GeloProsed Pulver zum Einnehmen
G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG
Wirkstoff: Paracetamol/Phenylephrin →
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 10 ST | 14,95 € |
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Indikation
- Linderung der Symptome von Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten, wie Schmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Fieber, wenn diese mit einer Anschwellung der Nasenschleimhaut einhergehen
Dosierung
- Linderung der Symptome von Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten, wie Schmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen und Fieber, wenn diese mit einer Anschwellung der Nasenschleimhaut einhergehen
- Erwachsene, ältere Patienten und Jugendliche > 12 Jahre
- 1 Beutel (1000 mg Paracetamol plus 12,2 mg Phenylephrinhydrochlorid) 1mal
- nach 4 - 6 Stunden kann weitere Einnahme erfolgen
- innerhalb von 24 Stunden nicht mehr als 3 Dosen (3000 mg Paracetamol, 36,6 mg Phenylephrinhydrochlorid) einnehmen
- Behandlungsdauer
- darf nicht länger als 3 Tage angewendet werden (nur zur Kurzzeitbehandlung)
- Erwachsene, ältere Patienten und Jugendliche > 12 Jahre
Kontraindikationen
Paracetamol, Phenylephrin hydrochlorid - peroral
- Überempfindlichkeit gegen Paracetamol oder Phenylephrin
- Hyperthyreose
- Phäochromozytom
- Engwinkelglaukom
- stark eingeschränkte Leberfunktion (Child- Pugh > 9)
- schwere organische Herz- und Gefäßveränderungen, schwere koronare Herzkrankheit
- Herzrhythmusstörungen
- Hypertonie
- Asthma bronchiale, chronisch-obstruktive Atemwegserkrankungen, Ateminsuffizienz und Atemdepression
- Prostataadenom mit Restharnbildung
- Porphyrie
- hereditärer Mangel an Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase
- Alkoholabusus
- Patienten, die mit einem Monoaminooxidase-Inhibitor behandelt werden oder bei denen eine Behandlung mit einem Monoaminooxidase-Inhibitor vor weniger als 2 Wochen beendet wurde
- Kinder < 11 Jahre
- Schwangerschaft
- Stillzeit
Nebenwirkungen
Paracetamol, Phenylephrin hydrochlorid - peroral
Paracetamol plus Phenylephrin
- Paracetamol
- Erkrankungen des Blutes und des lymphatischen Systems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Störungen der Blutzusammensetzung einschließlich Störungen der Thrombozyten, Agranulozytose, Leukopenie, Thrombozytopenie, hämolytischer Anämie, Panzytopenie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Anämie
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich
- Hautausschlag
- Urtikaria
- Pruritus
- Schwitzen
- Purpura
- Angioödem
- Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- schwere Hautreaktionen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische oder Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Hautausschlägen, Urtikaria, Schweißausbruch, Übelkeit, Blutdruckabfall, anaphylaktischer Reaktion
- Bronchospasmus (Analgetika-Asthma)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- anaphylaktischer Schock, Larynxödem
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Leber- und Gallenerkrankungen:
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- pathologische Leberfunktion (Anstieg der hepatischen Transaminasen)
- Leberversagen
- Lebernekrose
- Ikterus
- ss
- Veränderungen der Leber
- Hepatitis
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- interstitielle Nephritis nach längerer Anwendung höherer Dosen Paracetamol, sterile Pyurie (trüber Urin)
- Veränderungen der Nieren (schwerwiegende Niereninsuffizienz, Hämaturie, Anurie)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- gastrointestinale Wirkungen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schwindel
- ohne Häufigkeitsangabe
- Jugendliche
- davon auszugehen, dass Häufigkeit, Art und Schweregrad von Nebenwirkungen bei Kindern über 16 Jahren denen bei Erwachsenen entsprechen
- Erkrankungen des Blutes und des lymphatischen Systems
- Phenylephrin
- Erkrankungen des Immunsystems
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- allergische oder Überempfindlichkeitsreaktionen einschließlich Hautausschlag, Urtikaria, anaphylaktischer Reaktion und Bronchospasmus
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Nervensystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Schlaflosigkeit
- Nervosität
- Tremor
- Angst
- Ruhelosigkeit
- Verwirrtheit
- Reizbarkeit
- Schwindel
- Kopfschmerzen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Herzerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Tachykardie
- Palpitationen
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- pectanginöse Beschwerden
- Herzrhythmusstörungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Gefäßerkrankungen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Blutdruckanstieg
- starke Kopfschmerzen
- selten: größer bzw. gleich 1/10000 bis kleiner 1/1000
- Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Anorexie
- Übelkeit
- Erbrechen
- häufig: größer bzw. gleich 1/100 bis kleiner 1/10
- Erkrankungen des Immunsystems
Anwendungshinweise
- zum Einnehmen
- Pulver soll in den Mund direkt auf die Zunge gegeben werden; dort löst sich das Pulver auf und kann dann ohne Wasser geschluckt werden
Stillzeithinweise
Paracetamol, Phenylephrin hydrochlorid - peroral
- kontraindiziert während der Stillzeit
- Paracetamol
- Paracetamol wird in die Muttermilch ausgeschieden, jedoch in klinisch irrelevanten Mengen
- aufgrund der vorliegenden und veröffentlichten Daten ist Stillen nicht kontraindiziert
- Phenylephrin
- keine Informationen über die Anwendung von Phenylephrin in der Stillzeit vorliegend
Schwangerschaftshinweise
Paracetamol, Phenylephrin hydrochlorid - peroral
- kontraindiziert während der Schwangerschaft
- Paracetamol
- große Datenmenge zu Schwangeren weist weder auf eine Fehlbildungen verursachende noch auf fetale / neonatale Toxizität hin
- epidemiologische Studien zur Neuroentwicklung von Kindern, die im Uterus Paracetamol ausgesetzt waren, weisen keine eindeutigen Ergebnisse auf
- falls klinisch erforderlich, kann Paracetamol während der Schwangerschaft angewendet werden
- sollte jedoch mit der geringsten wirksamen Dosis für den kürzest möglichen Zeitraum und mit der geringstmöglichen Häufigkeit angewendet werden
- Phenylephrin
- aufgrund der vasokonstriktiven Eigenschaften von Phenylephrin sollte das Arzneimittel bei Patientinnen mit Präeklampsie in der Anamnese mit Vorsicht angewendet werden
- Phenylephrin kann die Durchblutung der Plazenta reduzieren
- Fertilität
- Auswirkungen von Paracetamol und Phenylephrin auf die Fertilität bei Männern und Frauen bislang nicht untersucht
Warnhinweise
Paracetamol, Phenylephrin hydrochlorid - peroral
- Kombinationsarzneimittel Paracetamol plus Phenylephrin
- sollte nur empfohlen werden, wenn sowohl eine schleimhautabschwellende als auch eine fieber- und / oder schmerzsenkende Wirkung erzielt werden soll
- gleichzeitig eingenommene Arzneimittel
- um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommenen werden, kein Paracetamol enthalten
- höhere als die empfohlenen Dosen können zu schweren Leberschäden führen
- klinische Anzeichen einer Leberschädigung zeigen sich normalerweise innerhalb von 2 Tagen nach der Einnahme; Gegenmittel muss so bald wie möglich gegeben werden
- ebenso sollte die gleichzeitige Einnahme von schleimhautabschwellenden Arzneimitteln sowie anderen Erkältungspräparaten vermieden werden
- um das Risiko einer Überdosierung zu vermeiden, sollte sichergestellt werden, dass andere Arzneimittel, die gleichzeitig eingenommenen werden, kein Paracetamol enthalten
- Patienten mit einer nicht zirrhotischen, alkoholbedingten Lebererkrankung
- erhöhte Gefahr der Überdosierung
- Arzneimittel sollte in folgenden Fällen nur mit besonderer Vorsicht (d.h. mit einem verlängerten Dosisintervall oder in verminderter Dosis) und unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden:
- Diabetes mellitus
- Tumore des Nebennierenmarks
- alle Erkrankungen von Herz oder Gefäßen (z.B. Raynaud-Phänomen)
- hepatozelluläre Insuffizienz (Child-Pugh < 9)
- Gilbert-Syndrom (Meulengracht-Krankheit)
- gleichzeitige Behandlung mit Arzneimitteln, die die Leberfunktion beeinträchtigen
- hämolytischer Anämie
- Dehydrierung
- Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance < 10 ml / Min.)
- chronischer Alkoholabusus
- chronische Unterernährung
- Glutathiondepletion aufgrund metabolischer Störungen
- Prostatahypertrophie
- gleichzeitige oder bis zu zwei Wochen zurückliegende Einnahme von MAO-Hemmern, selektiven Serotonin Wiederaufnahmehemmern oder trizyklischen Antidepressiva
- Arzt muss konsultiert werden bei
- hohem Fieber
- Anzeichen einer Sekundärinfektion
- Anhalten der Symptome über mehr als 3 Tage
- allgemein sollen Paracetamol-haltige Arzneimittel ohne ärztlichen oder zahnärzt lichen Rat nur wenige Tage und nicht in erhöhter Dosis eingenommen werden
- Analgetika-Kopfschmerz
- bei längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika, können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen
- Analgetika-Nephropathie
- ganz allgemein kann die gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln, insbesondere bei Kombination mehrerer schmerzstillender Wirkstoffe, zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens (Analgetika-Nephropathie) führen
- Absetzsymptomatik
- bei abruptem Absetzen nach längerem hoch dosiertem, nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch von Analgetika, können Kopfschmerzen sowie Müdigkeit, Muskelschmerzen, Nervosität und vegetative Symptome auftreten
- Absetzsymptomatik klingt innerhalb weniger Tage ab
- bis dahin soll die Wiedereinnahme von Schmerzmitteln unterbleiben und die erneute Einnahme nicht ohne ärztlichen Rat erfolgen