GeloProsed Pulver zum Einnehmen

G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG Wirkstoff: Paracetamol/Phenylephrin →

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Fachinformationen

Indikation

  • Linderung der Symptome von Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten, wie Schmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Fieber, wenn diese mit einer Anschwellung der Nasenschleimhaut einhergehen

Dosierung

  • Linderung der Symptome von Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten, wie Schmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Fieber, wenn diese mit einer Anschwellung der Nasenschleimhaut einhergehen
    • Erwachsene, ältere Patienten und Jugendliche > 12 Jahre
      • 1 Beutel (1000 mg Paracetamol plus 12,2 mg Phenylephrinhydrochlorid) 1mal
      • nach 4 - 6 Stunden kann weitere Einnahme erfolgen
      • innerhalb von 24 Stunden nicht mehr als 3 Dosen (3000 mg Paracetamol, 36,6 mg Phenylephrinhydrochlorid) einnehmen
    • Behandlungsdauer
      • darf nicht länger als 3 Tage angewendet werden (nur zur Kurzzeitbehandlung)

Kontraindikationen

Paracetamol, Phenylephrin hydrochlorid - peroral
  • Überempfindlichkeit gegen Paracetamol oder Phenylephrin
  • Hyperthyreose
  • Phäochromozytom
  • Engwinkelglaukom
  • stark eingeschränkte Leberfunktion (Child- Pugh > 9)
  • schwere organische Herz- und Gefäßveränderungen, schwere koronare Herzkrankheit
  • Herzrhythmusstörungen
  • Hypertonie
  • Asthma bronchiale, chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen, Ateminsuffizienz und Atemdepression
  • Prostataadenom mit Restharnbildung
  • Porphyrie
  • hereditärer Mangel an Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase
  • Alkoholabusus
  • Patienten, die mit einem Monoaminooxidase-Inhibitor behandelt werden oder bei denen eine Behandlung mit einem Monoaminooxidase-Inhibitor vor weniger als 2 Wochen beendet wurde
  • Kinder < 11 Jahre
  • Schwangerschaft
  • Stillzeit

Nebenwirkungen

Paracetamol, Phenylephrin hydrochlorid - peroral

Paracetamol plus Phenylephrin

  • Paracetamol
    • Erkrankungen des Blutes und des lymphatischen Systems
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Störungen der Blutzusammensetzung einschließlich Störungen der Thrombozyten, Agranulozytose, Leukopenie, Thrombozytopenie, hämolytischer Anämie, Panzytopenie
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Anämie
    • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich
          • Hautausschlag
          • Urtikaria
          • Pruritus
          • Schwitzen
          • Purpura
          • Angioödem
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • schwere Hautreaktionen
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • allergische oder Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Hautausschlägen, Urtikaria, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall, anaphylaktischer Reaktion
        • Bronchospasmus (Analgetika-Asthma)
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • anaphylaktischer Schock, Larynxödem
    • Leber- und Gallenerkrankungen:
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • pathologische Leberfunktion (Anstieg der hepatischen Transaminasen)
        • Leberversagen
        • Lebernekrose
        • Ikterus
        • ss
        • Veränderungen der Leber
        • Hepatitis
    • Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • interstitielle Nephritis nach längerer Anwendung höherer Dosen Paracetamol, sterile Pyurie (trüber Urin)
        • Veränderungen der Nieren (schwerwiegende Niereninsuffizienz, Hämaturie, Anurie)
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • gastrointestinale Wirkungen
    • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
      • ohne Häufigkeitsangabe
        • Schwindel
    • Jugendliche
      • davon auszugehen, dass Häufigkeit, Art und Schweregrad von Nebenwirkungen bei Kindern über 16 Jahren denen bei Erwachsenen entsprechen
  • Phenylephrin
    • Erkrankungen des Immunsystems
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • allergische oder Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Hautausschlag, Urtikaria, anaphylaktischer Reaktion und Bronchospasmus
    • Erkrankungen des Nervensystems
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • Schlaflosigkeit
        • Nervosität
        • Tremor
        • Angst
        • Ruhelosigkeit
        • Verwirrtheit
        • Reizbarkeit
        • Schwindel
        • Kopfschmerzen
    • Herzerkrankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Tachykardie
        • Palpitationen
      • sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
        • pectanginöse Beschwerden
        • Herzrhythmusstörungen
    • Gefäßerkrankungen
      • selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
        • Blutdruckanstieg
        • starke Kopfschmerzen
    • Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
      • häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
        • Anorexie
        • Übelkeit
        • Erbrechen

Anwendungshinweise

  • zum Einnehmen
  • Pulver soll in den Mund direkt auf die Zunge gegeben werden; dort löst sich das Pulver auf und kann dann ohne Wasser geschluckt werden

Stillzeithinweise

Paracetamol, Phenylephrin hydrochlorid - peroral
  • kontraindiziert während der Stillzeit
  • Paracetamol
    • Paracetamol wird in die Muttermilch ausgeschieden, jedoch in klinisch irrelevanten Mengen
    • aufgrund der vorliegenden und veröffentlichten Daten ist Stillen nicht kontraindiziert
  • Phenylephrin
    • keine Informationen über die Anwendung von Phenylephrin in der Stillzeit vorliegend

Schwangerschaftshinweise

Paracetamol, Phenylephrin hydrochlorid - peroral
  • kontraindiziert während der Schwangerschaft
  • Paracetamol
    • große Datenmenge zu Schwangeren weist weder auf eine Fehlbildungen verursachende noch auf fetale / neonatale Toxizität hin
    • epidemiologische Studien zur Neuroentwicklung von Kindern, die im Uterus Paracetamol ausgesetzt waren, weisen keine eindeutigen Ergebnisse auf
    • falls klinisch erforderlich, kann Paracetamol während der Schwangerschaft angewendet werden
      • sollte jedoch mit der geringsten wirksamen Dosis für den kürzest möglichen Zeitraum und mit der geringstmöglichen Häufigkeit angewendet werden
  • Phenylephrin
    • aufgrund der vasokonstriktiven Eigenschaften von Phenylephrin sollte das Arzneimittel bei Patientinnen mit Präeklampsie in der Anamnese mit Vorsicht angewendet werden
    • Phenylephrin kann die Durchblutung der Plazenta reduzieren
  • Fertilität
    • Auswirkungen von Paracetamol und Phenylephrin auf die Fertilität bei Männern und Frauen bislang nicht untersucht

Warnhinweise

Paracetamol, Phenylephrin hydrochlorid - peroral
  • Kombinationsarzneimittel Paracetamol plus Phenylephrin
    • sollte nur empfohlen werden, wenn sowohl eine schleimhautabschwellende als auch eine fieber- und / oder schmerzsenkende Wirkung erzielt werden soll
  • gleichzeitig eingenommene Arzneimittel
    • um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommenen werden, kein Paracetamol enthalten
      • höhere als die empfohlenen Dosen können zu schweren Leberschäden führen
      • klinische Anzeichen einer Leberschädigung zeigen sich normalerweise innerhalb von 2 Tagen nach der Einnahme; Gegenmittel muss so bald wie möglich gegeben werden
    • ebenso sollte die gleichzeitige Einnahme von schleimhautabschwellenden Arzneimitteln sowie anderen Erkältungspräparaten vermieden werden
  • Patienten mit einer nicht zirrhotischen, alkoholbedingten Lebererkrankung
    • erhöhte Gefahr der Überdosierung
  • Arzneimittel sollte in folgenden Fällen nur mit besonderer Vorsicht (d.h. mit einem verlängerten Dosisintervall oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden:
    • Diabetes mellitus
    • Tumore des Nebennierenmarks
    • alle Erkrankungen von Herz oder Gefäßen (z.B. Raynaud-Phänomen)
    • hepatozelluläre Insuffizienz (Child-Pugh < 9)
    • Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
    • gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, die die Leberfunktion beeinträchtigen
    • hämolytischer Anämie
    • Dehydrierung
    • Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml / Min.)
    • chronischer Alkoholabusus
    • chronische Unterernährung
    • Glutathiondepletion aufgrund metabolischer Störungen
    • Prostatahypertrophie
    • gleichzeitige oder bis zu zwei Wochen zurückliegende Einnahme von MAO-Hemmern, selektiven Serotonin Wiederaufnahmehemmern oder trizyklischen Antidepressiva
  • Arzt muss konsultiert werden bei
    • hohem Fieber
    • Anzeichen einer Sekundärinfektion
    • Anhalten der Symptome über mehr als 3 Tage
      • allgemein sollen Paracetamol-haltige Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärzt lichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhter Dosis eingenommen werden
  • Analgetika-Kopfschmerz
    • bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika, können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen
  • Analgetika-Nephropathie
    • ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen
  • Absetzsymptomatik
    • bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika, können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten
    • Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab
      • bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen