Forxiga 10 mg Filmtabletten

kohlpharma GmbH
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Dapagliflozin →

Packungsgrößen & Preise

Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 10 ST 34,33 €
N2 28 ST 75,77 €
N3 98 ST 236,87 €
90 ST 218,47 €

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Fachinformationen

Indikation

  • Typ-2-Diabetes mellitus
    • bei Erwachsenen und Kindern >/= 10 Jahren zur Behandlung von unzureichend kontrolliertem Typ-2-Diabetes mellitus in Ergänzung zu einer Diät und Bewegung
      • als Monotherapie, wenn Metformin aufgrund einer Unverträglichkeit als ungeeignet erachtet wird
      • zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung des Typ-2-Diabetes
    • zu Studienergebnissen im Hinblick auf Kombinationen von Behandlungen, die Wirkung auf Blutzuckerkontrolle, kardiovaskuläre und renale Ereignisse sowie die untersuchten Populationen, siehe Fachinformation
  • Herzinsuffizienz
    • bei erwachsenen Patienten zur Behandlung der symptomatischen, chronischen Herzinsuffizienz
  • chronische Niereninsuffizienz
    • bei erwachsenen Patienten zur Behandlung der chronischen Niereninsuffizienz

Dosierung

  • Typ-2-Diabetes mellitus
    • 10 mg Dapagliflozin 1mal / Tag
    • Kombinationstherapie mit Insulin oder einem insulinotropen Wirkstoff (z.B. Sulfonylharnstoff)
      • Dosisreduktion des Insulins oder insulinotropen Wirkstoffes erwägen (Senkung des Risikos einer Hypoglykämie)
  • Herzinsuffizienz
    • 10 mg Dapagliflozin 1mal / Tag
  • chronische Niereninsuffizienz
    • 10 mg Dapagliflozin 1mal / Tag

Dosisanpassung

  • Nierenfunktionsstörungen
    • keine Dosisanpassung erforderlich
    • GFR < 25 ml / min
      • Anwendung nicht empfohlen (begrenzte Erfahrungen)
    • Typ-2-Diabetes mellitus
      • GFR < 45 ml / min
        • reduzierte glucosesenkende Wirksamkeit von Dapagliflozin
        • zusätzliche glucosesenkende Behandlung in Betracht ziehen, falls eine weitere glykämische Kontrolle erforderlich ist
      • schwere Nierenfunktionsstörung
        • glucosesenkende Wirksamkeit von Dapagliflozin bleibt wahrscheinlich aus
        • zusätzliche glucosesenkende Behandlung in Betracht ziehen, falls eine weitere glykämische Kontrolle erforderlich ist
  • Leberfunktionsstörungen
    • leichte und moderate Leberfunktionsstörung
      • keine Dosisanpassung erforderlich
    • schwere Leberfunktionsstörung
      • Initialdosis: 5 mg Dapagliflozin 1mal / Tag
      • bei guter Verträglichkeit, Dosiserhöhung auf 10 mg Dapagliflozin 1mal / Tag
  • ältere Patienten >/= 65 Jahre
    • keine Dosisanpassung empfohlen
  • Kinder und Jugendliche
    • Typ-2-Diabetes mellitus
      • Kinder >/= 10 Jahre
        • keine Dosisanpassung erforderlich
      • Kinder < 10 Jahre
        • keine Daten
    • Herzinsuffizienz; chronische Niereninsuffizienz
      • Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
        • Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern bisher nicht erwiesen (keine Daten)

Kontraindikationen

Dapagliflozin - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Dapagliflozin

Therapiehinweise

Mit Flüssigkeit einnehmen.

Nebenwirkungen

Dapagliflozin - peroral
  • Infektionen und parasitäre Erkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Vulvovaginitis, Balanitis und verwandte Infektionen im Genitalbereich, einschl.
        • vulvovaginale mykotische Infektion
        • Vaginalinfektion
        • Balanitis
        • Pilzinfektion im Genitalbereich
        • vulvovaginale Candidose
        • Vulvovaginitis
        • Balanitis Candida
        • genitale Candidose
        • Infektion im Genitalbereich
        • Infektion im Genitalbereich beim Mann
        • Penisinfektion
        • Vulvitis
        • bakterielle Vaginitis
        • Vulvaabszess
      • Harnwegsinfektionen, einschl.
        • Cystitis
        • Harnwegsinfektionen mit Escherichia
        • Infektionen des Urogenitaltrakts
        • Pyelonephritis
        • Trigonitis
        • Urethritis
        • Niereninfektionen
        • Prostatitis
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Pilzinfektionen
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • nekrotisierende Fasziitis des Perineums (Fournier-Gangrän)
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Phimose / erworbene Phimose
        • es wurden Fälle von Phimose / erworbener Phimose berichtet, die gleichzeitig mit Genitalinfektionen auftraten; in einigen Fällen war eine Beschneidung erforderlich
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
      • Hypoglykämie (bei Anwendung mit Sulfonylharnstoff oder Insulin)
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Volumenmangel einschl.
        • Dehydratisierung
        • Hypovolämie
        • Hypotonie
      • Durst
    • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
      • diabetische Ketoazidose (bei Typ-2-Diabetes mellitus)
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Schwindel
  • Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Verstopfung
      • Mundtrockenheit
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Hautausschlag, wurde im Rahmen der Überwachung nach Markteinführung identifiziert, einschl.
        • generalisierter Hautausschlag
        • juckender Hautausschlag
        • makulärer Hautausschlag
        • makulopapulöser Hautausschlag
        • pustulöser Hautausschlag
        • vesikulärer Hautausschlag
        • erythematöser Hautausschlag
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • Angioödem
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Rückenschmerzen
  • Erkrankungen der Nieren und Harnwege
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • Dysurie
      • Polyurie, einschl.
        • Pollakisurie
        • erhöhte Urinausscheidung
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • Nykturie
    • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
      • tubulointerstitielle Nephritis
  • Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • vulvovaginaler Pruritus
      • Pruritus genitalis
  • Untersuchungen
    • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
      • erhöhter Hämatokrit
      • verminderte renale Kreatinin-Clearance zu Behandlungsbeginn
      • Dyslipidämie
    • gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
      • erhöhtes Kreatinin im Blut zu Behandlungsbeginn (einschl. Nebenwirkungen im Zusammenhang mit erhöhtem Kreatinin (z. B. verminderte renale Kreatinin-Clearance, Nierenfunktionsstörung und verminderte glomeruläre Filtrationsrate)
      • erhöhter Harnstoff im Blut
      • Gewichtsreduktion

Anwendungshinweise

  • Einnahme der Filmtabletten
    • 1mal / Tag, zu jeder beliebigen Tageszeit
    • unabhängig von den Mahlzeiten
  • Tabletten als Ganzes schlucken

Stillzeithinweise

Dapagliflozin - peroral
  • Dapagliflozin sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
  • nicht bekannt, ob Dapagliflozin und/oder seine Metaboliten in die Muttermilch übertreten
  • Risiko für Neugeborene/gestillte Säuglinge kann nicht ausgeschlossen werden
  • tierexperimentelle Studien
    • vorhandene pharmakodynamische/toxikologische Daten aus tierexperimentellen Studien haben eine Ausscheidung von Dapagliflozin/Metaboliten in die Milch gezeigt, ebenso wie pharmakologisch vermittelte Wirkungen bei den gestillten Nachkommen

Schwangerschaftshinweise

Dapagliflozin - peroral
  • Anwendung von Dapagliflozin während des 2. und 3. Trimenons nicht empfohlen
  • wenn eine Schwangerschaft festgestellt wird, sollte die Behandlung mit Dapagliflozin abgebrochen werden
  • keine Daten zur Anwendung von Dapagliflozin bei Schwangeren vorliegend
  • tierxperimentelle Studien
    • Untersuchungen an Ratten zeigen Toxizität bzgl. Nierenausbildung während des Zeitraums, der beim Menschen dem 2. und 3. Trimenon entspricht
  • Fertilität
    • Wirkung von Dapagliflozin auf die Fertilität beim Menschen nicht untersucht
    • bei männlichen und weiblichen Ratten zeigte Dapagliflozin bei keiner der untersuchten Dosen Auswirkungen auf die Fertilität

Warnhinweise

Dapagliflozin - peroral
  • Allgemein
    • Dapagliflozin sollte nicht bei Patienten mit Typ-1-Diabetes mellitus angewendet werden
  • Nierenfunktionsstörung
    • GFR < 25 ml/min
      • aufgrund begrenzter Erfahrung wird ein Behandlungsbeginn mit Dapagliflozin bei Patienten mit einer GFR < 25 ml/min nicht empfohlen
    • glucosesenkende Wirksamkeit
      • ist von der Nierenfunktion abhängig
      • bei Patienten mit einer GFR < 45ml/min reduziert
      • bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung bleibt sie wahrscheinlich aus
      • Hinweise siehe Herstellerinformation
    • bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus mit moderater Niereninsuffizienz
      • in einer Studie bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus mit moderater Niereninsuffizienz (GFR < 60 ml/min) hatte ein höherer Anteil an mit Dapagliflozin behandelten Patienten Nebenwirkungen im Sinne eines Anstiegs von Kreatinin, Phosphor, Parathormon (PTH) und Hypotonie im Vergleich zu Placebo
  • Leberfunktionsstörung
    • begrenzte Erfahrungen aus klinischen Studien
    • bei schwerer Leberfunktionsstörung ist Exposition gegenüber Dapagliflozin erhöht
  • Anwendung bei Patienten mit Risiko für das Auftreten eines Volumenmangels und / oder Hypotonie
    • aufgrund des Wirkmechanismus steigert Dapagliflozin die Diurese, dies kann zu einer mäßigen Abnahme des Blutdrucks führen, welches in klinischen Studien beobachtet wurde
      • dies kann bei Patienten mit sehr hohem Blutzuckerspiegel ausgeprägter sein
    • mit Vorsicht sollte bei Patienten vorgegangen werden
      • für die ein Dapagliflozin-induzierter Blutdruckabfall ein Risiko darstellen könnte, wie z. B. Patienten, die eine antihypertensive Behandlung erhalten mit einer Hypotonie in der Vorgeschichte oder ältere Patienten
    • im Falle interkurrenter Erkrankungen, die zu einem Volumenmangel führen können (z. B. eine gastrointestinale Erkrankung)
      • sorgfältige Überwachung des Volumenstatus (z. B. körperliche Untersuchung, Messungen des Blutdrucks, Labortests einschließlich Hämatokrit und Elektrolyte) empfohlen
      • bei Patienten, die einen Volumenmangel entwickeln, wird ein zeitweiliges Absetzen der Behandlung mit Dapagliflozin empfohlen, bis der Volumenmangel korrigiert worden ist
  • diabetische Ketoazidose (DKA)
    • seltene Fälle von diabetischer Ketoazidose (DKA), einschließlich lebensbedrohlicher und tödlicher Fälle, wurden bei Patienten berichtet, die eine Behandlung mit Natrium-Glucose-Cotransporter-2-(SGLT-2)-Inhibitoren einschließlich Dapagliflozin erhielten
    • in einer Reihe von Fällen zeigte sich ein untypisches Krankheitsbild mit nur mäßig erhöhtem Blutzuckerspiegel unter 14 mmol/l (250 mg/dl)
    • das Risiko einer diabetischen Ketoazidose muss in Betracht gezogen werden beim Auftreten von unspezifischen Symptomen wie
      • Übelkeit
      • Erbrechen
      • Anorexie
      • Bauchschmerzen
      • übermäßigem Durst
      • Schwierigkeiten beim Atmen
      • Verwirrtheit
      • ungewöhnlicher Müdigkeit oder Schläfrigkeit
    • unabhängig vom Blutzuckerspiegel sollten Patienten beim Auftreten dieser Symptome unverzüglich auf eine Ketoazidose hin untersucht werden
    • bei Patienten, bei denen ein Verdacht auf eine DKA besteht oder eine DKA diagnostiziert wurde
      • Behandlung mit Dapagliflozin sofort absetzen
    • bei Patienten, die wegen eines größeren chirurgischen Eingriffs oder einer akuten schweren Krankheit hospitalisiert werden
      • Behandlung unterbrechen
      • Überwachung der Ketonkörper-Konzentration empfohlen
        • die Ermittlung der Ketonkörper-Konzentration im Blut ist der Ermittlung der Konzentration im Urin vorzuziehen
      • die Behandlung mit Dapagliflozin kann fortgesetzt werden, wenn
        • Ketonkörper-Konzentration normal ist
        • sich der Zustand des Patienten stabilisiert hat
    • vor Beginn einer Behandlung mit Dapagliflozin sind Faktoren in der Anamnese des Patienten, die ihn für eine Ketoazidose prädisponieren könnten, abzuwägen
    • zu den Patienten, für die ein erhöhtes Risiko einer DKA bestehen könnte, gehören
      • Patienten mit einer geringen Funktionsreserve der Beta-Zellen (z. B. Patienten mit Typ-2-Diabetes und niedrigem C-Peptid oder latentem Autoimmundiabetes bei Erwachsenen (LADA) oder Patienten mit anamnestisch bekannter Pankreatitis)
      • Patienten mit Erkrankungen, die zu eingeschränkter Nahrungsaufnahme oder schwerer Dehydratation führen
      • Patienten, bei denen die Insulindosis herabgesetzt wird
      • Patienten mit erhöhtem Insulinbedarf infolge einer akuten Krankheit, einer Operation oder Alkoholmissbrauchs
      • SGLT-2-Inhibitoren sollten bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden
    • Wiederaufnahme der Behandlung mit einem SGLT-2-Inhibitor wird bei Patienten nicht empfohlen, die unter der Behandlung mit einem SGLT-2-Inhibitor zuvor eine DKA entwickelt hatten
      • es sei denn, es wurde ein anderer eindeutiger auslösender Faktor ermittelt und beseitigt
    • Dapagliflozin sollte nicht zur Behandlung von Patienten mit Typ-1-Diabetes eingesetzt werden
      • in Studien zu Typ-1-Diabetes mellitus mit Dapagliflozin wurde eine DKA häufig berichtet
  • nekrotisierende Fasziitis des Perineums (Fournier-Gangrän)
    • Fälle gemeldet von Patienten, die SGLT2-Hemmer eingenommen haben (weiblich wie männlich)
    • seltenes, aber schwerwiegendes und potenziell lebensbedrohliches Ereignis
      • erfordert dringenden chirurgischen Eingriff und Behandlung mit Antibiotika
    • Patienten sollten sich an einen Arzt wenden bei Autreten von Symptomen, die gleichzeitig mit Fieber oder Unwohlsein auftreten
      • Schmerzen
      • Berührungsempfindlichkeit
      • Erythem
      • Schwellungen im Bereich der Genitalien oder des Perineums
    • im Vorfeld einer nekrotisierenden Fasziitis können Infektionen des Urogenitaltrakts oder Perinealabszesse auftreten
    • bei Verdacht ist Dapagliflozin abzusetzen und unverzügliche Behandlung (u.a. Gabe von Antibiotika und chirurgisches Debridement) einzuleiten
  • Harnwegsinfektionen
    • Glucose-Ausscheidung mit dem Harn möglicherweise verantwortlich für das erhöhte Risiko von Harnwegsinfektionen
    • während der Behandlung von Pyelonephritis oder Urosepsis
      • zeitweiliges Absetzen der Dapagliflozin-Therapie erwägen
  • ältere Patienten (>= 65 Jahre)
    • bei älteren Patienten kann das Risiko für einen Volumenmangel erhöht und eine Behandlung mit Diuretika wahrscheinlicher sein
    • bei älteren Patienten ist eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion und / oder eine Behandlung mit Antihypertensiva, die die Nierenfunktion beeinflussen können, wie angiotensin-converting enzyme inhibitors (ACE-I) und Angiotensin-II-Typ-1-Rezeptorblockern (ARB), wahrscheinlicher
    • hinsichtlich der Nierenfunktion gelten für ältere Patienten die gleichen Empfehlungen wie für alle Patienten (siehe auch Rubrik "Dosierung und Dauer der Anwendung")
  • Herzinsuffizienz
    • Erfahrungen mit Dapagliflozin bei Patienten mit NYHA-Klasse IV sind begrenzt
  • infiltrative Kardiomyopathie
    • Patienten mit infiltrativer Kardiomyopathie wurden nicht untersucht
  • chronische Niereninsuffizienz
    • keine Erfahrungen mit Dapagliflozin zur Behandlung der chronischen Niereninsuffizienz bei Patienten ohne Diabetes, die keine Albuminurie haben
    • Patienten mit Albuminurie profitieren möglicherweise mehr von einer Behandlung mit Dapagliflozin
  • Amputationen der unteren Gliedmaßen
    • erhöhte Anzahl von Amputationen der unteren Gliedmaßen (in erster Linie von Zehen) in laufenden klinischen Typ-2-Diabetes-mellitus-Langzeitstudien mit SGLT-2-Inhibitoren beobachtet worden
      • nicht bekannt, ob es sich hierbei um einen Klasseneffekt handelt
    • Patienten hinsichtlich der regelmäßigen präventiven Fußpflege beraten
  • Urin-Laborauswertungen
    • aufgrund des Wirkmechanismus: Test auf Glucose im Harn fällt positiv aus