikologische Untersuchungen

Warnhinweise

Flumazenil - invasiv
  • Patient ist über einen angemessenen Zeitraum zu überwachen:
    • EKG
    • Puls
    • Oxymetrie
    • Bewusstseinszustand sowie
    • andere Vitalzeichen wie Herzfrequenz, Atemfrequenz, Blutdruck
  • Mischintoxikation / Übersosierung mit einer Kombination von Arzneimitteln
    • besondere Vorsicht ist angezeigt, wenn Flumazenil bei Mischintoxikationen eingesetzt wird
      • besonders in Fällen von Intoxikationen mit Benzodiazepinen und zyklischen Antidepressiva, da durch die Anwendung von Flumazenil bestimmte toxische Effekte, wie Krampfanfälle und Herzrhythmusstörungen, die durch die Antidepressiva hervorgerufen werden, aber durch die gleichzeitige Gabe mit Benzodiazepinen weniger stark ausgeprägt sind, verschlimmert werden
        • dies gilt vor allem bei Mischintoxikationen mit tri- und tetrazyklischen Antidepressiva, bei denen Flumazenil deshalb nur angewendet werden darf, wenn der zu erwartende Nutzen das mögliche Risiko (z. B. einer Auslösung von Krampfanfällen) überwiegt
  • Benzodiazepin-Abhängigkeit
    • Flumazenil wird weder zur Behandlung einer Benzodiazepin-Abhängigkeit noch zur Steuerung eines protrahierten Benzodiazepin-Entzugssyndroms empfohlen
  • Leberfunktionseinschränkung
    • Anwendung darf nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung erfolgen
    • Eliminierung kann bei Patienten mit Leberfunktionsstörung verzögert sein
  • antagonistische Effekt
    • antagonistische Effekt von Flumazenil richtet sich speziell gegen Benzodiazepine;
    • deshalb wird kein Effekt erwartet, wenn der einschläfernde Effekt durch andere Substanzen verursacht wurde
  • Anwendung in der Anästhesie zum Ende einer Operation
    • bei der Verwendung am Schluss einer Operation sollte Flumazenil nicht injiziert werden, bevor die Wirkung muskelerschlaffender Mittel (peripherer Muskelrelaxanzien) abgeklungen ist
      • da Flumazenil generell eine kürzere Wirkdauer als die Benzodiazepine hat und deswegen eine erneute Sedierung auftreten kann, muss der klinische Status des Patienten bis zum Ende des Effekts von Flumazenil überwacht werden, vorzugsweise auf der Intensivstation
  • Flumazenil zur Aufhebung der Benzodiazepin-Wirkung
    • Patienten, die Flumazenil zur Aufhebung der Benzodiazepin-Wirkung erhalten haben, sind über einen angemessenen Zeitraum, der sich an der Dosierung und Wirkdauer des jeweiligen Benzodiazepins orientiert, auf erneute Sedierung, Atemdepression und weitere Benzodiazepin-bedingte Residualeffekte zu überwachen
      • wenn möglich auf einer Intensivstation, bis die Wirkung von Flumazenil vermutlich abgeklungen ist
      • denn da Flumazenil in der Regel eine kürzere Wirkdauer besitzt als Benzodiazepine und eine erneute Sedierung möglich ist, ist der Patient nach Flumazenilgabe weiterhin engmaschig zu überwachen
    • bei Patienten mit einer zugrundeliegenden Leberinsuffizienz kann die Benzodiazepin-Wirkungen (wie oben beschrieben) möglicherweise verzögert auftreten, daher könnte eine verlängerte Beobachtungszeit erforderlich sein
  • bei Risikopatienten
    • sollten die Vorteile einer Sedierung mit Benzodiazepinen gegen die Risiken einer schnellen Rückkehr zum Bewusstsein abgewogen werden
    • bei Patienten (z. B. mit Herzproblemen) kann die Erhaltung eines gewissen Sedierungsgrades während der frühen postoperativen Phase gegenüber dem vollständigen Bewusstsein vorzuziehen sein
  • rasche Injektion von Flumazenil
    • sollte vermieden werden
    • bei Patienten, die in den Wochen vor der Verabreichung von Flumazenil über längere Zeit und/oder in hohen Dosen Benzodiazepine erhalten haben, führte eine rasche Injektion einer Dosis von 1 mg oder mehr zu Entzugserscheinungen, die
      • Herzklopfen, Agitation, Angst, emotionale Labilität sowie leichte Verwirrtheit und sensorische Empfindungsstörungen umfassen
      • diese sollten nach langsamer titrierender i. v. Injektion von Diazepam oder Midazolam verschwinden
  • Patienten mit Angst vor OP bzw. Angst/-zuständen
    • Dosis von Flumazenil sollte vorsichtig angepasst werden bei Patienten, die während der Phase vor der Operation ängstlich sind, oder bei Patienten, die bekanntlich unter chronischer oder vorübergehender Angst leiden
  • postoperative Schmerz
    • nach größeren Operationen sollte jedoch der postoperative Schmerz berücksichtigt werden und es kann sein, dass es vorzuziehen ist, den Patienten leicht sediert zu lassen
  • Risiken von Entzugserscheinungen
    • bei Patienten, die chronisch mit hohen Dosen von Benzodiazepinen behandelt wurden, sollten die Vorteile der Anwendung von Flumazenil sorgfältig gegen die Risiken von Entzugserscheinungen abgewogen werden
      • wenn trotz vorsichtiger Dosierung Entzugserscheinungen auftreten, kann, falls notwendig, eine Behandlung mit niedrigen Dosen von Benzodiazepinen erwogen werden, intravenös titriert je nach Ansprechen beim Patienten
        • z.B. können 5 mg Diazepam oder 5 mg Midazolam in individuell angepasster Dosis langsam intravenös injiziert werden
  • Patienten mit Epilepsie
    • Anwendung von Antagonisten ist bei Patienten mit Epilepsie, die über einen längeren Zeitraum mit Benzodiazepinen behandelt wurden, nicht empfohlen
    • obschon Flumazenil einen leichten intrinsischen krampflösenden Effekt hat, kann die abrupte Unterdrückung des schützenden Effekts von einem Benzodiazepin-Agonisten zu Krämpfen bei Epilepsiepatienten führen
  • Patienten mit schweren Hirnverletzungen (und/oder instabilem intrakraniellen Druck)
    • bei Patienten mit schweren Hirnverletzungen (und/oder instabilem intrakraniellen Druck), die mit Flumazenil behandelt werden - um dem Effekt von Benzodiazepinen entgegenzuwirken -, kann sich ein erhöhter intrakranieller Druck entwickeln
  • Patienten mit einer Panikstörung in der Vorgeschichte
    • nach Anwendung von Flumazenil sind Panikattacken beobachtet worden
  • Alkohol- und sonstige Drogenabhängigkeit
    • aufgrund einer erhöhten Inzidenz von Benzodiazepintoleranz und -abhängigkeit sollte Flumazenil bei dieser Patientengruppe mit Vorsicht angewendet werden
  • Kinder und Jugendliche
    • Anwendung bei Kindern für andere Indikationen als die Aufhebung einer Sedierung kann aufgrund eines Mangels an kontrollierten Studien nicht empfohlen werden
    • Kinder < 1 Jahr
      • generell nicht empfohlen
        • so lange noch keine ausreichenden Daten vorliegen, darf Flumazenil nur dann Kindern unter einem Jahr verabreicht werden, wenn das Risiko für den Patienten (besonders im Fall einer fälschlichen Überdosis) gegen den Nutzen der Behandlung abgewogen wurde
    • aufgrund der potenziellen Gefahr einer erneuten Sedierung und Atemdepression sind Kinder, die zuvor mit Midazolam sediert worden waren, nach der Gabe von Flumazenil mind. 2 Stunden lang zu überwachen
      • im Falle einer Sedierung mit anderen Benzodiazepinen muss die Dauer der Überwachung gemäß der jeweils erwarteten Wirkdauer angepasst werden
    • Nebenwirkungen
      • im Allgemeinen unterscheidet sich das Nebenwirkungsprofil bei Kindern nicht erheblich von dem bei Erwachsenen
      • bei Anwendung von Flumazenil zur Aufhebung einer Sedierung können bei Kindern zusätzlich abnormales Weinen, Agitation und aggressive Reaktionen auftreten