FOLSÄURE Injektopas 5 mg
Pascoe pharmazeutische Präparate GmbH
Wirkstoff: Folsäure →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 10 ST | 13,32 € |
| – | 100 ST | 92,30 € |
Deutschlands medizinische KI – mit Ärzten entwickelt.
Jetzt Fragen zu Medikamenten und Behandlungen stellen. Kostenlos, anonym und ohne Anmeldung.
Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- Prophylaxe und Therapie von Folsäuremangelzuständen, wenn eine orale Folsäuresubstitution nicht möglich oder die rasche Behebung eines ausgeprägten Mangelzustands dringend erforderlich ist
Dosierung
Basiseinheit: 1 Ampulle (1 ml) enthält 5 mg Folsäure
- Therapie von schwerwiegenden Folsäuremangelzuständen
- 0,2 - 1 ml (1 - 5 mg Folsäure) / Tag
- Prophylaxe
- je nach Bedarf 0,2 - 1 ml (1 - 5 mg Folsäure) / Tag
- Behandlungsdauer
- vom Ausmaß des Folsäuremangels abhängig
- richtet sich klinischem Bild; ggf. nach entsprechenden labordiagnostischen Parametern
Kontraindikationen
Folsäure - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Folsäure
- Megaloblastenanämie infolge isolierten Vitamin B12-Mangels
- der durch Folsäuregabe hervorgerufene Retikulozytenanstieg kann einen Vitamin-B12-Mangel maskieren
- wegen Gefahr irreversibler neurologischer Störungen vor Therapiebeginn einer Megaloblastenanämie sicherstellen, dass diese nicht auf einem Vitamin-B12-Mangel beruht
- bei Megaloblastenanämie unbekannter Ursache vor Behandlungsbeginn prüfen, ob ein Folsäuremangel vorliegt
- der durch Folsäuregabe hervorgerufene Retikulozytenanstieg kann einen Vitamin-B12-Mangel maskieren
- in der Stillzeit mehr als 5 mg Folsäure / Tag kontraindiziert
- in der Schwangerschaft mehr als 5 mg Folsäure / Tag kontraindiziert
Nebenwirkungen
Folsäure - invasiv
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische Reaktionen, z.B.
- Pruritus
- Hautausschlag
- Atembeschwerden
- allergische Reaktionen, z.B.
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- allergische Reaktionen, z.B.
- Erythem
- Bronchospasmus
- Übelkeit
- anaphylaktischer Schock
- allergische Reaktionen, z.B.
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- gastrointestinale Störungen (nach hohen Folsäure-Dosierungen)
- ohne Häufigkeitsangabe
- bei gleichzeitiger Gabe von 5-Fluorouracil können hohe Folsäuredosen zu Schleimhautintoxikationen führen (z.B. in Form von schweren Durchfällen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Psychiatrische Erkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Schlafstörungen
- Erregung (nach hohen Folsäure-Dosierungen)
- Depression (nach hohen Folsäure-Dosierungen)
- Alpträume (nach hohen Folsäure-Dosierungen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Krampfbereitschaft kann unter zusätzlicher Therapie mit Antiepileptika zunehmen (nach hohen Folsäure-Dosierungen)
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
Anwendungshinweise
- parenterale Anwendung: intravenös oder intramuskulär injizieren
Stillzeithinweise
Folsäure - invasiv
- Dosierung von mehr als 5 mg Folsäure / Tag in der Stillzeit kontraindiziert
- für Dosierungen bis 5 mg Folsäure / Tag keine Risiken bekannt
- Sicherheit einer höheren Dosierung nicht gewährleistet
Schwangerschaftshinweise
Folsäure - invasiv
- Dosierung von mehr als 5 mg 1mal / Tag in der Schwangerschaft kontraindiziert
- kontrollierte Studien mit Tagesdosen bis 5 mg Folsäure ergaben keine Hinweise auf Embryo- oder Fetotoxizität
- Sicherheit einer höheren Dosierung nicht gewährleistet
- Folsäure-Supplementierung kann das Risiko von Neuralrohrdefekten vermindern
- Fertilität
- Untersuchungen zur Beeinflussung der Fertilität liegen nicht vor
Warnhinweise
Folsäure - invasiv
- auch bei lebensbedrohlicher Megaloblasten-Anämie wegen der Gefahr irreversibler neurologischer Störungen vor Therapiebeginn Vitamin-B12-Mangel ausschließen (Sicherstellung von Serum- und Erythrozyten-Proben und Bestimmung des Vitamin-B12-Gehaltes)
- Folsäure und Vitamin B12 bewirken Retikulozytenanstieg im Blut
- Gabe eines der beiden Vitamine kann u. U. den Mangel des anderen Vitamins maskieren