FRUBIASE CALCIUM FORTE 500

STADA Consumer Health Deutschland GmbH
Rezeptpflichtig
Wirkstoff: Calcium/Ergocalciferol/Milchsäure →

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Packungsgröße Menge Apothekenpreis
N1 20 ST 25,75 €
N3 100 ST 83,87 €

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Fachinformationen

Indikation

  • Behandlung der Osteomalazie

Dosierung

Basiseinheit: 1 Trinkampulle (10,0 ml) enthält 500 mg Calciumgluconat, 350 mg Calciumlactat-Pentahydrat entsprechend 90,2 mg Calciumionen und 0,0125 mg (= 500 I.E.) Ergocalciferol (Vitamin D2)

  • Behandlung der Osteomalazie
    • 2 Trinkampullen 3mal / Tag (insgesamt 540 mg Calcium und 3000 I.E. Vitamin D)
    • bei Art und Schwere des Krankheitsbildes Dosissteigerung oder -reduktion möglich
    • ersetzt nicht eine calciumbewusste Ernährung
    • Behandlungsdauer: individuell zu bestimmen

Kontraindikationen

  • Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder einen anderen Bestandteil
  • hereditäre Fruktoseintoleranz
  • Niereninsuffizienz
  • Hypercalcämie
  • Hyperkalzurie
  • primärer Hyperparathyreoidismus
  • Vitamin-D-Überdosierung durch die Einnahme weiterer Vitamin D-haltiger Präparate
  • Kalk entziehende Tumoren
    • diffuses Plasmozytom
    • Knochenmetastasen
  • Calciumnierensteine oder Ablagerungen von Calciumsalzen im Nierengewebe (Nephrocalcinose)
  • Knochenschwund infolge von Bewegungseinschränkung
  • Patienten mit Pseudohypoparathyreoidismus
    • keine Anwendung
    • Vitamin D-Bedarf kann durch die phasenweise normale Vitamin D-Empfindlichkeitherabgesetzt sein, mit dem Risiko einer lang andauernden Überdosierung.
  • Kinder < 2 Jahre
  • Patienten, die unter Sarcoidose leiden
    • Anwendung mit Vorsicht, da das Risiko einer verstärkten Umwandlung von Vitamin D in seine aktiven Metaboliten besteht
    • Calciumspiegel in Plasma und Urin überwachen

Therapiehinweise

Einnahme vor dem Essen.

Nebenwirkungen

  • Immunsystem
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Überempfindlichkeitsreaktionen
        • Schwellungen der Haut oder der Schleimhäute
        • Nesselsucht
        • Übelkeit
        • Schwindel
        • Blutdruckabfall
  • Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
    • ohne Häufigkeitsangabe
      • Hyperkalzämie
      • Hyperkalzurie

Anwendungshinweise

  • Einnahme unverdünnt möglichst nüchtern bzw. vor den Mahlzeiten
  • Einnahme nach dem Essen bei besonders magenempfindlichen und zu Durchfall neigenden Patienten

Stillzeithinweise

  • kann während der Stillzeit eingenommen werden
  • Calcium und Vitamin D gehen in die Muttermilch über
    • zu berücksichtigen, wenn das Kind zusätzliche Gaben von Vitamin D erhält

Schwangerschaftshinweise

  • kann während der Schwangerschaft im Fall einer Osteomalazie eingenommen werden
  • während der Schwangerschaft sollte die tägliche Einnahme 2500 mg Calcium und 4000 I.E. Vitamin D nicht überschreiten
  • tierexperimentelle Studien haben Reproduktionstoxizität bei hohen Dosen von Vitamin D gezeigt
  • Überdosierungen von Calcium und Vitamin D müssen bei Schwangeren vermieden werden, da eine andauernde Hyperkalzämie mit schädlichen Effekten auf den sich entwickelnden Fötus in Verbindung gebracht wurde
  • keine Hinweise darauf, dass Vitamin D in therapeutischen Dosen teratogen beim Menschen wirkt

Warnhinweise

  • v.a. bei älteren Patienten und Patienten, die zusätzlich Herzglykoside oder Diuretika erhalten
    • während einer Langzeittherapie sind der Serumcalciumspiegel und die Nierenfunktion (Bestimmung des Serumkreatinin-Wertes) zu überwachen
  • Hyperkalzämie oder Anzeichen einer Nierenfunktionsstörung
    • Dosis reduzieren oder die Behandlung unterbrechen wenn der Calciumgehalt im Urin 7,5 mmol / 24 h (300 mg / 24 h) überschreitet
  • gleichzeitiger Verordnung anderer Vitamin D-Präparate
    • verabreichte Tagesdosis von 3000 I.E. Vitamin D muss berücksichtigt werden
    • zusätzliche Verabreichung anderer Vitamin D und Calcium-Präparate
      • nur unter ärztlicher Überwachung
      • regelmäßige Kontrolle von Serum- und Urincalcium
  • Niereninsuffizienz
    • Überwachung der Wirkung auf den Calcium- und Phosphathaushalt
  • orale Calciumzufuhr kann im Zusammenhang mit einer Alkalose zur Symptomatik der Hypercalcämie führen (Milch-Alkali-Syndrom)
  • Einnahme über längere Zeit kann einen erhöhten Calciumblutspiegel (Hyperkalzämie) und eine erhöhte Calciumausscheidung im Urin (Hyperkalzurie) zur Folge haben
    • Calciumspiegel des Blutes und die Ausscheidung von Calcium durch den Urin regelmäßig überwachen