FORXIGA 5MG FILMTABLETTEN
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N2 | 28 ST | 75,78 € |
| N3 | 98 ST | 236,88 € |
| NotApplicable | 28 ST | – |
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Indikation
- Typ-2-Diabetes mellitus
- bei Erwachsenen und Kindern >/= 10 Jahren zur Behandlung von unzureichend kontrolliertem Typ-2-Diabetes mellitus in Ergänzung zu einer Diät und Bewegung
- als Monotherapie, wenn Metformin aufgrund einer Unverträglichkeit als ungeeignet erachtet wird
- zusätzlich zu anderen Arzneimitteln zur Behandlung des Typ-2-Diabetes
- zur Studienergebnissen im Hinblick auf Kombinationen von Behandlungen, die Wirkung auf Blutzuckerkontrolle, kardiovaskuläre und renale Ereignisse sowie die untersuchten Populationen, siehe Fachinformation
- bei Erwachsenen und Kindern >/= 10 Jahren zur Behandlung von unzureichend kontrolliertem Typ-2-Diabetes mellitus in Ergänzung zu einer Diät und Bewegung
- Herzinsuffizienz
- bei erwachsenen Patienten zur Behandlung der symptomatischen, chronischen Herzinsuffizienz
- chronische Niereninsuffizienz
- bei erwachsenen Patienten zur Behandlung der chronischen Niereninsuffizienz
Dosierung
- Typ-2-Diabetes mellitus
- 10 mg Dapagliflozin 1mal / Tag
- Kombinationstherapie mit Insulin oder einem insulinotropen Wirkstoff (z.B. Sulfonylharnstoff)
- Dosisreduktion des Insulins oder insulinotropen Wirkstoffes erwägen (Senkung des Risikos einer Hypoglykämie)
- Herzinsuffizienz
- 10 mg Dapagliflozin 1mal / Tag
- chronische Niereninsuffizienz
- 10 mg Dapagliflozin 1mal / Tag
Dosisanpassung
- Nierenfunktionsstörungen
- keine Dosisanpassung erforderlich
- GFR < 25 ml / min
- Anwendung nicht empfohlen (begrenzte Erfahrungen)
- Typ-2-Diabetes mellitus
- GFR < 45 ml / min
- reduzierte glucosesenkende Wirksamkeit von Dapagliflozin
- zusätzliche glucosesenkende Behandlung in Betracht ziehen, falls eine weitere glykämische Kontrolle erforderlich ist
- schwere Nierenfunktionsstörung
- glucosesenkende Wirksamkeit von Dapagliflozin bleibt wahrscheinlich aus
- zusätzliche glucosesenkende Behandlung in Betracht ziehen, falls eine weitere glykämische Kontrolle erforderlich ist
- GFR < 45 ml / min
- Leberfunktionfunktionsstörungen
- leichte und moderate Leberfunktionsstörung
- keine Dosisanpassung erforderlich
- schwere Leberfunktionsstörung
- Initialdosis: 5 mg Dapagliflozin 1mal / Tag
- bei guter Verträglichkeit, Dosiserhöhung auf 10 mg Dapagliflozin 1mal / Tag
- leichte und moderate Leberfunktionsstörung
- ältere Patienten >/= 65 Jahre
- keine Dosisanpassung empfohlen
- Kinder und Jugendliche
- Typ-2-Diabetes mellitus
- Kinder >/= 10 Jahre
- keine Dosisanpassung erforderlich
- Kinder < 10 Jahre
- keine Daten
- Kinder >/= 10 Jahre
- Herzinsuffizienz; chronische Niereninsuffizienz
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Sicherheit und Wirksamkeit bisher nicht erwiesen (keine Daten)
- Kinder und Jugendliche < 18 Jahre
- Typ-2-Diabetes mellitus
Kontraindikationen
Dapagliflozin - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Dapagliflozin
Therapiehinweise
Mit Flüssigkeit einnehmen.
Nebenwirkungen
Dapagliflozin - peroral
- Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Vulvovaginitis, Balanitis und verwandte Infektionen im Genitalbereich, einschl.
- vulvovaginale mykotische Infektion
- Vaginalinfektion
- Balanitis
- Pilzinfektion im Genitalbereich
- vulvovaginale Candidose
- Vulvovaginitis
- Balanitis Candida
- genitale Candidose
- Infektion im Genitalbereich
- Infektion im Genitalbereich beim Mann
- Penisinfektion
- Vulvitis
- bakterielle Vaginitis
- Vulvaabszess
- Harnwegsinfektionen, einschl.
- Cystitis
- Harnwegsinfektionen mit Escherichia
- Infektionen des Urogenitaltrakts
- Pyelonephritis
- Trigonitis
- Urethritis
- Niereninfektionen
- Prostatitis
- Vulvovaginitis, Balanitis und verwandte Infektionen im Genitalbereich, einschl.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Pilzinfektionen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- nekrotisierende Fasziitis des Perineums (Fournier-Gangrän)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Phimose / erworbene Phimose
- es wurden Fälle von Phimose / erworbener Phimose berichtet, die gleichzeitig mit Genitalinfektionen auftraten; in einigen Fällen war eine Beschneidung erforderlich
- Phimose / erworbene Phimose
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Hypoglykämie (bei Anwendung mit Sulfonylharnstoff oder Insulin)
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Volumenmangel einschl.
- Dehydratisierung
- Hypovolämie
- Hypotonie
- Durst
- Volumenmangel einschl.
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- diabetische Ketoazidose (bei Typ-2-Diabetes mellitus)
- sehr häufig: größer bzw. gleich 1/10
- Erkrankungen des Nervensystems
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Schwindel
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Verstopfung
- Mundtrockenheit
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Hautausschlag, wurde im Rahmen der Überwachung nach Markteinführung identifiziert, einschl.
- generalisierter Hautausschlag
- juckender Hautausschlag
- makulärer Hautausschlag
- makulopapulöser Hautausschlag
- pustulöser Hautausschlag
- vesikulärer Hautausschlag
- erythematöser Hautausschlag
- Hautausschlag, wurde im Rahmen der Überwachung nach Markteinführung identifiziert, einschl.
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Angioödem
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Rückenschmerzen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Dysurie
- Polyurie, einschl.
- Pollakisurie
- erhöhte Urinausscheidung
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Nykturie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- tubulointerstitielle Nephritis
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- vulvovaginaler Pruritus
- Pruritus genitalis
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- Untersuchungen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- erhöhter Hämatokrit
- verminderte renale Kreatinin-Clearance zu Behandlungsbeginn
- Dyslipidämie
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- erhöhtes Kreatinin im Blut zu Behandlungsbeginn (einschl. Nebenwirkungen im Zusammenhang mit erhöhtem Kreatinin (z. B. verminderte renale Kreatinin-Clearance, Nierenfunktionsstörung und verminderte glomeruläre Filtrationsrate)
- erhöhter Harnstoff im Blut
- Gewichtsreduktion
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
Anwendungshinweise
- Einnahme der Filmtabletten
- 1mal / Tag, zu jeder beliebigen Tageszeit
- unabhängig von den Mahlzeiten
- Tabletten als Ganzes schlucken
Stillzeithinweise
Dapagliflozin - peroral
- Dapagliflozin sollte während der Stillzeit nicht angewendet werden
- nicht bekannt, ob Dapagliflozin und/oder seine Metaboliten in die Muttermilch übertreten
- Risiko für Neugeborene/gestillte Säuglinge kann nicht ausgeschlossen werden
- tierexperimentelle Studien
- vorhandene pharmakodynamische/toxikologische Daten aus tierexperimentellen Studien haben eine Ausscheidung von Dapagliflozin/Metaboliten in die Milch gezeigt, ebenso wie pharmakologisch vermittelte Wirkungen bei den gestillten Nachkommen
Schwangerschaftshinweise
Dapagliflozin - peroral
- Anwendung von Dapagliflozin während des 2. und 3. Trimenons nicht empfohlen
- wenn eine Schwangerschaft festgestellt wird, sollte die Behandlung mit Dapagliflozin abgebrochen werden
- keine Daten zur Anwendung von Dapagliflozin bei Schwangeren vorliegend
- tierxperimentelle Studien
- Untersuchungen an Ratten zeigen Toxizität bzgl. Nierenausbildung während des Zeitraums, der beim Menschen dem 2. und 3. Trimenon entspricht
- Fertilität
- Wirkung von Dapagliflozin auf die Fertilität beim Menschen nicht untersucht
- bei männlichen und weiblichen Ratten zeigte Dapagliflozin bei keiner der untersuchten Dosen Auswirkungen auf die Fertilität
Warnhinweise
Dapagliflozin - peroral
- Allgemein
- Dapagliflozin sollte nicht bei Patienten mit Typ-1-Diabetes mellitus angewendet werden
- Nierenfunktionsstörung
- GFR < 25 ml/min
- aufgrund begrenzter Erfahrung wird ein Behandlungsbeginn mit Dapagliflozin bei Patienten mit einer GFR < 25 ml/min nicht empfohlen
- glucosesenkende Wirksamkeit
- ist von der Nierenfunktion abhängig
- bei Patienten mit einer GFR < 45ml/min reduziert
- bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung bleibt sie wahrscheinlich aus
- Hinweise siehe Herstellerinformation
- bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus mit moderater Niereninsuffizienz
- in einer Studie bei Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus mit moderater Niereninsuffizienz (GFR < 60 ml/min) hatte ein höherer Anteil an mit Dapagliflozin behandelten Patienten Nebenwirkungen im Sinne eines Anstiegs von Kreatinin, Phosphor, Parathormon (PTH) und Hypotonie im Vergleich zu Placebo
- GFR < 25 ml/min
- Leberfunktionsstörung
- begrenzte Erfahrungen aus klinischen Studien
- bei schwerer Leberfunktionsstörung ist Exposition gegenüber Dapagliflozin erhöht
- Anwendung bei Patienten mit Risiko für das Auftreten eines Volumenmangels und / oder Hypotonie
- aufgrund des Wirkmechanismus steigert Dapagliflozin die Diurese, dies kann zu einer mäßigen Abnahme des Blutdrucks führen, welches in klinischen Studien beobachtet wurde
- dies kann bei Patienten mit sehr hohem Blutzuckerspiegel ausgeprägter sein
- mit Vorsicht sollte bei Patienten vorgegangen werden
- für die ein Dapagliflozin-induzierter Blutdruckabfall ein Risiko darstellen könnte, wie z. B. Patienten, die eine antihypertensive Behandlung erhalten mit einer Hypotonie in der Vorgeschichte oder ältere Patienten
- im Falle interkurrenter Erkrankungen, die zu einem Volumenmangel führen können (z. B. eine gastrointestinale Erkrankung)
- sorgfältige Überwachung des Volumenstatus (z. B. körperliche Untersuchung, Messungen des Blutdrucks, Labortests einschließlich Hämatokrit und Elektrolyte) empfohlen
- bei Patienten, die einen Volumenmangel entwickeln, wird ein zeitweiliges Absetzen der Behandlung mit Dapagliflozin empfohlen, bis der Volumenmangel korrigiert worden ist
- aufgrund des Wirkmechanismus steigert Dapagliflozin die Diurese, dies kann zu einer mäßigen Abnahme des Blutdrucks führen, welches in klinischen Studien beobachtet wurde
- diabetische Ketoazidose (DKA)
- seltene Fälle von diabetischer Ketoazidose (DKA), einschließlich lebensbedrohlicher und tödlicher Fälle, wurden bei Patienten berichtet, die eine Behandlung mit Natrium-Glucose-Cotransporter-2-(SGLT-2)-Inhibitoren einschließlich Dapagliflozin erhielten
- in einer Reihe von Fällen zeigte sich ein untypisches Krankheitsbild mit nur mäßig erhöhtem Blutzuckerspiegel unter 14 mmol/l (250 mg/dl)
- das Risiko einer diabetischen Ketoazidose muss in Betracht gezogen werden beim Auftreten von unspezifischen Symptomen wie
- Übelkeit
- Erbrechen
- Anorexie
- Bauchschmerzen
- übermäßigem Durst
- Schwierigkeiten beim Atmen
- Verwirrtheit
- ungewöhnlicher Müdigkeit oder Schläfrigkeit
- unabhängig vom Blutzuckerspiegel sollten Patienten beim Auftreten dieser Symptome unverzüglich auf eine Ketoazidose hin untersucht werden
- bei Patienten, bei denen ein Verdacht auf eine DKA besteht oder eine DKA diagnostiziert wurde
- Behandlung mit Dapagliflozin sofort absetzen
- bei Patienten, die wegen eines größeren chirurgischen Eingriffs oder einer akuten schweren Krankheit hospitalisiert werden
- Behandlung unterbrechen
- Überwachung der Ketonkörper-Konzentration empfohlen
- die Ermittlung der Ketonkörper-Konzentration im Blut ist der Ermittlung der Konzentration im Urin vorzuziehen
- die Behandlung mit Dapagliflozin kann fortgesetzt werden, wenn
- Ketonkörper-Konzentration normal ist
- sich der Zustand des Patienten stabilisiert hat
- vor Beginn einer Behandlung mit Dapagliflozin sind Faktoren in der Anamnese des Patienten, die ihn für eine Ketoazidose prädisponieren könnten, abzuwägen
- zu den Patienten, für die ein erhöhtes Risiko einer DKA bestehen könnte, gehören
- Patienten mit einer geringen Funktionsreserve der Beta-Zellen (z. B. Patienten mit Typ-2-Diabetes und niedrigem C-Peptid oder latentem Autoimmundiabetes bei Erwachsenen (LADA) oder Patienten mit anamnestisch bekannter Pankreatitis)
- Patienten mit Erkrankungen, die zu eingeschränkter Nahrungsaufnahme oder schwerer Dehydratation führen
- Patienten, bei denen die Insulindosis herabgesetzt wird
- Patienten mit erhöhtem Insulinbedarf infolge einer akuten Krankheit, einer Operation oder Alkoholmissbrauchs
- SGLT-2-Inhibitoren sollten bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden
- Wiederaufnahme der Behandlung mit einem SGLT-2-Inhibitor wird bei Patienten nicht empfohlen, die unter der Behandlung mit einem SGLT-2-Inhibitor zuvor eine DKA entwickelt hatten
- es sei denn, es wurde ein anderer eindeutiger auslösender Faktor ermittelt und beseitigt
- Dapagliflozin sollte nicht zur Behandlung von Patienten mit Typ-1-Diabetes eingesetzt werden
- in Studien zu Typ-1-Diabetes mellitus mit Dapagliflozin wurde eine DKA häufig berichtet
- nekrotisierende Fasziitis des Perineums (Fournier-Gangrän)
- Fälle gemeldet von Patienten, die SGLT2-Hemmer eingenommen haben (weiblich wie männlich)
- seltenes, aber schwerwiegendes und potenziell lebensbedrohliches Ereignis
- erfordert dringenden chirurgischen Eingriff und Behandlung mit Antibiotika
- Patienten sollten sich an einen Arzt wenden bei Autreten von Symptomen, die gleichzeitig mit Fieber oder Unwohlsein auftreten
- Schmerzen
- Berührungsempfindlichkeit
- Erythem
- Schwellungen im Bereich der Genitalien oder des Perineums
- im Vorfeld einer nekrotisierenden Fasziitis können Infektionen des Urogenitaltrakts oder Perinealabszesse auftreten
- bei Verdacht ist Dapagliflozin abzusetzen und unverzügliche Behandlung (u.a. Gabe von Antibiotika und chirurgisches Debridement) einzuleiten
- Harnwegsinfektionen
- Glucose-Ausscheidung mit dem Harn möglicherweise verantwortlich für das erhöhte Risiko von Harnwegsinfektionen
- während der Behandlung von Pyelonephritis oder Urosepsis
- zeitweiliges Absetzen der Dapagliflozin-Therapie erwägen
- ältere Patienten (>= 65 Jahre)
- bei älteren Patienten kann das Risiko für einen Volumenmangel erhöht und eine Behandlung mit Diuretika wahrscheinlicher sein
- bei älteren Patienten ist eine Beeinträchtigung der Nierenfunktion und / oder eine Behandlung mit Antihypertensiva, die die Nierenfunktion beeinflussen können, wie angiotensin-converting enzyme inhibitors (ACE-I) und Angiotensin-II-Typ-1-Rezeptorblockern (ARB), wahrscheinlicher
- hinsichtlich der Nierenfunktion gelten für ältere Patienten die gleichen Empfehlungen wie für alle Patienten (siehe auch Rubrik "Dosierung und Dauer der Anwendung")
- Herzinsuffizienz
- Erfahrungen mit Dapagliflozin bei Patienten mit NYHA-Klasse IV sind begrenzt
- infiltrative Kardiomyopathie
- Patienten mit infiltrativer Kardiomyopathie wurden nicht untersucht
- chronische Niereninsuffizienz
- keine Erfahrungen mit Dapagliflozin zur Behandlung der chronischen Niereninsuffizienz bei Patienten ohne Diabetes, die keine Albuminurie haben
- Patienten mit Albuminurie profitieren möglicherweise mehr von einer Behandlung mit Dapagliflozin
- Amputationen der unteren Gliedmaßen
- erhöhte Anzahl von Amputationen der unteren Gliedmaßen (in erster Linie von Zehen) in laufenden klinischen Typ-2-Diabetes-mellitus-Langzeitstudien mit SGLT-2-Inhibitoren beobachtet worden
- nicht bekannt, ob es sich hierbei um einen Klasseneffekt handelt
- Patienten hinsichtlich der regelmäßigen präventiven Fußpflege beraten
- erhöhte Anzahl von Amputationen der unteren Gliedmaßen (in erster Linie von Zehen) in laufenden klinischen Typ-2-Diabetes-mellitus-Langzeitstudien mit SGLT-2-Inhibitoren beobachtet worden
- Urin-Laborauswertungen
- aufgrund des Wirkmechanismus: Test auf Glucose im Harn fällt positiv aus