FORSTEO 20 ug/80 ul Inj.-Lsg.im Fertigpen
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 1 ST | 351,01 € |
| N3 | 3 ST | 1147,30 € |
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Indikation
- Anwendung bei Erwachsenen zur Behandlung
- der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen und bei Männern mit einem hohen Frakturrisiko
- der mit einer systemischen Langzeit-Glukokortikoidtherapie assoziierten Osteoporose bei Frauen und Männern mit hohem Frakturrisiko
Dosierung
Basiseinheit: Ein Injektor mit 2,4 ml Injektionslösung enthält 600 µg Teriparatid (entsprechend 250 µg/ml); jede Dosis enthält 20 µg Teriparatid.
- Osteoporose mit hohem Frakturrisiko
- 20 µg Teriparatid s.c. 1mal / Tag
- Behandlungsdauer
- max. 24 Monate
- 24-monatige Therapie sollte im Laufe des Lebens beim gleichen Patienten nicht wiederholt werden
- nach Beendigung der Therapie: Fortsetzung der Behandlung mit anderen Osteoporose-Therapeutika
- Hinweis:
- Patienten sollten zur Nahrungsergänzung Calcium und Vitamin D erhalten, falls die Aufnahme über die Ernährung nicht ausreicht
Dosisanpassung
- Niereninsuffizienz
- schwere Niereninsuffizienz
- Anwendung kontraindiziert
- mittelschwere Niereninsuffizienz
- Anwendung mit Vorsicht
- leichte Niereninsuffizienz
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Niereninsuffizienz
- Leberinsuffizienz
- Anwendung mit Vorsicht (keine Daten)
- Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit offenen Epiphysen (< 18 Jahre)
- Sicherheit und Wirksamkeit nicht erwiesen
- Anwendung kontraindiziert bei offenen Epiphysen
- ältere Patienten
- keine Dosisanpassung erforderlich
Kontraindikationen
Teriparatid - invasiv
- Überempfindlichkeit gegen Teriparatid
- Schwangerschaft
- Stillzeit
- vorbestehende Hypercalcämie
- schwere Niereninsuffizienz
- metabolische Knochenkrankheiten (einschließlich Hyperparathyreoidismus und Paget-Krankheit)
- ausgenommen
- primäre Osteoporose
- glucocorticoid-induzierte Osteoporose
- ausgenommen
- ungeklärte Erhöhung der alkalischen Phosphatase
- vorausgegangene Strahlentherapie mit externer oder implantierter Starhlenquelle, bei der das Skelett im Strahlenfeld lag
- maligne Skeletterkrankungen
- Knochenmetastasen
Nebenwirkungen
Teriparatid - invasiv
- Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anämie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Anaphylaxie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypercholesterinämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hypercalcämie (> 2,76 mmol / l)
- Hyperurikämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Hypercalcämie (> 3,25 mmol / l)
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Psychiatrische Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Depression
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- Ischiassyndrom
- Synkope
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Vertigo
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Herzpalpitation
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Tachykardie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Gefäßerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hypotonie
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und des Mediastinums
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dyspnoe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Emphysem
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Nausea
- Emesis
- Hiatusbruch
- Refluxösophagitis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Hämorrhoiden
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- vermehrtes Schwitzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Gliederschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Muskelkrämpfe
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Myalgie
- Arthralgie
- Rückenkrämpfe/-schmerzen
- schwerwiegende Fälle von krampfartigen Rückenschmerzen beobachtet, die innerhalb von Minuten nach der Injektion auftraten
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen der Nieren und der Harnwege
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Harninkontinenz
- Polyurie
- Harndrang
- Nephrolithiasis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Nierenversagen
- Verschlechterung der Nierenfunktion
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Müdigkeit
- Thoraxschmerzen
- Asthenie
- leichte und vorübergehende Reaktionen an der Injektionsstelle mit Schmerz
- Schwellung
- Erythem
- lokales Hämatom
- Juckreiz
- leichte Blutung an der Injektionsstelle
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erythem an der Injektionsstelle
- Reaktion an der Injektionsstelle
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- mögliche allergische Ereignisse kurz nach Injektion
- akute Dyspnoe
- Ödem im Mund- oder Gesichtsbereich
- generalisierte Urtikaria
- Thoraxschmerz
- Ödeme (hauptsächlich peripher)
- mögliche allergische Ereignisse kurz nach Injektion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Untersuchungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Gewichtszunahme
- kardiale Geräusche
- Anstieg der Alkalischen Phosphatase
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
Anwendungshinweise
- subkutane Injektion in Oberschenkel oder Abdomen
- Aufklärung des Patienten über die richtige Injektionstechnik
- weitere Hinweise s. Fachinformation
Stillzeithinweise
Teriparatid - invasiv
- kontraindiziert in der Stillzeit
- nicht bekannt ob Teriparatid in die Muttermilch übergeht
Schwangerschaftshinweise
Teriparatid - invasiv
- kontraindiziert in der Schwangerschaft
- Frauen im gebärfähigen Alter / Verhütungsmethoden bei Frauen
- Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung eine zuverlässige Verhütungsmethode anwenden
- wenn eine Schwangerschaft eintritt, muss Teriparatid abgesetzt werden
- Fertilität
- Auswirkung von Teriparatid auf die Entwicklung des menschlichen Fetus nicht untersucht
- potentielles Risiko beim Menschen nicht bekannt
- tierexperimentelle Studien
- in Studien an Kaninchen Reproduktionstoxizität beobachtet
Warnhinweise
Teriparatid - invasiv
- Serum-Calciumspiegel
- bei normocalcämischen Patienten leichte und vorübergehende Erhöhung der Serum-Calciumspiegel nach Gabe beobachtet
- Serum-Calciumspiegel erreichten nach 4 - 6 Stunden ein Maximum; fielen 16 - 24 Stunden nach jeder Teriparatid-Anwendung wieder auf den Ausgangswert zurück
- Entnahme von Blutproben daher frühestens 16 Stunden nach letzter Teriparatid-Anwendung
- regelmäßige Überwachung der Calciumspiegel während Therapie nicht erforderlich
- bei normocalcämischen Patienten leichte und vorübergehende Erhöhung der Serum-Calciumspiegel nach Gabe beobachtet
- Urin-Calciumspiegel
- kann geringe Anstiege der Urin-Calcium-Ausscheidung verursachen (Inzidenz einer Hypercalciurie in klin. Studien jedoch nicht unterschiedlich von der Placebo-behandelter Patienten)
- Urolithiasis
- bei bestehender Urolithiasis
- Anwendung nicht untersucht
- bei derzeitiger oder vor kurzem bestehender Urolithiasis
- Anwendung mit Vorsicht (da Verschlechterung dieses Zustandes möglich)
- bei bestehender Urolithiasis
- orthostatische Hypotonie
- vereinzelte Beobachtungen von Episoden vorübergehender orthostatischer Hypotonie in kurzen klin. Studien
- typischerweise beginnend innerhalb von 4 Stunden nach Applikation
- spontan abklingend innerhalb von wenigen Minuten bis zu wenigen Stunden
- wenn eine vorübergehende orthostatische Hypotonie auftrat, geschah dies während der ersten Anwendungen, wurde durch ein vorübergehendes Hinlegen verbessert und hatte keinen Therapieabbruch zur Folge
- vereinzelte Beobachtungen von Episoden vorübergehender orthostatischer Hypotonie in kurzen klin. Studien
- eingeschränkte Nierenfunktion
- bei Patienten mit mittelschwer eingeschränkter Nierenfunktion Anwendung mit Vorsicht
- bei Patienten mit schwer eingeschränkter Nierenfunktion kontraindiziert
- junge Erwachsene
- begrenzte Erfahrungen bei jüngeren Erwachsenen, einschließlich prämenopausaler Frauen
- Behandlung darf bei diesen Patienten nur begonnen werden, wenn der Nutzen eindeutig die Risiken überwiegt
- Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung zuverlässige Verhütungsmethode anwenden
- wenn eine Schwangerschaft eintritt, muss Teriparatid abgesetzt werden
- begrenzte Erfahrungen bei jüngeren Erwachsenen, einschließlich prämenopausaler Frauen
- Behandlungsdauer
- bei Studien in Ratten zeigte sich erhöhte Inzidenz von Osteosarkomen bei Langzeit-Anwendung von Teriparatid
- bis zum Vorliegen weiterer klinischer Daten darf die empfohlene Behandlungsdauer von 24 Monaten nicht überschritten werden