Gent Ophtal Augensalbe
Packungsgrößen & Preise
| Packungsgröße | Menge | Apothekenpreis |
|---|---|---|
| N1 | 3 G | 13,98 € |
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Indikation
- Infektionen des vorderen Augenabschnittes durch Gentamicin-empfindliche Erreger, wie bakterielle Entzündungen der
- Bindehaut (Konjunktivitis)
- Hornhaut (Keratitis; Keratokonjunktivitis)
- Lidränder (Blepharitis)
- Augenliddrüsen (Gerstenkorn; Hordeolum)
Dosierung
Basiseinheit: 1 g Augensalbe enthält 5 mg Gentamicinsulfat (3 mg Gentamicin).
- Infektionen des vorderen Augenabschnittes durch Gentamicin-empfindliche Erreger, wie bakterielle Konjunktivitis, Keratitis, Keratokonjunktivitis, Blepharitis, Gerstenkorn oder Hordeolum
- 0,5 - 1 cm Salbenstrang (60 - 180 µg Gentamicin) 2 - 3mal / Tag in den Bindehautsack des erkrankten Auges
- Behandlungsdauer
- regelmäßige Kontrolle der Wirksamkeit, abhängig von Schwere der Erkrankung, und Entscheidung über Fortsetzung oder Änderung der Behandlung
- Abklingen der Infektion normalerweise nach 5 - 7 Tagen
- Behandlung dann für 2 - 3 Tage fortsetzen
- max. Behandlungsdauer: 2 Wochen
Kontraindikationen
Gentamicin - okulär
- Überempfindlichkeit gegen Gentamicin
Nebenwirkungen
Gentamicin - okulär
- Erkrankungen des Immunsystems
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie
- kontaktallergische Reaktionen
- Schwellung
- Rötung
- Juckreiz
- Überempfindlichkeitsreaktionen wie
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Augenerkrankungen
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
- leichtes Brennen (kurzzeitig am behandelten Auge)
- sehr selten: kleiner 1/10000, einschließlich Einzelfälle
- Mydriasis (des behandelten Auges)
- ohne Häufigkeitsangabe
- Augenirritationen wie z. B.
- Fremdkörpergefühl
- Rötung
- Wundheilungsstörungen (insbesondere nach Corneaverletzungen)
- Augenirritationen wie z. B.
- gelegentlich: größer bzw. gleich 1/1000 bis kleiner 1/100
zusätzlich bei halbfesten Zubereitungen
- Augenerkrankungen
- ohne Häufigkeitsangabe
- Schleiersehen (nach Anwendung des Arzneimittels kommt es infolge der Rückstände auf der Hornhaut vorübergehend dazu)
- ohne Häufigkeitsangabe
Anwendungshinweise
- zur Anwendung am Auge
- nach Abziehen des Unterlids in den Bindehautsack einbringen
- während der Behandlung dürfen keine Kontaktlinsen getragen werden
- wenn andere topische Augenarzneimittel zur gleichen Zeit angewendet werden, sollte zwischen den Applikationen ein zeitlicher Abstand von etwa 15 Minuten eingehalten werden
- Augensalben sollten stets als Letztes angewendet werden
Stillzeithinweise
Gentamicin - okulär
- Gentamicin kann während der Stillzeit angewendet werden
- bei lokaler Anwendung am Auge ist mit einer geringen systemischen Verfügbarkeit zu rechnen
- Gentamicin geht in geringen Mengen in die Muttermilch über
- bei Anwendung am Auge ist aufgrund geringer Resorption nicht mit unerwünschten Wirkungen auf das ungeborene Kind oder den gestillten Säugling zu rechnen
Schwangerschaftshinweise
Gentamicin - okulär
- Gentamicin sollte nicht im 1. Trimenon und nur bei vitaler Indikation oder bei Gefahr des Verlusts des Augenlichts im weiteren Verlauf angewendet werden
- keine ausreichenden Erfahrungen während der Schwangerschaft
- bei Anwendung am Auge ist aufgrund der geringen Resorption nicht mit unerwünschten Wirkungen auf das ungeborene Kind oder den gestillten Säugling zu rechnen
- Frauen im gebärfähigen Alter
- sollten während der Behandlung mit dem Arzneimittel eine wirksame Methode der Kontrazeption anwenden, da das potentielle Risiko für den Menschen während der Schwangerschaft nicht bekannt ist
- tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt
- Fertilität
- Daten zum möglichen Einfluss von Gentamicin auf die Fertilität des Menschen liegen nicht vor
Warnhinweise
Gentamicin - okulär
- die allgemein anerkannten Richtlinien für den angemessenen Gebrauch von antibakteriellen Wirkstoffen sind bei der Anwendung des Arzneimittels zu berücksichtigen
- die halbfeste Zubereitung ist nicht zur Anwenung am Ohr bestimmt
- Kinder und Jugendliche
- es gibt keine Hinweise darauf, dass sich das Sicherheitsprofil des Arzneimittels bei Kindern und Jugendlichen von dem bei Erwachsenen unterscheidet