flutiform k-haler 125ug/5ug pro Spruhst. 120 HUB
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| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
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| NotApplicable | 1 ST | – |
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Indikation
Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre
- regelmäßige Behandlung von Asthma bronchiale in Fällen, in denen ein Kombinationspräparat (ein inhalatives Kortikosteroid und ein langwirksamer Beta-2-Agonist) angezeigt ist
- Patienten, die mit inhalativen Kortikosteroiden und bedarfsweise angewendeten inhalativen kurzwirksamen Beta-2-Agonisten nicht ausreichend eingestellt sind
- Patienten, die bereits mit einem inhalativen Kortikosteroid und einem langwirksamen Beta-2-Agonisten ausreichend eingestellt sind
Dosierung
Basiseinheit: 1 Sprühstoß enthält 125 µg Fluticason-17-propionat und 5 µg Formoterolfumarat-Dihydrat (entspricht einer zugeführten Dosis (aus dem Mundstück) von etwa 115 µg Fluticason- 17-propionat und 4,5 µg Formoterolfumarat- Dihydrat)
- regelmäßige Behandlung von Asthma bronchiale in Fällen, in denen ein Kombinationspräparat (ein inhalatives Kortikosteroid und ein langwirksamer Beta-2-Agonist) angezeigt ist
- allgemein:
- regelmäßige Beurteilung des Asthma bronchiale durch Arzt, damit optimale Wirkstärke angewendet und Dosis nicht ohne ärztliche Anordnung geändert wird
- auf niedrigste Dosis titrieren, bei der noch effektive Symptomkontrolle aufrechterhalten wird
- wenn Asthmakontrolle mit niedrigster Wirkstärke bei Anwendung 2mal / Tag erreicht, Behandlung neu bewerten und prüfen, ob künftig mit inhalativem Kortikosteroid allein behandelt werden kann
- allgemeiner Grundsatz: Dosis soll auf die niedrigste Dosis titriert werden, bei der effektive Kontrolle der Symptome aufrechterhalten wird
- während Dosisreduktion regelmäßige Überwachung
- Anwendung der Wirkstärke welche die für den Schweregrad der Erkrankung geeignete Menge an Fluticasonpropionat enthält
- verschreibender Arzt sollte berücksichtigen, dass bei Asthmapatienten ca. die Hälfte der Tagesdosis (in Mikrogramm) von Fluticasonpropionat genauso wirksam ist wie manche anderen inhalativen Steroide
- wenn Patient Dosis außerhalb des empfohlenen Dosisschemas benötigt: entweder geeignete Dosen des Beta-2-Agonisten und des inhalativen Kortikosteroids über separate Inhalatoren oder angemessene Dosen des inhalativen Kortikosteroids als Monotherapie verschreiben
- meist besteht Erstlinien-Therapie in der alleinigen Behandlung mit inhalativen Kortikosteroiden
- nicht für die Initialbehandlung des leichten Asthmas bestimmt
- bei schwerem Asthma sollte vor Verordnung eines Kombinationspräparats mit fixer Dosis Behandlung mit einem inhalativen Kortikosteroid etabliert werden
- für optimalen Behandlungserfolg täglich anwenden, auch wenn Symptomfreiheit besteht
- unter keinen Umständen zusätzliche Anwendung von langwirksame Beta-2-Agonisten
- wenn zwischen zwei Anwendungen Asthmasymptome, Anwendung eines kurzwirksamen inhalativen Beta-2-Agonist zur sofortigen Symptomlinderung
- bei Patienten, die aktuell mittlere bis hohe Dosen eines inhalativen Kortikosteroids erhalten und deren Krankheitsschweregrad eindeutig eine Behandlung mit zwei Medikamenten als Erhaltungstherapie erfordert:
- empfohlene Anfangsdosis: 2 Inhalationen (Wirkstärke 125 µg / 5 µg / Sprühstoß) 2mal / Tag
- Erwachsene und Jugendliche >/= 12 Jahre:
- Wirkstärke: 50 µg Fluticason-17-propionat / 5 µg Formoterolfumarat-Dihydrat / Sprühstoß:
- 2 Inhalationen (Sprühstöße) 2mal / Tag, normalerweise morgens und abends
- wenn Asthma des Patienten weiterhin schlecht kontrolliert, kann Gesamttagesdosis des inhalativen Kortikosteroids weiter erhöht werden, indem höhere Stärke dieses Kombinationspräparats angewendet wird:
- Wirkstärke 125 µg Fluticason-17-propionat / 5 µg Formoterolfumarat-Dihydrat / Sprühstoß: 2 Inhalationen (Sprühstöße) 2mal / Tag
- Wirkstärke: 50 µg Fluticason-17-propionat / 5 µg Formoterolfumarat-Dihydrat / Sprühstoß:
- nur für Erwachsene
- ist Asthma weiterhin schlecht kontrolliert, Umstellung auf Wirkstärke 250 µg Fluticason-17-propionat / 10 µg Formoterolfumarat-Dihydrat / Sprühstoß: 2 Inhalationen (Sprühstöße) 2mal / Tag
- Kinder < 12 Jahren:
- keine der Wirkstärken empfohlen, daher keine Anwendung in dieser Altersgruppe
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Leber- oder Nierenfunktionsstörungen
- keine Daten
- regelmäßig ärztliche Untersuchung, um sicherzustellen, dass niedrigste Dosis verabreicht wird, die Symptome wirksam unter Kontrolle hält
- Anteile an Fluticason und Formoterol, die den systemischen Kreislauf erreichen, werden vorwiegend über Metabolisierung in der Leber eliminiert
- daher bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung erhöhte Exposition zu erwarten
- COPD
- kontraindiziert (keine Daten)
- schweres Asthma
- Wirkstärke 50 µg Fluticason-17-propionat / 5 µg Formoterolfumarat-Dihydrat für Erwachsene und Jugendliche nicht geeignet
- allgemein:
Kontraindikationen
Formoterol und Fluticason - pulmonal
- Überempfindlichkeit gegen Fluticason oder Formoterol
Therapiehinweise
Ausschleichend dosieren.
Nebenwirkungen
Formoterol und Fluticason - pulmonal
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- orale Kandidose
- durch Gurgeln, Mundspülungen mit Wasser oder Zähneputzen nach der Gabe des Produktes kann dem entgegengewirkt werden
- orale Pilzinfektion
- Sinusitis
- orale Kandidose
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hyperglykämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Psychiatrische Erkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Schlafstörungen inklusive Schlaflosigkeit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- ungewöhnliche Träume
- Agitation
- ohne Häufigkeitsangabe
- psychomotorische Hyperaktivität
- Angstgefühle
- Depression
- Aggressivität
- Verhaltensänderungen (überwiegend bei Kindern)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Nervensystems
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Kopfschmerzen
- Tremor
- Benommenheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Dysgeusie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Auges
- ohne Häufigkeitsangabe
- verschwommenes Sehen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Vertigo
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Herzerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Palpitationen
- ventrikuläre Extrasystolen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Angina pectoris
- Tachykardie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gefäßerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypertonie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Asthmaexazerbation
- Dysphonie
- durch Gurgeln, Mundspülungen mit Wasser oder Zähneputzen nach der Gabe des Produktes kann dem entgegengewirkt werden
- Rachenreizung
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Dyspnoe
- Husten
- ohne Häufigkeitsangabe
- paradoxer Bronchospasmus mit raschem Anstieg von Keuchen und Kurzatmigkeit (kann unmittelbar nach der Anwendung inhalativer Therapien auftreten)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Mundtrockenheit
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Diarrhö
- Dyspepsie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hautausschlag
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Juckreiz
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Muskelspasmen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Asthenie
- periphere Ödeme
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Die folgenden Nebenwirkungen können unter den einzelnen Wirkstoffen Fluticasonpropionat bzw. Formoterolfumarat auftreten, wurden aber während der klinischen Prüfung des Kombinationsarzneimittels nicht beobachtet:
- Fluticasonpropionat
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie Urtikaria, Pruritus, Angioödem (vorwiegend fazial und oropharyngeal), anaphylaktische Reaktionen
- insbesondere bei längerfristiger Anwendung hoher Dosen können systemische Wirkungen inhalativer Corticosteroide auftreten; z.B.
- Cushing-Syndrom
- cushingoide Merkmale
- Nebennierensuppression
- Wachstumsverzögerung bei Kindern und Jugendlichen
- Abnahme der Knochenmineraldichte
- Katarakt und Glaukom
- Blutergüsse
- Hautatrophie
- Infektionsneigung
- Anpassungsfähigkeit an erhöhte Belastung kann beeinträchtigt sein
- Hinweis
- beschriebene Nebenwirkungen sind unter inhalativen Corticosteroiden sehr viel weniger wahrscheinlich als unter oralen Corticosteroiden
- klinisch relevante Nebennierensuppression und akute Nebennierenkrise (bei anhaltender Therapie mit hohen Dosen inhalativer Corticosteroide)
- in Situationen von besonderem Stress (Trauma, chirurgische Eingriffe, Infektion) kann eine zusätzliche Einnahme systemischer Corticosteroide notwendig werden
- Formoterolfumarat
- Überempfindlichkeitsreaktionen (wie Hypotonie, Urtikaria, angioneurotisches Ödem, Pruritus, Exanthem)
- Verlängerung des QTc-Intervalls
- Hypokaliämie
- Übelkeit
- Myalgie
- Anstieg der Lactatkonzentration im Blut
- Anstieg der Blutspiegel von Insulin, freien Fettsäuren, Glycerin und Ketonkörpern
Anwendungshinweise
- zur Inhalation
- korrekte Anwendung ist für erfolgreiche Behandlung unverzichtbar und muss von Arzt, Apotheker oder medizinischem Fachpersonal gezeigt werden
- daher Einweisung in adäquate Anwendung und Pflege des Inhalators vonnöten
- Kontrolle der Inhalationstechnik, um optimale Zufuhr des inhalativen Arzneimittels in die Lungen zu gewährleisten
- weitere Hinweise zur Handhabung und Anwendung s. Fach- bzw. Gebrauchsinformation
Stillzeithinweise
Formoterol und Fluticason - pulmonal
- Entscheidung muss getroffen werden, ob abgestillt werden oder die Behandlung mit dem Arzneimittel unterbrochen beziehungsweise darauf verzichtet werden soll
- wobei der Nutzen des Stillens für das Kind und der Nutzen der Behandlung für die Frau in Betracht zu ziehen sind
- nicht bekannt, ob Fluticasonpropionat oder Formoterolfumarat in die Muttermilch ausgeschieden werden
- Risiko für das gestillte Kind kann nicht ausgeschlossen werden
Schwangerschaftshinweise
Formoterol und Fluticason - pulmonal
- Anwendung während der Schwangerschaft nicht empfohlen
- sollte nur in Betracht gezogen werden, wenn der erwartete Nutzen bei der Mutter größer ist als jedes mögliche Risiko für den Feten
- niedrigste effektive Dosis anwenden, die erforderlich ist, um eine adäquate Asthmakontrolle aufrecht zu erhalten
- nur wenige Daten zur Anwendung von Fluticasonpropionat oder Formoterolfumarat bei schwangeren Frauen
- sowohl für die Einzelwirkstoffe als auch für beide Wirkstoffe gemeinsam, entweder mit separaten Inhalatoren verabreicht oder als Fixkombination angewendet
- tierexperimentelle Studien
- reproduktive Toxizität beobachtet
- Beeinflussung der Uteruskontraktilität durch Beta-Agonisten
- wegen der potenziellen Beeinflussung der Uteruskontraktilität sollte die Anwendung während der Entbindung auf diejenigen Patientinnen begrenzt werden, bei denen der Nutzen die Risiken überwiegt
- Fertilität
- keine Daten zu den Auswirkungen auf die Fertilität vorliegend
- in tierexperimentellen Studien nach Anwendung der einzelnen Wirkstoffe in klinisch relevanten Dosen keine Auswirkungen auf die Fertilität beobachtet
Warnhinweise
Formoterol und Fluticason - pulmonal
- Asthmatherapie erfolgt normalerweise in Stufen
- Arzneimittel sollte nicht zur Initialtherapie eines Asthmas angewendet werden
- Ansprechen des Patienten sollte klinisch und über Lungenfunktionsprüfungen überwacht werden
- akute Asthmasymptome
- das Arzneimittel sollte nicht zur Behandlung von akuten Asthmasymptomen angewendet werden, bei denen ein schnell und kurz wirksamer Bronchodilatator erforderlich ist
- Patienten darauf hinweisen, dass sie ihre Arzneimittel zur Behandlung akuter Asthmasymptome immer zur Hand haben sollten
- anstrengungsinduziertes Asthma
- prophylaktische Anwendung bei anstrengungsinduziertem Asthma nicht untersucht
- schnell wirksamer Bronchodilatator sollte in Betracht gezogen werden
- regelmäßige Anwendung ist für einen bestmöglichen Behandlungserfolg wichtig
- Patienten darauf hinweisen, ihre Erhaltungsdosis auch dann weiter anzuwenden, wenn sie beschwerdefrei sind
- Exazerbation
- Behandlung mit Fluticason/Formoterol sollte nicht während einer Exazerbation oder während einer deutlichen Verschlimmerung oder akuten Verstärkung des Asthmas begonnen werden
- schwerwiegende Asthma-abhängige unerwünschte Ereignisse und Exazerbationen
- können während einer Behandlung mit Fluticason/Formoterol auftreten
- Patienten sollen Behandlung fortsetzen, aber sich an einen Arzt wenden, wenn die Asthmasymptome nach Beginn der Behandlung weiterhin nicht unter Kontrolle sind oder sich verstärken
- wenn zur Linderung von Asthmasymptomen zunehmend kurzwirksame Bronchodilatatoren benötigt werden, wenn kurzwirksame Bronchodilatatoren weniger wirksam oder unwirksam werden oder die Asthmasymptome persistieren
- dann sollte der Patient so schnell wie möglich von einem Arzt untersucht werden, da jedes dieser Anzeichen auf eine Verschlechterung der Asthmakontrolle hinweist und die Behandlung möglicherweise geändert werden muss
- plötzliche und progressive Verschlechterung der Asthmakontrolle ist potenziell lebensbedrohlich
- betroffene Patienten müssen dringend von einem Arzt untersucht werden
- erwägen, die Corticosteroidtherapie zu erhöhen
- wenn keine adäquate Asthmakontrolle bei aktueller Dosis erreicht wird
- erneute ärztliche Untersuchung
- zusätzliche Corticosteroidtherapie erwägen
- sobald Asthmasymptome unter Kontrolle sind, schrittweise Reduktion der Dosis erwägen
- Patienten während einer Dosisreduktion regelmäßig untersuchen
- Fluticason/Formoterol sollte in der niedrigsten noch wirksamen Dosis eingesetzt werden
- abruptes Absetzen vermeiden
- Behandlung sollte bei Patienten mit Asthma nicht plötzlich beendet werden, da es zu Exazerbationen kommen kann
- Behandlung sollte unter Aufsicht des verordnenden Arztes schrittweise ausgeschlichen werden
- akute bakterielle Atemwegsinfektion
- Exazerbation der klinischen Asthmasymptome kann auf eine akute bakterielle Atemwegsinfektion zurückzuführen sein, deren Behandlung geeignete Antibiotika, eine Erhöhung der Dosis des inhalativen Corticosteroids und einen kurzen Behandlungszyklus mit oralen Corticosteroiden erforderlich machen kann
- als Bedarfsmedikation sollte ein schnell wirksamer inhalativer Bronchodilatator eingesetzt werden
- Exazerbation der klinischen Asthmasymptome kann auf eine akute bakterielle Atemwegsinfektion zurückzuführen sein, deren Behandlung geeignete Antibiotika, eine Erhöhung der Dosis des inhalativen Corticosteroids und einen kurzen Behandlungszyklus mit oralen Corticosteroiden erforderlich machen kann
- Patienten mit pulmonaler Tuberkulose, stummer Tuberkulose und solchen mit Pilz-, Virus- oder anderen Infektionen der Atemwege
- Anwendung mit Vorsicht
- derartige Infektionen müssen immer angemessen behandelt werden
- Anwendung mit Vorsicht bei
- Thyreotoxikose
- Phäochromozytom
- Diabetes mellitus
- nicht-korrigierter Hypokaliämie
- Neigung zu niedrigen Kalium-Serumkonzentrationen
- hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie
- idiopathischer subvalvulärer Aortenstenose
- schwerer Hypertonie
- Aneurysma
- anderen schweren kardiovaskulären Erkrankungen wie ischämischer Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen oder schwerer Herzinsuffizienz
- schwere Hypokaliämie durch hohe Dosen von Beta-2-Agonisten möglich
- hypokaliämische Gesamtwirkung kann durch gleichzeitige Behandlung mit Beta-2-Agonisten und Arzneimitteln, die eine Hypokaliämie verursachen oder eine hypokaliämische Wirkung verstärken können, erhöht werden
- z.B. Xanthin-Derivate, Steroide und Diuretika
- besondere Vorsicht bei
- instabilem Asthma mit schwankender Anwendung der bronchodilatatorischen Bedarfsmedikation
- akutem schwerem Asthma (da das mit der Hypokaliämie verbundene Risiko durch eine Hypoxie verstärkt werden kann)
- anderen Erkrankungen mit erhöhter Wahrscheinlichkeit für hypokaliämische Nebenwirkungen
- in diesen Situationen Überwachung der Kalium-Serumkonzentrationen empfohlen
- hypokaliämische Gesamtwirkung kann durch gleichzeitige Behandlung mit Beta-2-Agonisten und Arzneimitteln, die eine Hypokaliämie verursachen oder eine hypokaliämische Wirkung verstärken können, erhöht werden
- Verlängerung des QTc-Intervalls
- Vorsicht bei Patienten mit bestehender Verlängerung des QTc-Intervalls
- Formoterol kann selbst Verlängerung des QTc-Intervalls hervorrufen
- Patienten mit Diabetes mellitus
- zusätzliche Blutzuckerkontrollen erwägen
- besondere Vorsicht bei Umstellung von Patienten auf eine Behandlung mit dem inhalativen Fluticason/Formoterol-Kombinationsarzneimittel
- insbesondere dann, wenn es einen Grund zu der Annahme gibt, dass die Nebennierenfunktion durch eine vorherige systemische Steroidtherapie beeinträchtigt ist
- paradoxer Bronchospasmus
- wie bei anderen inhalativen Therapien paradoxer Bronchospasmus mit sofortiger Zunahme von Giemen und Kurzatmigkeit möglich
- paradoxer Bronchospasmus spricht auf einen schnell wirksamen inhalativen Bronchodilatator an und muss sofort behandelt werden
- inhalatives Formoterol/Fluticason muss sofort abgesetzt, der Patient untersucht und falls erforderlich eine andere Behandlung begonnen werden
- Sehstörungen
- Sehstörungen können nach systemischem und topischem Corticosteroidgebrauch auftreten
- wenn ein Patient Symptome wie verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen aufweist, sollte in Betracht gezogen werden, den Patienten an einen Augenarzt zu überweisen
- zu den möglichen Ursachen können Katarakt, Glaukom oder seltene Krankheiten wie die zentrale seröse Chorioretinopathie (CSCR) gehören, die nach der Anwendung von systemischen und topischen Corticosteroiden berichtet wurden
- systemische Wirkungen durch inhalative Corticosteroide möglich
- insbesondere unter hohen Dosen, die über einen längeren Zeitraum verordnet werden, möglich
- systemische Wirkungen sehr viel weniger wahrscheinlich als bei oralen Corticosteroiden
- mögliche systemische Nebenwirkungen sind
- Cushing-Syndrom
- cushingoide Merkmale
- Nebennierensuppression
- Wachstumsverzögerung bei Kindern und Jugendlichen
- Abnahme der Knochenmineraldichte
- Katarakt
- Glaukom
- seltener eine Reihe von psychischen Effekten und Verhaltensänderungen wie psychomotorische Hyperaktivität, Schlafstörungen, Angstgefühle, Depression oder Reizbarkeit (v.a. bei Kindern)
- deshalb regelmäßige Untersuchung und Anwendung der niedrigsten Dosis, mit der eine effektive Asthmakontrolle aufrechterhalten werden kann, wichtig
- Nebennierensuppression und akute Nebennierenkrise
- längerfristige Behandlung von Patienten mit hohen Dosen an inhalativen Corticosteroiden kann zu einer Nebennierensuppression und akuten Nebennierenkrise führen
- Kinder und Jugendliche < 16 Jahren, die hohe Dosen Fluticasonpropionat (typischerweise >= 1000 µg / Tag) anwenden, haben ein besonders hohes Risiko
- in sehr seltenen Fällen wurden auch unter Fluticasonpropionat-Dosen zwischen 500 und < 1000 µg Fälle von Nebennierensuppression und akuter Nebennierenkrise beschrieben
- Situationen, die potenziell eine akute Nebennierenkrise triggern können, sind
- Traumen
- Operationen
- Infektionen
- schnelle Dosisreduktion
- Symptome sind typischerweise unspezifisch
- können Anorexie, abdominelle Schmerzen, Gewichtsverlust, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Hypotonie, Einschränkung des Bewusstseinsgrads, Hypoglykämie und Krampfanfälle umfassen
- in Phasen hoher Belastung oder im Rahmen einer geplanten Operation zusätzliche systemische Corticosteroidtherapie erwägen
- längerfristige Behandlung von Patienten mit hohen Dosen an inhalativen Corticosteroiden kann zu einer Nebennierensuppression und akuten Nebennierenkrise führen
- die Behandlung mit inhalativem Fluticasonpropionat sollte den Bedarf an oralen Steroiden minimieren
- allerdings können Patienten, die von oralen Steroiden umgestellt werden, noch über einen beträchtlichen Zeitraum das Risiko einer eingeschränkten Nebennierenreserve aufweisen
- Patienten, die in der Vergangenheit hohe Dosen einer Corticosteroid-Notfalltherapie benötigt haben, können ebenfalls ein erhöhtes Risiko haben
- in Notfällen und in besonderen Situationen, die wahrscheinlich mit einer erhöhten Belastung verbunden sind
- immer an diese Möglichkeit einer verbleibenden Einschränkung denken
- geeignete Corticosteroidtherapie muss dann in Erwägung gezogen werden
- Operation / Eingriff
- Grad der Beeinträchtigung der Nebennierenfunktion kann das Hinzuziehen eines Facharztes vor einem geplanten Eingriff erfordern
- in Situationen mit möglicher Beeinträchtigung der Nebennierenfunktion sollte regelmäßig die Funktion der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren-Achse kontrolliert werden
- bei gleichzeitiger Verabreichung von Fluticasonpropionat gemeinsam mit starken CYP3A4-Inhibitoren
- Risiko für systemische Nebenwirkungen erhöht
- schwere Einschränkung der Leberfunktion
- da Fluticason und Formoterol, die den systemischen Kreislauf erreichen, vorwiegend über eine Metabolisierung in der Leber eliminiert werden, ist bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Leberfunktion eine erhöhte Exposition zu erwarten
- Doping
- Anwendung des Arzneimittels kann ein positives Ergebnis bei Anti-Doping-Tests verursachen
- Kinder und Jugendliche
- regelmäßige Kontrolle der Körpergröße empfohlen bei Kindern, die eine längerfristige Behandlung mit inhalativen Corticosteroiden erhalten
- bei Verlangsamung des Wachstums muss Behandlung neu bewertet und versucht werden, die Dosis des inhalativen Corticosteroids wenn möglich auf die niedrigste Dosis zu reduzieren, die eine effektive Kontrolle der Asthmasymptome aufrecht erhält
- erwägen, den Patienten an einen Spezialisten für kindliche Atemwegserkrankungen zu überweisen
- mögliche systemische Wirkungen sind Cushing-Syndrom, Cushing-ähnliche Merkmale, Nebennierensuppression und Wachstumsverzögerung bei Kindern und Jugendlichen
- bei Kindern können auch Angstgefühle, Schlafstörungen und Verhaltensänderungen, wie Hyperaktivität und Aggressivität auftreten
- Kinder (< 5 Jahre)
- nur begrenzte Erfahrungen
- Anwendung nicht empfohlen
- regelmäßige Kontrolle der Körpergröße empfohlen bei Kindern, die eine längerfristige Behandlung mit inhalativen Corticosteroiden erhalten