Gaviscon Advance Pfefferminz
Reckitt Benckiser Deutschland GmbH
Wirkstoff: Kalium/Natrium →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 12X10 ML | 14,99 € |
| N2 | 24X10 ML | 26,99 € |
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Jetzt KI fragenFachinformationen
Indikation
- symptomatische Behandlung des gastroösophagealen Reflux, wie
- saures Aufstossen
- Sodbrennen
- Verdauungsstörungen infolge von Reflux des Mageninhalts z.B.
- nach Magenoperationen
- als Folge einer Hiatushermie
- während der Schwangerschaft
- als Begleiterscheinung bei Refluxösophagitis
Dosierung
Basiseinheit: 1 ml Suspension enthalten 100,0 mg Natriumalginat und 20,0 mg Kaliumhydrogencarbonat
- symptomatische Behandlung des gastroösophagealen Reflux, wie saures Aufstossen, Sodbrennen, Verdauungsstörungen infolge von Reflux des Mageninhalts z.B. nach Magenoperationen, als Folge einer Hiatushermie, während der Schwangerschaft oder als Begleiterscheinung bei Refluxösophagitis
- Erwachsene und Kinder > 12 Jahre
- 5 - 10 ml Suspension (entsprechend 1 - 2 Teelöffel)
- Kinder < 12 Jahre
- Gabe nur auf ärztliches Anraten
- Behandlungsdauer: falls nach 7 Tagen keine Besserung eintritt: ärztliche Abklärung
- Erwachsene und Kinder > 12 Jahre
Kontraindikationen
Alginsäure - peroral
Natriumalginat, Calciumcarbonat plus Natriumhydrogencarbonat
- Überempfindlichkeit gegen Natriumalginat, Natriumhydrogencarbonat und/oder Calciumcarbonat
Natriumalginat plus Kaliumhydrogencarbonat
- bekannte oder vermutete Überempfindlichkeit gegen Natriumalginat und/oder Kaliumhydrogencarbonat
Therapiehinweise
Einnahme zur Nacht.
Nebenwirkungen
Alginsäure - peroral
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Anaphylaktische oder anaphylaktoide Reaktionen
- Allergische Reaktionen wie Urtikaria
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Alkalose (tritt gewöhnlich bei Überschreitung der empfohlenen Calciumcarbonat-Dosis auf)
- Hypercalcämie (tritt gewöhnlich bei Überschreitung der empfohlenen Calciumcarbonat-Dosis auf)
- Milch-Alkali-Syndrom (tritt gewöhnlich bei Überschreitung der empfohlenen Calciumcarbonat-Dosis auf)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Respiratorische Effekte wie Bronchospasmus
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Bauchschmerzen
- Säure-Rebound
- Durchfall
- Übelkeit
- Erbrechen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Obstipation (tritt gewöhnlich bei Überschreitung der empfohlenen Calciumcarbonat-Dosis auf)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Juckender Hautausschlag
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
Anwendungshinweise
- Dosierbeutel aufreissen
- Suspension entweder direkt in den Mund oder auf einen Teelöffel geben
- Einnahme der Suspension nach den Mahlzeiten und vor dem Schlafengehen
- vor Gebrauch gut schütteln!
- vor der ersten Anwendung die Unversehrtheit des Originalitätsverschlussrings prüfen
- Beutel und restlichen Inhalt zügig nach Gebrauch entsorgen
Stillzeithinweise
Alginsäure - peroral
- das Arzneimittel kann, wenn klinisch erforderlich, während der Stillzeit eingenommen werden
- unter Berücksichtigung des Calciumcarbonatgehaltes wird dennoch empfohlen die Behandlungsdauer so kurz wie möglich zu halten
- es wurden keine Effekte beim gestillten Säugling/Kleinkind festgestellt
Schwangerschaftshinweise
Alginsäure - peroral
- das Arzneimittel kann während der Schwangerschaft angewendet werden, wenn klinisch erforderlich
- unter Berücksichtigung des Calciumcarbonatgehaltes wird dennoch empfohlen die Behandlungsdauer so kurz wie möglich zu halten
- klinische Studien an über 500 schwangeren Frauen sowie eine große Anzahl an Daten, die nach der Zulassung erfasst wurden, haben weder auf den Verlauf der Schwangerschaft noch auf die Gesundheit des Fötus/Neugeborenen signifikante Nebenwirkungen gezeigt
- Fertilität
- präklinische tierexperimentelle Untersuchungen haben gezeigt, dass sich Alginat nicht negativ auf die Fruchtbarkeit von Eltern und Nachkommen oder auf die Fortpflanzung auswirkt
- klinische Daten geben keinen Hinweis auf eine Auswirkung auf die Fruchtbarkeit bei Menschen
Warnhinweise
Alginsäure - peroral
- jede Dosis enthält Natrium, je nach Produkt kann auch Kalium enthalten sein (siehe jeweilige Produktinformation)
- dies ist zu berücksichtigen, wenn eine strikt salzarme Diät angezeigt ist, z. B.
- in manchen Fällen von Herzinsuffizienz (Herzdekompensation)
- bei eingeschränkter Nierenfunktion oder
- bei der Einnahme von Arzneimitteln, die zu einer Erhöhung des Natrium- bzw. Kalium-Plasmaspiegels führen können
- für Kinder mit Gastroenteritis oder Verdacht auf Niereninsuffizienz besteht ein erhöhtes Risiko für Hypernatriämie
- dies ist zu berücksichtigen, wenn eine strikt salzarme Diät angezeigt ist, z. B.
- jede Dosis enthält Calcium
- Vorsicht ist geboten bei der Behandlung von Patienten mit
- Hypercalcämie
- Nephrocalcinose
- wiederholt auftretenden calciumhaltigen Nierensteinen
- Vorsicht ist geboten bei der Behandlung von Patienten mit
- eine ärztliche Abklärung sollte erfolgen, falls nach 7 Tagen keine Besserung der Symptome eingetreten ist
- eine dauerhafte Einnahme sollte vermieden werden
- wie bei anderen Antazida können ernste Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen überdecken
- das Arzneimittel sollte in den folgenden Fällen nicht angewendet werden:
- Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion oder schwerer Niereninsuffizienz
- Patienten mit Hypophosphatämie
- bei Patienten mit sehr niedrigem Säuregehalt im Magen kann die Wirksamkeit reduziert sein
- Kinder < 12 Jahre
- die Behandlung von wird, außer auf ärztliches Anraten, generell nicht empfohlen